@ Galadriel:
Ist
Herr Galadriel nicht eigentlich Herr Celeborn.....?
@ Alle:
Nicht gleich ab jetzt, aber im Laufe des Abends......
Schon längere Zeit im SAB – gute Gelegenheit, es mal zu lesen.
Edwin A. Abbott: Flächenland – Ein mehrdimensionaler Roman, verfaßt von einem alten Quadrat.
(München 1989 bei dtv - Stuttgart 1982 bei Klett-Cotta).
Titel d. engl. Orginals: Flatland. A Romance of Many Dimensions. (Erstveröffentl. 1884).Klappentext:
Ein Klassiker der Science-fiction-Literatur, in dem ein altes Quadrat berichtet, wie die Bürger von Flächenland leben und was in Raumland passierte.
„Eine geometrische Humoreske, die etwas vom Geist Lewis Carrolls hat – und ein Plädoyer für die Freiheit riskanten Denkens in einer exakt ausgetüftelten Welt, in der das Mögliche größere Rechte genießt als das Wirkliche.“ (Der Spiegel)
Vorblatt (Das Buch + Der Autor):
Das Buch:
„Wenn unsere höchst spitzwinkligen Dreiecke der Soldatenklasse gefährlich sind, wird es ohne weiteres einleuchten, daß unsere Frauen eine noch viel größere Gefahr darstellen. Denn ist ein Soldat ein Keil, so ist eine Frau eine Nadel.....“
Der erste Teil dieser scharfsinnigen und vergnüglichen Geschichte ist eine höchst amüsante Beschreibung von Flächenland, der zweidimensionalen Heimat des alten Quadrates, das als Erzähler auftritt. Treffende Seitenhiebe werden da ausgeteilt, denn Flächenland unterscheidet sich nur in seiner Dimensionalität von unserer Welt. Im zweiten Teil reist der Erzähler selbst in andere Dimensionen, zunächst nach Linienland, schließlich sogar in die Welt einer Kugel und erfährt, sozusagen am eigenen Leib, was es mit den Dimensionen auf sich hat.
„Bei >Flächenland< handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um einen mehrdimensionalen Roman. Und der Leser, je nachdem, wie er gestimmt ist, kann es in der einen oder anderen Dimension lesen: mit dem Kopf allein, mit dem Herzen oder mit dem Bauch oder auch mit allen dreien zusammen.“ (Basler Zeitung)
Der Autor:
Edwin A. Abbott (1838-1926) war bei seinen Zeitgenossen wegen seiner philologischen und theologischen Veröffentlichungen geschätzt. Sein 1884 unter Pseudonym veröffentlichter Roman >Flächenland< wird seitdem gerne gelesen und gilt als Geheimtip. Auszüge daraus sind sogar als Kuriosität in Teubners mathematisch-physikalischer Bibliothek übersetzt worden; und jeder Kenner der Science-fiction-Literatur hat zumindest schon von ihm gehört, denn was Abbott veranschaulichen wollte, gehört heutzutage in fast jeden Roman dieses Genres: Ausflüge in andere Dimensionen.
Schaug'n ma mal.....
