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Autor Thema: Dan Simmons - Hyperion  (Gelesen 3164 mal)

Bartlebooth

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Dan Simmons - Hyperion
« am: 23. Juli 2005, 22:46:31 »



Es gibt Bücher, denen merkt man ihr Entstehungsdatum an. Dan Simmons' "Hyperion" gehört zweifelsfrei dazu. Es wurde 1989 in der Hochzeit der cultural studies publiziert und beinhaltet eine brillant eingefädelte Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus.

Inhalt des Buches ist - grob gesprochen - eine Pilgerreise zu einem geheimnisvollen Ort, den "Time Tombs", die sich außerhalb des Zugriffs der "Hegemony of Man" auf dem abgelegenen Planeten "Hyperion" befinden. Sie sind kultischer Ort der undurchsichtigen "Church of the Final Atonement" und werden von einem Wesen namens "Shrike" bewacht. Der Planet und, so wird schnell klar, vor allem dieser Ort spielen eine ganz entscheidende Rolle für den Fortbestand der Menschheit.

Die von der "Church of the Final Atonement" ausgewählten Pilger könnten auf den ersten Blick seltsamer und unterschiedlicher nicht sein. Einzige Gemeinsamkeit ist, dass keiner von ihnen Mitglied dieser Kirche ist; alle haben hingegen vollkommen disparate Hintergründe: ein Priester, ein Soldat, ein Schriftsteller, ein Wissenschaftler, ein Raumschiffkapitän, eine Detektivin und ein Diplomat.
Nacheinander erzählen sich diese Menschen (mit einer Ausnahme) nun ihre persönlichen Geschichten, bisweilen auch die Geschichten anderer Menschen, die mit ihrem eigenen Leben schicksalhaft verwoben sind. Es wird schnell deutlich, dass die Lebenswege der Protagonisten alle zum selben Ziel führen, um dort ihre Auflösung zu erwarten: nach Hyperion.

Was Simmons entwirft, ist also eine Art "Hexameron". Die Rahmenhandlung ist ziemlich zurückgenommen und eher unspektakulär, im Zentrum stehen die Erzählungen der Pilger, die sich, indem sie sich gegenseitig ihre Geheimnisse anvertrauen, auf den großen Showdown vorzubereiten hoffen. Das anfängliche Misstrauen weicht nach und nach der Einsicht, dass sie alle nicht zufällig zu diesem Zeitpunkt an genau diesen Ort gerufen werden. Auch kommt die Hälfte der Pilger, so wird im Laufe der einzelnen Geschichten klar, nicht allein...

Ich war von Simmons' Zukunftsentwurf schlichtweg begeistert, wenn ich auch sagen muss, dass er an manchen Stellen den Fallen des Genres nicht ganz entgeht. Es hätten nach meinem Geschmack ruhig die ein oder andere Kampf- oder Liebesszene weniger bzw. die vorhandenen hätten ein wenig gestrafft sein dürfen. Das ändert aber nichts an der bestechenden Gesamtkomposition des Textes, die mir die Entscheidung schwer werden lässt, ob ich mich auf das Risiko des Sequels "The Fall of Hyperion" einlassen soll.

Wer übrigens, wie ich, glaubt, es könne nicht schaden, vor Simmons Hölderlin zu lesen (den ich allerdings recht schnell wieder abgebrochen habe, das war einfach gerade nichts für mich), dem sei gesagt: der Referenzpunkt ist ohnehin ein anderer, nämlich John Keats. Die Anspielungen auf dessen Leben und Werk sind unaufdringlich, doch überdeutlich. Und auch von ihm existiert ein Fragment gebliebener Text mit dem Titel "Hyperion", ein Sagenstoff, der sich mit der Ablösung der Titanen durch die Götter beschäftigt.

Ganz abwegig ist die Idee mit Hölderlin allerdings nicht gewesen, denn Simmons scheint nicht nur sehr belesen, sondern auch nicht ganz unbeleckt von deutscher Geographie zu sein. Wie sonst ist der denkwürdige Satz zu erklären: "Kastrop-Rauxel has no datasphere or sats of any kind." Wobei, war es nicht Bielefeld, das nicht existiert?...
« Letzte Änderung: 15. August 2006, 09:41:58 von nimue »
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bch

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Dan Simmons - Hyperion
« Antwort #1 am: 24. Juli 2005, 22:21:51 »

Hi Bartlebooth,

ich freue mich über jeden, dem "Hyperion", eines meiner Lieblingsbücher, ebenso gefällt wie mir! :klatschen:

Zitat von: Bartlebooth
Ich war von Simmons' Zukunftsentwurf schlichtweg begeistert [...] ob ich mich auf das Risiko des Sequels "The Fall of Hyperion" einlassen soll.


Ich fand "The Fall Of Hyperion" seinem Vorgänger zwar nicht ganz ebenbürtig, aber ich empfehle Dir auf jeden Fall, das Buch zu lesen. Nicht zuletzt, weil "Hyperion" doch eigentlich mit einem üblen Cliffhanger endet und erst mit "The Fall Of Hyperion" wirklich Sinn macht. Und auch dann ist Geschichte noch nicht zu Ende: dem meiner Meinung nach schwächsten Buch der Reihe, "Endymion", folgt das um so furiosere Finale in "The Rise Of Endymion".

Es gibt wenige Bücher, bei denen ich froh wäre, sie noch einmal zum ersten Mal lesen zu können. Die "Hyperion"/"Endymion"-Reihe gehört definitiv dazu.

 :winken:,
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Bartlebooth

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Cliffhanger?
« Antwort #2 am: 25. Juli 2005, 13:36:57 »

Hallo bch,

Ich werde mir zumindest "The Fall of Hyperion" wohl schon noch zulegen. Aber das mit dem Cliffhanger sehe ich nicht unbedingt so. Ein Text ist ja nicht dann erst beendet, wenn alle meine möglichen Fragen an ihn ausdrücklich beantwortet wurden. Manchmal sind die ausdrücklichen Antworten nämlich von einer so grausigen Plattheit, dass mir ein offenes Ende wie bei "Hyperion" tausendmal lieber ist als irgendeine bescheuerte Auflösung. Bestes Beispiel: "2001". Ich mag schon diesen Film nicht, aber die Fortsetzung "2010" ist an Dämlichkeit doch kaum noch zu überbieten und mir wäre es lieber gewesen, der schwarze Monolith wäre immer noch ein schwarzer Monolith.

Insofern könnten die aufgeworfenen Möglichkeiten dessen, was die "Time Tombs" sein könnten, durchaus besser sein als eine eindeutige Auflösung dieses Rätsels.

Herzlich, B.

PS Dein Avatar ist faszinierend. Was ist das?
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Kringel

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Re: Dan Simmons, Hyperion
« Antwort #3 am: 25. Juli 2005, 14:04:06 »

Zitat von: Bartlebooth
war es nicht Bielefeld, das nicht existiert?...

Vorsicht: Solltest du die Existenz Bielefelds in Frage stellen, würdest du damit automatisch (wenn auch wohl ungewollt) unterstellen, daß ich seit 14 Jahren an schweren Halluzinationen leide. Das könnte zu unüberlegten Reaktionen meinerseits führen...  :zwinker:

"The Fall of Hyperion" solltest du auf jeden Fall lesen, auch wenn du möglicherweise mit der Geschichte an sich nicht zufrieden sein wirst, wenn du schon bei Teil 1 von "Genre-Fallen" sprichst. Was Simmons in Band 2 mit den Oustern (in der deutschen Übersetzung heißen sie jedenfalls so, wenn ich mich richtig erinnere), den Pilgern und dem Shrike macht, ist in vielen Fällen reines SF-Klischee. Aber sehr lesenswert. Und in sich schlüssig.
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bch

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Re: Cliffhanger?
« Antwort #4 am: 25. Juli 2005, 15:41:20 »

Hi Bartlebooth,
Zitat von: Bartlebooth
Aber das mit dem Cliffhanger sehe ich nicht unbedingt so. Ein Text ist ja nicht dann erst beendet, wenn alle meine möglichen Fragen an ihn ausdrücklich beantwortet wurden. Manchmal sind die ausdrücklichen Antworten nämlich von einer so grausigen Plattheit, dass mir ein offenes Ende wie bei "Hyperion" tausendmal lieber ist als irgendeine bescheuerte Auflösung.


da hast Du natürlich recht: besser ein offenes Ende als platte Antworten. Ich habe allerdings "Hyperion" und "The Fall Of Hyperion" immer mehr oder weniger als zusammengehörig angesehen. Ich hatte auch nie den Eindruck, es sei eine "nachgeschobene" Fortsetzung, sondern vielmehr den, dass die Geschichte von vornherein als Zweiteiler konzipiert war. Ob das nun von Simmons so gedacht, war oder nicht, weiß ich nicht.

Ob Dir das Buch ebenso gefallen wird wie der erste Band, kann ich natürlich nicht sagen. Vielleicht hilft es Dir aber, dass ich mit Dir übereinstimme, was sämtliche Fortsetzungen von "2001" angeht: überflüssig. :breitgrins:

Zitat
PS Dein Avatar ist faszinierend. Was ist das?


Öhm, das ist ein Plattencover der Metal-Band Accept (die Götter meiner Teenager-Jahre :breitgrins:).  Es ist eine Live-Aufnahme aus Japan von, mh, '86 oder so, namens "kaizoku-ban" (jap., wörtl., so weit ich weiß, etwa "Raubdruck", "Piratendruck" => "Bootleg").

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Bartlebooth

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Dan Simmons - Hyperion
« Antwort #5 am: 25. Juli 2005, 17:32:13 »

Zitat von: bch
Vielleicht hilft es Dir aber, dass ich mit Dir übereinstimme, was sämtliche Fortsetzungen von "2001" angeht: überflüssig.

Um Himmels Willen, es gibt mehrere? Das ist ja grauenvoll!

Zitat von: bch
das ist ein Plattencover der Metal-Band Accept

Ach ja, Accept... Das ist Metal? Lachen sich die echten Hardcore-Fans da nicht genauso einen als würde man behaupten, Metallica sei Metal? :breitgrins:
Woher die das Motiv entlehnt haben, weißt du nicht zufällig? Oder ist das Cover extra für diese Platte entworfen worden? Ich hätte das vom Gefühl her in die frühe Sowjetunion gesteckt.

Zitat von: Kringel
Solltest du die Existenz Bielefelds in Frage stellen, würdest du damit automatisch (wenn auch wohl ungewollt) unterstellen, daß ich seit 14 Jahren an schweren Halluzinationen leide.

Na, dann kann ich's ja zugeben: Ich selbst war sogar schon einmal in Bielefeld in der Oper. Ja, wirklich.

Herzlich, B.
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bch

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Dan Simmons - Hyperion
« Antwort #6 am: 26. Juli 2005, 01:00:06 »

Hi Bartlebooth,

Zitat
Um Himmels Willen, es gibt mehrere? Das ist ja grauenvoll!

yep, "2010", "2061" und "3001" und davon ist "2010" IMHO noch das beste.

Zitat
Ach ja, Accept... Das ist Metal? Lachen sich die echten Hardcore-Fans da nicht genauso einen als würde man behaupten, Metallica sei Metal?

he, nicht frech werden! :kommmalherfreundchen:  boxen  :zwinker:

Zitat
Woher die das Motiv entlehnt haben, weißt du nicht zufällig?

Keine Ahnung, ich war eigentlich immer davon ausgegangen, dass es einfach ein japanisches Schriftzeichen ist.

 :winken:,
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Bartlebooth

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Japanisch
« Antwort #7 am: 26. Juli 2005, 11:39:44 »

Zitat von: bch
Keine Ahnung, ich war eigentlich immer davon ausgegangen, dass es einfach ein japanisches Schriftzeichen ist.

Ich kann ja leider, leider kein Japanisch, aber das sieht für mich weder wie Katakana, noch wie Hiragana (heißt das so?) und auch nicht wie ein chinesisches Kanji aus, sondern wie ein stilisiertes Gesicht. Vielleicht schaut ja unser Tokyoter Neuzugang hier mal rein und löst dieses Rätsel.

Herzlich, B.
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Tamora DeLoessian

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Re: Japanisch
« Antwort #8 am: 26. Juli 2005, 18:21:17 »

Zitat von: Bartlebooth
Zitat von: bch
Keine Ahnung, ich war eigentlich immer davon ausgegangen, dass es einfach ein japanisches Schriftzeichen ist.

Ich kann ja leider, leider kein Japanisch, aber das sieht für mich weder wie Katakana, noch wie Hiragana (heißt das so?) und auch nicht wie ein chinesisches Kanji aus, sondern wie ein stilisiertes Gesicht. Vielleicht schaut ja unser Tokyoter Neuzugang hier mal rein und löst dieses Rätsel.

Herzlich, B.


Hallo,
bin zwar nicht der Tokyoter Neuzugang, kann aber vielleicht trotzdem weiterhelfen :zwinker: .

Also, das Zeichen schaut für mich weder nach Hiragana noch nach Katakana aus, ich würde eher auf Kanji tippen.
Besser gesagt, tippen muss ich eigentlich garnicht, je länger ich mir das Zeichen anschaue, desto klarer wird es, dass es sich um ein stilisiertes chinesisches Zeichen handelt. Wird (auf Chinesisch, ich spreche leider kein Japanisch) róng ausgesprochen und bedeutet soviel wie tolerieren, zulassen, dulden.

Ich habe Hyperion übrigens auch vor einiger Zeit gelesen und war sehr beeindruckt. Der Fall von Hyperion liegt hier allerdings immer noch auf dem SUB - wohl ebenfalls aus der (hoffentlich unbegründeten) Befürchtung heraus, dass mir die ganze Geschichte durch irgendeine bescheuerte Auflösung, wie Bartlebooth das sehr treffend ausgedrückt hat, vermiest wird...

lg,
Tamora :blume:
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Bartlebooth

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Dan Simmons - Hyperion
« Antwort #9 am: 26. Juli 2005, 22:28:57 »

Danke, Tamora!

Dann haben wir's doch, denn ist es nicht so, dass die Kanji auf japanisch nur anders ausgesprochen werden, aber dieselbe Bedeutung haben?

Zitat von: Tamora DeLoessian
irgendeine bescheuerte Auflösung

Ja, ich bin durch die Aussage von Kringel jetzt auch wieder ganz unsicher geworden. Bielefeldverschwörung! ;-)

Herzlich, B.
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Kringel

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Dan Simmons - Hyperion
« Antwort #10 am: 27. Juli 2005, 07:03:14 »

Bescheuert ist die Auflösung (obwohl man eher "Auflösungen" sagen müßte) auf keinen Fall. Vielleicht nicht mehr allzu originell für einen altgedienten SF-Fan, aber auch nicht enttäuschend.
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bch

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Dan Simmons - Hyperion
« Antwort #11 am: 27. Juli 2005, 18:06:32 »

Zitat von: Kringel
Bescheuert ist die Auflösung (obwohl man eher "Auflösungen" sagen müßte) auf keinen Fall. Vielleicht nicht mehr allzu originell für einen altgedienten SF-Fan, aber auch nicht enttäuschend.

 
Besser kann ich's auch nicht sagen. Das Ende ist gut und der Geschichte durchaus würdig.

Zitat von: Tamora
Wird (auf Chinesisch, ich spreche leider kein Japanisch) róng ausgesprochen und bedeutet soviel wie tolerieren, zulassen, dulden.


Ahja, das passt doch: "Geduldetes Bootleg" oder "Offizielle Raubkopie" oder so. :breitgrins:

 :winken:,
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Tamora DeLoessian

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Dan Simmons - Hyperion
« Antwort #12 am: 28. Juli 2005, 11:38:14 »

Zitat von: Bartlebooth
Bielefeldverschwörung! ;-)

 :breitgrins:

Also lesen werde ich es auf jeden Fall noch - ich habs ja schließlich schon gekauft... und wenn Kringel die Auflösung schon für nicht-bescheuert befunden hat, kann ich da eigentlich auch beruhigt rangehen.

Was haltet ihr eigentlich von Endymion? Lesenswert? Ich hab ja gehört, dass der Zweiteiler mit Hyperion nicht mehr viel gemein haben soll... Gibt's irgendwelche Meinungen dazu?

lg,
Tamora :blume:
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bch

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Dan Simmons - Hyperion
« Antwort #13 am: 28. Juli 2005, 11:54:32 »

Zitat von: Tamora
Was haltet ihr eigentlich von Endymion? Lesenswert? Ich hab ja gehört, dass der Zweiteiler mit Hyperion nicht mehr viel gemein haben soll... Gibt's irgendwelche Meinungen dazu?


Mir haben sie gefallen. Insgesamt nicht ganz so stark wie die beiden Hyperion-Bände und auch stilistisch etwas konventioneller, aber dennoch ein Highlight der SF. Der erste Band "Pforten der Zeit" ist zwar IMHO der schwächste der vier, aber ohne jetzt schlecht zu sein (die Latte liegt halt doch sehr hoch). "Die Auferstehung" schließt die Reihe dann sehr gut ab, wie ich finde.

:winken:,
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Dan Simmons - Hyperion
« Antwort #14 am: 28. Juli 2005, 12:06:52 »

@Tamora: Ja, daß die Endymion-Bücher nicht mehr allzuviel mit Hyperion zu tun haben sollen, habe ich auch gehört. Das hat mich bis jetzt davon abgehalten, sie zu lesen.
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