Ich kann mich ebenfalls der allgemeinen Begeisterung anschließen, da ich gerade Hotel Elysium fertig gelesen habe.
Zum Inhalt brauche ich wohl nichts mehr zu sagen und vom zweiten Teil halte ich mich wahrscheinlich eher fern, wenn ich so eure Meinungen lese. Aber Teil 1 war wirklich witzig.
Meine Meinung:Wenn ich auch am Anfang eine Weile gebraucht habe, um mich daran zu gewöhnen, dass dieses Buch die ganze Zeit in ein und demselben Hotel spielt, und um die Verhältnisse zwischen Hölle und unserer Welt kennen zu lernen, so hat diese Geschichte doch mit jedem Kapitel ein bisschen an Spannung und Originalität gewonnen.
Alleine schon für Austin, den sprechenden Kater, lohnt es sich, dieses Buch zu lesen. Bin ich froh, dass meine Katzen nicht sprechen können.

Ich will gar nicht wissen, was die mir zu sagen hätten.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, eher ein Filmscript zu lesen, als einen Roman. Die Kommentare, die die Hölle immer wieder einwirft (und die zum Schreien komisch sind), das Beziehungsdreieck, das schreit förmlich nach einem Film. Vorzugsweise einer mit gutaussehenden männlichen Schauspielern, die Jacques und Dean spielen.
Das einzige, was mich wirklich gestört hat, war Jacques Französisch. Wäre es wirklich zu viel verlangt gewesen, die Stellen, in denen er Französisch spricht, von jemandem Korrektur lesen zu lassen, der diese Sprache auch kann? Ich weiß nicht, wie das in der deutschen Ausgabe ist, aber in meiner Version werden generell keine Accents verwendet und mit der Grammatik hat es der französische Geist auch nicht so.

Das ist genauso ärgerlich wie Rechtschreibfehler, weil einfach unnötig.
Die Geschichte selbst ist aber immer amüsant und wird mir in guter Erinnerung bleiben.
