Mein Lesejahr fing gleich mit einem Flop an, "Ein himmlischer Fall für vier Pfoten" von Eva Berberich. Sollte wohl ein humorvoller Katzenkrimi sein, aber ich fand's langweilig, unwitzig und gewollt.
Ansonsten:
- C.C. Humphreys: Die Hand der Anne Boleyn (langweilig, zuviel Blut, zuwenig interessante Handlung)
- Kai Meyer: Das Buch von Eden (langwierig, langweilig, die Charaktere waren mir einfach nur egal)
- Alexis Panselinos: Zaide oder Das Kamel im Schnee (Alternate History über Mozart reizt mich ja sehr, aber hiermit kam ich stilistisch nicht zurecht)
- Peter Ackroyd: Hawksmoor (ließ sich so gut an in altmodischer englischer Rechtschreibung und mit viel Grusel-Atmosphäre, wurde mir dann aber zu wirr und abgedreht)
- Tanguy Viel: Paris-Brest (Familienkonflikt-Geschichte, aus der man echt viel hätte machen können, wenn der Autor nicht so krampfhaft künstlerisch zu Werke gegangen wäre)
- Pascal Mercier: Lea (pseudopsychologisches Geschwafel, leider wollte der Autor hier wohl auch zuviel)
- Nicholas Sparks: Bis zum letzten Tag (schmalzig, vorhersehbar, öde)
- Aliza Olmert: Ein Stück vom Meer (trocken und manchmal ziemlich wirr)
- Louise Erdrich: Liebeszauber (irgendwie spröder Stil, in den ich überhaupt nicht hineinfinden konnte)
- Katherine Neville: Die Botschaft des Feuers (echt schlechter Mystery-Thriller)
"Schwesterherzen" von Danielle Steel war zwar richtig schlecht, zählt aber eigentlich nicht als Flop, weil wir ja im Quäl-Thread so viel Spaß damit hatten
