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Autor Thema: J. K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban  (Gelesen 2939 mal)

Speciousness

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Re: J. K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban
« Antwort #15 am: 17. August 2008, 12:13:35 »

Natürlich sind alle Potter Bücher super, aber ich finde den dritten überhaupt nicht am Besten. Min Lieblingsband ist Teil 2, aber ich finde die Begründungen immer sehr interessant, warum alle den dritten Band so gut finden :o)
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sandhofer

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Re: J. K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban
« Antwort #16 am: 17. August 2008, 12:25:28 »

[...] aber ich finde die Begründungen immer sehr interessant, warum alle den dritten Band so gut finden :o)

Da gibt es sicher den einen oder die andere, die im Gegenzug interessieren würde, warum Du denn Band 3 nicht den besten findest ... :winken:
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Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

Avila

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Re: J. K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban
« Antwort #17 am: 25. Februar 2009, 12:01:51 »

Wie bei den meisten anderen ist der dritte Band auch mein Liebster!

Ich finde es sehr interessant ein wenig mehr über Harry's Eltern und deren Freunde heraus zu finden. Zumal ich die neuen Charaktere Lupin & Black einfach nur toll finde. :herz: Auch die ganze Geschichte, die mit dem Tod von Harrys Eltern zusammen hängt, fasziniert mich immer wieder. Die ganze Geschichte bekommt langsam richtig Form und Farbe - und auch spitzt sich hier die Gefahr um Voldemort weiter zu. Die Grundsteine für den weiteren Verlauf werden gelegt.
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Auch die neuen Fächer sind interessant - mit Hagrid als Lehrer und dem Hippogreif!

Alles ist einfach nur toll und was ich auch ganz schön finde
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Ja, und immer wenn ich dieses Buch beendet habe, fühle ich mich wie ein kleines Kind, dass Angst vor dem  nächsten Schritt hat - denn nun gehts richtig los ...

Aber erstmal gibts

5ratten  :tipp:
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Leen

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Re: J. K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban
« Antwort #18 am: 11. Oktober 2010, 13:39:47 »

Meine Güte, scheinbar hole ich die ganzen Harry Potter Threads wieder aus der Versenkung  :klatschen:

Im Rahmen der Monatsrunde Grün habe ich den 3. Teil von Harry Potter gelesen (die Begründungen sind im Thread zu finden, es ist! lesenswert  :breitgrins: )

Der dritte Teil ist dieses Mal doch etwas anders als die beiden Teile zuvor, man merkt, dass die Protagonisten älter und damit auch ein wenig reifer und mutiger werden, es ist grusliger und leider auch brutaler. Trotzdem ist auch bei dem Buch wieder eins deutlich geworden, die Autorin schafft es, die ganzen Auflösungen und "Endkämpfe" auf die letzten 50 Seiten zu pressen, so dass man am Ende ganz außer Atem ist und am liebsten weiterlesen möchte, was wohl auch die Absicht ist, trotzdem bekommen die Bücher dadurch ein Ungleichgewicht, man weiß im Prinzip, dass man sich durch ci. 4/5 langsamer Spannungssteigerung zu lesen hat ehe es endlich zum Gewitter kommt um dann .. mehr oder weniger .. sanft zu enden.

Der dritte Teil hat allerdings ein paar sehr interessante Charaktere, die hier schon oft genannt wurden. Unter anderem ist da Cornelius Fudge, der nun viel öfter ins Rampenlicht tritt und beweist, dass er ein schmieriger kleiner bestechlicher Schwächling ist, er hat für mich überhaupt kein Charisma oder Stärke, ich frage mich ernsthaft, warum er der Minister ist. Dann ist da Prof. Lupin, ich liebe Prof. Lupin, er erinnerte mich sehr an meine Englischlehrerin, die war jung, frech und hat uns den Unterricht einfach sehr interessant gemacht (und wenn sie dabei mal Grimassen schneiden musste). Lupin ist ähnlich, er bereitet die Schüler auf wirkliche Gefahren vor (wir erinnern uns an Lockhard? Der hat aus seinen Büchern vorlesen lassen!) und gestaltet den Unterricht amüsant, er könnte glatt Vertrauenslehrer sein oder der gute Onkel aller, es ist wirklich schade, dass er in seiner wahren Gestalt nicht akzeptiert werden kann.
Dann ist da noch Trelawny, die Hellseherin. Ich musste so oft Hermine zustimmen was diese Frau angeht, viel mehr als Jahrmarktsmagie ist da nicht .. oder doch? Scheinbar hat sie doch das zweite Gesicht, aber leider kann weder sie sich daran erinnern, noch glaubt sie sich selber dann.
Und zu guter letzt, Sirius Black. Bis zum Ende war nicht klar, was ihn antreibt, was ihn kämpfen lässt, doch dann fällt es einem wie Schuppen von den Augen und er wird mit einem Schlag richtig sympathisch, ich hoffe noch auf viele Begegnungen mit ihm, auch wenn ich schon schlimmes gehört habe (ich habe noch nicht alle Bücher gelesen)

Im großen und ganzen muss ich sagen, dass es mir stellenweise schon etwas zu heftig wurde. In dem Moment, wo Ron sich das Bein brach, da hab ich das mitgefühlt und mich geschüttelt. Und warum muss alles immer in der Nacht geschehen? Kann es nicht einfach mal ein regnerischer Tag sein?

Nja egal, ich mochte das Buch sehr, aber ich freue mich schon auf Teil 4

 4ratten :marypipeshalbeprivatmaus: weil es bisher das Beste war ^^

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Re: J. K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban
« Antwort #19 am: 11. Oktober 2010, 16:17:52 »

@Leen
Wart mal ab, es wird düsterer und düsterer^^ (ich glaub ein Grund warum ich die Reihe so mag :breitgrins: )
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Re: J. K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban
« Antwort #20 am: 24. Oktober 2010, 22:02:24 »

Sodele, und weils so schön war kommt auch direkt von mir noch die Rezi zum dritten Teil von Harry Potter, den ich ganz unverhofft auch mal wieder in der Monatsrunde Oktober: Grün gelesen habe. Nach wie vor, bin ich jetzt erst am Anfang des vierten Teils der Geschichte, deswegen kann ich noch nicht sagen, ob dieser Harry Potter auch mein Lieblingsband wird, aber bis jetzt ist er es. :)

Ich fand den Teil einfach nur schön und traurig zugleich. Man erfährt natürlich endlich mal etwas mehr über Harrys Eltern und die ganze Geschichte und teilweise auch über Lord Voldemort. Sirius Black kam mir Anfangs schon etwas seltsam vor, aber das hat sich ja wirklich zum Ende des Buches sehr verändert und er war mir einfach nur noch sympathisch. Welche Person mir noch ziemlich gut gefallen hat, mal von den Hauptpersonen abgesehen, war Lupin. Ich fand ihn irgendwie großartig, obwohl der Lehrmeister für die dunklen Künste ist, hilft er Harry und wendet diese nicht wirklich an. :)
Hermine finde ich einfach nur witzig in diesem Teil der Geschichte, sie möchte natürlich ALLE Kurse besuchen und bekommt das auch mit Hilfe von Professor McGonagall sehr witzig hin. Allerdings finde ich es auch richtig spannend, darüber nachzudenken, wie die Geschichte ausgehen würde, wenn kein Zeitzauber vorhanden wäre. Naja, Hermine merkt ja noch rechtzeitig, dass ihre Idee vielleicht doch nicht die klügste ist...
Ich glaube, dieser Teil hat mir u.a. auch darum so gut gefallen, da es nicht diesen "Endkampf", wie in den vorherigen Büchern mit Lord Voldemort gab, sondern es eher etwas friedlicher ausgegangen ist. Wobei ich noch erwähnen muss, dass ich ja Hagrid und seine Liebe zu "aussergewöhnlichen" Tierchen total süss finde...

Da dies bis jetzt mein liebster Harry Potter war, bekommt er von mir

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Bluebell

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Re: J. K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban
« Antwort #21 am: 02. November 2010, 21:56:06 »

Na, der Gefangene von Askaban scheint ja der Lieblingspotter von einer ganzen Menge Leute zu sein - auch von manchen, die schon die Folgebände kennen! Dann darf ich ja gespannt sein ... mir gefällt er bisher auch am besten, aber ich habe ansonsten auch erst Teil 1 und 2 gelesen.

Am Anfang war mir nicht ganz klar, warum mit Band 3 angeblich ein "Bruch" bzw. ein Stimmungswechsel in der Reihe erfolgen soll. Mir schien er doch wieder sehr ähnlich gestrickt zu sein wie die beiden Vorgänger, auch noch sehr kindlich.

Aber irgendwann im Laufe der Geschichte - als ich aufgehört hatte, darauf zu warten  :zwinker: - fiel mir tatsächlich eine Veränderung auf. Rowling hält in diesem Buch einerseits an Altbewährtem fest - z.B. zeigt sich in den Unterrichtsstunden, die man mit Harry & Co. besuchen darf, und an vielen (für unsereins nicht ganz so  :breitgrins: ) alltäglichen Details ihre blühende Phantasie, mit der sie bestimmt so manchen Kindernerv trifft.

Andererseits wird die Geschichte komplexer - durch den langen Monolog von Sirius Black gegen Ende erhascht man erstmals nicht nur einen kurzen Blick auf die Hogwartszeit von Harrys Eltern, sondern es baut sich regelrecht eine zweite Handlungsebene auf - und es gibt nicht mehr bloß einzelne Berührungspunkte zwischen Heute und Damals, sondern es tut sich ein ganzes überraschendes Netzwerk von Verflechtungen auf.

Gleichzeitig werden auch manche Charaktere mehrdimensionaler - es gibt nicht mehr nur gut, böse und sich gut stellendes Böse :elch: , sondern so mancher zeigt, dass er tatsächlich von beidem etwas in sich trägt und wird dadurch interessanter und lebensechter.

In manchen Situationen fand ich das Verhalten von bestimmten Personen nicht ganz nachvollziehbar. Dass sich Harry, Ron und besonders Hermine selbst dann noch Sorgen um die Schulregeln machen, wenn es um Leben und Tod geht, will mir nicht so recht in den Kopf.  :rollen: Das war auch im Stein der Weisen und in der Kammer des Schreckens schon so. Ok, man könnte vielleicht noch mit ihrer Kindlichkeit argumentieren - aber selbst die erwachsenen Lehrer scheinen die Prioritäten nicht immer ganz vernünftig zu setzen.
Andererseits: Autoritäten, Traditionen und vor allem Regeln, Regeln und nochmals Regeln spielen in englischen Internaten tatsächlich noch eine gewichtige Rolle ... und ein bisschen sehr altmodisch angehaucht ist Hogwarts ja doch, nicht nur von den Gemäuern her.  :zwinker:

Jedenfalls verstehe ich absolut, wenn dieser Potter für allzu junge Kinder noch "too much" ist. Die größeren Kinder unter uns :clown: profitieren dagegen von dem höheren Gruselfaktor und davon, dass die Handlung wirklich verdammt spannend ist - umso mehr, je weiter sie fortschreitet!

So, und wisst ihr, worauf ich mich jetzt besonders freue? Dass Harry Potter ab Band 4 wirklich totales Neuland für mich ist und ich endlich auch keinen Film mehr kenne!  :bang:

PS: Ist euch auch aufgefallen, wie extrem oft J. K. Rowling über Essbares schreibt??
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Kati

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Re: J. K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban
« Antwort #22 am: 02. November 2010, 22:00:00 »

So, und wisst ihr, worauf ich mich jetzt besonders freue? Dass Harry Potter ab Band 4 wirklich totales Neuland für mich ist und ich endlich auch keinen Film mehr kenne!  :bang:

Ich beneide dich, wie toll  :klatschen: Genieß es!

Zitat von: Bluebell
PS: Ist euch auch aufgefallen, wie extrem oft J. K. Rowling über Essbares schreibt??

Ihr "Essbares" ist auch immer für eine Überraschung gut  :breitgrins:

LG Kati
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Re: J. K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban
« Antwort #23 am: 03. November 2010, 10:32:36 »

Ich habe Harry Potter und der gefangene von Askaban gelesen, weil er in meinem Bücherregal nach 5 Jahren zugestaubt war. Außerdem überkam mich eine Harry Potter - Sucht.

Das Buch war spannend und mal was anderes im Vergleich zu den beiden vorherigen Teilen. Hier war es nicht seine Absicht, den Helden zu spielen, er wollte am Schluss nur seinem Freund Ron helfen, der von einem "Wolf" verschleppt wurde.
Allerdings hat das Buch nicht ganz so gefesselt, wie ich erhofft hatte. Was das fesselfaktum angeht,ist die Kammer des Schreckens ganz oben.
Gut, an allen Büchern, finde ich, dass es einen Alltag hat und die drei Freunde nicht über das ganze Buch ein Abenteuer erleben. Außerdem gibt es in den Buch trotz Zauberschule und Hexerei Dinge, die sich nicht so leicht erklären lassen und man stutzt, was alles passieren kann. 

4ratten und  :marypipeshalbeprivatmaus: von mir...

Ich kanns weiter empfehlen  :zwinker:
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