Nun wird es Zeit, dass ich auch mal meine Rezi zu diesem Buch schreibe. Es ist mein 2. SLW-Buch in diesem Jahr.
Leider war ich von diesem Roman nicht so angetan. Anfangs gefiel es mir recht gut, doch leider änderte sich dies schon nach dem ersten Drittel.
Die Idee mit den Schafen als Ermittler fand ich recht gut. Auch das hauptsächlich ermittelnde Schaf Miss Maple zu nennen, erinnerte an Agathe Christie Romane. Zwar sind diese Roman auch eher gemütlich und mag sie sehr gerne, doch hier war es mir einfach zu viel.
Die Handlung plätschert seicht dahin, mein Interesse an Motiv und Täter ließ mehr und mehr nach. Da halfen auch die skurillen Einfälle der Schafe nicht darüber hinweg, die mich hier und da zum Schmunzeln brachten. Durch ihre Art der Ausdrucksweise musste ich mehrmals nachschlagen um zu wissen, wovon eigentlich die Rede war.
Das Zusammenspiel von Schaf und Vogel um den Schlüssel des Wohnwagens zu entwenden, war mir dann auch zu phantastisch.
Zugute halten muss ich der Autorin, dass sie wirklich versucht hat sich in die Schafe hineinzudenken. Sie hat sie kaum vermenschlicht und versucht die Grenzen eines Schafes nicht zu überschreiten. Wenn es ihr noch gelungen wäre die Handlung etwas spannender und nicht so konfuss zu erzählen, hätte es mich wahrscheinlich genau wie meine begeisterten Vorschreiber vom Hocker gerissen. So war ich enttäuscht.

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