
Silvia Kaffke - MesserscharfInhalt :Down and out - bisher undenkbar für Barbara Pross, Serienmordspezialistin beim BKA. Zurzeit ist sie auf eigenen Wunsch beurlaubt. In ihrer Depression unfähig, Freunde und Familie um Hilfe zu bitten, lebt sie auf der Straße. Doch ausgerechnet hier geht ein Frauenmörder um. Seine Opfer : obdachlose Frauen und Prostituierte. Bald findet sich Barbara unfreiwillig in einem Undercover-Job wieder...
Meine Meinung :Messerscharf ist der Erstling von der Autorin, von der ich bis Dato nur "Das rote Licht des Mondes " gelesen habe. Zwischen den beiden Romanen lagen 8 Jahre und das macht sich deutlich bemerkbar, finde ich. Während ich von dem anderen Buch restlos begeistert war, hat mich diese Begeisterung bei Messerscharf nicht ereilt. Als ich mit dem Buch fertig war, hatte ich das Gefühl, das etwas fehlen würde. Es wirkte auf mich alles sehr oberflächlich und oft habe ich gedacht, das hätte ich gerne etwas genauer. Der Hauptcharakter ist nicht sonderlich zugänglich für den Leser, genau wie im Roman selber, man bekommt keinen Draht zu ihr. Während man bei einem anderen Charakter das Gefühl hat, ihn schon jahrelang zu kennen - der Rest wie gesagt, farblos und blass. Weswegen ich den Täterkreis , bzw, den Täter auch schnell ausmachen konnte....
Dabei ist es keineswegs vorhersehbar gewesen. Am Anfang war ich ziemlich verwirrt und stellte viele Überlegungen an, was mir sehr gut gefiel, egal in welche Richtung ich dachte, die Autorin hatte immer was dagegenzusetzen

Leider hat sie das nicht durchhalten können und es wurde einfach - Schade !!
Es ist keineswegs alles schlüssig, oder logisch und auch das Verhalten der Hauptfigur ist etwas fragwürdig - aber trotzdem ist das Buch auf keinen Fall schlecht und die Geschichte ist gut. Deswegen wurde er auch in eine Fernsehverfilmung mit Ann Kathrin Kramer in der Hauptrolle eingepasst.
Ich gebe :
Titel im Betreff ergänzt. LG Aldawen