Paulo Coelho - Veronika beschließt zu sterben

Klappentext:
Die Geschichte einer unglücklichen jungen Frau, die sterben will und erst angesichts des Todes entdeckt, wie schön das Leben sein kann, wenn man darum kämpft und etwas riskiert. Ein wunderbares Buch über die Prise "Verrücktheit", die es braucht, um den eigenen Lebenstraum Wirklichkeit werden zu lassen, und eine große Liebeserklärung an das Glück in jedem von uns.
Meine Meinung:
Ich bin mit hohen Erwartungen an dieses Buch gegangen, vorallem da es so hoch gelobt wird. Und ehrlich gesagt, bin ich sehr enttäuscht.
Die Grundidee (junge Frau möchte Selbstmord begehen, klappt nicht, wird in eine Anstalt eingeliefert und merkt im Angesicht des Todes, dass das Leben doch lebenswert ist) fand ich sehr interessant. Die Umsetzung dagegen ist furchtbar.
Meine Probleme fingen alleine damit an, dass ich schlecht in das Buch hineingekommen bin, ich konnte keine postive oder negative Beziehung zu Veronika aufbauen und habe mich mehr oder weniger durch das Buch gequält. Zum Glück hat es nur 200 Seiten, sonst hätte ich es vermutlich abgebrochen.
Während des Buches werden nicht nur Veronikas Probleme beleuchtet, sondern auch von mehreren Patienten, die mit Veronika Kontakt aufnehmen. Doch keines der verschiedenen Schicksale konnte mich berühren, es war mir alles viel zu oberflächlich. Zumal mir viele Patienten nicht wie Patienten vorkamen, sondern eher wie Hotelgäste.
Die "Wandlung" von Veronika, fand ich persönlich, sehr unglaubwürdig und das Ende war mir dann zu offensichtlich, ich habe bis zur letzten Seite gehofft, dass ich mich irre...aber dem war leider nicht so.
Für mich ein sehr enttäuschendes, unbefriedigendes Leseerlebnis, aber die Grundidee ist mir wenigstens

wert.