Weil meine Frau die Bücher noch gar nicht kennt, lese ich ihr jetzt jeden Abend ein Kapitel Harry Potter vor. Mit Band eins sind wir jetzt fertig geworden, und ich dachte, auch wenn ihn alle kennen, schreibe ich eine kleine Rezi.
Joanne K. Rowling – Harry Potter und der Stein der Weisen

Das Leben ist kein Zuckerschlecken bei den Dursleys, Tante und Onkel, die Harry Potter als Baby aufgenommen haben, nachdem seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen. Sein Zimmer ist eine Besenkammer, er wird von allen schikaniert und beinahe schon wie ein Sklave gehalten. Doch je näher Harrys elfter Geburtstag rückt, umso verzweifelter versucht jemand, Briefkontakt zu Harry aufzunehmen. Onkel und Tante versuchen es zu verhindern, doch lange sind sie dem postalischen Ansturm nicht gewachsen. Bald schon stellt sich heraus, dass Harry ein Zauberer ist – und ab sofort eine Schule für Hexerei und Zauberei besuchen soll. So beginnt für Harry das glücklichste Jahr seines Lebens, in dem er Freunde (und Feinde) gewinnt, die Wahrheit über den Tod seiner Eltern erfährt und nebenbei noch Hogwarts jüngster Sucher wird.
Der erste Harry Potter ist ein Buch zum verschlingen. Ich weiß noch ganz genau, wie ich den ersten Band in einer Nacht durchgelesen habe, weil ich ihn einfach nicht aus der Hand legen konnte. Rowling schreibt unkompliziert, dennoch nicht zu einfach und fürchterlich mitreißend. Geschickt führt sie den Leser von einem Erlebnis der jungen Zauberer zum nächsten, und man muss einfach so schnell wie möglich erfahren, wie es weitergeht.
Die Geschichte ist spannend, es gibt einen richtig guten Bösewicht (eigentlich mehrere) und zumindest für mich durchaus unerwartete Wendungen. Doch auch, wenn man den Handlungsverlauf kennt, macht es immer wieder einfach Spaß, in die Welt der Zauberer und Muggel einzutauchen.

für ein immer wieder großes Lesevergnügen.