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Autor Thema: Nina Blazon - Zweilicht  (Gelesen 515 mal)

Tolpan

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Re: Nina Blazon - Zweilicht
« Antwort #15 am: 18. Dezember 2011, 11:33:37 »

Ich habe das Buch gestern Abend (na gut, eigentlich war es schon heute) beendet. Anfangs fand ich es einerseits zu verwirrend, andererseits zu gewöhnlich, mit der überraschenden Wendung (das war ein echter Wow-Effekt  :breitgrins: ), wurde es dann aber richtig spannend. Sehr gut hat mir auch gefallen das die Charaktere nicht wirklich schwarz oder weiß waren, jeder hat seine Gründe, seine Motivation so zu empfinden und zu handeln wie er es tut. Kein Wunder das auch Jay hin- und hergerissen ist. Das Ende kam mir zwar einen kleinen Ticken zu einfach vor, aber dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Story war einfach zu interessant und Nina Blazon versteht es mich als Leser in die Geschichte mit hineinzuziehen. Ihren Stil empfinde ich als schön.

Von mir gibts dafür 5ratten:smile:
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Lioba

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Re: Nina Blazon - Zweilicht
« Antwort #16 am: 24. Januar 2012, 23:22:49 »

Ich habe den Roman letzte Woche gelesen und ärgere mich jetzt ein wenig, weil ich meine Eindrücke nicht sofort niedergeschrieben habe. Daher muss ich mich leider kurzfassen:

Zunächst einmal bin ich ohne große Erwartungen an das Buch rangegangen, weil mich der Klappentext nicht sonderlich angesprochen hatte. Zudem war ich skeptisch, ob mich die Darstellung New Yorks überzeugen würde. Aber glücklicherweise waren die Sorgen absolut unnötig, denn Ninas wunderbarer Schreibstil hat mich wie immer sofort in seinen Bann gezogen.
Sie versteht es zauberhaft eine leicht mystisch angehauchte Atmosphäre heraufzubeschwören, gespickt mit vielen Andeutungen und Details die zum erneuten Lesen einladen.  :zwinker:
Hinzu kommt, dass sich die Figuren wie schon in ihren anderen Roman nicht einfach in Gut und Böse einteilen lassen, sondern jeweils eigene Gründe für ihre Handlungsweise haben, sodass es dem Leser schwerfällt, Position zu beziehen.
Am tollsten fand ich allerdings die Art und Weise, wie die Autorin mit den Erwartungen des Lesers spielt. Es war wirklich erfrischend mal wieder einen Roman zu Lesen, der mit (zumindest für mich) überraschenden und unvorhersehbaren Wendungen  aufwarten konnte. Bin immer noch "geflasht"  deswegen.  :herz:
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die verwendeten Fantasyelemente noch unverbraucht sind.
Und auch wenn der Anfang sich etwas zäh gestaltete und das Ende leicht abflachte, hat mich der Roman fast die ganze Zeit über bei der Stange gehalten und sehr gut unterhalten.

Darum vergebe ich:
 5ratten

Und jetzt werde ich mir das Buch doch kaufen müssen, wie schon zuvor bei allen anderen Büchern, die ich von Nina gelesen habe…

« Letzte Änderung: 24. Januar 2012, 23:54:44 von Lioba »
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