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Autor Thema: J.K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch  (Gelesen 10199 mal)

julhenne

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J.K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch
« Antwort #105 am: 20. April 2006, 17:43:07 »

also, ich muss da jugga mal heftig widersprechen! ich finde nun gar nicht, dass es in den büchern hp 1-7 immer dieselbe schose ist. im gegenteil. ich bin der meinung, dass die bücher sehr clever aufgebaut sind und von band zu band vielschichtiger werden und man vieles nun wirklich nicht voraussehen kann. dass in den ersten 6 bänden noch alles gut geht für harry, ist ja nun unumschiffbar, da man sich ja im falle seines todes die restlichen bücher sparen könnte. und ich denke, ich verrate in dem punkt, dass harry bis band 7 überlebt, nicht zu viel  :zwinker:
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Kerstin

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J.K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch
« Antwort #106 am: 20. April 2006, 17:46:00 »

Also ich finde an Harry Potter klasse, dass die Bücher mit der angestrebten Lesergruppe mitwachsen.
Vor allem die Hauptpersonen verändern sich so stark.
Oder konnte etwa einer von euch Harry in Teil fünf wirklich gut leiden?
Alleine deshalb ist es halt nicht dieser Einheitsbrei. Keine Charaktere, die von Anfang an immer nur toll sind und höchstens durch ihre Perfektion nerven...
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tina

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J.K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch
« Antwort #107 am: 20. April 2006, 21:00:24 »

Hi,

ich bin auch ein absoluter Harry Potter Fan. Ich empfinde die Bücher nicht langweilig und ganz besonders schön an Harry Potter finde ich, daß eben nicht alles immer gleich ist. Die Personen sind eben nicht nur gut oder böse, sondern haben mehrer Charaktereigenschaften, die manchmal gut und manchmal schlechter sind. (Sogar Snape hat seine guten Seiten, auch wenn er sie gut versteckt :breitgrins:) Auch fand ich bis jetzt die Geschichten immer wieder neu, es kommen ständig neue Personen dazu und es gibt nicht unbedingt immer ein Happy End. Ausserdem vermitteln die Bücher sehr gute ethische Werte.

Tina
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HoldenCaulfield

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J.K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch
« Antwort #108 am: 21. April 2006, 13:21:39 »

Zitat von: tina


 (Sogar Snape hat seine guten Seiten, auch wenn er sie gut versteckt :breitgrins:)

Tina


Weswegen ich ja auch glaube das Snape noch für alle eine Überraschung bereit hält  :smile:
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Jugga

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J.K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch
« Antwort #109 am: 21. April 2006, 16:16:21 »

naja... so lange ihr nicht im harry potter kostüm durch die straßen lauftund eurem hund zwei köpfe bastelt, kann einem das ja egal sein. ich finde es ist trotzdem immer wieder das gleiche handlungsshema. und auf dauer ernüchtert das ein wenig.
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Es ist leicht etwas spannendes alltäglich erscheinen zu lassen... schwierig wird es erst, wenn man etwas alltägliches spannend machen möchte...

tina

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J.K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch
« Antwort #110 am: 21. April 2006, 17:39:03 »

Zitat von: HoldenCaulfield

Weswegen ich ja auch glaube das Snape noch für alle eine Überraschung bereit hält  :smile:


Da bin ich mir auch ziemlich sicher. :breitgrins:

Zitat von: Jugga
naja... so lange ihr nicht im harry potter kostüm durch die straßen lauftund eurem hund zwei köpfe bastelt, kann einem das ja egal sein. ich finde es ist trotzdem immer wieder das gleiche handlungsshema. und auf dauer ernüchtert das ein wenig.


Da bin ich aber erleichtert.
 :rollen:

Tina
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Weratundrina

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J.K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch
« Antwort #111 am: 21. April 2006, 17:42:03 »

:breitgrins:

Tina, das junge Gemüse kann nur nicht ertragen, dass sich auch reife Damen noch an sowas erfreuen können.   :zwinker:
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Viele Grüsse,
Weratundrina

tina

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J.K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch
« Antwort #112 am: 21. April 2006, 18:20:41 »

Zitat von: Weratundrina
:breitgrins:

Tina, das junge Gemüse kann nur nicht ertragen, dass sich auch reife Damen noch an sowas erfreuen können.   :zwinker:


Yeep und wir haben 'ne Menge Spaß d'ran, gell?  :breitgrins:

Tina :five:
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Mihawk-DuLacre

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J.K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch
« Antwort #113 am: 04. Juni 2006, 10:11:18 »

Harry Potter vier war wie alle Bände super gut.Endlich mal mehr Seiten als die ersten drei Bände.
Man konnte auch deutlich merken, dass das Buch mehr etwas für Ältere
war.Die Story wurde merklich dunkler im 4Band...
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nimue

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J.K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch
« Antwort #114 am: 12. Juni 2006, 13:48:14 »

Huhuu,

Zitat von: nimue
Zitat von: Tasi
Ich weiß gar nicht, warum hier alle so negativ über den Film reden. Ich fand ihn wirklich gut!


Ich bin ehrlich gesagt auch sehr überrascht. Zwar habe ich den Film noch nicht gesehen (ich warte wohl auf die DVD), aber in anderen Foren stürmt mir nur Begeisterung entgegen :-)


So, unglaublich, aber wahr: Ich habe gestern Abend nun endlich auch die Verfilmung gesehen! Den Inhalt des Buches habe ich inzwischen - ist schon ein paar Jährchen her - schon fast wieder vergessen. Ich wusste nichts mehr von Barty Crouch oder Moody, hatte nur noch im Kopf, dass es die WM gab und schließlich das Trimagische Tournier  und

Zitat von: Spoiler
dass ihr-wisst-schon-wer wieder auftaucht

Den Tod Barty Crouchs habe ich sofort deutlich mitgekriegt - ich kann mir nicht erklären, wie man das übersehen konnte.


Ich fand die Verfilmung sehr sehr gut! Ich würde schon fast sagen, meine liebste Verfilmung, weil so viel düsterer und trauriger. Verständnisschwierigkeiten hatte ich nirgendwo, obwohl ich wirklich nicht mehr viel vom Buch wusste. Hat etwas gefehlt, oder wurde es verfälscht, so habe ich das nicht bemerkt.

Die Effekte waren toll und die Handlung wirkte auf mich keineswegs langweilig, sondern durchweg spannend - kurz gesagt: Eine für mich absolut tolle Verfilmung! :klatschen:

Liebe Grüße
nimue
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J.K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch
« Antwort #115 am: 12. Juni 2006, 22:32:00 »

Ich glaub sowiso das man sich wenn man sich an den Inhalt der Bücher besser erinnern kann auch nicht so objektiv sein kann weil man ständig vergleicht wie es im Buch ist und irgendwo immer im Hinterkopf hat wie man sich das ganze vorgestellt hat.
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HoldenCaulfield

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Re: J.K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch
« Antwort #116 am: 07. Juli 2007, 13:10:12 »

Hier nun meine Meinung nach dem Reread: (und hier ist mir mal aufgefallen wieviel von dem Buch beim Film eigentlich weggelassen wurde. Aber ich finde es nicht soo schlimm.)

Meine Meinung:
Der 4. Potter ist so wahnsinnig spannend, so dass man ihn kaum aus der Hand legen kann. Rowling hat es geschafft sich wieder zu steigern. Auch im Roman steigert sich diese Spannung immens. Wieder streut sie Informationen ein und nach und nach beginnen die ersten Puzzleteile sich ineinanderzufügen, die sich auch schon in den anderen Bänden angesammel hatten.
Harry und seine Freunde wirken Erwachsener, was wohl sicher auch an der gesammten Stimmung des Buches liegen könnte. Anfangs noch eher fröhlich ändert sich das im Verlauf des Romans zusehens und Harry Potter und der Feuerkelch kommt daher am Ende sehr viel düsterer daher als seine Vorgänger. Dennoch kommt der Humor keinesfalls zu kurz. Es scheint als ob Rowling gemerkt hat das diesmal der Humor das Gegengewicht bilden müsste damit es nicht zuu deprimierend wird. Der Schluss ist ihr dann wirklich gut gelungen und hat mich sehr berührt.
Fazit: Wieder einmal hat die Rowling sowohl ihre Figuren als auch ihre Nebenfiguren liebevoll ausgestaltet. Die Handlung des Romans steigert sich und bereitet den Leser auf den Verlauf der nächsten Bände vor.
Für mich wieder ein richtig guter Potter!!

5ratten
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Avila

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Re: J.K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch
« Antwort #117 am: 01. März 2009, 13:59:25 »

Huch, ihr gab es ja ganz heftige Diskussionen ...
... vorneweg kann ich nur sagen, dass mir alle Verfilmungen bisher nicht allzu gut gefallen haben. Was mich einfach nervt, ist das die Kulisse durch den Regisseurenwechsel andauernt verändert wird. Und ich mein, wenn ich mir eine Verfilmung anschaue, gebe ich meine Phantasie schon ein Stück damit auf, aber dann auch noch in jedem Film ein anderen Hogwarts vorgesetzt zu bekommen, finde ich schon fast unverschämt. (Wenigstens bleiben die Hauptdarsteller die gleichen!) Und gerade im vierten Film (es ist auch schon was her, dass ich ihn mir angeschaut habe) fand ich die Drachenszene viel zu übertrieben dargestellt. Die hätte man gut kürzen können und dafür andere wichtige Details noch einbauen können. Aber na ja ...

Irgendwo hab ich auch von der Undurchdachtheit der Bücher gelesen ... Ich kann ehrlich gesagt, darüber nur den Kopf schütteln, denn wenn man sich die ganze Reihe mal komplett hintereinander durchgelesen hat, merkt man ziemlich schnell, dass alles sehr gut durchdacht ist. Aber nicht nur die Reihe, auch das einzelne Buch an sich. So wird zB am Anfang direkt der "Accio"-Zauberspruch durch Mrs. Weasley eingeführt, der später noch eine sehr wichtige Rolle spielen wird. Oder direkt am Anfang erscheint schon ein Artikel von Rita Kimmkorn. Und vielleicht erinnert ihr euch auch, dass Arthur Weasley schon von den Unsäglichen aus der Mysteriumsabteilung gesprochen hat?! ... Ich könnte eine lange Liste aufstellen, aber belassen wir es erstmal dabei.

Hm ja, soweit zu den Sachen, die ich hier beim Überfliegen aufgeschnappt habe.

Ich finde Band IV eigentlich ziemlich gelungen. Er ist ein guter Abschluss aus der heilen magischen Welt und bereitet uns gut auf das, was nun kommt vor. Durch das Tunier mit viel Spannung und Action geladen, die so in den Büchern davor nicht vorkam. Und wird einem hier nochmals mehr vor Augen geführt, wie schrecklich es war, als Voldemort damals vor 14 Jahren auf dem Höhepunkt seiner Macht war. Ich musste an vielen Stellen weinen, also auch ein emotionsgeladenes Buch.

Die Charaktere fangen an sich zu entwickeln und kriegen nochmal mehr Farbe, zB durch einige Streitigkeiten (auch bei den Nebenfiguren) und durch Geheimnisse, die ans Licht kommen. Gefällt mir wirklich sehr gut. Spoiler Band V:
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Die Liebessache wird langsam eingeführt. Und platt fand ich sie jetzt eigentlich auch nicht. Erinnert ihr euch nicht mehr, wie ihr euch mit 13/14 Jahren verliebt habt? Da gab es meistens nur "Liebe" auf den ersten Blick. Natürlich ist uns heute klar, dass dies keine wirkliche Liebe war, aber in dem Alter hält man diese Verguckerei schon für Liebe - man kennt ja nichts anderes! Spoiler Band V und VI
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Also rund um, fand ich es wirklich gut. Denn auch wenn alles sehr spannend war, so hat Rowling doch auch für den ein oder anderen Lacher zwischendurch gesorgt.

Von daher gibt es natürlich ganz klar, wie alle anderen Bücher auch:

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« Letzte Änderung: 01. März 2009, 14:02:03 von Avila »
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Bluebell

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Re: J.K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch
« Antwort #118 am: 11. Dezember 2010, 18:53:12 »

Puh, in diesem Thread ging es ja schon ganz schön zur Sache - allerdings wurde hier sooo viel über die Filme (und auch über die späteren Bücher) diskutiert, dass ich mich schon gefragt habe, ob man das nicht besser abgetrennt hätte!? Ich verstehe ja, dass das nicht vorauszusehen war, aber die Beiträge zum eigentlichen Thema gehen auf den 8 Seiten leider ziemlich unter.

Wie auch immer - ich kenne weder die Folgebände noch den Film und beziehe mich deswegen nur auf das 4. Buch.

Eine leichte Entwicklung hat sich ja schon im Verlauf der Bände 1 - 3 bemerkbar gemacht, aber erst Band 4 scheint einen richtigen Wendepunkt zu markieren. Die Stimmung ist düsterer, unheilvoller - es braut sich etwas zusammen, und man beginnt zu ahnen, dass dieses Etwas größere Ausmaße annehmen wird, als die ersten drei Teile vermuten ließen. Viel mehr als seine Vorgänger lebt HP 4 auch von eben diesen Vorausdeutungen und man merkt am Schluss viel deutlicher, dass es nur das Ende des Schuljahres und keineswegs das Ende der Geschichte ist. Im Gegenteil, ich schlug die letzte Seite zu mit dem Gefühl: "Jetzt geht's erst richtig los."

Obwohl mir der Stein der Weisen, die Kammer des Schreckens und der Gefangene von Askaban auch schon gefallen habe, kamen hier zum ersten Mal Stellen vor, in denen ich wirklich emotional mitgegangen bin. Harrys deprimierte Stimmung während seiner sozialen Isolation griff auf mich über, die gute Mrs. Weasley rührte mich fast zu Tränen, und was während der letzten Runde des trimagischen Turniers passiert, fand ich absolut gelungen beschrieben. Alfa_Romea hat dazu in der Leserunde geschrieben:

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Genauso ist es!

Überhaupt nehmen Gewalt und Schmerzen (körperliche und seelische) hier einen ganz anderen Raum ein als früher bzw. tauchen überhaupt zum ersten Mal in einer Form auf, dass man Kinder als Zielgruppe in Frage stellen muss. Im Gegensatz zu Bartlebooth würde ich die Brutalität aber nicht als "sinnlos" bezeichnen.

Dennoch ist das Buch für mich ein etwas eigenartiges Zwitterwesen - wie gesagt finde ich manches eindeutig zu heftig, um es so ohne weiteres als Kinderbuch zu klassifizieren, andererseits hat es Schwächen, die ich eben nur Kinderbüchern "verzeihe". Während nämlich sowohl die Hauptcharaktere als auch die Geschichte im Laufe der Bände 1 - 4 an Komplexität zulegen, tut die Sprache das überhaupt nicht. Sie bleibt auf einem sehr simplen Niveau - absolut in Ordnung, solange man "mit Kinderaugen" liest, aber manchmal doch ein bisschen störend. Für ältere Leser hätte manches ruhig ein wenig ausgefeilter formuliert sein dürfen, aber das führt wieder zurück zum Problem der Zielgruppe ... besonders, weil sich die Sprache der Bücher eben als einziger Punkt null weiterentwickelt hat und ich deshalb davon ausgehe, dass sie auch in den letzten Bänden gleich bleibt - und die sollen inhaltlich ja definitiv nicht mehr für Kinder geeignet sein! :gruebel:

Außerdem hat Bartlebooth nicht Unrecht, wenn er schreibt:

Mein Vorwurf geht dahin, dass mir das Ganze viel zu stereotyp ist. Dass Figuren nicht "nur gut" oder "nur böse" sind (was ich übrigens nirgends kritisiert habe), reicht an sich ja noch nicht, um ein Stereotyp zu vermeiden.

Generell finde ich Stereotype in Kinderbüchern nicht so schlimm wie in Erwachsenenliteratur, und zwar umso weniger, je jünger die Zielgruppe ist. Salopp gesagt denke ich, die Kleinen müssen erst einmal verstehen, was Gut und was Böse (oder sonst ein Klischee) ist, um lernen zu können, dass man es sich eben nicht so einfach machen kann. Aber ich kann schon nachvollziehen, dass man sich z.B. an dem ewig tollpatschigen Neville, dem feindseligen Malfoy mit seinen dümmlichen Gefährten Crabbe und Goyle, oder auch an der vollkommen farblosen Cho stößt, die einzig und allein dadurch charakterisiert wird, dass sie hübsch ist und Harry sich in sie verknallt.

Und zu guter Letzt darf man sich nicht allzu sehr auf eine lückenlose Logik versteifen, was die Aktionen der Figuren betrifft - aber auch das bewegt sich in einem Rahmen, den man Kinderbüchern meiner Meinung nach durchaus zugestehen kann.
So verhalten sich speziell Harry, Ron und Hermine im Großen und Ganzen nämlich sehr altersgemäß, finde ich - man merkt, dass sie bei weitem nicht mehr die Elfjährigen aus dem Stein der Weisen sind, aber sie agieren auch nicht übermäßig erwachsen.

Mein Fazit: Schwächen hin oder her, gefallen hat mir auch Harry Potter und der Feuerkelch wieder und ich bin schon neugierig, wie die Geschichte weitergeht - jetzt, wo sich Wolken vor die Sonne von Hogwarts geschoben haben ...
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"Date a girl who reads. Date a girl who spends her money on books instead of clothes. She has problems with closet space because she has too many books. Date a girl who has a list of books she wants to read, who has had a library card since she was twelve."