Autor Thema: Alan Bradley - Flavia de Luce: Halunken, Tod und Teufel  (Gelesen 1056 mal)

Offline HoldenCaulfield

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Alan Bradley - Flavia de Luce: Halunken, Tod und Teufel
« am: 15. November 2011, 17:07:25 Nachmittag »


Titel: Halunken, Tod und Teufel ( A Red Herring Without Mustard)
Autor: Alan Bradley

Allgemein:
352 S.; Penhaligon Verlag, 2011


Zur Info:
Band Drei der Flavia de Luce Reihe

Ich habe diesen Band im englischen Original gelesen und war entzückt.  :breitgrins: Vor allem die Akzente kommen hier schön raus, wer also Spaß an englischsprachiger Lektüre hat - die Übersetzung find ich bisher zwar gut, aber das very british flair wird so natürlich nochmal gesteigert  :eis:

Inhalt:
Flavia ist natürlich keinesfalls abergläubisch, aber wenn schon eine Wahrsagerin im Dorf ist warum sie also nicht ein wenig befragen? Doch stattdessen ist Flavia bald darauf schuld daran das Fenellas Zelt abbrennt. Flavias schlechtes Gewissen bringt sie dazu der alten Frau einen Lagerplatz für ihren Wohnwagen auf dem Landsitz der Familie an zu bieten. Unterwegs wird die Frau jedoch bezichtigt ein Baby entführt zu haben und Flavia wittert schon einen Kriminalfall... den bekommt sie schneller als ihr lieb ist, denn nicht nur das sie Fenella niedergeschlagen in ihrem Wohnwagen vorfindet, bald darauf hängt am Poseidonbrunnen der de Luces eine Leiche. Flavia wäre natürlich nicht Flavia wenn sie das Geschehen nicht auf ihre Weise deuten würde...

Meine Meinung:
Flavias  dritter Fall ist für meinen Geschmack der bisher spannendste, vor allem weil der Fokus sehr viel stärker auf dem Kriminalfall liegt als in den beiden vorherigen Bänden. Zwar spielt Flavias Situation in der Familie natürlich schon eine Rolle, aber irgendwie hatte ich dennoch den Eindruck das dem Fall mehr Platz eingeräumt wurde sich zu entwickeln. Flavia findet immer wieder neue Spuren und tappt auch schonmal in die falsche Richtung. Ich als Leser wusste jedenfalls nicht wen ich letztendlich beschuldigen sollte, da es da auch Möglichkeiten gab die plausibler gewesen wären. Die Lösung hängt dann an einem Detail, das hat mir ganz gut gefallen auch wenn ich sie insgesamt etwas schwach fand. Nachdem Bradley so viel Spannung aufgebaut hatte, hätte ich mir hier etwas kreativeres gewünscht. Aber ich vermute Mal das Bradley versucht hat einen Mordfall zu kreieren der durchaus so auch hätte passieren können. Skurril ist die Geschichte jedenfalls dennoch, wer wie ich Flavia von Anfang mochte wird jeden Falls weiterhin nicht enttäuscht. Es gefällt mir sehr das der Autor die Atmosphäre des ersten Bandes nach wie vor halten kann und ich habe auch das Gefühl das er sich innerhalb der Reihe zu steigern beginnt. Der vierte Band ist ja zumindest im englischen schon in den Startlöchern, ich freu mich schon drauf!

3ratten :marypipeshalbeprivatmaus: (fast wären es vier Ratten geworden, aber einen kleinen Abzug gibts für den Schluss der mich nicht so ganz überzeugen konnte)
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Offline stefanie_j_h

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Re: Alan Bradley - Flavia de Luce: Halunken, Tod und Teufel
« Antwort #1 am: 25. November 2011, 14:49:19 Nachmittag »
Danke für die Rezi! Ich bin auch schon sehr gespannt auf das Buch. Ich habe mir das englische Original beim Wichteln gewünscht und wenn es nicht im Paket ist, wird sofort nach dem Auspacken die Bestellung bei Amazon abgeschickt  :zwinker:

Ich bin mal gespannt, wie es mir gefällt, da ich es bei den beiden Vorgängern ganz gut fand, dass der Kriminalfall keine so große Rolle im Buch spielt, sondern man auch noch viel Zeit mit Flavia und ihrer verrückten Familie verbringt.
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Offline Valentine

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Re: Alan Bradley - Flavia de Luce: Halunken, Tod und Teufel
« Antwort #2 am: 25. November 2011, 15:45:28 Nachmittag »
A Red Herring Without Mustard

Die Originaltitel finde ich immer sehr, sehr, sehr cool!
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Offline HoldenCaulfield

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Re: Alan Bradley - Flavia de Luce: Halunken, Tod und Teufel
« Antwort #3 am: 25. November 2011, 15:50:58 Nachmittag »
@Valentine
Ich finde im Falle von Flavia bisher die englischen auch immer etwas passender. Vor allem hier ist der deutsche etwas nichtssagend.
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Offline Valentine

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Re: Alan Bradley - Flavia de Luce: Halunken, Tod und Teufel
« Antwort #4 am: 25. November 2011, 15:51:50 Nachmittag »
Vor allem hier ist der deutsche etwas nichtssagend.

Das stimmt. "Mord im Gurkenbeet" hatte ja noch was.
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Offline Dani

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Re: Alan Bradley - Flavia de Luce: Halunken, Tod und Teufel
« Antwort #5 am: 28. November 2011, 17:12:14 Nachmittag »
Ich lese den neuen Flavia-Band auch gerade und bin wieder sehr begeistert, wie schon bei den ersten beiden Teilen.  :smile: Der Fall ist sehr spannend und bisher habe ich noch keinen blassen Schimmer, wie sich die vielen Puzzleteilchen am Ende zusammenfügen werden... Wobei ich mir über die Lösung des Falls gar nicht so Gedanken mache, weil die Art wie Flavia "ermittelt" so herrlich ist, dass es mir fast schon egal ist, wer letztendlich der Mörder ist.  :zwinker: Ich mag ihre allgemeine Verschrobenheit und ihre dreiste Art, die Leute unter irgendwelchen fadenscheinigen Vorwänden auszuquetschen und einfach in fremde Häuser einzusteigen.  :breitgrins:

Ich habe diesen Band im englischen Original gelesen und war entzückt.  :breitgrins: Vor allem die Akzente kommen hier schön raus, wer also Spaß an englischsprachiger Lektüre hat - die Übersetzung find ich bisher zwar gut, aber das very british flair wird so natürlich nochmal gesteigert  :eis:

Muss ich mir merken, falls ich die Reihe mal wieder von vorne lese, vielleicht versuche ichs dann mal auf Englisch.  :smile:
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Offline Hubsy

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Re: Alan Bradley - Flavia de Luce: Halunken, Tod und Teufel
« Antwort #6 am: 02. Mai 2012, 09:44:10 Vormittag »
Wenn ich den Englischunterricht nicht immer auf dem Flur verbracht hätte, könnte ich auch mal ausprobieren was der unterschied ist, leider war ich aber damals nicht so eingestellt und kann mich nr mit der deutschen Fassung auseinandersetzen.
Allerdings muss ich sagen das dieser Band mir bis jetzt am besten gefallen hat, vielleicht weil er ein bisschen reifer, Flavia ein klein wenig erwachsener erscheint.
Die Handlung ist ein bisschen brutaler, wenn man das so sagen darf.

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Und irgendwie hatte ich das Gefühl das mehr Handlung dabei war, obwohl das Buch nicht sichtlich dicker ist.
Mir versüßte es auf jeden Fall meine Pausen auf der Arbeit und ich würde es jedem Krimifan ans Herz legen.

Achja, was mir noch aufgefallen ist... das Cover... das passt ja so garnicht in das Flavia-Regal. :(
Alle anderen Bände sind in so einem Altpapier-weiß bis beige, aber das nun ist Knalllila.
Denken die garnicht da dran wie das aussieht, die passen ja garnicht mehr zusammen. :(
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Offline nanu?!

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Re: Alan Bradley - Flavia de Luce: Halunken, Tod und Teufel
« Antwort #7 am: 16. Juli 2012, 19:37:20 Nachmittag »
Achja, was mir noch aufgefallen ist... das Cover... das passt ja so garnicht in das Flavia-Regal. :(
Alle anderen Bände sind in so einem Altpapier-weiß bis beige, aber das nun ist Knalllila.
Denken die garnicht da dran wie das aussieht, die passen ja garnicht mehr zusammen. :(

Das hat mich auch geärgert. Ich hatte den zweiten Band gebunden, geschent bekommen. Den ersten aber als Taschenbuch. Und weil ich beim dritten Band nicht abwarten kann bis es als Taschenbuch rauskommt habe ich dann den ersten auch noch mal extra gebunden gekauft, damit sie zusammen passen. Jetzt habe ich Band eins und zwei in bräunlich beigen Ton und Band drei in lila. Und dann habe ich gesehen das Band zwei in blau neu erschienen ist. Wäre es sehr übertrieben den auch noch neu zu kaufen? Band vier wird rosa sein, das würde dann wieder besser passen. Können die Verlage sich das nicht vorher überlegen  :grmpf:
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Offline nanu?!

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Re: Alan Bradley - Flavia de Luce: Halunken, Tod und Teufel
« Antwort #8 am: 16. Juli 2012, 19:52:51 Nachmittag »
Flavias  dritter Fall ist für meinen Geschmack der bisher spannendste, vor allem weil der Fokus sehr viel stärker auf dem Kriminalfall liegt als in den beiden vorherigen Bänden. 

Findest du? Ich fand das Flavias Situation in der Familie sehr zum Ausdruck kam. Die Schwestern treiben es für meinen Geschmack langsam zu weit. Ich meine dabei die Sache mit
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Es war viel öfters als sonst die Rede von Harriet. Und ich frage mich die ganze Zeit ob sie irgendwann auf den Plan tritt. Sie ist zwar seit zehn Jahren verschollen, ihre Leiche wurde aber nie gefunden. Vielleicht sitzt sie ja irgendwo in Tibet mit Amnesie?
Überhaupt gings ständig los mit Harriet:
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Das Buch hatte mir wieder super gefallen. Ich kann aber nicht sagen, welcher Band mir besser gefällt bisher. Aber man merkt wie die Bücher an Qualität gewinnen. Das liegt sicher nicht nur an der Schreibweise des Autors. Alles im Buch wird mehr ausgebaut. Die Dörfler haben alle ihre Eigenheiten und mit jedem Band lernt man mehr von ihnen kennen. Bukshaw bekommt auch immer mehr Gänge und Flure und das Grundstück vergrößert sich jedes mal. Wie eine Landkarte die immer mehr weiße Flecken verliert weil man die Gebiete erforscht hat. Das alles liebe ich so an den Büchern, und Flavia erst. Die muss man ja lieben. Wie sie mit List und Liebenswürdigkeit die Leute ausquetscht, wie sie in ihrem Labor alles mögliche zusammen braut und sie tut mir immer so Leid wegen ihren Schwestern und Harriet.
Ich warte jedenfalls ganz ungeduldig bis Oktober, da kommt der neue Band raus.
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Offline HoldenCaulfield

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Re: Alan Bradley - Flavia de Luce: Halunken, Tod und Teufel
« Antwort #9 am: 16. Juli 2012, 20:01:15 Nachmittag »
@nanu?!
So hab ich es empfunden, auch wenn Du schon recht hast. Flavia und ihre Schwestern sind ja in allen Bänden bisher Thema. Ich kann schon sehr gut verstehen warum sie selbst auch ziemlich fiese Streiche ausheckt.
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Offline stefanie_j_h

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Re: Alan Bradley - Flavia de Luce: Halunken, Tod und Teufel
« Antwort #10 am: 23. Juli 2012, 18:57:29 Nachmittag »
Flavia DeLuce scheint Mord und Totschlag magisch anzuziehen. Schon wieder ist im kleinen Ort Bishop’s Lacey ein Verbrechen passiert. Flavia findet die alte Zigeunerin, die ihr noch vor wenigen Stunden die Zukunft vorausgesagt hat, blutüberströmt in ihrem Wohnwagen. Und Flavia wäre nicht Flavia, würde sie nicht auf eigene Faust den Täter ermitteln. Von ihren Nachforschungen lässt sie sich weder von der örtlichen Polizei, noch von ihrem Vater abhalten.

Im dritten Band der Reihe gibt es keine langen Vorreden, das Verbrechen geschieht gleich am Anfang und die Spannung lässt nicht lange auf sich warten. Flavia legt auch gleich richtig los, geht jedem kleinen Hinweis nach und besucht alle, die auch nur annähernd in Bezug zum Verbrechen stehen könnten. Dabei kommen natürlich eine ganze Menge Personen und Verbindungen zusammen, die man jederzeit parat haben sollte. Leider habe ich beim Lesen eine längere Pause gemacht, so dass ich öfter mal nachblättern musste und mich nicht mehr an alles erinnern konnte. Das war gegen Ende dann aber kein Problem mehr, da man Flavias Schlussfolgerungen sehr gut folgen kann.

Zusätzlich zu dem spannenden Kriminalfall lernt man auch diesmal Flavias Familie und andere liebgewonnene Personen aus den ersten Bänden genauer kennen. Sie stehen zwar nicht im Mittelpunkt des Geschehens, aber trotzdem erfährt man einiges über die Geldsorgen des Vaters, die gemeinen Spielchen der Schwestern und vieles mehr. Auch von Flaivas Mutter Harriet ist öfter die Rede und ich bin gespannt, ob man in den Folgebänden noch genaueres über ihr Verschwinden erfährt.

Ich brauche zwar bei jedem Flavia-Band ein bisschen, bis ich mich in die nicht ganz triviale Sprache eingelesen habe, aber dann fühle ich mich jedes Mal wieder zuhause in Bishop’s Lacey, diesem englischen Dorf der 50er Jahre. Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf, den nächsten Teil zu lesen. Insgesamt hat mir "A Red Herring Without Mustard" zwar nicht ganz so gut gefallen wie der Vorgänger, ist mir aber trotzdem 4ratten wert.
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Offline Nicole

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Re: Alan Bradley - Flavia de Luce: Halunken, Tod und Teufel
« Antwort #11 am: 16. Oktober 2012, 10:02:01 Vormittag »
Ich habe gestern Abend auch mit dem Buch angefangen und freue mich schon wirklich sehr auf die Handlung.

Ein Gedanke stört mich allerdings ein wenig. Im zweiten Band ging es um Puppenspieler, hier geht es um eine Wahrsagerin auf einem Jahrmarkt. Ich habe das Gefühl dass dem Autor das Thema Entertainment/Jahrmarkt eingefallen ist, dass man jetzt in verschiedenen Versionen abgrasen kann.. in Band 2 die Puppenspieler, in Band 3 die Wahrsagerin und ich habe gesehen, dass in Band 4 eine Filmcrew mitspielt?   :gruebel:
Auch wenn ich die Romane jedes Mal super finde hätte ich mir doch gewünscht, dass der Autor ein bißchen abwechslungsreicher in den Opferrollen ist.. eventuell ein wenig "klassischer", wenn auch zeitgleich ein bißchen strange...  :verschwoerung:

Offline HoldenCaulfield

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Re: Alan Bradley - Flavia de Luce: Halunken, Tod und Teufel
« Antwort #12 am: 16. Oktober 2012, 11:14:03 Vormittag »
@Nicole
Stimmt, dafür das Flavia in so einem Dorf wohnt, sind erstaunlich viele Künstler bei ihr unterwegs...
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Online Wendy

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Alan Bradley - A Red Herring Without Mustard
« Antwort #13 am: 02. Januar 2013, 01:29:57 Vormittag »
Huhu!

Nachdem ich letzten Sommer im Urlaub die ersten beiden Flavia de Luce Abenteuer gehört habe und mich die Sprecherin unheimlich beeindruckt hat, geht es jetzt endlich weiter mit der jungen Heldin mit einer Schwäche für Chemie.



Flavia deLuce lässt sich von einer Wahrsagerin ihre Zukunft vorhersagen und brennt prompt deren Wagen nieder. Sie lädt die Wahrsagerin ein, auf dem Grund ihrer Familie zu bleiben, bis der Wagen repariert ist. Dass sie die alte Frau in der Nacht blutüberströmt vorfindet, hat sie nicht erwartet. Und als kurz danach eine Leichte auftaucht, macht sich Flavia wieder daran, den Fall zu lösen - und zwar vor der Polizei.


Ich bin schon wieder bei der Hälfte des Buches angelangt. Die Flavia Bücher flutschen nur so dahin und mit einer Heldin wie dieser kann man kaum aufhören zu lesen. Ich bin zwar immer noch kein Krimi-Fan, weil ich irgendwie immer zu blöd bin um auch nur annähernd zu erraten, wer der Täter ist, aber diese Bücher machen auch von einem historischen Standpunkt aus Spaß. Außerdem wundert mich immer wieder, wie Flavia es durchhält, mit so bösartigen Schwestern zu leben, die ihr ständig weißmachen wollen, ihre tote Mutter habe Flavia gehasst. :entsetzt:

Ich habe jedenfalls wieder großen Spaß und nicht die kleinste Ahnung, wer warum diesen Mord begangen hat. Gut, dass Flavia mir weiterhilft. :elch:
Jahresziel: 60/100
SLW 2014: 5/10 bzw. 3/5
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Offline HoldenCaulfield

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Re: Alan Bradley - A Red Herring Without Mustard
« Antwort #14 am: 02. Januar 2013, 12:04:40 Nachmittag »
Ich liebe diesen Band der Reihe :breitgrins: Ganz ehrlich ich kann von Flavias Seite sooooo gut verstehen das sie ihren Schwestern immer wieder so fiese Streiche spielt. Ich habe da kein Mitleid :teufel:
Da fällt mir ein das der nächste Band bei mir subt. Ich hab ihn nur noch nicht gelesen weil es dann so lange hin ist bis Band fünf erscheint (in der Ausgabe die in meinem Regal steht)...
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