@Annabas: Also ich finde "mit roter Farbe bemalte Kinder" (vermutlich von irgendeinem Geisteskranken) gruselig genug...

@Sookie: Au, schwere Kost, das Buch über die Pest. Klingt aber spannend.
@Liafu: Habe deine Kommentare zu "Gothic" angeschaut. Also wenn die Geschichte von Tobias O. Meissner die schlechteste sein soll, will ich aber auch wissen, warum, und habe umso mehr Grund, das gute Stück zu kaufen.

Ich lese zwar gerade erst mein erstes Buch von ihm, aber ich habe den Eindruck, der kann gar nichts Schlechtes schreiben. Dem werde ich mich jetzt übrigens auch wieder widmen, denn irgendwie bin ich hin und her gerissen...
So, jetzt aber zum "Fall" der Menschheit, ääh, "Das Blut".

Das beginnt schon wieder schaurig, eine Mutter macht sich auf die Suche nach ihrem Sohn. Nur, dass sie nicht mehr die Mutter ist, die er bis dahin gekannt hat. Da kommt schon so eine gewisse beklemmende Atmosphäre auf, da dies alles in einem kleinen Zimmer in einer Wohnung im zweiten Stock spielt. Den Rest der Stadt werden wir wohl jetzt zu sehen bekommen, da scheint es alle 2-3 Seiten einen Kulissenwechsel zu geben jetzt.

Die Action ist auch wieder gegebenen, Filmeffekt, naja. Der Einstieg war mir jetzt gerade ein bisschen zu abstrakt, trotz einigen wenigen starken Bildern. Ich hoffe, das bleibt nicht so.
Haha, mein Lieblingscharakter hat die erste Szene: Leute, vergesst Abraham Van Helsing, hier kommt Abraham Setrakian.

Er ist alt, er ist Jude, er hat zwei gebrochene Hände und ein als Gehstock getarntes Silberschwert. Er weiss alles, wirklich alles inklusive dem, was mensch eigentlich nicht wissen kann und hat ausserdem noch eine Rechnung mit dem "Meister" offen. Der Meister ist ausserdem Schuld an dem ganzen Debakel, gibt zwei Fliegen mit einer Klappe. Nur leider sind die Fliegen immer noch stärker...
Es ist zwar sehr schwierig, viel über das Buch zu sagen, ohne zu sehr zu spoilern, aber den ersten Satz aus Ephraims (das ist der Virologe, der Setrakian hilft) Tagebuch möchte ich euch nicht vorenthalten:
It took the world just sixty days to end.
Nur, damit ich das auch richtig erkläre: Der Streifen spielt
vor diesem Tagebucheintrag, nicht während, nicht danach.

Lustig ist, dass ich jetzt trotzdem wissen will, wie es weiter und vor allem ausgeht, denn da Eph ja zum Zeitpunkt des Eintrages noch lebt...

Ich glaube, ich werde mich jetzt aber erstmal ein paar
Dämonen (von *räusper* Tobias O. Meissner übrigens) hier widmen, gelten Dämonen als gruselig? Ist halt High Fantasy, nicht Horror. Aber ich werde diesen Drang, die letzten "zehn [Kapitel] bis zum Ende" durchzubringen, nicht los. Also bis irgendwann später, hoffentlich. Aber ich denke schon, heute gebe ich nicht so früh auf, wie letztes Jahr.
