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Autor Thema: Kay Fischer - Zootopolis  (Gelesen 149 mal)

Aurian

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Kay Fischer - Zootopolis
« am: 02. Februar 2012, 23:55:46 »



279 Seiten
Boods on Demand Verlag
ET: 2010

Klappentext:
Als die Journalistin Eveline Riverday von ihrer einjährigen Studienreise zurückkehrt, erfährt sie, dass der Zoo ihrer Heimatstadt umzieht. Der neue Direktor Professor Lamina will sämliche Tiere auf eine Insel bringen, um dort den „Zoo der Zukunft“ zu gründen: Zootopolis.

Meine Eindrücke:
Von Anfang an hatte ich Schwierigkeiten mit dem Buch. Den Schreibstil des Autors empfand ich teilweise als holprig und hölzern und bei manchen Sätzen bzw. Dialogen konnte ich nur den Kopf schütteln.

Hinzu kamen einfach unglaubwürdige Schilderungen. Da lebt eine Journalistin ein Jahr auf einer Insel und verzichtet freiwillig auf Telefon und Internet? Das kann ich mir gerade bei einer Journalistin nur schwer vorstellen.
Als sie dann in ihre Heimat zurückkehrt und hört, dass „ihr“ Zoo geschlossen werden soll, ist sie total wütend, ohne sich erstmal nähere Informationen zu besorgen. Dieses Verhalten war für mich als Leserin nicht schlüssig und nachvollziehbar, wie so viele andere Dinge in diesem Buch.
Noch so ein Beispiel ist die Überlegung von Mrs. Riverday, ob sie den Zoodirektor nicht doch noch zur Umkehr überreden kann, obwohl sich das Schiff mit den Tieren bereits auf hoher See befindet!?

Ein weiteres Kopfschütteln waren die Namen der Wärter wert. Da heißt der Wärter der Elefanten Afanti. bei den Löwen ist es Herr Leo und bei den Giraffen Herr Gira. Ich fand das wenig orginell.

Bei einigen Beschreibungen hatte ich das Gefühl, dass sie dazu dienen, die Seiten zu füllen. Da wurde z.B. das Verladen der Tiere auf einen Zug genau beschrieben, genauso wie der Transport auf das Schiff. Später gibt der Zoodirektor der Journalistin Informationen zu den einzelnen Tierarten und das ganze 37 Seiten lang, ohne dabei etwas wirklich Neues über die Tiere zu erzählen.

Ab Seite 200 (von 279!) wird es interessanter und der Leser erfährt mehr über das geheimnisvolle Zootopolis. Die Ideen hierzu haben Potenzial, doch die Geschichte bleibt zu oberflächlich, um wirklich zum Nachdenken anzuregen.

Zum Ende hin gibt es noch ein paar haarsträubende Entwicklungen, die Kritik an der rücksichtslosen Ausbeutung der Natur deutlich machen sollen.

Das Interessanteste an dem Buch waren tätsächlich  passierte Dinge, die der Autor ab und zu in die Handlung hat einfließen lassen. Da wird z.B. vom Elefanten „Jumbo“ erzählt, nach dem der Jumbo-Jet benannt wurde, oder auch kurz von der Entstehung des Hagenbeck Zoos berichtet.

Fazit: Eine langweilig erzählte Geschichte mit Potenzial, das in meinen Augen verschenkt wurde.

 1ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:

Liebe Grüße
Aurian
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