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Autor Thema: Kenneth Grahame - Wind in den Weiden  (Gelesen 107 mal)

Kirsten

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Kenneth Grahame - Wind in den Weiden
« am: 01. Dezember 2011, 09:29:47 »


Inhalt
Der kleine Maulwurf hat keine Lust mehr auf den Frühjahrsputz und verlässt seinen Bau. Zuerst geniest er nur den Sonnenschein, dann macht er sich auf den Weg um seine Umgebung zu erkunden. Er sieht das erste Mal in seinem Leben den Fluss und trifft auf die Wasserratte. Für die ist der Fluss alles: Heimat, Nahrung und guter Freund. Der Ratz stellt ihn seinen Freunden vor: den Kröterich und den Dachs der im Wilden Wald wohnt.

Gerade der Kröterich macht den Freunden mit seiner Liebe zur Technik immer wieder Probleme. Seit er das erste Mal ein Automobil gesehen hat ist er besessen davon. Er kauft ein Auto, fährt es zu Schrott und kauft dann das nächste. Als er kein Geld mehr hat "leiht" er sich einfach ein Auto aus. Das bringt ihm einen Aufenthalt im Gefängnis der Menschen und den drohenden Verlust seines Hauses ein.

Meine Meinung
Auch wenn die vier Freunde sich oft sehr menschlich benehmen sind sie doch wilde Tiere, die dem Lauf der Jahreszeiten folgen und mit der Natur leben. Die Menschen treten nur kurz auf, als Gefängniswärter oder in Form eines schon lange verlassenen Dorfs. Die Tiere halten in unerschütterlicher Freundschaft zusammen, auch wenn der Maulwurf den einen oder anderen gut gemeinten Rat in den Wind schlägt und der Kröterich sich für etwas besseres hält. Zusammen sind sie stark und können alle Schwierigkeiten überwinden.

Ein wunderschönes Buch das für Kleine und Große gleichermaßen geeignet ist.
4ratten

Liebe Grüße
Kirsten
« Letzte Änderung: 01. Dezember 2011, 09:37:45 von Kirsten »
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stefanie_j_h

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Re: Kenneth Grahame - Wind in den Weiden
« Antwort #1 am: 01. Dezember 2011, 09:32:01 »

Ich mochte das Buch auch sehr, habe es aber im Original gelesen. In der von dir verlinkten Ausgabe fehlen leider ein paar Kapitel.
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Kirsten

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Re: Kenneth Grahame - Wind in den Weiden
« Antwort #2 am: 01. Dezember 2011, 09:36:46 »

Hallo!

In der von dir verlinkten Ausgabe fehlen leider ein paar Kapitel.

Stimmt, die Seitenzahl kam mir gleich ein bisschen niedrig vor. Das ist übrigens nicht die Ausgabe, die ich gelesen habe aber ich fand das Cover schön  :zwinker: Ich verlinke auch mal das Orginal.

Liebe Grüße
Kirsten
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Ninette

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Re: Kenneth Grahame - Wind in den Weiden
« Antwort #3 am: 01. Dezember 2011, 09:47:26 »

Ich mochte es auch sehr. Ich war auch irgendwie der Meinung ich hätte was dazu geschrieben, aber das war wohl nur im damaligen Oster-Lesewochenend-Thread.
Der Kröterich hat mich wahnsinnig gemacht, aber ich habe mein Herz an die anderen drei verloren.
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Wendy

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Kenneth Grahame - The Wind in the Willows
« Antwort #4 am: 05. Januar 2012, 15:58:30 »

Hallo, allerseits!

Dieses Buch lag mir schon lange am Herzen. Es ist in der BBC Big Read Liste sehr weit oben, zählt zu den Kinderbuch-Klassikern, die ich schon lange als Leselücke ansehe und dank SLW habe ich es jetzt endlich auch gelesen. Uneingeschränkt begeistert bin ich aber nicht.



Inhalt:
Wind in den Weiden ist ein Klassiker der englischen Kinderliteratur. Seine Hauptpersonen, vier liebenswerte vierfüßige Gentlemen, haben schon Generationen von jungen und älteren Leserinnen und Lesern zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken gebracht - denn das, was Ratte, Maulwurf, Kröterich und Dachs so alles widerfährt, trägt oft sehr menschliche Züge. Und dennoch, auch wenn Dachs und Maulwurf in Höhlen hausen, die mit Mini-Menschenmöbeln ausgestattet sind, entspricht ihr Leben der Natur der Tiere. Sie leben in Freiheit, folgen dem Lauf des Jahres, vernehmen den Ruf der Heimat und sind glücklich, wenn sie beides haben: die Sicherheit des angestammten Baus und die unerschütterliche Treue ihrer Freunde.

Meine Meinung:
Man gewöhnt sich schnell an die Idee, dass Maulwurf, Ratte, Kröte und Dachs Kleidung tragen, sich höflich und sehr englisch benehmen und in ihrem Bau jeweils mit Möbeln und Vorratskammer ausgestattet sind. Ich habe mir die Geschichte als Disney-Zeichentrick vorgestellt - da wundert man sich auch nicht über Hüte auf einem Krötenkopf.

Das Buch ist sehr episodisch und beinahe jedes Kapitel kann für sich gelesen werden. Einzig die Geschichte des Kröterichs hat ein wenig roten Faden in das Leben der vier Freunde gebracht. Kröterich war mir daher auch der liebste Charakter, nicht unbedingt weil ich ihn sympathisch fand - so ein aufgeblasener, lustiger Idiot :breitgrins: - sondern, weil bei ihm etwas passiert. Maulwurf und Ratte sind mir sehr ans Herz gewachsen, einfach weil sie so liebenswert sind.

Auch wenn die Geschichte sich oft lange zieht und ich über einige langweilige Stellen kämpfen musste, finde ich die Idee an sich süß. Damit könnte ich das ganze Buch zusammenfassen: Niedlich und süß. Aber Klassiker? Kann ich nicht verstehen. Ich bin schon kein großer Fan von Winnie the Pooh (Paddington ist MEIN Bär :herz:) und stehe auch hier wieder vor einem Rätsel. Warum ist diese, zugegebenermaßen nette, Geschichte gar so beliebt? Dafür passiert mir viel zu wenig.

Mein größter Kritikpunkt ist aber, dass die Tiere sich durchgehend wie Menschen verhalten und - abgesehen vom Winterschlaf - nicht merkabar ist, dass es sich um Tiere handelt. Und das schlimmste ist, dass Menschen durchaus in der Geschichte vorkommen, aber nicht nur mit den Tieren sprechen können, sondern offenbar auch dieselbe Größe haben. Da reitet die Kröte auf dem Pferd, zieht Menschenkleider an und wird von einer Dame tatsächlich für einen Menschen gehalten?! Suspension of disbelief funktioniert bei mir nur zu einem gewissen Punkt. Und während ich nichts gegen sprechende, bekleidete Waldtiere habe, war mir das zu viel des Guten. Da wurde es einfach nur dämlich.
Weil die Kröte aber doch für viel Spaß gesorgt hat und ich besonders den nächtlichen Ausflug von Ratte und Maulwurf super fand, gibt es wohlwollende

3ratten

Fazit: Muss man nicht gelesen haben, verspricht aber ein paar nette Lesestündchen.

Liebe Grüße,
Wendy
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HoldenCaulfield

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Re: Kenneth Grahame - Wind in den Weiden
« Antwort #5 am: 05. Januar 2012, 16:10:34 »

Ich kenne ja nur den total süßen Zeichentrickfilm und hatte da immer den Eindruck das es vor allem eine Parabel ist und schon allein deshalb die Tiere sich eben sehr menschlich verhalten. :) Gelesen habe ich es aber nie.

Paddington: Hach ja den mag ich auch. (Aber Pooh ebenfalls *gg*) Ich hatte aber nur die Hörspiele. Das es davon auch Bücher gibt ha ich erst in den letzten Jahren so richtig bemerkt *g*
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Seltsam im Nebel zu wandern.... H.Hesse

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