Hi!
Ich bin gestern mit dem Buch fertig geworden - ich habe zum Schluss hin extra langsamer und immer nur Häppchenweise gelesen, ich konnte mich fast nicht trennen... Hier eine kleine Rezi:
Inhalt:England 1360: Als der Earl of Waringham einem Komplott zum Opfer fällt und als angeblicher Hochverräter in den Tod getrieben wird, ist sein 12-jähriger Sohn Robin auf sich gestellt. Seines Titels beraubt, muss er sich in der Welt der Besitzlosen durchsetzen und sich gegen die neuen Eigentümer der Grafschaft Waringham behaupten. Die Intrigen des düsteren Mortimer treiben Robin bis an den Hof des Königs, dort will er sein Recht einfordern. Während Fortunas Rad sich dreht, erlebt Robin Armut und Prunk, Aufstände und Feldzüge sowie die Liebe seines Lebens...
Meine Meinung:Vergesst Follet und Gordon, wer ein wirklich hervorragendes historisches Buch lesen möchte, kommt an "das Lächeln der Fortuna" nicht vorbei.
Auch jetzt, einen Tag nach Beendigung der Geschichte, komme ich noch nicht davon los. Die Charaktere fehlen mir schon jetzt, denn nach über 1100 Seiten sind sie mir wie Freunde ans Herz gewachsen.
Rebecca Gablé versteht es wie kaum eine andere, Figuren lebensecht agieren zu lassen und Landschaften und Umgebungen so glaubhaft zu schildern, dass man sich mitten im Geschehen glaubt. Es war einfach eine Freude das Leben von Robin, John, Henry und all den anderen zu verfolgen. Mit ihnen zu lachen, zu weinen und vor Spannung manchmal keinen Schlaf zu finden.
Wen die vielen Seiten schrecken, dem sei gesagt: es lohnt sich und am Ende wünscht man sich es wären doppelt so viele. Schön, dass es einen weiteren Teil gibt!
Grüße
Sandra