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Autor Thema: Philip Pullman - Das magische Messer  (Gelesen 2277 mal)

Aurian

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Re: Philip Pullman - Das magische Messer
« Antwort #15 am: 21. Mai 2009, 23:05:25 »

Meine Eindrücke
Die Geschichte spielt dieses Mal in drei verschiedenen Welten, was die Handlung sehr abwechslungsreich macht. Diese Welten und das dafür wichtige magische Messer haben mir gut gefallen.

Es geht um blinden Fanatismus, Machtgier und den Kampf ums Überleben. Dies verdeutlicht der Autor in verschiedenen parallel verlaufenden Handlungssträngen, in denen es teilweise recht brutal zugeht. Die Verfolger scheuen auch nicht vor Folter und Mord zurück und beim Lesen stockte mir manchmal der Atem.

Anfangs konnte ich nicht erkennen, wie die einzelnen Handlungsstränge sinnvoll miteinander verbunden sein könnten, aber nach und nach gibt der Autor Hinweise, die etwas Licht ins Dunkel bringen.

Lyras Figur hat mich etwas genervt. Sie wirkt oft hilflos und unselbständig und dann wieder so selbstsicher und stark. Ich fand ihre Person teilweise einfach nicht schlüssig und konnte manche Handlung von ihr nicht nachvollziehen. Mit Will habe ich wesentlich mehr mitgefühlt als mir ihr.

Das Buch endet mit ein paar richtigen Krachern, die deutlich zeigen, was der Autor von einem schönen Ende hält. Es war zwar nicht angenehm zu lesen, da man sich am Ende ein paar positive Ausblicke wünscht, aber auf der anderen Seite finde ich es gut, wenn ein Schriftsteller sich traut den Leser mit einem unangenehmen Gefühl im Bauch zurückzulassen.

Alles in allem war ich bei dem Buch ständig hin und her gerissen zwischen gefallen und nicht gefallen. Es ist zwar sehr spannend und abwechslungsreich, aber es gab einfach zu viele Kleinigkeiten, die mich gestört haben.

Auf den 3. Teil bin ich schon sehr gespannt.

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Kirsten

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Re: Philip Pullman - Das magische Messer
« Antwort #16 am: 26. Januar 2012, 11:58:52 »

Hallo!

Ich hatte bei Der goldene Kompass gemischte Gefühle, aber das Ende hat mich auf den zweiten Teil der Geschichte neugierig gemacht. Der Anfang war vielversprechend. Nicht Lyra spielt die Hauptrolle sondern Will, der mir von seiner Art her wesentlich sympathischer war. Lyra wirkte auf mich diesmal wie ein verwöhntes Mädchen, dass in Wills Welt nicht zurechtkommen will. Die Vergleiche zwischen den beiden Welten fand ich sehr interessant, besonders im Hinblick der völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten der beiden Kinder. Diese lassen sich gut durch ihre jeweiligen Welten erklären. Aber weiter ich im Buch kam, desto weniger gut gefiel es mir. Wie schon im ersten Teil hatte es deutliche Lücken im zeitlichen Verlauf und schien mir manchmal auch nicht ganz logisch zu sein. Aber die letzten 50 Seiten haben mir wieder Lust auf den dritten Teil gemacht.
3ratten

Liebe Grüße
Kirsten
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