Hallo!
Andreas Eschbach: Der letzte seiner Art
Inhalt:In einem kleinen irischen Fischerdorf lebt
ein Mann, der ein Geheimnis hütet.
Nein, mehr als das: Er ist das Geheimnis...
Sie hatten ihm übermenschliche
Kräfte versprochen. Stattdessen wurde
er zum Invaliden.
Er hatte gehofft, ein Held zu werden.
Stattdessen muss er sich vor aller Welt verbergen.
Alles, was er noch will, ist ein Leben
in Ruhe und Frieden. Doch es ist
ein Mann unterwegs, der ihn sucht -
und der sein Geheimnis kennt...
(Buch)
Bewertung: Duane Fitzgerald lebt zurückgezogen in dem irischen Fischerort Dingle. In seinem Körper befinden sich Maschinenteile, die ihn zum perfekten Soldaten machen sollten, doch das Projekt schlug fehl. Duane ist nicht nur völlig von Spezialnahrung abhängig, sondern hat auch zunehmend Probleme mit seinen Implantaten. Als wäre das noch nicht genug taucht in Dingle ein Mann auf, der auf der Suche nach ihm ist. Dieser ist kurz darauf tot. Kurz darauf verschwindet die Wirtin des Dorfhotels. Die Polizei wird auf Duane aufmerksam und seltsame Verfolger treiben sich in dem Ort herum.
Der Leser erfährt nicht nur wie es Duane in der Gegenwart geht und womit er zu kämpfen hat, sondern auch wie es überhaupt zu dem Projekt kam, wie er überhaupt zu dem Projekt kam. Diese Rückblicke ermöglichen es einen Einblick in die Hintergründe zu bekommen.
Vor dem Projekt war Duane nicht klar, dass er nicht nur etwas gewinnen, sondern auch etwas verlieren würde. Seine Liebe zu einer Frau muss unerfüllt bleiben, niemand darf sein Geheimnis kennen, er hat keine Freunde und dass die Implantate irgendwann immer mehr ihren Dienst versagen würden konnte er nicht ahnen.
Der letzte seiner Art ist kein Buch voller Aktion, sondern von beklemmender Realitätsmöglichkeit. Statt Duane wild kämpfen zu lassen, zeigt Eschbach diesen Mann als jemanden, der ein liebenswerter Mensch ist, der sich auf etwas eingelassen hat, dessen Folgen er nicht erahnte.
Duane gerät zunehmend in Bedrängnis und dem Leser ist von Anfang an klar, dass er da nur schwer rauskommen kann. Zunehmend muss er erkennen, es Dinge über ihn selbst gibt, von denen er nichts weiß und die ihn jetzt in Gefahr bringen.
Das Ende ist gelungen, denn alles andere wäre vermutlich unlogisch/unmöglich gewesen.
Liebe Grüße
Nirika