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Autor Thema: Bernhard Hennen - Nebenan  (Gelesen 3497 mal)

Weratundrina

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Re: Bernhard Hennen - Nebenan
« Antwort #15 am: 18. Januar 2008, 08:43:32 »

Das einzige Buch von Bernhard Hennen, das ich gelesen habe. Die anderen konnten mich bisher nicht reizen.  :redface:

Dieses hier war jedenfalls sehr, sehr gut gewesen, auch wenn ich lustige Bücher eigentlich nicht unbedingt mag. Der Humor war so intelligent und fein, dass es auch mir gefallen hat.

Das Beste an diesem Buch war für mich aber die Nähe zu bekannten Orten und wenn man sich in der entsprechenden Szene rumgetrieben hat, meint man auch den ein oder anderen echten Menschen dort portraitiert zu finden.  :breitgrins:
Ich versuche schon seit Wochen, meine Schatz zum Lesen zu animieren, aber er kommt über die Heinzelmännchenhürde nicht hinweg - hat da leider die falschen Bilder im Kopf.

Erfrischend anders - und ja wohl auch anders, als die anderen Bücher des Autoren, weshalb ich mich da erst recht nicht "ranwage", eben weil ich dieses so gut fand.

Ich habe die HC-Ausgabe, die leider ein viel häßlicheres Cover hat, was bei Amazon schon gar nicht mehr verfügbar ist.

Von mir fast volle Punktzahl:
4ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

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Viele Grüsse,
Weratundrina

Papyrus

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Re: Bernhard Hennen - Nebenan
« Antwort #16 am: 01. Februar 2008, 17:37:00 »

Das HC gibt es übrigens gerade bei Jokers:  klick
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Dottie

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Re: Bernhard Hennen - Nebenan
« Antwort #17 am: 10. März 2009, 14:39:15 »

Hallo,

ich habe mal eine inhaltliche Frage zum Buch. Irgendwie verwirrt mich etwas.

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Wird es dazu noch eine Erklärung geben? Ich hasse solche Ungereimtheiten in Büchern, die versauen mir das ganze Lesevergnügen.
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Too many cats, not enough recipes.

sandi

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Antw:Bernhard Hennen - Nebenan
« Antwort #18 am: 07. Juni 2009, 22:14:30 »

Autor: Bernhard Hennen
Titel: Nebenan
Verlag: Weitbrecht
ISBN: 3522716752
Ausgabe: Gebundene Ausgabe
Seiten: 541

Umschlagtext
NEBENAN ist nicht weit entfernt: eine Welt für sich neben unserer, bevölkert von Heinzelmännchen, Zwergen und anderen Unmöglichkeiten. Nur wenige, streng bewachte Tore ermöglichen den Übergang von NEBENAN in die Welt der Menschen. Doch eines Tages geschieht das Unvermeidliche: Einigen verschwörerischen Riesen, Werwölfen und Druidenpriestern gelingt es, die Torwächter zu überlisten. Der Graf Cagliostro, seinerzeit aus den Kerkern der Engelsburg nach NEBENAN entflohen, kehrt in die Welt der Menschen zurück. Und bald entwickelt er einen teuflischen Plan... Wird Wallerich, Torwächter dritten Grades, den Schurken Cagliostro aufhalten können? Wird NEBENAN wieder Ruhe und Ordnung einkehren? Und was in aller Welt hat Oswald von Wolkenstein damit zu tun?

Meine Meinung
Die Rollenspieltruppe Ui Talchiu, allesamt der Spezies der Langen, respektive der Menschen, angehörend, wird von den Heinzelmännern aufgrund des Verursacherprinzipes mehr oder weniger zwangsengagiert um sich nach Nebenan als Spitzel bei den Dunklen einzuschleusen, die mal wieder einen Übergriff planen. Währenddessen ist von Nebenan schon Besuch eingetroffen, u.a. in Form des Grafen „Cagli“ Cagliostro und des Erlkönigs, welche beide in Köln ihr Unwesen treiben. Der eine seines Zeichens Zauberer und einer Rothaarigen verfallen, der andere als Terrorist unterwegs um den technischen Fortschritt auf ein vernünftiges Maß zurück zu stutzen… 

Zu Beginn der Lektüre hatte ich einen ständigen Gesellschafter, der unsichtbar neben mir saß... die Verwirrung. Viele Charaktere, und ebensoviele Namen. Zugegebenermassen etwas hinderlich in Bezug auf Lesefluß und -spaß. Aber zunehmendst lichtete sich der Nebel in meinem Kopf und machte der Begeisterung Platz. Irgendwann flogen die Seiten nur mehr so dahin, und es machte unheimlich Spaß, in diesem Buch zu schmökern. Was es diesem Buch an Handlung mangelt, bekommt man stattdessen an Humor und Skurrilität geboten. Die Verknüpfung der Realität mit Nebenan ist Hennen mehr als gelungen. Die Charaktere sind durchwegs alle das, was ich als niedlich und überaus sympathisch bezeichnen würde. Selbst, oder besser gesagt vor allem, die Dunklen, allen voran der Erlkönig, der gerne mal die Uranbrennstäbe eines AKWs gegen Eichen austauscht, sind mir ans Herz gewachsen. Hennen hat viele Charaktere, mit fast ebensovielen Handlungssträngen erschaffen. Und zum Schluss gelingt es ihm, die Fäden zu einem überzeugendem großen Ganzen zusammenlaufen zu lassen.

Allerdings hat mich das ein oder andere auch nicht überzeugt. So etwa Tills (viel zu schnelle) Wandlung vom Realisten hin zum Menschen, der auch mal einen Blick über die Grenzen der Realität hinweg werfen kann. Ein, zwei weitere solcher eher platten, nicht überzeugenden Darstellungen kamen mir noch unter, aber dies sind eigentlich nur Kleinigkeiten, die kaum ins Gewicht fallen.

Der Umschlagtext proklamiert einen leicht verrückten Lesespaß. Und ebendiesen bekommt man auch geboten. Wobei man das leicht auch durchaus weglassen könnte.

Trotz meiner absoluten Ortsunkenntnis in Bezug auf Köln hat Hennen es geschafft, eine Nicht-Fantasy-Leserin mit diesem Buch absolut in seinen Bann zu ziehen. Solch eine geballte Ansammlung von Skurrilität wie in diesem Buch ist mir noch nie untergekommen. Großartig!
 
 4ratten +   :marypipeshalbeprivatmaus:
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Liafu

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Antw:Bernhard Hennen - Nebenan
« Antwort #19 am: 03. November 2009, 21:29:39 »

Ich kann mich den positiven Meinungen nur anschließen. Hier werden Fantasy und Rollenspiele(r) sehr amüsant auf die Schippe genommen. Die Charaktere sind gelungen, wobei mir die Dunklen am besten gefallen, nur die menschlichen Nebenfiguren bleiben zum Teil etwas blass. Kölner Ortskenntnis ist bestimmt von Vorteil, aber mir hat das Buch auch ohne viel Spaß gemacht.
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Avila

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Re: Bernhard Hennen - Nebenan
« Antwort #20 am: 29. März 2010, 22:03:36 »

So, habe das Buch nun auch gelesen. Leider habe ich durch zu viele Nebengedanken nicht so ganz in die Geschichte hinein gefunden. Allerdings lag es nicht an dem Buch, es ist wohl egal, welches Buch ich gelesen hätte, ich hätte in kein Buch wirklich versinken können - deswegen eine etwas Nüchternere Meinung von mir.

Die Phantasievielfalt, die Hennen hier zeigt und beschreibt, ist wirklich grandios. Eine (Märchen)-Figur nach der anderen wird uns hier präsentiert ohne das es überladen rüber kommt. Und dazu integriert er das ganze noch in die moderne Welt, um genau zu sein - nach Kölle. Der Ort hat mich natürlich besonders gefreut. Köln ist ja quasi meine Heimat. So war mir die Umgebung doch vertraut, was mir gut gefiel. Auch das es zwischendurch mal eine Person gab, die den schönsten Dialekt von Deutschland gesprochen, war für mich eine wahre Freude. :herz:

Was mir besonders gefiel, waren die verschiedenen Charaktere. Jeder hatte seine eigenen Züge und es gab eigentlich keine Person, die mir völlig unsympathisch war. Dadurch hat sich bei mir auch nie ein richtiges Gut-und-Böse-Gefühl eingestellt. Denn auch ihre Beweggründe konnte ich nachvollziehen und fand sie sympathisch.
Allerdings hat mich irgendwann die Personenvielzahl verwirrt. Dadurch dass ich mit meinen Gedanken auch nicht ganz beisammen war, konnte ich nicht direkt jede Person immer wieder zu ordnen.

Hm ja, was gibts noch? Das Ende war für mich auf jeden Fall passend. Es hat mit der restlichen Geschichte hamoniert und ich hätte kein anderes erwartet, was ich aber in diesem Fall wirklich positiv fand.

Im Großen und Ganzen gebe ich jetzt 4ratten , denn ich will dem Buch wegen meiner persönlichen Stimmung kein Unrecht geben, auch wenn ich mich den herzhaften Lachern (leider) während der Lektüre nicht anschließen kann. Allerdings kann ich mir durchaus vorstellen, dass ich zu einer anderen Zeit auch wirklich viel gelacht hätte.  :zwinker:



ich habe mal eine inhaltliche Frage zum Buch. Irgendwie verwirrt mich etwas.

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Wird es dazu noch eine Erklärung geben? Ich hasse solche Ungereimtheiten in Büchern, die versauen mir das ganze Lesevergnügen.

Das hab ich mich ehrlich gesagt auch gefragt und bis heute keine Antwort - außer das das vielleicht ein inhaltlicher Fehler im Buch ist?!
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Heimfinderin

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Re: Bernhard Hennen - Nebenan
« Antwort #21 am: 15. Mai 2010, 20:36:40 »

Klappentext
Alles war in bester Ordnung. Doch nun droht der Welt, genauer: Köln, ein heilloses Durcheinander. Nöhrgel, der Älteste der Heinzelmännchen, ruft seine Mannen zusammen, um das Böse aufzuhalten. Denn durch die Torheit einiger Studenten sind Übeltäter von »Nebenan« in unsere Welt gelangt: der Erlkönig, der als Öko-Terrorist ein Atomkraftwerk lahmlegt, Cagliostro, der mit bösem Zauber ein Vermögen macht, und die rabiaten Trolle, die nicht nur die Polizei kurz und klein schlagen. Bis zum Vatikan reichen die Rettungsversuche – doch letztendlich können nur die Heinzelmännchen retten, was zu retten ist.

Meine Meinung
Mir fiel der Einstieg in dieses Buch etwas schwer. Ich weiß nicht, ob ich vielleicht generell gerade eher etwas unkonzentriert war, denn normalerweise habe ich nicht so viele Probleme, mich mit vielen Figuren und Schnittwechseln zurechtzufinden, hier jedoch hatte ich oft Probleme der Handlung zu folgen. Die Sprunghaftigkeit zwischen den Schauplätzen und Figuren war schon ausgeprägt und ich wunderte mich das ein oder andere Mal, was jetzt wo gerade abläuft und warum. Teilweise kam mir die ein oder andere Szene wie gekürzt vor. Durch einige Lesepausen, die ich leider hatte, fiel es mir dann immer wieder um so schwerer, wieder in die Geschichte hineinzufinden.

Gegen Mitte des Buches habe ich mich dann aber so etwas wie eingelesen und ab da hatte ich dann mehr Zeit und richtig Spaß. Die Figuren waren aber auch durchweg lustig und sympathisch, selbst die „Bösen“ konnten mir nicht wirklich Angst machen, im Gegenteil: ich habe alle auf ihre Art gemocht.

Der reale Schauplatz Köln neben der Parallelwelt „Nebenan“ bot aber auch viele Möglichkeiten für lustige und skurrile Situationen. Sowieso schon für die Menschen unsichtbar bevölkert von den gar nicht so hilfsbereiten Heinzelmännchen, wurde die Stadt also nun noch von weiteren Gestalten heimgesucht. Im Gegenzug dazu bekam aber auch „Nebenan“ Besuch von ein paar Menschen und der Leser konnte einer Vielzahl von Märchen- und anderen bekannten Figuren begegnen.

Mit viel Situationskomik, humorvollen Dialogen und witzigen Details und natürlich den lustigen Figuren machte die Lektüre dann immer mehr Spaß und am Ende hätte ich tatsächlich noch weiterlesen können. Schade, dass der Anfang so verwirrend für mich war.

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Seychella

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Re: Bernhard Hennen - Nebenan
« Antwort #22 am: 23. Mai 2010, 21:31:17 »

Meine Meinung

Eigentlich wollte ich von lustiger Fantasy ja die Finger lassen, da ich bei der ein oder anderen leidvollen Erfahrung feststellen musste, dass dies absolut nichts für mich ist. Allerdings macht man für Lieblingsautoren ja auch mal Ausnahmen, und so habe ich mich – wenn auch mit leichten Bedenken – nach Nebenan begeben. Glücklicherweise, wie ich schnell gemerkt habe! Till war mir gleich sympathisch, wie er da mit dem Ende seines Studiums hadert und sich irgendwo zwischen Fremdenlegion und dem Sturz von einer Rheinbrücke sah. Und als die Dryade auftauchte, hatte mich die Geschichte natürlich erst recht an der Angel – es wurde auch schnell deutlich, dass es hier um mehr als “nur” möglichst viele Lacher ging.

Man lernt eine Menge Wesen kennen, die jedoch nicht in der Masse untergehen, sondern durch ihr Innenleben und spezielle Fähigkeiten einzigartig sind. Durch viele oft wechselnde Erzählperspektiven erhält man Einblick in die unterschiedlichen Ereignisse, Welten und Zusammenhänge. Die Verknüpfung “unserer” realen Welt mit Nebenan empfand ich als sehr gelungen – wer weiß, vielleicht gibt es diese andere Welt wirklich. Und wir sehen sie nur nicht, weil wir nicht daran glauben. Schließlich bin ich auch schon oft genug über vermeintlich nichts gestolpert…

Natürlich fehlt es auch nicht an Humor – mir hat gefallen, dass dieser nicht so abgehoben oder übertrieben war, sondern fein und leicht schräg. Und mit viel Situationskomik! Das fing für mich auch schon im Personenregister an, ein Beispiel: Knuper – schafft es, gegen so ziemlich alle existierenden Bauvorschriften zu verstoßen, aber da sie eine Hexe ist, hat es noch niemand riskiert, ihr einen Vortrag über Statik oder Materialermüdung zu halten.
Beim Lesen habe ich sicher sehr oft vor mich hin gegrinst und auch öfter mal gekichert. Ich war ganz traurig, als plötzlich die letzte Seite da war, und ich die vielen lieb gewonnenen Figuren gehen lassen musste. Diese zauberhafte Geschichte, die manchmal auch poetisch und romantisch war, hat mich einfach mitgerissen und sehr gut unterhalten – sicher nicht zum letzten Mal…

5ratten
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sandi

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Re: Bernhard Hennen - Nebenan
« Antwort #23 am: 23. Mai 2010, 23:34:11 »

Das fing für mich auch schon im Personenregister an, ein Beispiel: Knuper – schafft es, gegen so ziemlich alle existierenden Bauvorschriften zu verstoßen, aber da sie eine Hexe ist, hat es noch niemand riskiert, ihr einen Vortrag über Statik oder Materialermüdung zu halten.

Oh ja, das Personenregister ist echt ein Hit, was hab ich mich da amüsiert  :lachen:
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Tolpan

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Re: Bernhard Hennen - Nebenan
« Antwort #24 am: 28. Mai 2010, 08:37:15 »

Das fing für mich auch schon im Personenregister an, ein Beispiel: Knuper – schafft es, gegen so ziemlich alle existierenden Bauvorschriften zu verstoßen, aber da sie eine Hexe ist, hat es noch niemand riskiert, ihr einen Vortrag über Statik oder Materialermüdung zu halten.

Oh ja, das Personenregister ist echt ein Hit, was hab ich mich da amüsiert  :lachen:

Da habe ich mich auch scheckig gelacht. :D Die ganzen Beschreibungen waren top ... auch die von Personen, die NICHT auftauchen.  :breitgrins:
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nimue

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Re: Bernhard Hennen - Nebenan
« Antwort #25 am: 28. Mai 2010, 09:15:06 »

Seufz... ich sehe schon. Ich muss das Buch demnächst doch nochmal zur Hand nehmen. Das Lesezeichen steckt immer noch irgendwo im ersten Drittel. Keine Ahnung, warum ich mit dem Buch nicht warm geworden bin. Vielleicht hatte ich zu dem Zeitpunkt keine Lust auf diese Art von Humor? :confused:
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Seychella

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Re: Bernhard Hennen - Nebenan
« Antwort #26 am: 28. Mai 2010, 16:44:04 »

Oh ja, das Personenregister ist echt ein Hit, was hab ich mich da amüsiert  :lachen:

Da habe ich mich auch scheckig gelacht. :D Die ganzen Beschreibungen waren top ... auch die von Personen, die NICHT auftauchen.  :breitgrins:

Tja, selber Schuld, wenn eine gewisse Person abgesagt hat...
Mich würde ja auch interessieren, ob der Erlkönig mit seiner Klage wegen Rufmord Erfolg haben würde... Er bleibt jedenfalls mein liebster Öko-Terrorist. :breitgrins:

Seufz... ich sehe schon. Ich muss das Buch demnächst doch nochmal zur Hand nehmen. Das Lesezeichen steckt immer noch irgendwo im ersten Drittel. Keine Ahnung, warum ich mit dem Buch nicht warm geworden bin. Vielleicht hatte ich zu dem Zeitpunkt keine Lust auf diese Art von Humor? :confused:

Jaha, gib Nebenan noch eine Chance! :engel:
Und wenn aus demnächst doch mal später werden sollte... Ich würde mich ja für eine Leserunde anbieten, irgendwann will ich das Buch nämlich auf jeden Fall noch einmal lesen.
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Heimfinderin

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Re: Bernhard Hennen - Nebenan
« Antwort #27 am: 28. Mai 2010, 21:44:47 »

Das Lesezeichen steckt immer noch irgendwo im ersten Drittel. Keine Ahnung, warum ich mit dem Buch nicht warm geworden bin.
Dann geht es dir ja genauso wie mir. Ich brauchte bis zur Hälfte des Buches, um mich einzulesen, obwohl ich die Elfen-Bücher von Hennen ja verschlungen habe. Das fand ich auch seltsam...
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HEIMFINDERIN

Schokomaus

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Re: Bernhard Hennen - Nebenan
« Antwort #28 am: 09. Februar 2011, 20:28:59 »

Oha... Ich glaube, ich muss mich auch in die Reihe der wenigen stellen, die das Buch nicht begeistern konnte.
Ich habe knapp 200 Seiten gelesen, aber ich werde nicht warm. Hin und wieder gibt es interessante Stellen, aber diese sind so rar gesät, dass ich mich nicht dazu aufraffen kann, den Rest zu lesen. Mir erscheint der ganze Plot mehr albern als lustig, und den Schreibstil empfinde ich als abgehackt und stockend.

Die im Buch auftauchende Rollenspielgruppe ist derart überzogen karikiert, dass auch das sehr albern wirkt. *(geändert, siehe unten)

Das ist für mich kein typischer Hennen. "Das Jahr des Greifen" und "Die Elfen" fand ich damals ganz wunderbar, aber von dieser "komischen Fantasy" hätte er besser die Finger lassen sollen, zumal mir viele Ideen und Konstrukte des Plots kopiert erscheinen.

Für mich leider ein Fehlkauf und ein  :flop:

Und nun werfet den ersten Stein...  :breitgrins:

* (Karikaturen von Rollenspielern kommen seit Jahren so gehäuft vor, dass sich ein Autor schon was richtig individuelles einfallen lassen muss, um den Witz und die Satire gut darstellen zu können. Alles andere, das ich bisher über dieses Thema gelesen habe, ist nur Schema F. Da dieses Buch aber tatsächlich nichts dafür kann, dass ich vorher eine Menge misslungener und gleichlautender Parodien gelesen habe, kann ich über diesen Punkt locker hinwegsehen, und ich vermute sogar, dass Hennen damit eher einen Vorstoß in derartige Parodien getan hat als diesen Aspekt abzukupfern. Ich selbst war vor ca. 10 Jahren ein wenig im Tischrollenspiel tätig ("Das Schwarze Auge"), und wahrscheinlich hätte ich damals eher herzlich darüber gelacht.  :breitgrins: )
« Letzte Änderung: 09. Februar 2011, 21:10:37 von Schokomaus »
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'Verzicht bedeutet für Frauen die kurze Pause zwischen zwei Wünschen.'
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Aldawen

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Re: Bernhard Hennen - Nebenan
« Antwort #29 am: 09. Februar 2011, 20:57:49 »

Die im Buch auftauchende Rollenspielgruppe ist derart überzogen karikiert, dass auch das sehr albern wirkt.

Die Leute, die dafür ungewollt Pate gestanden haben, würde Dir da vermutlich recht geben. Das ist eine von Bernhards Lieblingsanekdoten  :breitgrins:

Karikaturen von Rollenspielern kommen seit Jahren so gehäuft vor, dass sich ein Autor schon was richtig individuelles einfallen lassen muss, um den Witz und die Satire gut darstellen zu können. Alles andere, das ich bisher über dieses Thema gelesen habe, ist nur Schema F.

Naja, das Buch hat ja jetzt schon zehn Jahre auf dem Buckel, da war die Idee noch deutlich frischer. Der Roman kann ja nix dafür, daß Du vor seiner Leküre andere Erfahrungen gemacht hast  :zwinker:

Abgesehen davon finde ich das völlig in Ordnung, das Buch nicht zu mögen, auch wenn ich es sehr gerne gelesen habe. Humor ist nun mal ein schwieriges Geschäft und sehr individuell ...
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Kinywa ni jumba la maneno.
Der Mund ist der Palast der Worte. – Sprichwort aus Ostafrika