Für den Anfang mache ich hier mal ein „Wörterbuch“-Posting auf, ich habe den Eindruck, das könnte sich lohnen
Die fremdsprachlichen Ausdrücke sind, soweit ich das bislang sehe, entweder Kiswahili oder Kikuyu. Bei letzterem muß ich mich auch darauf verlassen, daß der jeweils nächste Satz auf Deutsch den vorangegangenen wiedergibt. Beim Kiswahili sieht das natürlich anders aus. Gerade Baba Pesas Kiswahili ist fehlerhaft und soll möglicherweise einen Verweis auf seine beschränkte Schulbildung liefern. Da es doch ein paar Begriffe mehr werden, sortiere ich sie doch lieber alphabetisch statt in der Reihenfolge ihres Auftretens:
ameingia – er ist hineingegangen; a = er, sie, me = Perfektinfix, ingia = hineingehen, betreten
ameniita – er hat mich gerufen; a = er, sie, me = Perfektinfix, ni = mich, ita = rufen
amka twende – steh auf, um zu gehen
asante – danke
baraza – Versammlung
barubaru – kräftiger junger Mann
chai – Tee
chimba – graben
choma – (mit dem Messer er-)stechen
choo – Latrine, Toilette
chui – Leopard
dunia ni mviringo – dunia = Welt, ni = ist, mviringo = rund
fagio – Besen
fanya – mach!; da hier mehrere Leute angesprochen werden, müßte es eigentlich
fanyeni heißen
fanya fujo uone – mach Ärger, wenn du meinst
fujo – Unordnung, Durcheinander, Tumult
hakuna – es gibt nicht
hakuna dieseli – es gibt kein Diesel
haraka – schnell, dringend
harambee –
Aufruf zu gemeinsamer Arbeithaya, kwenda kwa mbuzi – richtig: haya, nenda kwa mbuzi: vorwärts, geh zu den Ziegen
haya sasa toa pesa – los jetzt, gib das Geld heraus
hivi – so, auf diese Weise
huyu kijana kweli mazimu – dieser Junge ist wirklich verrückt
jambo – eigentlich: hujambo (an eine Person) oder hamjambo (an mehrere) = wie geht's?
jembe – Hacke
jiko – Feuerstelle, Küche
jua kali – wörtlich: heiße Sonne, Bezeichnung für Selbständigkeit im informellen Wirtschaftssektor
juu – oben, auf
kaa kwa kiti – sitz auf dem Stuhl; kaa = sitzen, kiti = Stuhl
kabisa – ganz, unbedingt, absolut
kali – scharf
karibu – willkommen
kibarua – Tagelöhner, Hilfsarbeiter
kichwa maji – wörtlich: Wasserkopf, aber auch Dummkopf
kienyeji – einheimisch, volkstümlich
kuja hapa – komm her
kula waya – Geschirr zerstören
kumbe –
Ausruf des Erstaunenskwa – mit, wegen, bei, zu, an, für, nach
kwa Mzee Baru – bei Herrn Baru
kwa nini – warum, weshalb
kwao – zuhause
kweli – gewiß, tatsächlich
lakini – aber
malisika ile ndume – soll wohl heißen: walizika ile ndume: sie begruben jenen Ochsen; wa = sie, li = Imperfektinfix, zika = begraben, ile = jener, ndume = männliche Tiere
manyunu ya hapa na pale – richtig: manyunyu; Regenschauer hier und dort
matatu – (Klein-)Bus als Sammeltaxi in Kenia, in Tansania heißt das gleiche
daladalamatumbo – Eingeweide, Innereien
mavuno – Ernte
maziwa – Milch
mbuzi – Ziege(n)
mimi – ich
miti – Bäume, Singular: mti
mjumbe – Abgeordneter
mlevi – Säufer, Trunkenbold
mwaki – muß richtig
mwako heißen: Flamme
mwananchi – Einwohner, Bürger
mzee – alter Mann, Ältester, auch höfliche Anrede für alte/ältere Männer
mzungu – Europäer; Plural: wazungu
nafikiri – eigentlich: ninafikiri; ni = ich, na = Präsensinfix, fikiri = denken; das
ni wird aber oft weggelassen
nani hao? – wer, diese?
nani nasema? – eigentlich hier: nani anasema? = wer spricht?; nani = wer, a = er, sie, na = Präsensinfix, sema = reden, sprechen
nataka nini? – eigentlich hier: unataka nini? = was willst du?; u = du, na = Präsensinfix, taka = wollen, wünschen, nini = was; das
u dürfte eigentlich nicht weggelassen werden
ndege – Vogel, aber auch: Omen
ndiyo – ja
ndume – männliches Tiere, aber auch: starker Mann
ngano – Weizen
ngoja – warten
njia – Weg, Straße
nyama – Fleisch
nyongo – Galle
nyuma – hinten
panga – Buschmesser
pata potea – schon verloren/rar sein
pesa – Geld
polepole – langsam
pombe – Bier (aus Hirse, Bananen o. ä.)
ruka – spring!
sasa – jetzt; was nun?
sema – sprich!
sema tena – noch einmal sagen
shamba – Feld
sijui – ich weiß nicht
sura mbaya – sura = Form, Gestalt, Äußeres; mbaya = schlecht
tajiri – reich
tano – fünf
tena – wieder, weiter
tingatinga – Traktor
ugali – fester Brei, meist aus Mais (ugali wa mahindi) oder Hirse (ugali wa mtama)
uhuru – Freiheit, Unabhängigkeit
uji – Brei, (Hafer-)schleim
umeniita – du hast mich gerufen; u = du, me = Perfektinfix, ni = mich, ita = rufen
wajitegemee – daß sie auf sich selbst gestellt seien
wacha alale – laß ihn schlafen, wacha = laß, a = er, sie, lala = schlafen
wacha inyeshe – laß es regnen, wacha = laß, i = es, nyesha = regnen
wapi – wo
wewe – du
Zur Aussprache: Die Betonung liegt auf der vorletzten Silbe, wobei das Silbenende typischerweise am Vokal liegt. Nur wenn zwei identische Vokale am Ende stehen, werden diese zu einem langen betonten Vokal zusammengezogen (z. B. bei
choo). Für die meisten Buchstaben kann man sich an deutscher Aussprache orientieren, vor allem für die Vokale. Ansonsten gilt:
| ch | | wie tsch in Matsch |
| j | | wie dsch in Dschungel |
| ng | | wie ng in Angelika |
| r | | leicht gerollt |
| s | | wie scharfes s in Mast |
| sh | | wie sch in Schule |
| v | | wie deutsches w in wer |
| w | | wie englisches w in water |
| y | | wie deutsches j in ja |
| z | | wie weiches s in Rose |
Es gibt noch ein paar Lautkombinationen, aber solange die in der Liste in keinem Wort auftauchen, lasse ich die mal weg. Soll ja schließlich kein Kiswahili-Kurs hier werden