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Autor Thema: Entführt - die Geschichte einer Abrichtung ...  (Gelesen 486 mal)

Leen

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Re: Entführt - die Geschichte einer Abrichtung ...
« Antwort #15 am: 01. Dezember 2011, 21:05:20 »

Ohje, ich glaube ich lass es lieber sein *seufz* hab ja aber nun ganz viele neue Bücher bekommen  :zwinker:
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Anyu

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Re: Entführt - die Geschichte einer Abrichtung ...
« Antwort #16 am: 01. Dezember 2011, 23:45:01 »

So - du lässt es lieber sein?
Ich versteh das - aber vielleicht ist das auch nur mein absolut verquerer Lesegeschmack, der das Buch bei mir in derartige Untiefen des Geschmackes verbannt?

Was hast du alles neu bekommen? Die von deinem Purzeltag? Da will ich auch paar von lesen!
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Anyu

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Re: Entführt - die Geschichte einer Abrichtung ...
« Antwort #17 am: 03. Dezember 2011, 10:57:58 »

Ich hab es geschafft!!!

Und mir dabei immer wieder Fragen gestellt wie:
- Hat der Autor schon mal was von Recherche gehört?
- Realität? Wo bist du?
- Was ist das denn für ein Müll?

Aber gut - die Fragen kann ich alle beantworten:
Was die Recherchen angeht wurde sich nicht viel Mühe gemacht. Was beim Klister begann, beim Nervenzusammenbruch weiter ging und schließlch bei der Depression, die allein durch eine Krankenschwester, die wenige Worte ("Rajk, ich hab deine Eltern angerufen.) überwunden ist begann endet damit, dass eine Nährsalzinfussion einen Mann komplett gesund und gut genährt aussehen lässt.
Damit ist auch die Frage nach der Realität geklärt?
Diese hab ich an vielen Stellen vergebens gesucht.

Wie auch bei der 'Anlage' in die Rajk gebracht wurde: Der Komplex umfasst: Die Katakomben (der Bereich in dem die Sklaven leben), einen Clubbereich, ein Krankenhaus, einen Urlaubsclub, ein Tagungshotel und private Bereiche der Mitglieder ... selbst in Mexiko ist das schwer auf einem begrenzten, und so übersichtlich eschreibenen Areal unter zu bringen.

Was die Figuren angeht, diese waren kaum gestaltet und die wenigen, mit denen man sich ansatzweise hat anfreunden können wurden aus dem Weg geräumt. Alles in allem sind die Figuren platt ... viel mit ihnen anfangen kann man am Anfang schon nicht, und da der Autor (ich hab bis heute gebraucht das eindeutig festzustellen - dank Leen) zum Schluss hin noch irgendwie die Handlung voranbringen. Was zum einen in abartigen Beschreibungen endet und noch dazu führt, dass es dahin geknallt wirkt, unferttig und in den Formulierungen noch liebloser.

Marterpfahlverlag - stimmt: Denn dieses Buch stellt den Leser an einen solchen Martherpfahl und folter ihn mit lieblos gestalteten Charakteren, schlechten Recherchen, schlechter Sprache, dauernd wechselnder, sich selbst unterbrechender Sichtweisen ...

Bewertung:  :marypipeshalbeprivatmaus:
(Und das mit viel Augen und Hühneraugen zu drücken!!!)
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