Ja, ich bin auch für Kapitelzahlen, lese auch auf Englisch.

Den Chronisten mochte ich auch sofort. Der fängt schon mit so einem frechen Augenzwinkern an.

Kvothe selbst ist mir noch nicht sonderlich ans Herz gewachsen, aber ich weiß ja auch noch nicht allzu viel über ihn.
Ich habe gerade
Kapitel 12 beendet, das ist bei mir Seite 98.
Hier fällt mir etwas auf, das ich von Anfang an großartig fand. Wie die Beziehung zwischen Kovthes Eltern beschrieben wird. Oft sind Helden in Fantasybüchern entweder gleich Vollwaisen oder die Eltern werden zwar kurz erwähnt, man baut als Leser aber keine richtige Beziehung zu ihnen auf. Bei Kvothes Eltern merkt man richtig, dass die beiden immer noch verliebt sind wie am ersten Tag. Sie scherzen, sie arbeiten zusammen, Kvothes Mutter ist die einzige, die auch unfertige Lieder und Geschichten sehen darf. Das bringt mich richtig zum Lächeln, eine glückliche, kleine Familie zu sehen.
Der vorletzte Satz von Kapitel 12 - "That's how I like to remember them today" - lässt mich aber fürchten, dass diese Idylle nicht andauern wird.

Aber vielleicht male ich mir hier nur selbst den Teufel an die Wand.
Auch ganz toll ist, dass die mythologischen Gestalten ebenso verworren und unbekannt sind wie Religionsströme in der richtigen Welt. Kvothes Vater versucht also Parallelen und Ursprung dieser Aberglauben zu erkunden, herauszufinden, was der zentrale Kern ist, aus dem Feen, Dämonen und vor allem die Chandrian entsprungen sind. Sehr spannend alles, auch wenn ich mich unglaublich ahnungslos fühle.
Ich bin grad über einen Satz gestolpert:
Und also vertrauten sie auf Lanre
Seite 238
Irgendwie scheint dieses "also" verkehrt zu sein, das ist ja ein ziemlicher Anglizismus...
Wenn du mir das Kapitel sagst und ungefähr den Absatz oder Satz davor und danach, schau ich nach, wie's auf englisch heißt und ob das ein Fall für den Übersetzungsböller-Thread ist. Aber deutsch klingt das jedenfalls nicht besonders