Ich geselle mich auch zu euch, wenn ich auch kein Winter- oder Weihnachtsbuch beisteuern kann.
Da ich ungeplant an
Gail Carriger - Soulless hängengeblieben und der Geschichte nun hilflos ausgeliefert bin, muss ich einfach weiterlesen.

Vielleicht schiebe ich noch ein Kapitel aus
Bettina Belitz - Dornenkuss dazwischen, auch wenn das Lesen darin eher die Pflicht ist als die Kür.



Inhalt:
Nachdem Miss Alexia Tarabotti in Notwehr einen Vampir getötet hat, steht sie nun dem Alpha-Werwolf Lord Maccon gegenüber – dem Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten. Als dieser sich weigert, sie in die Ermittlungen einzubeziehen, beschließt Alexia, selbst nachzuforschen, was hinter dem Angriff auf sie steckt. Und plötzlich befindet sie sich nicht nur tief in einer Intrige gegen das Britische Empire – sie sieht auch ihr Herz durch den attraktiven Lord Maccon bedroht …
Schon nach den ersten zwei Seiten konnte ich sagen, dass die Beschreibung dem Buch nicht gerecht wird. Alexia Tarabotti ist eine Lady im 19. Jahrhundert, der - obwohl für die Zeit sehr selbstbewusst - Manieren und gute Kleidung ebenso wichtig sind wie eine gute Tasse Tee. Vampire, Werwölfe und Geister gehören zum Alltag, sind aber registriert, sofern sie sich nicht illegal in einer Region Englands aufhalten. Bisher erinnert mich das sehr an Jasper Ffordes Art, eine völlig abgedrehte Gesellschaft absolut selbstverständlich zu nehmen. Was die übernatürlichen Wesen bretrifft, überkommt mich immer mehr das Gefühl, dass es das war, was Charlaine Harris erreichen wollte, aber nach dem ersten Buch der Sookie Stackhouse Reihe aufgegeben hat, um von nackten Männerbrüsten zu schwärmen.
Da ich aber noch nicht mal Band 1 hiervon gelesen habe, will ich meine Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Bisher liest es sich aber, als würde dieses Buch mein letztes Jahreshighlight werden.
Neben mir stehen übrigens selbstgemachte Kekse (von Oma), eine Yankee Candles Duftkerze, die lecker nach Apfel, Zimt und Weihnachten riecht und jetzt mache ich mir noch eine Tasse Tee, dann kann in der Lesenacht nichts mehr schief gehen.