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Autor Thema: Holger Karsten Schmidt - Isenhart  (Gelesen 449 mal)

HoldenCaulfield

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Re: Holger Karsten Schmidt - Isenhart
« Antwort #15 am: 03. Februar 2012, 16:33:05 »

Irgendwie hab ich meine Probleme mit diesem Roman. Ich hab gestern mal angefangen mit Lesen und mich ständig aufgeregt :breitgrins: Allein die Ansichten die einige Figuren über Bildung haben passen absolut nicht in die Zeit des Romans (diese kommen erst viel viel später auf) außerdem nervt es mich das der Autor sein Wissen zum Teil so hölzern in den Roman überträgt. Da werden dann statistische Zahlen in den Raum geworfen.... äh im Mittelalter gab es solche Erhebungen nicht, das heißt das die Figur diese Zahlen gar nicht wissen konnte!! Und ja da bin ich halt einfach pingelig! So etwas hätte er ja ruhig in einem Nachwort erwähnen können, aber in den Roman selbst gehört das einfach nicht. Zu Mal er sich ja sonst so bemüht eine Mittelalterliche Atmosphäre (oder von der er zumindest glaubt sie sei es) auf zu bauen. Die Klischees über Hexen und Magier mal ganz zu schweigen... ;) Mal abwarten ansonsten kann man sich damit glaub ich ganz gut amüsieren.

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mondy

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Re: Holger Karsten Schmidt - Isenhart
« Antwort #16 am: 03. Februar 2012, 22:44:16 »

Hm, ja, da hast du schon recht. Ich bin mal gespannt, was du zum weiteren Verlauf des Buches sagst, da kommen nämlich noch so ein paar historische "Ungereimtheiten". :zwinker:
Mich stört sowas ja weniger, dafür habe ich einfach zu wenig Ahnung von der Materie. Mich nerven eher die vielen Frauengestalten, die sich als Männer verkleiden und dann alle möglichen Dinge tun. Manchmal kommt man sich ja so vor, als hätte es während des gesamten Mittelalters nur verkleidete Frauen gegeben. :rollen: Da fand ich diesen Roman mal eine ganz nette Abwechslung.
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HoldenCaulfield

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Re: Holger Karsten Schmidt - Isenhart
« Antwort #17 am: 03. Februar 2012, 23:02:29 »

@mondy
Das kann ich gut verstehen, mich nerven solche Frauen auch. ^^ Mich ärgert es ja schon ein bissl das mir solche Sachen Studiumsbedingt so extrem auffallen. Das nimmt einem schon ein bissl auch den Lesespaß,  deshalb les ich auch insgesamt betrachtet nur noch wenige historische Romane, grad im Mittelalter hab ich halt viel belegt und kenn mich da ganz gut aus. Daher fällt mirs da natürlich auch extremer auf. Mich interessiert hier mehr der Aspekt des Serienmörders - eigentlich der Grund warum der Roman mir ins Auge gesprungen ist. Insgesamt seh ichs eher als Krimi der gerne ein historischer Roman wäre ;)
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allegra

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Re: Holger Karsten Schmidt - Isenhart
« Antwort #18 am: 05. Februar 2012, 12:08:55 »

Mich stört sowas ja weniger, dafür habe ich einfach zu wenig Ahnung von der Materie. Mich nerven eher die vielen Frauengestalten, die sich als Männer verkleiden und dann alle möglichen Dinge tun. Manchmal kommt man sich ja so vor, als hätte es während des gesamten Mittelalters nur verkleidete Frauen gegeben. :rollen: Da fand ich diesen Roman mal eine ganz nette Abwechslung.

Das geht mir genau so. Es gibt ja belegte Fälle, wo sich Frauen als Männer verkleiden mussten. Dann finde ich das ok. Aber generell finde ich besser in so einem Fall halt eine Geschichte über einen Mann zu schreiben. Es sind ohnehin langsam zu viele "starken Frauen" aus dem Mittelalter, die sich in den Bücherregalen tummeln.

Zitat
Das kann ich gut verstehen, mich nerven solche Frauen auch. ^^ Mich ärgert es ja schon ein bissl das mir solche Sachen Studiumsbedingt so extrem auffallen. Das nimmt einem schon ein bissl auch den Lesespaß,  deshalb les ich auch insgesamt betrachtet nur noch wenige historische Romane, grad im Mittelalter hab ich halt viel belegt und kenn mich da ganz gut aus. Daher fällt mirs da natürlich auch extremer auf.

So geht es mir mit Büchern über Gentechnologie. Da krümmt es mir manchmal die Fußnägel hoch..... :rollen: :rollen:
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