Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

E-Mail: Passwort:

Autor Thema: Neal Stephenson - Quicksilver  (Gelesen 6544 mal)

Alfa_Romea

  • Liest unter Strom
  • Global Moderator
  • *
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 3255
    • simonne.ch
Re: Neal Stephenson - Quicksilver
« Antwort #30 am: 08. Januar 2007, 20:39:01 »

Juchheee! Endlich eine zweite Meinung zu «Quicksilver»  :klatschen:

Es freut mich, dass dir das Buch so gefallen hat. Mit den mathematischen Theorien hatte ich auch so meine Schwierigkeiten – die sind wohl nur für richtige Mathe-Fans verständlich. Stephenson wirft auch in «Cryptonomicon» mit allerhand Formeln und Berechnungen um sich, von denen ich lediglich Bahnhof verstanden habe. Das Schöne ist aber, dass man auch diese Abschnitte lesen kann, ohne dass einem langweilig wird  :breitgrins:

Liebe Grüsse

Alfa Romea
Gespeichert
Wer anderen folgt, wird nie zuerst ankommen.

HoldenCaulfield

  • Käferprinzessin
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 11733
Re: Neal Stephenson - Quicksilver
« Antwort #31 am: 08. Januar 2007, 22:40:19 »

@Alfa
Lach konnte dich ja schließlich nich mehr länger zappeln lassen *lach*
Stimmt auch die kann man lesen und ohne einzuschlafen.
Ich werd definitiv Cryptonomicon auch lesen.
Gespeichert
Seltsam im Nebel zu wandern.... H.Hesse

"[...] wir sind hier alle verrückt. Ich bin verrückt, du bist verrückt" *L.Carroll*

Mein Interview mit Gail Carriger :elch:
Sonnenschirm

Doris

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Beiträge: 5830
Re: Neal Stephenson - Quicksilver
« Antwort #32 am: 08. Januar 2007, 23:22:36 »

@ Holden
Ich freue mich ebenfalls über Deine Rezi zu dem Buch und vor allem, dass sie so positiv ausfällt. Ich geistere ja schon ewig um diesen Zyklus herum, aber mit nur einer guten Meinung dazu war mir das Risiko einfach zu teuer. Nun werde ich mir erstmal Cryptonomicon als eines meiner SW-Bücher zu Gemüte führen und mir dann baldmöglichst Quicksilver zulegen.

LG
Doris
Gespeichert
Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben,
sondern es ist viel, was wir nicht nützen.
Lucius Annaeus Seneca

Phistomefel

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 565
    • SchöneNeueWelt
Re: Neal Stephenson - Quicksilver
« Antwort #33 am: 09. Januar 2007, 00:43:51 »

Ich habe mich auch mit Begeisterung durch die ersten beiden Teile gearbeitet (gearbeitet, weil mein Hintergrundwissen zu dieser Epoche beinahe gleich Null war, und ich sehr viel nachgeschlagen habe, vor allem im ersten Teil), mir dann aber den dritten aufgehoben, weil ich dazwischen etwas kurzes lesen wollte. Daraus sind dann leider ein paar mehr geworden, und Quicksilver steht im Regal und starrt mich herausfordernd an...

Ich mochte das Buch bisher auch sehr sehr gerne und musste oft lachen. Ich freue mich schon auf den Rest!

Gespeichert
"In Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit"
(Thomas Carlyle)

HoldenCaulfield

  • Käferprinzessin
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 11733
Re: Neal Stephenson - Quicksilver
« Antwort #34 am: 09. Januar 2007, 11:50:18 »

@Phistomefel
Ja so ähnlich war es bei mir auch. Der dritte Teil musste ein bisschen länger darauf warten gelesen zu werden. :)
Ich wünsch dir schonmal viel Spaß für den Schluss!
Gespeichert
Seltsam im Nebel zu wandern.... H.Hesse

"[...] wir sind hier alle verrückt. Ich bin verrückt, du bist verrückt" *L.Carroll*

Mein Interview mit Gail Carriger :elch:
Sonnenschirm

Aldawen

  • Msomaji mkubwa
  • Administrator
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 11655
Re: Neal Stephenson - Quicksilver
« Antwort #35 am: 12. Oktober 2008, 09:17:14 »

Nachdem ich meinen Abbruch bewußt etwas habe sacken lassen, fasse ich meine Gründe dafür hier noch einmal zusammen, da sicher nicht jeder irgendwann mal die Leserunde nachlesen will und es als Meinung ja auch eher hier in den Buchthread gehört.

Für den Abbruch waren mehrere Aspekte ausschlaggebend und die Reihenfolge, in der ich sie hier anführe, beinhaltet keine Wertung. Letztlich hätte wohl keiner dieser Punkte allein ausgereicht, aber in Kombination waren sie mir einfach zu viel. Da ist zum einen die ungeheure Weitschweifigkeit. Sicher, diese ist ausgesprochen barocktypisch, aber Stephenson übertreibt es trotzdem an vielen Stellen. Etwas Straffung wäre dem Plot sehr zugute gekommen. Es mag sein, daß vieles von dem mir überflüssig Erscheinenden im Gesamtkontext des Zyklusses relevant ist, aber trotzdem bin ich sicher, daß mehr „Zug“ möglich gewesen wäre, ohne Entscheidendes zu verlieren. Ich habe nichts gegen dicke Bücher und auch nichts gegen zweckfreie Umwege, aber Umfang nur um des Umfangs willen ist für mich kein Qualitätskriterium.

Das nächste Problem hatte ich mit den Figuren, vor allem Eliza und Jack. Ich nenne sie bewußt Figuren, denn besonders lebensecht menschlich wirkten sie auf mich nicht, eher wie Marionetten, denen Stephenson Wissen andichtete und (im Falle Jacks manches Mal) eine Sprache in den Mund legte, die einfach nicht zu ihrem bisherigen Leben paßten. Und wenn er ihnen schon Informationen verschafft, die sie eigentlich nicht haben konnten, dann hätte es konsistenter in der Ausführung sein müssen, denn gerade dort, wo es dem Autor dann mal in den Kram paßte, wird Jack zum völligen Idioten, obwohl es dort um Dinge ging, die er auf Grund seines Lebenslaufes eher wissen konnte als anderes, das er vorher von sich gegeben hatte. Besser gelungen war da sicher der Umgang der Personen miteinander im ersten Buch, der von einer Vielzahl gesellschaftlicher Spielregeln bestimmt wurde und damit gut in die Zeit eingefügt war.

Darüber hinaus gab es eine Reihe inhaltlicher Zusammenstöße. Historische Korrektheit ist ja immer ein Thema bei historischen Romanen und dazu gibt es hier im Forum auch schon ausgiebige Diskussionen. Ich überlese sicher in vielen dieser Bücher viele Fehler, weil sie einfach nicht Epochen und/oder Aspekte betreffen, in denen ich sattelfest bin. Das Mittelalter ist keineswegs mein Spezialgebiet, und dort kann ein Autor mir auch manches „verkaufen“. Mit dem 17. Jahrhundert erreichen wir hier aber eine Zeit, die mir näher liegt, und dummerweise hat Stephenson auch noch Gebiete erwischt, mit denen ich z. T. schon recht intensiv auseinandergesetzt habe, und daher fallen mir eben auch mehr Fehler auf. Das betrifft z. B. den transatlantischen Sklavenhandel, den deutschen Bergbau (hier allerdings geht auch ein Vorwurf an den Übersetzer) und das Piratenwesen an der Barbareskenküste (ich habe mal meine Beiträge in der Leserunde, wo ich diese Punkte jeweils anspreche, verlinkt, die sollte man auch lesen können, ohne zu sehr verspoilert zu werden  :zwinker: ). Mit Ausnahme des Sklavenhandels sind diese Aspekte nicht hochgradig zentral für die Geschichte, aber ich kann nun einmal leider nicht so tun, als wüßte ich es nicht besser.

Und zu guter Letzt übertreibt es Stephenson mit dem Stilmittel der Kursivsetzung, um die Betonung anzuzeigen. Ich halte mich durchaus für fähig, einen Dialog auch ohne diese Handreichung des Autors „richtig“ zu lesen, und fühle mich von dergleichen mindestens gegängelt, wenn es derart exzessiv betrieben wird, und auf Dauer für dämlich gehalten – und das schätze ich überhaupt nicht. Stephenson hat es geschafft, mich abwechselnd zu langweilen und aufzuregen im Sinne von  :grmpf: , und so blieb dann nur der Abbruch des Buches als sinnvolle Lösung des Konfliktes zwischen ihm und mir.

Für den von mir gelesenen Teil gibt es bis dahin deshalb auch nur

 2ratten

Schönen Gruß,
Aldawen
Gespeichert
Kinywa ni jumba la maneno.
Der Mund ist der Palast der Worte. – Sprichwort aus Ostafrika

Mäusedudler

  • Feegle
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 488
Re: Neal Stephenson - Quicksilver
« Antwort #36 am: 15. Dezember 2010, 20:07:15 »

Neal Stephenson - Quicksilver

Zum Inhalt:  Hier will eigentlich gar nicht mehr so viel sagen, da Alfa ja schon einiges geschrieben hat. Nochmal zur Erinnerung, damit man hinterher auch versteht, was ich noch so dazu schreibe: das Buch besteht aus drei Büchern. Im ersten geht es im Wesentlichen um Daniel Waterhouse und Isaac Newton und die Gründung der Royal Society. Auch Leibniz taucht schon auf als Korrespondent und Besucher in London. Auch die religösen Verwicklungen - Daniel Waterhouse ist Puritaner und sein Vater ein ziemlicher Fantatiker - sind Thema. Im zweiten Buch tauch eigentlich nur Leibniz wieder als Randfigur auf, die Protagonisten sind der Vagabund Jack und die ehemals versklavte Eliza. Dieser Teil beginnt in Wien, wo Jack Eliza rettet, spielt in "Deutschland" (gab es in der Form damals noch nicht wirklich), den Niederlanden und Frankreich. Haupthandlung hier ist Elizas Aufstieg in die Finanzwelt und als Spionin. Im dritten Buch fliesst die Handlung zum Teil zusammen, auf der einen Seite sehen wir London, wo gerade James II abgesetzt  und durch William of Orange ersetzt wird (woran Daniel Waterhouse und Eliza gleichermassen beteiligt sind), auf der anderen Seite haben wir Eliza (als Spionin) und William in Frankreich und den Niederlanden. Jack taucht nicht mehr auf, wohl aber sein Bruder als Helfer Daniels, Leibniz ist hauptsächlich in der Rolle als Korrespondent Elizas zu sehen.

Meine Meinung: Am Anfang war ich ganz begeistert von dem Detailreichtum der Schilderungen insbesondere was Newton und die Gründung der Royal Society betraf (ich sollte dazu sagen, dass meine Lieblingsfächer in der Schule Physik und Geschichte waren  :zwinker:). Im Weiteren Verlauf habe ich mich aber zunehmend gequält und war am Ende echt froh, den Schinken besiegt zu haben. Das "Warum" hat viele Gründe:

Zum einen bin ich zwar ein Fan von dicken Büchern mit viel Details, aber ich möchte durchaus einen roten Faden haben und einen Fortschritt im Buch erkennen können. Das ist hier definitiv nicht der Fall. Das erste und zweite Buch im Buch sind fast völlig unabhängig voneinander, so dass man sich schon fragt, was das ganze soll. Das dritte Buch geht etwas besser über, aber auch nicht völlig, da z.B. Jack völlig verschwunden ist und ich mich gefragt habe, was das soll. Zumal er schon im zweiten Teil nicht die tragende Figur ist, sondern nach der Flucht mit Eliza mehr und mehr zur Randfigur verkommt, deren Handlungen scheinbar nichts mehr mit der eigentlichen Geschichte zu tun haben. Wenn Jack ganz verschwunden wäre, nachdem Elizas Austieg in den Niederlanden beginnt, wäre es wohl niemanden aufgefallen. Da er erst als Hauptfigur eingeführt wird, stört es (zumindest mich).

Nächster Minuspunkt sind die wenig überzeugenden Hauptpersonen, allen voran Daniel Waterhouse. Der ist offensichtlich nur dazu da, die Handlungsstränge künstlich zu verbinden, was leider wenig glaubhaft wird. Seine Rolle beschränkt sich im Wesentlichen auf die eines Zuschauers, eigene Handlungen gibt es kaum, so dass er ziemlich leblos wirkt. Zudem ist er unglaubwürdig. Er tut nichts, wird aber in die Royal Society aufgenommen und dort sogar eine Führungsperson. Ich sehe ein, dass er keine tollen Erfindungen oder Beobachtungen machen kann, weil das historisch nicht korrekt wäre, aber wie gesagt - es passt nicht. So wie er sich darstellt, wäre er nicht in der Royal Society gewesen. Der Kunstgriff mit dem Verbindungselement Waterhouse ist gründlich danebengegangen, da hätte man sich etwas besseres einfallen lassen können. Auch die spätere Verbindung zu Eliza (die ihn bezirzen soll) wirkt nicht. Was Eliza angeht - leider zu übertrieben erfolgreich und schlau.

Abgesehen von der unzusammenhängenden Geschichte haben mich noch die vielen Belanglosigkeiten gestört, an denen Stephenson sich aufhält. Im ersten Buch wird Daniel Waterhouse aus dem Exil in Amerika zurückgeholt, um dann in Rückblenden während der Überfahrt seine Begegnung und Freundschaft mit Newton zu schildern. Diese Rückblenden werden immer unterbrochen von Schilderungen von Piratenüberfällen bzw. den Versuchen dazu auf das Schiff. Die stören den Lesefluss extrem und sind leider komplett überflüssig. Es hätte kein Mensch bemerkt, wenn diese Kapitel fehlen würden. Ein anderes Beispiel ist das Herumreiten auf den Blasensteinen an denen erst der Mentor von Daniel Waterhouse stirbt und an denen er später selbst leider. Ganz ehrlich - eine Schilderung von Blasensteinen, der Auswirkungen und die damaligen Möglichkeiten hätte vollauf gereicht, warum das ganze nochmal?

Eine ordentliche Straffung um etwa ein Drittel hätte dem Buch sicher gutgetan und es hätten immer noch alle Leute den Detailreichtum und die guten Schilderungen gelobt. Dann hätte es mir sicher deutlich besser gefallen, wenn auch wegen dem unsäglichen Daniel Waterhouse auch nicht richtig gut. Lust auf die beiden Folgeschinken hat mir das Buch nicht gemacht.

 2ratten
Gespeichert
:lesen: Gail Carriger - Blameless

Alfa_Romea

  • Liest unter Strom
  • Global Moderator
  • *
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 3255
    • simonne.ch
Re: Neal Stephenson - Quicksilver
« Antwort #37 am: 15. Dezember 2010, 22:38:30 »

Was soll ich dir sagen? Du hast ja in jedem Kritikpunkt recht. Und auch wieder nicht.
Der Fluch an dem Schinken ist, dass man ihn erst begreift, wenn man die anderen beiden auch noch gelesen hat. Und ich weiss (unter anderem auch von der Leserunde in diesem Forum, bei der es bisher kein Teilnehmer ins Ziel geschafft hat), dass sich das ein vernünftiger Mensch kaum antun mag.
Sogar mein Vater, der Rentner ist und den ganzen Tag Zeit zum Lesen hat, schaffte bisher erst 1,5 Bände und meinte, er müsse dann irgendwann nochmal von vorne anfangen.
Und ich weiss noch genau, was ich dachte, als ich Quicksilver das erste Mal gelesen hatte: "Das war jetzt aber nett. Toll geschrieben. Nur: Was wollte mir der Autor damit genau sagen? Und soll ich die anderen beiden wirklich noch lesen?" Ich glaube, ich habe es nur geschafft, weil ich die Waterhouses und die Shaftoes* schon aus "Cryptonomicon" kannte und liebte.

Ich dachte anfangs übrigens genau dasselbe wie du über Daniel, mittlerweile ist er jedoch mein Lieblingscharakter der Trilogie. Ich glaube, Daniel ist ein bisschen wir alle. Er hat Angst, wenn es angebracht ist (und manchmal auch, wenn es eigentlich noch nichts zu fürchten gibt), er zeichnet sich durch nichts aus (wie er selber sagt) und hat das Pech, Zeitgenosse und Freund einiger der grössten Genies aller Zeiten zu sein. Er ist der absolute Durchschnitt in seiner Gesellschaftsklasse, er ist der Normale, der Nicht-Exzentrische. Eben: Ein bisschen wir alle. Je öfter ich die Trilogie las, desto lieber mochte ich ihn.

Aber ich hör ja schon wieder auf, sonst werden mir irgendwann meine gesammelten Stephenson-Jubel-Postings von nimue gedruckt und gebunden überreicht mit dem Hinweis, dass ich jetzt schon mehr über die elende Trilogie geschrieben habe, als diese selber Seiten umfasst.  :breitgrins:

Wenns dich so gequält hat, solltest du die nächsten Bände wohl wirklich nicht lesen, das Verständis für die Zusammenhänge (zB die Piratengeschichte) würde zwar steigen, aber sonst ändert sich nichts. Daniel bleibt ein Feigling, Eliza Superwoman und Isaac Newton ein unberechenbarer Choleriker...  :zwinker:

 :winken:

Alfa Romea

*"Cryptonomicon" spielt ja im 20. Jahrhundert, entsprechend sind die Charaktere dort die Nachkommen der Leute aus der Barock-Trilogie.
Gespeichert
Wer anderen folgt, wird nie zuerst ankommen.

Mäusedudler

  • Feegle
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 488
Re: Neal Stephenson - Quicksilver
« Antwort #38 am: 16. Dezember 2010, 10:56:01 »

Isaac Newton ein unberechenbarer Choleriker...  :zwinker:

Das ist ja auch richtig so und das so darzustellen, war eins der Dinge, die mir richtig gut gefallen haben  :zwinker:
Gespeichert
:lesen: Gail Carriger - Blameless

Bettina

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Beiträge: 5382
    • Bleisatz
Re: Neal Stephenson - Quicksilver
« Antwort #39 am: 16. Dezember 2010, 15:01:23 »

Aber ich hör ja schon wieder auf, sonst werden mir irgendwann meine gesammelten Stephenson-Jubel-Postings von nimue gedruckt und gebunden überreicht mit dem Hinweis, dass ich jetzt schon mehr über die elende Trilogie geschrieben habe, als diese selber Seiten umfasst.  :breitgrins:

Du hast mit Deinen Elogen jedenfalls dafür gesorgt, dass ich Quicksilver als Leselücke in den SLW 2011 gepackt habe. Ich hoffe, dass ich auf den Schinken bald genug Lust habe, denn ich will unbedingt wissen, was Du da so ausdauernd feierst :zwinker:
Gespeichert
Ich lese mich rund um die Welt.

Alfa_Romea

  • Liest unter Strom
  • Global Moderator
  • *
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 3255
    • simonne.ch
Re: Neal Stephenson - Quicksilver
« Antwort #40 am: 16. Dezember 2010, 20:01:27 »

@Bettina:
Aha, du lässt dich also nicht abschrecken und steigst wagemutig ins Abenteuer... Gefällt mir! :daumen:
Gespeichert
Wer anderen folgt, wird nie zuerst ankommen.

kaluma

  • Leserin & Vorleserin
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 1390
  • Laxness-Fan
Re: Neal Stephenson - Quicksilver
« Antwort #41 am: 16. Dezember 2010, 21:54:36 »

Also ich lasse mich auch nicht abschrecken. Im Gegenteil, die unterschiedlichen Meinungen machen mich erst recht neugierig, wobei ich die Argumente beider Seiten irgendwie nachvollziehen kann. Ich bin gespannt, welcher Seite ich mich nach dem Lesen anschließen werde. Geschichte und Physik sind Themen, auf die auch ich stark anspringe. Ich habe die ganze Trilogie ungelesen hier stehen und hoffe wie Bettina, daß ich bald mal Lust darauf bekomme (aber so kühn, sie in den SLW 2011 aufzunehmen, bin ich denn doch nicht  :zwinker:)

Grüße, kaluma
« Letzte Änderung: 16. Dezember 2010, 22:18:47 von kaluma »
Gespeichert
Ich lese gerade: Fred Vargas "Die Nacht des Zorns"

SLW 2012 Cover: 3/10 (gelesen 6/10)
SLW 2012 Brandaktuell: 4/5     Dick+dünn: 3/5 

Aldawen

  • Msomaji mkubwa
  • Administrator
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 11655
Re: Neal Stephenson - Quicksilver
« Antwort #42 am: 16. Dezember 2010, 22:04:48 »

(aber so kühn, sie in den SLW 32011 aufzunehmen, bin ich denn doch nicht  :zwinker:)

Wobei bis dahin ja noch reichlich Zeit ist, das Risiko würde ich eingehen   :breitgrins:
Gespeichert
Kinywa ni jumba la maneno.
Der Mund ist der Palast der Worte. – Sprichwort aus Ostafrika

kaluma

  • Leserin & Vorleserin
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 1390
  • Laxness-Fan
Re: Neal Stephenson - Quicksilver
« Antwort #43 am: 16. Dezember 2010, 22:20:41 »

(aber so kühn, sie in den SLW 32011 aufzunehmen, bin ich denn doch nicht  :zwinker:)

Wobei bis dahin ja noch reichlich Zeit ist, das Risiko würde ich eingehen   :breitgrins:
:breitgrins: :breitgrins: :breitgrins:
Wah! Blöder Tippfehler! :redface:  Das kommt davon, wenn man zu schnell tippt, weil man nebenbei noch das Kind ins Bett jagen muß. Ich habs oben korrigiert, aber dank deines Kommentares ist es ja nun für die Ewigkeit erhalten.  :zwinker:
Gespeichert
Ich lese gerade: Fred Vargas "Die Nacht des Zorns"

SLW 2012 Cover: 3/10 (gelesen 6/10)
SLW 2012 Brandaktuell: 4/5     Dick+dünn: 3/5 

nimue

  • Forenglucke
  • Administrator
  • *
  • Online Online
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 7904
    • Literaturschock
Re: Neal Stephenson - Quicksilver
« Antwort #44 am: 17. Dezember 2010, 08:05:48 »

:breitgrins: :breitgrins: :breitgrins:
Wah! Blöder Tippfehler! :redface:  Das kommt davon, wenn man zu schnell tippt, weil man nebenbei noch das Kind ins Bett jagen muß. Ich habs oben korrigiert, aber dank deines Kommentares ist es ja nun für die Ewigkeit erhalten.  :zwinker:

Alles andere wäre sehr schade gewesen, hat mir euer Dialog doch den ersten Lacher des Tages beschert  :breitgrins:

Hey, Alfa... ich habe ja alle drei Bände von Stephenson hier. Ebenso Cryptonomicon. Womit sollte ich denn am besten beginnen? Ich lasse mich nämlich auch nicht abschrecken  :winken:
Gespeichert
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)