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Autor Thema: Jonas Jonasson - Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand  (Gelesen 569 mal)

schokotimmi

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Jonas Jonasson - Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand


Inhalt:
Geschichte einmal anders - Allan, Sprengstoffexperte aus Schweden beschließt an seinem 100. Geburtstag das Altersheim zu verlassen und nochmal etwas zu erleben. Dabei gerät er in ein Kriminelles Fahrwasser aus dem er nicht so einfach herauskommt.
Aber Allan ist die Gefahr gewöhnt, denn wer mit Franco, Trumann, Mao und Stalin fertig wird, der wird doch wohl auch die Geschichte mit ein paar Kleinkriminellen meistern und wenn nicht, was kann einem mit 100 Jahren schon passieren.

Meinung:
Allans Geschichte ist amüsant, leicht und humorvoll geschrieben, natürlich sind die Zusammenhänge und Entwicklungen überzogen und schon nach der 3. Wendung fragt man sich, was Allan überhaupt für ein Glück hat. Aber so ist die Geschichte aufgebaut und es funktioniert - es ist wie bei so alten Serien oder Filmen, es fleißt kein Blut, es gibt keine wirklich bösen Menschen (Historische Persönlichkeiten einmal ausgenommen) und jede kritische Situation nimmt eine überraschende aber trotzdem humorvoll gute Wendung.
Trotz all der witzigen Zusammenhänge, Episoden und Verwicklungen schwingt die Möglichkeit zum Nachdenken mit. Allan als unpolitischer und auch egositischer Mensch - ist er wirklich ein Held? Zwei große Fehler hat er gemacht, das sagt er selbst, aber ist ihm die Tragweite wirklich bewußt aber andersherum, man kann es ja nicht mehr ändern.
Für mich ist es insgesamt aber ein sehr witziges Buch, wenn man nicht alles so Ernst nimmt. Ich habe oft geschmunzelt und sogar laut aufgelacht. Für mich ein sehr gelungenes Buch, das ich sehr gern gelesen habe.

Also, viele haben es auf dem SUB - holt es von dort herrunter!

Viele Grüße
schokotimmi
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creative

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„Es ist wie es ist, und es kommt wie es kommt“ – dieser Leitspruch begleitet den mittlerweile 100-jährige Allan Emanuel Karlsson sein Leben lang, ein Leben das turbulenter nicht sein kann.
Trotz seines fortgeschrittenen Alters ist Allan körperlich und geistig überaus agil, und um den angekündigten Feierlichkeiten zu seinem 100. Geburtstag, zu denen sich sogar der Bürgermeister angekündigt hatte, zu entkommen, springt er kurzerhand aus dem Fenster des Seniorenheimes und verschwindet Richtung Bahnhof. Dort wird ihm von einem etwas zwielichtigen Kerl dessen Koffer zum Aufpassen während des WC-Besuches überlassen, da aber Allans Bus ging und er denn Koffer nicht unbeaufsichtigt lassen konnte und auch ein bisschen deshalb, weil er sich im Koffer nützliche Utensilien wie Kleidung oder Schuhe erhoffte, nimmt er den Koffer mit, ohne zu ahnen, dass sich darin jede Menge Geld aus einem illegalen Drogendeal befindet. Sein Reiseziel wählte er willkürlich, dort trifft er zufällig auf Julius, einen liebenswerten Kleinkriminellen, der sich mit Gaunereien, Diebstählen und Betrügereien aller Art über Wasser hält. Für beide beginnt eine turbulente Flucht, die seinesgleichen sucht, einerseits vor der Drogendealer-Bande, die den Koffer zurückhaben will, andererseits vor der örtlichen Polizei und den Medien, da das Verschwinden des Hundertjährigen natürlich nicht unentdeckt blieb und großes Echo auslöste. Abwechselnd mit der Schilderung dieses urkomischen Roadtrips, der von neuen Freunden bereichert, von zwei Leichen gepflastert und jeder Menge Alkohol gezeichnet ist, wird aus dem nicht weniger turbulenten Leben des Allan Karlsson erzählt, den so schnell nichts mehr überraschen kann. Ohne selber allzuviel beizutragen, hatte er bei unzähligen historischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts seine Finger im Spiel. Schicksal, Zufall und meist eine Verkettung von mehr oder weniger glücklichen Umständen lassen ihn auf den historischen Schauplätzen des 20. Jahrhunderts agieren. Selber zutiefst unpolitisch, war er auf Du und Du mit den Großen der Weltpolitik. Er rettete z.B. Franco das Leben, trank mit Truman und Stalin um die Wette, hatte bei der Erfindung der Atombombe die zündende Idee, spielte im Kalten Krieg eine entscheidende Rolle und mischte die Politik in Asien ordentlich auf.

Wenn auch die Idee nicht neu ist – wurde sie doch durch die Figur des Forrest Gump m.E. unübertrefflich abgehandelt – so bescherte mir Jonas Jonasson einen Lesegenuss der besonderen Art. Mit ungeheurer Phantasie und Kreativität, Situationskomik und Wortwitz wird hier eine absurde Lügengeschichte dermaßen ernsthaft und selbstverständlich erzählt, wie ich es bisher nur bei John Irving gelesen habe. Ohne Rücksicht auf historische Tatsachen und oft fast schon an der Grenze zur Geschmacklosigkeit werden Realität und Fiktion vermischt, werden historischen Personen besondere Eigenschaften und/oder Familienmitglieder angedichtet, werden Staaten verunglimpft und politische Systeme irrwitzig dokumentiert.

Stilistisch ist das Buch einfach gehalten, stellt keine allzu hohen Ansprüche und liest sich dementsprechend enorm flott. Wer unter diesen Voraussetzungen sich ein paar Stunden gut unterhalten lassen will, zudem Fan von John Irving und/oder Arto Paasilinna ist, dem sei dieses Buch sehr ans Herz gelegt!

 4ratten  bis  5ratten
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creative

Räubertochter

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Stilistisch ist das Buch einfach gehalten, stellt keine allzu hohen Ansprüche und liest sich dementsprechend enorm flott. Wer unter diesen Voraussetzungen sich ein paar Stunden gut unterhalten lassen will, zudem Fan von John Irving und/oder Arto Paasilinna ist, dem sei dieses Buch sehr ans Herz gelegt!

Das Buch SuBt sowieso schon bei mir - aber nach euren Rezis würde ich es jetzt wohl auch auf die Wunschliste setzen :breitgrins: Danke schön :winken:
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Liebe Grüße,
Verena

"Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben?" Gandalf in "Die Gefährten", J.R.R. Tolkien

Valentine

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Das Buch hat mich schon die ganze Zeit gereizt, und wenn jetzt auch noch Forrest Gump, mein all-time-favourite liebenswerter Trottel, als Vergleich herangezogen wird, muss ich wohl ganz einfach ...
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The best piety is to enjoy--when you can. You are doing the most then to save the earth's character as an agreeable planet. And enjoyment radiates. It is of no use to try and take care of all the world; that is being taken care of when you feel delight--in art or in anything else. Would you turn all the youth of the world into a tragic chorus, wailing and moralising over misery?
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creative

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und wenn jetzt auch noch Forrest Gump, mein all-time-favourite liebenswerter Trottel, als Vergleich herangezogen wird, muss ich wohl ganz einfach ...

Dieser Vergleich hinkt ein wenig .... ich habe den Aufbau der Story (sozusagen der Protagonist als Zeitzeuge von historischen Ereignissen des 20. Jh.) gemeint. Die Figur des Allan Karlsson ist nicht wenig vergleichbar mit Forrest Gump, die Liebenswürdigkeit, kindliche Naivität fehlt ihm, auch wenn auch er eher zufällig und ohne viel eigenem Zutun in die Weltgeschichte schlittert. Aber er ist jedenfalls berechnender und weiß, die Situation für sich zu nutzen.
trotzdem wünsche ich Dir ein schönes Lesevergnügen, Valentine!
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Valentine

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Ich hab' schon verstanden, dass sich der Vergleich eher auf die Begegnungen mit Personen der Zeitgeschichte bezieht ;) Aber eine gewisse liebenswerte Pfiffigkeit ist einem Protagonisten, der von seiner eigenen 100. Geburtstagsfeier abhaut, sicher nicht abzusprechen  :breitgrins:
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HoldenCaulfield

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Ich finde diesen Titel genial, ich finde dieser allein macht schon sehr neugierig auf den Inhalt!
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Seltsam im Nebel zu wandern.... H.Hesse

"[...] wir sind hier alle verrückt. Ich bin verrückt, du bist verrückt" *L.Carroll*

Mein Interview mit Gail Carriger :elch:
Sonnenschirm

Dani

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Ich habe Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand vor ein paar Wochen spontan gekauft und sofort gelesen, vor allem weil ich soviel Positives darüber gehört und gelesen hatte. Ich kann mich der Begeisterung aber nicht voll und ganz anschliessen... Ich finde zwar, dass das Buch sich sehr flott liest, weil der Stil einfach gehalten und der Inhalt sehr kurzweilig ist, aber mit der Zeit hat es mich immer mehr gestört, dass die einzelnen Episoden (vor allem bei der rückblickenden Erzählung von Allans Leben) meist sehr ähnlich gestrickt sind... Allan kommt zwar immer wieder in neue knifflige Situationen, aber sie entwickeln sich immer nach dem gleich Schema, finde ich. Deshalb fand ich das Buch inhaltlich zwar kurzweilig, aber nicht im eigentlichen Sinn "spannend"... (Macht das überhaupt Sinn? :rollen: Kann mich heute irgendwie nicht gut ausdrücken. :zwinker:)

Was ich aber sehr toll fand waren die witzigen Anekdoten zu den einzelnen Figuren, auch zu den Nebenfiguren (z.B. wie "die schöne Frau" zu ihrem Elefanten kam usw.), und die humorvolle Darstellung von Truman, Stalin, Mao und co.  :smile:

Insgesamt finde ich das Buch ganz nett für zwischendurch, aber ein zweites Mal lesen würde ich es nicht.
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A mind needs books as a sword needs a whetstone, if it is to keep its edge. (George R. R. Martin, "A Game of Thrones")

 :leser:

schokotimmi

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..., und die humorvolle Darstellung von Truman, Stalin, Mao und co.  :smile:

Insgesamt finde ich das Buch ganz nett für zwischendurch, aber ein zweites Mal lesen würde ich es nicht.

Humorvoll, das dachte ich mir auch, aber irgendwie passt der Ausdruck nach meinem Empfinden nicht so richtig - manchmal ist es ja schon erschreckend komisch, fast als bleibt einem das Lachen im Halse stecken.

Ein 2. Mal lesen würde ich es auch nicht unbedingt, aber es war mal ne echte Auflockerung und als solche würde ich es immer weiterempfehlen.

Grüße
schokotimmi
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Lilli33

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@Dani: Ich habe es genauso wie du empfunden. Das Buch ist leicht zu lesen, kurzweilig, witzig. Aber es wiederholt sich irgendwie alles wieder in neuen Situationen. Das ist über 400 Seiten dann zum Teil schon etwas ermüdend. Aber im Großen und Ganzen hat es mir gut gefallen.
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Impulsee

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Ich lese dieses Buch auch gerade. Mir gefällt es mal, dass die Hauptpersonen total andere Typen sind als gewohnt - nämlich großteils so richtig alt :D
Ich finde es witzig, allerdings erschreckt mich Allans "Kaltblütigkeit" im Nachgehen seiner einst beruflichen Tätigkeit doch etwas! Und teilweise ist es auch brutal, was da eigentlich passiert.

Mittlerweile bin ich ca. 2/3 durch und mich langweilen diese ganzen politischen Einschübe schon, sodass ich diese mittlerweile schon etwas überfliege, weil es mich nicht wirklich interessiert und eigentlich eher der Hauptgeschichte folgen möchte.

Allerdings find ich es super zu lesen (bis auf diese politischen Einschübe, wo sich irgendwie auch teilweise alles wiederholt mit anderen Personen), es ist sehr gut geschrieben und ich finde es auch gut, dass nicht immer die selben Wörter zur Beschreibung genommen werden. So vom Stil find ich es echt super. Auch ist es sehr humorvoll beschrieben das Ganze, sodass man auch teilweise über weniger lustige Sachen noch schmunzeln kann, einfach weil die Wortwahl so gut gelungen war... Obwohl es mir teilweise schon etwas zu wenig Moral beinhaltet das Ganze!
Ich bin sehr froh, dass ich es mir gekauft habe, obwohl ich am Anfang etwas skeptisch war! Diese Einfälle was da alles passiert sind echt genial :D Ich bin schon gespannt, was sich der Autor für einen Schluss ausgedacht hat.

Ps.: Das Zitat am Anfang - welche Sprache soll das sein?! Also wo steht dieses Buch ist seinem Großvater gewidmet, da ist ein kurzes Zitat vom Großvater, das ich nicht ganz verstehe.

LG
« Letzte Änderung: 24. Januar 2012, 20:21:07 von Impulsee »
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KillerKiwi

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@Impulse: Ich würde sagen, dass das Plattdeutsch ist.

Zitat
Wenn ein'n man jümmers bloß de Wohrheit vertellt, denn is dat de Tid nich wert, dat je em tohört

Das heißt so viel wie:

Wenn einer immer bloß die Wahrheit erzählt, dann ist es die Zeit nicht wert, dass man ihm zuhört.
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Mein stetig wachsender SuB - Freue mich über jeden Kommentar
Bücher - Ein Haufen toter Buchstaben?
Nein, ein Sack voll Samenkörner."
(André Gide)
:lesen:
Bettina Belitz - Dornenkuss

Impulsee

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@Impulse: Ich würde sagen, dass das Plattdeutsch ist.

Zitat
Wenn ein'n man jümmers bloß de Wohrheit vertellt, denn is dat de Tid nich wert, dat je em tohört

Das heißt so viel wie:

Wenn einer immer bloß die Wahrheit erzählt, dann ist es die Zeit nicht wert, dass man ihm zuhört.

Danke für die schnelle Antwort!!
Bei "Tid" war ich mir nicht ganz sicher, aber im Groben hab ich mir das schon gedacht. Danke! :)

LG
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Impulsee

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So jetzt hab ich fertig gelesen.
Das Ende gefiel mir eigentlich recht gut - zumindest das "vorläufige". 
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Insgesamt hat mich das Buch unterhalten und ich war auch schnell durch. Auf das Ende war ich gespannt - da lest man dann doch gleich mal schneller. Wie gesagt die Poltik nahm mir etwas zu viel Raum ein.
 Der Vergleich mit Forrest Gump ist vielleicht nur daher, da Allan ja auch immer irgendwie ungeschickt in die politischen Belange kam, aber so naiv war Allan bei weitem nicht.
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tina

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Jonas Jonasson – Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand


OT: Hundraåringen Som Klev Ut Genom Fönstret Och Försvann
OA: 2009
416 Seiten
ISBN: 9783570585016

Inhalt:
Allan Karlsson hat keine Lust auf seine Geburtstagsfeier im Altenheim. Obwohl der Bürgermeister und die Presse auf den 100jährigen Jubilar warten, steigt Allan kurzerhand aus dem Fenster und verduftet. Bald schon sucht ganz Schweden nach dem kauzigen Alten, doch der ist es gewohnt, das Weltgeschehen durcheinander zu bringen und sich immer wieder aus dem Staub zu machen. (Quelle: Amazon)

Eigene Meinung:
Was der Klappentext des Buches versprach, das hielt er auch.
Das Buch ist in zwei Erzählebenen unterteilt. Die Haupthandlung spielt in unserer Zeit zu Beginn des 21ten Jahrhunderts, die Nebenhandlung, nämlich der chronologische Bericht über die verschiedenen unglaublichen Stationen in Allan Karlssons Leben, mit den „Großen Persönlichkeiten“ dieser Welt und des dazugehörigen Weltgeschehens, in welches der Protagonist immer maßgeblich verwickelt war, bezieht sich auf die Zeit von 1905 – 2005. Immer häppchenweise, bekommt der Leser das aufregende Leben des 100jährigen präsentiert und so kann man sich nach und nach ein wirklich gutes Bild von der Gedankenwelt und dem Charakter des Protagonisten machen.
Schon lange habe ich nicht mehr beim Lesen eines Buches so herzhaft gelacht. Die ganze Story ist witzig, kurzweilig, völlig verrückt und sprüht vor Ironie über das 20ste Jahrhundert. Wenn man denkt, was kann jetzt noch kommen, dass diese ganze Geschichte toppt, dann zeigt uns der Autor, dass es noch viel skurrileres über die Abenteuer des Allan Karlsson zu berichten gibt.
Die Idee des Buches und seine Umsetzung sind bis zum Schluß gelungen und jede Seite war ein Vergnügen zu lesen.

 5ratten  und für alle die mal wieder richtig lachen möchten beim lesen ein absoluter :tipp:

Tina
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Ein Optimist ist ein Mensch, der weiß, wie kompliziert die Welt sein kann - ein Pessimist entdeckt das jeden Morgen aufs neue
Sir Peter Ustinov

 :buecherstapel: Mein SUB

:leser:
Erenst Cline - Ready Player One
Doris Lessing - Und wieder die Liebe