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Autor Thema: >> Spezial-Fremdsprachen-Lesesonntag - 14.08.2011  (Gelesen 732 mal)

Aldawen

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Re: >> Spezial-Fremdsprachen-Lesesonntag - 14.08.2011
« Antwort #30 am: 14. August 2011, 20:40:42 »

Die zweite Geschichte in meinem Buch trägt den Titel L'eredità di nonna Salvina (Die Erbschaft der Großmutter Salvina). Der kleine Cirillo ist das schwarze Schaf der Familie, die der Stadt so viele bedeutende Würdenträger gestellt hat. Alle halten ihn für einen Einfaltspinsel, und man gibt sich große Mühe, ihn nach Möglichkeit von anderen Menschen fernzuhalten. Nur seine Großmutter Salvina liebt den Jungen und findet seine Anwandlungen gar nicht merkwürdig, egal, ob er versucht, einen Topf voll Schnee mit Öl zu braten, ob er auf die Stadtmauer klettert, um den Mond zu berühren und dabei von der Wache verhaftet wird, oder ob er, um einen Krieg zu beenden, kurzerzhand die Degen in ihren Scheiden festbindet. Letzteres bringt ihm dann allerdings einen dauerhaften Aufenthalt in einer Dachbodenkammer ein, und seine einzige Freude ist die Großmutter, die im Winter mit ihrem kohlengefüllten Wärmtopf kommt und ihm Märchen und Geschichten erzählt. Eines Tages kommt die Großmutter nicht, sie hat den Notar rufen lassen, um ihr Testament zu machen. Alle sind sehr überrascht, daß Cirillo, den man schon fast vergessen hat, den Wärmetopf erben soll. Cirillo hält den Topf die ganze Nacht fest, und am nächsten Morgen folgt er seiner Großmutter.
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Kinywa ni jumba la maneno.
Der Mund ist der Palast der Worte. – Sprichwort aus Ostafrika

Breña

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Re: >> Spezial-Fremdsprachen-Lesesonntag - 14.08.2011
« Antwort #31 am: 14. August 2011, 20:42:51 »

Zum Beispiel habe ich den griechischen Till Eulenspiegel kennengelernt, Nastradin Chotza.

Das klingt doch ganz nach der griechischen Variante des im ganzen islamischen Raum bekannten Nasreddin Hodscha. Den haben die Griechen den Türken geklaut.

Kein Wunder, schließlich gehörte Griechenland rund vierhundert Jahre zum Osmanischen Reich, irgendwas muss dann hängen bleiben. ;) Ich glaube, der Hodscha treibt sich auch in Albanien und Italien rum und ist im russischen Sprachraum ebenfalls bekannt.
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"Natürlich kann man sein ohne zu lesen, ohne Bücher, aber ich nicht, ich nicht."  J. L. Borges

Cuddles

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Re: >> Spezial-Fremdsprachen-Lesesonntag - 14.08.2011
« Antwort #32 am: 14. August 2011, 20:52:14 »

:leser: Susanna Clarke - The Ladies of Grace Adieu

Nasreddin Hodscha - kam der nicht auch bei Drachenläufer von Khaled Hosseini vor? :gruebel:

Eine weitere Geschichte ist gelesen. The Duke of Wellington misplaces his horse ist kurz aber knackig - und zeigt, dass Sticken manchmal durchaus nützlich sein kann. :zwinker: Diese Kurzgeschichte ist in der Welt von Stardust von Neil Gaiman angesiedelt, ein Buch was schon ewig auf meiner Wunschliste rumdümpelt und nun auf der Prioritätenliste einige Plätze nach oben gerutscht ist.

So langsam werde ich den Lesesonntag für mich beenden. Lesen werde ich zwar noch, aber nur noch im Bett. Allen anderen wünsche ich noch viel Spaß! :winken:

Saltanah

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Re: >> Spezial-Fremdsprachen-Lesesonntag - 14.08.2011
« Antwort #33 am: 14. August 2011, 21:20:54 »

Nein, das mit meinem isländischen Buch wird nichts. Ich habe nicht den Nerv dazu, ständig im Wörterbuch hin- und herzublättern. Die Isländer haben nämlich auch die Gewohnheit, bei der Beugung der Worte deren ersten Vokal zu wechseln, was dazu führt, dass die Grundwörter ohne Grammatikkenntnisse nur schwer zu finden sind. Ich habe zwar mal Altisländisch gelernt (und die isländische Grammatik hat sich seit dem Mittelalter nur geringfügig geändert), aber leider alles wieder vergessen.

Nein - da ist Färöisch sonderbarerweise für mich leichter zu lesen. Die erste Seite von William Heinesen - Veingjaða myrkrið (Das verzauberte Licht) habe ich schon gelesen und ohne Nachzuschlagen fast alles verstanden. Musste ich auch, denn ein färöisches Wörterbuch fehlt mir.
Die Geschichte spielt in Torshavn schätzungsweise in den ersten Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts. Sie handelt von Antonio und Lítlibeiggi, die bei hereinfallender Dunkelheit nach einem Tag am Strand nach Hause zurückkehren.
Ich habe von Heinesen schon zwei Bücher gelesen, leider in schwedischer Übersetzung, und stelle beim Blättern in dem einen (Moder Syvstjerne) fest, dass dort die Hauptperson ebenfalls Antonia heißt. Ob das dieselbe Antonia ist, weiß ich aber nicht.
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Kiba

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Re: >> Spezial-Fremdsprachen-Lesesonntag - 14.08.2011
« Antwort #34 am: 14. August 2011, 22:01:04 »

Betrayed klappt erstaunlich gut. Mit dieser Schullektüre hat man sich wirklich viel Mühe gegeben.
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:lesen: Andrzej Sapkowski - Der Schwalbenturm
:lesen: Erma Bombeck - Vier Hände und ein Her voll Liebe

kaluma

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Re: >> Spezial-Fremdsprachen-Lesesonntag - 14.08.2011
« Antwort #35 am: 14. August 2011, 22:21:24 »

Ich habe es heute tatsächlich geschafft, vier Kapitel in Het psalmenoproer von Maarten ´t Hart zu lesen.

Ich hatte das Buch schon im Juni begonnen, und fasse mal kurz zusammen, worum es geht: Hauptperson ist Roemer Stroombreker, der ein relativ wohlhabender Reeder im Maassluis des 18. Jahrhunderts ist. Seine Mutter ist früh verwitwet und drängt ihn dazu, um den Schiffsbesitz der Familie zu mehren, eine ungeliebte Frau (Diderica, auch eine Reederstochter) zu heiraten. Er wird tatsächlich ein angesehener Mann, führt aber eine kinderlose und nicht besonders glückliche Ehe (was die Planungen seiner Mutter ad absurdum führt, denn was nutzt ein vermehrtes Familienvermögen, wenn niemand da ist, der es später mal erben kann). Und Diderica tut mir leid, aber sie trägt ihr Schicksal mit Fassung).

Roemer ist ein freundlicher Mann, der seine Verantwortung gegenüber den Schiffsmannschaften, die er beschäftigt, sehr ernst nimmt und von der Last bedrückt ist.

Übrigens hat er im geheimen einen unehelichen Sohn aus einem Seitensprung mit Anna, einer Jugendliebe, die aber für ihn nicht standesgemäß ist. Sein Sohn ist ein ziemlich aggressiver Mensch und mittlerweile schreiben wir das Jahr 1775, der Sohn (Gilles) ist ein junger Bursche, fast erwachsen, und er ist einer der Haupträdelsführer des beginnenden Psalmenstreits. Dieser Streit dreht sich darum, wie die Psalmen zu singen sind: es gibt wohl eine neue Vertonung/Umsetzung, bei der die Psalmentexte kürzer sind als bei der alten Variante. Mit der Zeit wird mir klar, daß die neue, kurze Singvariante von den reichen/einflußreichen Leuten eingeführt wurde, und die meisten armen, einfachen Leute möchten lieber bei der langen Variante bleiben. Warum das so wichtig ist, ist mir unklar, aber in Maassluis gibt es regelrechte Krawalle, es werden Gottesdienste gestört, es gibt Randale auf den Straßen. Gerade kristallisieren sich Gilles, also Roemers heimlicher Sohn auf der einen Seite und Diderica, Roemers Frau auf der anderen Seite als die "Lieblingsfeinde" heraus. Ich bin gespannt wie das noch eskalieren wird und habe dabei kein gutes Gefühl.

Ich lese ziemlich flüssig und muß kaum mal ins Niederländisch-Wörterbuch schauen. Wenn ich mal ein Wort nicht weiß, sind das meistens Tierbezeichnungen. Typisch für ´t Hart ist, daß immer wieder sehr konkret bezeichnete Tiere vorkommen. Die stehen dann aber auch nicht in meinem Wörterbuch. So weiß ich z.B. nicht, was ein stuntel ist, oder knoetjes (sind beides Vögel). Manches kann ich mir auch direkt erschließen: z.B. die witvleugelmoeraszwaluwe - also Weißflügelsumpfschwalbe (ob die auf Deutsch so heißt, weiß ich nicht, aber jedenfalls kann ich mir was drunter vorstellen).

Lustig sind auch die bei ´t Hart immer wiederkehrenden Stellen, wo Bibelzitate mal etwas detaillierter betrachtet werden. Roemer ist ein Mensch, der seit früher Kindheit gerne nachdenkt und rechnet. So drückt er in einem Gespräch mit einem Freund sein Unverständnis über das zweite Buch der Chronik, 18. Kapitel, Vers 6 aus. Dort heißt es, daß Perach 120.000 feindliche Krieger an einem Tag tötete. Unter der Annahme, Perach war 24 Stunden lang aktiv, ergibt das nach Roemers Rechnung 84 zu tötende Männer pro Minute, und das hält er für unrealistisch.  :breitgrins:

Schmunzeln mußte ich auch an der Stelle, wo Roemers Frau fragt, wieso es beim Abendmahl nur Brot und Wein gab, wenn Jesu Jünger doch Fischer waren. Wieso also gab es da keinen Hering? :breitgrins: Roemer hält dagegen, daß es in Galiläa nur Süßwasserfische gibt, sie also gar keinen Hering hätten fangen können, sondern höchstens Karpfen und Bleie. Woran sich eine Fachsimpelei ünber Schiffe, Fangmethoden und Netze anschließt und beide ihren Unmut darüber äußern, wieso das in der Bibel nur so ungenau steht... :breitgrins:

Soweit meine Leseeindrücke, ich denke ich schaffe heute abend noch ein paar Seiten. Seit ich wieder "drin" bin, möchte ich unbedingt schnell wissen, wie es weitergeht.

Grüße, kaluma
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kaluma

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Re: >> Spezial-Fremdsprachen-Lesesonntag - 14.08.2011
« Antwort #36 am: 14. August 2011, 22:24:15 »

Ich glaube, der Hodscha treibt sich auch in Albanien und Italien rum und ist im russischen Sprachraum ebenfalls bekannt.
Mir kommt er auch bekannt vor. Ich erinnere mich, als Kind ein Buch mit Märchen/Anekdoten über ihn gelesen zu haben: Hodscha Nasreddin, das war dann wohl die russische Variante.
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Saltanah

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Re: >> Spezial-Fremdsprachen-Lesesonntag - 14.08.2011
« Antwort #37 am: 14. August 2011, 22:59:29 »

William Heinesen - Das verzauberte Licht (auf Färöisch):
Auf dem Weg nach Hause werden Antonia (ca. 10-12 Jahre alt) und Lítlibeiggi (ca. 5) vom Handelsmann aufgehalten: Könnten sie nicht ein paa Waren zu einer Familie bringen, in der am nächsten Tag Hochzeit gefeiert wird? Der Botenjunge hatte bei seiner Lieferung etwas vergessen. Gegen Bezahlung mit einem Paket Datteln sagt Antonia zu, obwohl besagte Familie ein Stück abseits von Torshavn wohnt und es bald dunkel wird. Mit einer Sturmlaterne und einem Bollerwagen versehen ziehen die beiden los.

Die Geschichte kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich glaube, der Stoff wurde auch in "Mutter Siebenstern" verarbeitet.
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Llyren

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Re: >> Spezial-Fremdsprachen-Lesesonntag - 14.08.2011
« Antwort #38 am: 14. August 2011, 23:34:06 »

 :lesen: Samuel Beckett - En attendant Godot

Ächz, das geht sehr zäh voran. Absurdität ist eben nicht wirklich spannend. Alles sehr wirr und zusammenhanglos. Gelegentlich sind ein paar witzige Szenen bzw. Wortwechsel drin, aber ansonsten quäle ich mich eher durch. Aber das schaffe ich heute noch...
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Llyren

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Re: >> Spezial-Fremdsprachen-Lesesonntag - 14.08.2011
« Antwort #39 am: 15. August 2011, 00:20:15 »

 :lesen: Samuel Beckett - En attendant Godot

Es ist geschafft! Und jetzt ziehe ich mich noch mit etwas Nettem ins Bett zurück  :winken:
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Naru

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Re: >> Spezial-Fremdsprachen-Lesesonntag - 14.08.2011
« Antwort #40 am: 15. August 2011, 09:45:09 »

Gestern hab ich noch das dritte Kapitel von Gabriel García Márquez - Cien anos de soledad fertig bekommen.

Bis jetzt gefällt es mir sehr gut. Es passiert die ganze Zeit über etwas Neues und es werden immer mehr Personen zum Auseinanderhalten (sehr praktisch ist in diesem Fall der in meiner Ausgabe abgedruckte Stammbaum der Buendías)

Bis jetzt ist mir die Figur des ersten Buendía José Arcadio Buendía am liebsten. Mir gefällt seine Liebe zur Wissenschaft und seine seltsamen Versuche etwas zu erfinden. Auch gefällt mir der magische Realismus, vor allem die Epidemie der Schlaflosigkeit hat mich fasziniert.

Leider muss ich aufgrund meiner unperfekten Spanischkenntnisse sehr oft über schöne Details einfach hinweglesen und bei so manchen Handlungsschwenks mich blind darauf verlassen, dass ich den Sinn richtig verstanden hab...

Der Lesesonntag ist zwar vorbei, aber dank dem Feiertag heute werde ich meine Spanischreise durch das Buch gemütlich fortsetzen.
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:leser:

melu

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Re: >> Spezial-Fremdsprachen-Lesesonntag - 14.08.2011
« Antwort #41 am: 15. August 2011, 10:55:38 »

Nachdem ich gestern den ganzen Tag an der Isar war, habe ich meinen Protagonisten nicht besonders weit begleiten können. Werde aber auch heute weiterlesen und dann berichten!  :winken:
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Wer zu lange in sich geht, kommt auf der anderen Seite wieder heraus.

Saltanah

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Re: >> Spezial-Fremdsprachen-Lesesonntag - 14.08.2011
« Antwort #42 am: 15. August 2011, 12:11:56 »

Ich habe mein färöisches Buch William Heinesen - Veingjaða myrkrið ("Die beflügelte Dunkelheit)" im Bett noch beendet. Es handelt sich dabei um eine Bilderbuchausgabe einer Kurzgeschichte (oder des Eingangskapitels?) aus Heinesens Buch "Det fortryllede lys" (Das verzauberte Licht).  (Cover)

2 Kinder aus Torshavn bekommen vom Handelsmann den Auftrag, einige Waren zu einem abseits des Städtchens gelegenen Hof zu bringen. Es wird allmählich dunkel und sie bekommen eine Laterne mit, um überhaupt etwas sehen zu können. Frohen Mutes ziehen sie los und während des langen Weges beginnt Antonia, die ältere der beiden, sich Spukgeschichten auszudenken und ihrem kleinen Bruder zu erzählen. Der ist relativ unbeeindruckt aber sie steigert sich in ihre Fantasien immer mehr hinein und die Gestalten werden für sie wirklich.

In diesem Buch sind alle Doppelseiten gleich aufgebaut: Die linke Seite ist mit dem Text bedruckt, die rechte bietet eine ganzseitige Illustration, die sich manchmal auch ein wenig auf die linke Seite hinzieht. Die Illustrationen, ausgeführt mit - glaube ich als Laie - Pastellkreide, sind gelungen. Vor allem das Spiel zwischen der die Kinder umgebenden Dunkelheit und dem Licht ihrer Laterne ist immer wieder interessant und zieht den Blick ins Bild hinein. Die Spukgestalten sind angenehm unheimlich und helfen den Lesern noch zusätzlich, die sich langsam steigernde Panik des Mädchens nachzuvollziehen.

Wie schon berichtet konnte ich das Buch trotz nicht vorhandener Sprachkenntnisse mit Hilfe meiner schwedischen und dänischen Kenntnisse, wilder Wortassoziationen und der schönen Illustrationen doch recht gut lesen. Sonderbarerweise besser als Isländisch. Der Handlung habe ich gut folgen können, einige Details sind mir aber natürlicherweise doch unklar geblieben. Da es sich dabei oft um Beschreibungen des Gefühlszustandes der Kinder handelt, ist das besonders schade.

Für gelungen halte ich die Darstellung der kindlichen Gefühlswelten dennoch. Teils habe ich ja doch recht viel verstanden, teils kenne ich andere Werke Heinesens (wenn auch nicht so viele, wie ich gerne möchte), und weiß, dass er sich darauf versteht, Gefühle zu schildern.

4ratten
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Breña

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Re: >> Spezial-Fremdsprachen-Lesesonntag - 14.08.2011
« Antwort #43 am: 16. August 2011, 22:57:01 »

Le Petit Prince habe ich am Sonntag noch beendet, auch wenn ich irgendwann parallel in einer deutschen Ausgabe geblättert habe, weil ich zu müde wurde. Eine schöne Wieholek, die ohne den Lesesonntag bestimmt noch länger auf sich hätte warten lassen.

Griechische Geschichten habe ich keine mehr gelesen, habe mich aber auf ein paar entsprechenden Internetseiten rumgetrieben und Ausflugsziele für den Urlaub zusammengesucht. :breitgrins:
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"Natürlich kann man sein ohne zu lesen, ohne Bücher, aber ich nicht, ich nicht."  J. L. Borges