Autor Thema: Julian Frost - Last Days on Earth  (Gelesen 1070 mal)

Offline Llyren

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Re: Julian Frost - Last Days on Earth
« Antwort #15 am: 10. Juni 2012, 18:15:22 Nachmittag »
Julian Frost - Last Days on Earth



Wir schreiben das Jahr 2012, in einer Welt, die der unseren sehr ähnlich ist, jedoch von Magie und zahlreichen phantastischen Wesen wie Werwölfen, Dämonen, Hexen etc. bevölkert wird.
Die weiße Hexe Karla van Zomeren arbeitet im Auftrag des MID an der Aufklärung von Kriminalfällen. In einem aktuellen Fall von Einbrüchen und Bücherdiebstählen bekommt sie zwangsweise einen Partner zur Seite gestellt, bei dem sie mit ihren Vorurteilen kämpfen muss: Den Schwarzmagier Raoul Winter, der auch noch einen Pakt mit einem Dämon geschlossen hat.
Recht bald stellt sich heraus, dass hinter den Diebstählen mehr steckt als anfangs vermutet und alles scheint darauf hinzudeuten, dass jemand versucht, das Ende der Welt herbeizuführen...

Dass es sich bei diesem Roman nicht um einen Thriller handelt, haben ja auch andere schon geschrieben. Mich persönlich hat das allerdings nicht groß gestört, weil ich auch mit einer von phantastischen Wesen und Ideen gespickten Handlung leben kann ;-) Allerdings spielt auch das Ende der Welt, das ja eigentlich als großer Aufhänger und zentrales Thema des Buches angepriesen wird, gefühlsmäßig nur eine recht geringe Rolle.

Das Magiesystem der Welt klingt sehr vielversprechend: Gerade durch die Gegensätze zwischen weißer und dunkler Magie wird ein schönes Konfliktpotenzial geschaffen, mit dem auch unsere Protagonisten zu kämpfen haben.
Allerdings blieben mir die Details leider etwas zu vage: was genau ist möglich? wie funktioniert es? woher wird die Energie bezogen? Hier hätte ich mir noch mehr konkretere Beispiele gewünscht. Sehr schön beschrieben war zum Beispiel die Sigillenmagie der Dunkelmagier, während ich bei einem Beschwörungsritual eher das Gefühl von Willkür und Planlosigkeit hatte...

Die eigentliche "Fall"-Handlung rückt immer wieder in den Hintergrund und vieles davon wird am Ende gar nicht oder nur sehr knapp aufgeklärt. Auch die beiden Zeitsprünge, vor allem der zweiten, haben mir nicht wirklich zugesagt. Hier hatte ich eher den Eindruck, dass um der Dramatik willen einfach sichergestellt wurde, dass es bis zum Finale noch möglichst knapp wird. Es bleiben auch einige Punkte ungeklärt und obwohl ich nicht verlange, dass alle offenen Enden tatsächlich verknotet werden müssen, wirkten einige Punkte auf mich doch beinahe wie "vergessen", im Rahmen der weiteren Handlung nach hinten gedrängt und nicht wieder aufgegriffen. Oder als plötzlich gelöst, ohne dass das genaue Wie erläutert wird.

Das Buch selbst ist spannend geschrieben, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Vor allem in der Anfangsphase, als die Protagonisten eingeführt und die Welt aufgebaut wird. Sprachlich liest es sich sehr angenehm und auch mit den Hauptfiguren (und auch einigen Nebenfiguren, ich sage nur bücherliebender Drache!) konnte man sich rasch identifizieren.
Die Beziehungen zwischen den Hauptfiguren: Obwohl es anfangs noch den Anschein hatte, kommt es glücklicherweise zu keiner unnötigen (für diese Buch) Liebes- oder gar Dreiecksbeziehung. Dafür war ich sehr dankbar. Gut gefallen hat mir, wie sich Karla und Raoul zusammenraufen und ihre Differenzen überwinden müssen, um den Fall auflösen zu können. Karlas Privatleben wird dabei anfangs noch sehr gelungen eingeflochten, während ich aber gegen Ende ihre Handlungen leider nicht mehr wirklich nachvollziehen konnte.

Insgesamt überwiegt trotz aller Kritikpunkte das Vergnügen, das ich beim Lesen hatte. Sollten weitere Bände tatsächlich realisiert werden, könnte ich mir auch vorstellen, danach zu greifen, sofern die Handlung interessant klingt.

3ratten
Even when reading is impossible, the presence of books acquired produces such an ecstasy that the buying of more books than one can read is nothing less than the soul reaching towards infinity... We cherish books even if unread, their mere presence exudes comfort, their ready access reassurance.
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Online Ingroscha

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Re: Julian Frost - Last Days on Earth
« Antwort #16 am: 29. Juli 2012, 12:36:53 Nachmittag »
Hach - Susannes "Last days on earth" gefällt mir richtig gut. Ich bin ungefähr in der Mitte, gerade gab es den Zeitsprung in der Erzählung. Ich musste mich erst einmal neu orientieren und war ebenso verwirrt wie unser Prota hier ist  :zwinker:
Ich übe mich übrigens ganz und gar nicht in Lobhudelei, wenn ich sage, dass Susannes Ideen mal wieder großartig phantasievoll sind und sie scheinbar Altbekanntes auf neue Pfade bringt. Denn ich mag genau diese Seite an Susannes Büchern und bin froh, dass sie nach einer Durststrecke (für mich, denn ich bin nicht sooo der große Fan der Elbenbücher) wieder so deutlich hervortritt.

Wenn ich durch bin, schreibe ich nochmal was Ausführlicheres  :smile:
LG,
Ingroscha  :hexe:
*Mantra murmelt*: "Bücher sind zum Lesen da, nicht zum Rumstehen."

Offline Heimfinderin

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Re: Julian Frost - Last Days on Earth
« Antwort #17 am: 18. Oktober 2012, 19:05:05 Nachmittag »
Nach Projekt Armageddon, was mir schon so gut gefiel, habe ich nun ein weiteres Buch von Susanne Gerdom gelesen, das mir auch sehr gut gefallen hat:

Inhalt
Karla, weiße Hexe im Kriminaldienst, ermittelt den Diebstahl von Büchern, der deshalb so brisant erscheint, da sich diese thematisch mit dem Weltuntergang beschäftigen und zudem begleitet zwei Morden auftreten, die nicht offiziell in den Akten auftauchen sollen. Da sie sich, aufgrund sich dramatisch häufender Katastrophen, schon selbst einige Zeit mit Weltuntergangstheorien befasst, reagiert sie besonders sensibilisiert auf den Fall. Ihr zur Seite gestellt wird der Schwarzmagier Raoul, was sie nicht besonders glücklich macht, da die Weiße und die Schwarze Magie schon immer ein Problem miteinander hatten. Doch anfängliches Misstrauen wird schnell überdeckt von der Erkenntnis, dass die Welt offensichtlich auf ein großes Unglück zusteuert, dessen gemeinsame Bekämpfung wichtiger ist, als irgendwelche eitlen Feindlichkeiten, und so raufen sich die beiden unterschiedlichen Magier zusammen, um denjenigen zu finden, der die Welt vernichten will.

Meine Meinung
Ich finde es richtig schade, dass das Buch mit dem Aufdruck „Thriller“ eine irrenführende Einteilung erfahren hat, und somit vielleicht vielen Fantasyfreunden entgeht, die zudem vielleicht auch nicht wissen, dass sich hinter dem Pseudonym Susanne Gerdom verbirgt, eine Autorin, die fantasievolle und überraschende Bücher zu schreiben weiß.

Denn ein typischer Thriller ist dieses Buch nicht, dafür aber eine Fantasy-Geschichte, die voll von Magie und unterschiedlichen Wesen ist, die sich dort in unserer heutigen Welt eingliedern, als wären sie schon immer da gewesen. Neben Menschen (ja, die gibt es auch), weißen Hexen und schwarzen Magiern, trifft man auf Drachen, Vampire, Daimone und noch so einige andere Kreaturen und irgendwie erscheint es einem völlig normal, dass es sie gibt. Die Beziehungen untereinander oder auch den Menschen gegenüber sind nicht immer einfach, besonders die Drachen sind ein ganz eigenes Volk, das man besser nicht reizt, aber gerade diese Spezies fand ich besonders faszinierend beschrieben in ihrer Fähigkeit, sich darzustellen.

Beindruckend empfand ich auch die Magie, besonders die Idee, das Bild eines gerade erstellten Zauber vergessen zu müssen, um es später wirken zu können. Etwas, das mir schon kaum vorstellbar ist, aber dadurch einen besonderen Reiz erhält. Überhaupt beschreibt die Autorin die Magie und die Wesen sehr bildreich und emotional, so dass ich sie immer genau vor Augen hatte. Die Figuren sind einfach sehr liebevoll ausgearbeitet und wirkten deshalb immer sehr lebendig auf mich.

Besonders toll beschrieben empfand ich dabei Raoul, der Wirt für den  Daimon Brad ist. Ich konnte es immer spüren, wer von beiden gerade aktiv ist und damit die Vorherrschaft besitzt, denn die Autorin schaffte es, die gegensätzliche Atmosphäre der beiden Figuren innerhalb des einen Körpers abzubilden. Brad erzeugte dabei teilweise sogar eine etwas beängstigend unberechenbare Stimmung, so dass ich oft froh war, wenn Raoul wieder Macht über seinen Körper hatte. Genauso machte mir Karlas Zustand im Laufe der Ermittlungen immer mehr Sorgen, so intensiv konnte ich mit ihr mitfühlen, als ein verhängnisvoller Augenblick ihr Leben radikal veränderte.  Aber auch Nebenfiguren bekamen viel Raum und damit viel Persönlichkeit, was mir sehr gut gefiel.

Der Fall an sich war spannend zu lesen, auch wenn er keine atemlose Thriller-Atmosphäre hatte und teilweise etwas neben den Beziehungsgeschichten in den Hintergrund geriet. So ein wirkliches Endzeit-Feeling kam bei mir nicht auf, auch hatte ich schon recht früh eine Ahnung, wer hinter der ganzen Sache stecken oder zumindest damit zu tun haben könnte, so dass mich die Auflösung nicht mehr ganz so sehr überraschte. Aber das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, die Protagonisten zu begleiten und ich würde sehr gerne mehr von ihnen lesen, deshalb hoffe ich auf einen weiteren Fall.

 4ratten :marypipeshalbeprivatmaus:
LIEBE GRÜßE
HEIMFINDERIN

Offline simmilu

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Re: Julian Frost - Last Days on Earth
« Antwort #18 am: 09. Januar 2013, 12:31:18 Nachmittag »


Julian Frost - Last Days on Earth

Meine Meinung :

Wie die meisten Bücher von Susanne Gerdom, die hier unter einem Pseudonym geschrieben hat, habe ich auch dieses sehr gerne gelesen. Allerdings gab es, für mich, auch einige Kritikpunkte....

Für mich der gravierenste Punkt, war wohl der erste Zeitsprung. Eben sorgt man sich noch mit Karla um ihre Zukunft, denkt über ihr Dilemma nach und - schwupps - fehlen Raoul plötzlich vier Monate und alles läuft seinen Gang ! Hier hätte ich mir wirklich eine elegantere Lösung gewünscht....Ebenfalls schade fand ich, dass das Thema Endzeit, bzw. Weltuntergang nicht so richtig zur Sprache kam. Greifbarere Katastrophen wären schöner gewesen....
Auch hatte ich das Gefühl, das der eigentliche Fall nicht so im Vordergrund steht, sondern das man als Leser überwiegend mit dem Privatleben der beiden beschäftigt ist. Aber das ist ja nichts Schlimmes, ich fand es sehr interessant die beiden Hauptfiguren kennen zu lernen. Die Autorin hat zwei prima Charaktere ins Rennen geschickt  :daumen:
Aber auch bei Karla und Raoul bleiben Fragen offen : Kann Karla nun wieder Magie wirken und wenn ja, warum ? Wieso ist sie plötzlich wieder mit Kit zusammen, obwohl er ihr so übel mitgespielt hat ? Wieso ist Kit eigentlich wieder da ? Wie ist Raoul zu seinem Reichtum und dem Dämon gekommen und wie ist er an Tora-San geraten ? usw. Vieles wurde leider ziemlich oberflächlich abgehandelt, wo ich mir ein wenig mehr Erklärung erhofft hätte.
Auch was es mit den verschiedenen Magie-Arten auf sich hat und wie sie funktionieren, hab ich nicht wirklich begriffen - aber das mag vielleicht auch an mir gelegen haben.... :rollen:

Trotz allem hat mich das Buch sehr gut unterhalten und es gab ja auch viele gute Ideen, z.B. das Raoul der Wirt für Brad ist und obwohl ich diesen Kerl nicht mochte, war es immer spannend, wenn er auftauchte. Quass fand ich prima und seine Arroganz herrlich ! Auch das Tora-San offensichtlich qualmt, wie ein Schlot, finde ich sympatisch  :smile: Überhaupt sind alle Charaktere ziemlich gut ausgesucht und liebevoll besetzt, was bestimmt ein Grund ist, das man schnell Zugang zu der Geschichte bekommt.
Gut gefallen hat mir auch, das wenige neue Spezies genannt wurden, wie z. B. der Wurdelak. Leider wird diese Art nicht näher beschrieben....

Fazit : Eine spannende Geschichte, mit einigen Kritikpunkten, von der ich trotzdem hoffe, das sie fortgesetzt wird, weil sie so unterhaltsam ist !
 3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:
« Letzte Änderung: 09. Januar 2013, 12:45:19 Nachmittag von simmilu »
Ich lese gerade :
Monika Felten - Die Nebelsängerin
eBook :




:lesewetter:       Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt - Jorge Luis Borges

Offline Kanya

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Re: Julian Frost - Last Days on Earth
« Antwort #19 am: 29. Mai 2013, 20:39:39 Nachmittag »
Worum geht es?
Karla van Zomeren ist eine weiße Hexe und arbeitet bei der sogenannten MID (Magisterischen Informationsdienststelle). Dort ist es ihrer Aufgabe verschiedene Fälle zu lösen.
Ihr aktueller Fall befasst sich mit Bücherdiebstählen, die sich alle igendwie mit dem Weltuntergang befassen. Zur Unterstützung bekommt sie den Schwarzmagier Raoul Winter zugeteilt, mit dem es sehr viele Meinungsverschiedenenheiten gibt. Denn nicht nur, dass er ein schwarzer Magier ist, er ist auch noch ein Wirt für den Daimon Brad, der immer mal die Kontrolle über ihn übernimmt. Auf den ersten Blick scheint der Fall nichts besonderes zu sein, doch dann erfährt Karla von Morden, die ihr verschwiegen wurden und von dem Täter ist keine Spur zu finden...
In einer Welt in der es Trolle, Drachen, Daimonen, Magier, Vampire und viele andere Wesen gibt, muss Karla sich behaupten und den drohenden Weltuntergang, der laut den Maya am 21. Dezember 2012 stattfinden soll verhindern. Denn für sie häufen sich die Anzeichen immer mehr, denn sie führt ein privates Weltuntergangsalbum mit allerhand Katastrophen der jüngsten Zeit.

Meine Meinung
Der Klappentext und die Einteilung von "Last Days on Earth" dürfte viele Leser auf die falsche Fährte bringen. Bevor ich mehr über das Buch gehört habe, bin ich fest davon ausgegangen, dass es sich hierbei um ein Buch über die Apokalypse handelt, mit nur sehr wenigen Fantasyelementen. Ich würde es nicht unbedingt als Thriller bezeichnen, sondern eher als Fantasyroman mit Krimi-/Thrillerelementen.
Susanne Gerdom, die sich hinter dem Pseudonym Julian Frost verbirgt, hat eine überraschend komplexe Fantasywelt erschaffen. Diese Welt dürfte jeden Fantasyfan begeistern. Zwar gibt es auch einige Aspekte, die so wirklich vorgekommen sind, aber die Erklärungen haben alle einen fantastischen Hintergrund. Vom Prolog an, der direkt einen Mord von einem Werwesen erzählt, ist mir klar gewesen, dass mich bei "Last Days on Earth" ein Fantasybuch der Extraklasse erwartet. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Nach und nach lernt man immer mehr Wesen kennen. Von Vampiren bis hin zu Trollen ist alles dabei und ich finde es total faszinierend, wie diese dargestellt werden. Vor allem die Darstellung der Drachen, als Wesen die die Banken und das Finanzwesen beherrschen und das Sammeln schöner Dinge lieben, haben es mir angetan.

Die Weltuntergangsthematik nimmt dabei gar nicht so viel Raum ein, sondern existiert neben vielen verschiedenen anderen Handlungssträngen, die zum Schluss zu einem schlüssigen Ganzen zusammenlaufen. Das Buch ist einzigartig und durchweg spannend.
Das wird durch vielschichtige und tiefgründig ausgearbeitete Protagonisten zusätzlich unterstützt.
Karla hat ihre Überzeugungen und verteidigt diese. Sie ist manchmal sehr vorlaut, aber auch sympathisch und sie versteckt eine Verletzlichkeit, mit der ich zu Beginn nicht gerechnet hätte. In dem Buch macht sie viele Veränderungen durch, bleibt sich selber aber dennoch treu.
Raoul ist zuerst sehr unnahbar, aber es hat mir Spaß gemacht nach und nach mehr über ihn zu erfahren. Vor allem finde ich es interessant, wieso er Wirt eines Daimon geworden ist.
Aber auch alle anderen Protagonisten sind interessant und machen das Buch zu etwas Besonderem.

Das Ganze wird durch einen unglaublich lebhaften und fesselnden Schreibstil unterstützt. Susanne Gerdom schafft es immer die Sprache und Ausdrucksweise ihrem jeweiligen Roman anzupassen, so dass es ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Durch detaillierte und zauberhafte Beschreibungen hat man das Gefühl, völlig in die Welt des Buches einzutauchen.
Die Handlung wird mal aus der Perspektive von Karla und mal aus der Perspektive von Raoul geschildert, aber immer in der dritten Person, so dass man einen guten Gesamtüberblick bekommt, aber auch einige Informationen, die einem sonst entgangen wären.

Neben der fesselnden Handlung, hat mir auch gefallen, dass ich nicht einschätzen konnte, auf was das Buch hinausläuft. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen und man wird als Leser an der Nase herumgeführt. Die Spannung steigert sich im weiteren Verlauf des Buches und gipfelt in einem grandiosen Finale, so dass ich das Buch jedem Fantasyfan empfehlen kann.

Mein Fazit
Für Fantasyliebhaber ist "Last Days on Earth" ein absolutes Must-Read. Mich konnte es von der ersten bis zu letzten Seite überzeugen, schon allein durch seine Komplexität und den verschiendensten Fantasywesen. Es ist mal ein anderes Buch über die Maya Prophezeiung.

 5ratten