Dieser Krimi fand eher durch Zufall auf meinen Reader. Auf einer Onlineseite wurde er mir vorgeschlagen und es klang ganz nach einem Cosy-Krimi für mich!
Warum also nicht?
Dabei ist dieser Fall bereits der fünfte Fall für die unterschiedlichen Südstaatenschwestern.
Man kann das Buch jedoch ganz beruhigt eigenständig lesen. Verständnisprobleme hatte ich jedenfalls nicht. Allerdings spielt das Privatleben der Schwestern eine große Rolle, so dass ich nun wohl schon etwas verspoilert in dieser Hinsicht bin.
Ansonsten habe ich mit Paricia Anne und Mary Alice gut unterhalten. Wie in nahezu allen Cosy-Krimis zählen hier mehr die skurrilen Charaktere als der Kriminalfall selbst. Und wie üblich darf man nicht allzu viel Spannung erwarten, denn die wird man nicht finden.
Auf amüsante Art und Weise plätschert die Handlung so vor sich hin. Sie plätschert allerdings dann doch etwas zu lau, um wirklich begeistern zu können.
Etwas ermüdend sind die familiären Beziehungen schon, in denen nichts wirklich Nennenswertes geschieht. Allerdings sorgen sie auch für ein heimeliges Gefühl.
Am Ende war ich auch etwas enttäuscht, dass eine der aufgebauten Nebenhandlungen im Grunde keine Auflösung erfuhr. Das mag durchaus realistisch sein, war aber dennoch unbefriedigend.
Fazit: Netter Häkelkrimi für Zwischendurch, der aber mehr Pep vertragen könnte.

mit Tendenz zu ganzen drei Ratten.