Ach je, ich kann mich mal wieder nicht entscheiden ... Würde eines der folgenden Bücher nicht in Frage kommen, Doris?
Alexander McCall Smith - Der Gott der Träume - Zum einen träumt man bekanntlich im Schlaf und zwar - wenn man nicht gerade zum Schnarchen oder zu Alpträumen neigt - leise. Zum anderen ist hier der irische Gott Angus gemeint, dessen Name laut
Wikipedia "eine Stimme" bedeuten kann. Und ich stelle mir die Stimme des Gottes der Träume sehr leise vor.
Marek Lawrynowicz - Der Teufel auf dem Kirchturm - In der Regel machen Kirchenglocken ordentlich Krach, um die Schäfchen ins Gotteshaus zu treiben. Wenn nun der Teufel höchstselbst auf dem Kirchturm hockt, wird er sicherlich alles daran setzen, dass die Glocken schweigen.
Albert Sánchez Piñol - Im Rausch der Stille - Das musste mit auf die Auswahlliste.
Joseph Conrad - Das Ende vom Lied - Wenn ein Lied zu Ende ist, dann ist es was? Genau, leise.
Penelope Fitzgerald - The Bookshop - Meist herrscht in einem Buchladen eine überraschend leise Atmosphäre, die nur vom gelegentlichen Umblättern oder polternd umfallenden Buchstapeln gestört wird.
Algernon Blackwood - Das leere Haus - Die Assoziation halte ich für evident.

Viele Grüße
Breña