Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

E-Mail: Passwort:

Verlinkte Ereignisse

  • Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens: 10. Juli 2011

Autor Thema: Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens  (Gelesen 859 mal)

Doris

  • Moderator
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 5830
Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens
« am: 09. Juli 2011, 17:33:29 »

Maria V. Snyder
Yelena und die Magierin des Südens




Kurzbeschreibung auf amazon.de:

Kurz vor ihrer Hinrichtung wird Yelena ein außergewöhnliches Angebot gemacht: Sie bekommt das beste Essen, eigene Gemächer im Schloß und riskiert ihr Leben, falls jemand versucht, den Kommandanten von Ixia zu töten. Und so entscheidet sich Yelena, unter Anleitung des Sicherheitschefs Valek Vorkosterin des Kommandanten zu werden. Aber Valek überlässt nichts dem Zufall: Damit sie nicht flieht, gibt er ihr regelmäßig Schmetterlingsstaub ins Essen. Und nur, wenn sie täglich das Antiserum von ihm erhält, kann sie ihren langsamen und qualvollen Tod verhindern. Als Rebellen planen, Ixia in ihre Gewalt zu bringen, entwickelt Yelena magische Kräfte, die sie nicht kontrollieren kann. Doch Magie ist in Ixia unter Todesstrafe verboten. Einzig Yris, die Magierin des Südens, kann ihr jetzt noch helfen. Doch wenn Yelena versucht zu fliehen, wird der Schmetterlingsstaub sie langsam aber sicher vergiften.

Starttermin ist der 10. Juli 2011.

Interessenten:
Kati
Myriel
roulade (?)
Kath
« Letzte Änderung: 09. Juli 2011, 17:38:38 von Doris »
Gespeichert
Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben,
sondern es ist viel, was wir nicht nützen.
Lucius Annaeus Seneca

Kati

  • TamKa Vorstandsmitglied
  • Rezensententeam
  • *
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 2928
Re: Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens
« Antwort #1 am: 11. Juli 2011, 08:10:56 »

Hallo Mädels,

ich habe gestern Abend noch die Kapitel 1 + 2 gelesen. Gefällt mir schon sehr gut. Da scheinen sich spannende Ideen zu verstecken.  :smile:

Die Welt und die Gesetze sind sehr ungewöhnlich. Yelena hat den Sohn eines Generals ermordet und entkommt trotzdem der Hinrichtung.
Ich könnte mir vorstellen, dass der General hierüber nicht begeistert sein wird. Und überhaupt interessiert mich, was mit dem Sohn vorgefallen ist.

Selbstverteidigung ist als Entschuldigung für Straftaten nicht zulässig  :vogelzeigen: und der Job des Vorkosters muss per Gesetz angeboten werden.
Irre Gesetze haben die da.
Ich freue mich schon, mehr Details dieser Welt zu entdecken. Irgendwie ist es interessant.
Auch die netten Sicherheitsvorkehrungen mit dem Gift ....  hui  :entsetzt:

Ich würde mich freuen, wenn die Haushälterin Margg etwas sympathischer werden würde. Vielleicht kommt das noch.
Als Bezugsperson für Yelena könnte ich sie mir jedenfalls gut vorstellen.

LG Kati *die wirklich froh über diesen Buchtipp ist*  :winken:
Gespeichert
>>>Mein SUB
Serien-Gesamtliste: 13/94
fantastische A-B-C Reise 0/26

Kath

  • Gast
Re: Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens
« Antwort #2 am: 11. Juli 2011, 20:06:21 »

Hallo Mitleser. :winken:

Ich bin nun auch mit Kapitel 1 und 2 durch und durchaus ein wenig geflasht. Gerade Kapitel 1 fand ich so bildgewaltig, zum einen dieser Traum auf der ersten Seite (ich bin mal gespannt, was es damit auf sich hat), zum anderen aber auch der Gang durch die Kerker. Da hat mich eine leichte Gänsehaut überkommen.

Kati, was die Gesetze angeht, muss ich dir zustimmen: Ziemlich schräg und ich hoffe, sie werden sich auch plausibel in die Welt an sich einfügen. Wirklich viel hat man von dieser ja noch nicht gesehen, ich bin aber extrem gespannt, ob sie ebenso irre ist, wie ihre Gesetze.
Gespeichert

roulade

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 748
  • Guten Tag, ich heiße Pozor.
    • Mein SUB
Re: Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens
« Antwort #3 am: 11. Juli 2011, 21:38:00 »

Hallo auch  von mir!

Ich habe auch Kapitel 1+2 gelesen. Bin aber erst im zweiten Kapitel richtig reingekommen. Wobei, du hast recht, Kath, der Kerker und Yelenas körperlicher Zustand sind ziemlich bildlich beschrieben. Das habe ich fast riechen und fühlen können. Aber erst die Erwähnung der Methode, einen Ausbruch der Vorkoster zu verhindern, hat mich hellhörig gemacht und in die Geschichte hinein gezogen. Es gefällt mir bis jetzt ganz gut. Ich lese auf englisch. Noch jemand?
Gespeichert
Ich bezeige, nach Hertzens-Aufrichtigkeit, dass ich mich glücklich schätze, mich mit Verehrung nennen zu dürfen und ersterbe,
Roulade

Mein Interview mit Catalin Dorian Florescu

roulade

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 748
  • Guten Tag, ich heiße Pozor.
    • Mein SUB
Re: Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens
« Antwort #4 am: 11. Juli 2011, 21:39:23 »

PS: Die Gesetze erschüttern mich nicht so sehr. Vielleicht liegt das daran, dass ich vor kurzem die Panem-Trilogie gelesen habe?  :zwinker:
Gespeichert
Ich bezeige, nach Hertzens-Aufrichtigkeit, dass ich mich glücklich schätze, mich mit Verehrung nennen zu dürfen und ersterbe,
Roulade

Mein Interview mit Catalin Dorian Florescu

Myriel

  • Stilles Wasser
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 1700
    • Bücherzeit
Re: Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens
« Antwort #5 am: 12. Juli 2011, 20:56:16 »

Hallo zusammen,

ich habe mittlerweile bis einschließlich Kapitel 5 gelesen und wie Llyren es prophezeit hat, hatte ich schon einige Schwierigkeiten mich vom Buch zu lösen.

Die Welt ist die einer Militärdiktatur, die erst vor relativ kurzer Zeit eine Monarchie abgelöst hat. Die vielen strengen Gesetze, die bei allem, was als Straftat gilt, keine Entschuldigung zulassen, haben etwas dystopisches an sich. Einige Prinzipien finde ich gut, z.B. dass man sich nicht freikaufen kann. Aber in Summe ist es doch etwas übertrieben, vor allem das Selbstverteidigung nicht zählt.

Yelena jedenfalls sitzt wegen Mordes im Gefängnis und wartet auf ihre Hinrichtung. In einer kurzen Rückblende gleich zu Beginn lernt man meiner Meinung nach auch schon ihr Opfer kennen. Ich vermute, dass die junge Stimme ihres Peinigers zum Sohn des Generals gehört. Anscheinend ist die edelmütige Aufnahme von Waisenkindern nur eine Fassade, hinter der Vater und Sohn abartigen ... Forschungen nachgehen. Auf mich hat es den Eindruck gemacht, dass sie Yelena zum Einsatz von Magie zwingen wollten, um sich vor den Flammen zu schützen.

Die Szene im Palast, als Yelena von zwei Wächtern des Generals verfolgt wird und von ihnen in einem Raum in die Enge getrieben wird - da wendet sie doch Magie an, oder? Wie sonst hätte sie die Wachen paralysieren sollen?

Wobei, du hast recht, Kath, der Kerker und Yelenas körperlicher Zustand sind ziemlich bildlich beschrieben. Das habe ich fast riechen und fühlen können.
Stimmt, die Beschreibungen haben mich gleich in die Welt hineingezogen und Yelenas Gedankengänge und Einstellungen haben sie mir sympathisch gemacht. Dass sie von ihrem neuen "Job" überrumpelt wurde und sich erst eingewöhnen muss, macht es mir leichter, die ganzen neuen Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten.

Die Art und Weise, wie Yelena beigebracht wird die Gifte zu erkennen, ist zwar einerseits ziemlich brutal, aber andererseits - wie soll sie den Geschmack von Gift erkennen können ohne Vergleichsmöglichkeit? Da Yelena (und alle ihre Vorgänger) sowieso Todeskandidaten sind, ist es aus der Sicht des Commanders durchaus zweckmäßig, sie nicht mit Samthandschuhen anzufassen. Gut heißen kann ich es zwar nicht, aber es macht einen gewissen Reiz in der ganzen Situation aus.

Ich würde mich freuen, wenn die Haushälterin Margg etwas sympathischer werden würde. Vielleicht kommt das noch.
Als Bezugsperson für Yelena könnte ich sie mir jedenfalls gut vorstellen.
Also daran habe ich so meine Zweifel. Margg finde ich nicht sonderlich sympathisch und vermutlich empfindet sie selbst auch keine Sympathie für Yelena. Es macht eher den Eindruck, als wäre sie von ihr angeekelt und will möglichst wenig mit ihr zu tun haben.

Gespannt bin ich, was Valek wohl mit den beiden Wachen anstellen lässt und mit ihrem Auftraggeber, General Brazell. Es ist doch bestimmt eine Straftat, die Vorkosterin des Commanders anzugreifen? Immerhin ist sie ein Teil des Schutzes des Commanders.

Ich lese auf englisch. Noch jemand?
Hier, ich auch! Und bisher hatte ich überhaupt keine Probleme mit der Sprache. Es liest sich echt gut und ich bin gespannt, wie es weiter geht.  :leser:
Gespeichert

Kath

  • Gast
Re: Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens
« Antwort #6 am: 13. Juli 2011, 16:11:39 »

PS: Die Gesetze erschüttern mich nicht so sehr. Vielleicht liegt das daran, dass ich vor kurzem die Panem-Trilogie gelesen habe?  :zwinker:

Na ja, "erschüttern" ist auch nicht unbedingt das rechte Wort dafür. Mir erscheinen die Gesetze eher auf eine morbide Art skurril, teils sogar unnachvollziehbar. Zum Beispiel das von Kati angesprochene Gesetz, dass auf Tötung die Todesstrafe steht und dabei kein Unterschied zwischen vorsätzlichem Mord, Totschlag und Selbstverteidigung gemacht wird. Denn immerhin: Wenn sich jemand vor einem Mörder verteidigt und ihn dabei tötet, dann hat er im Grunde nichts anderes gemacht, als ihn der Exekutive zu übergeben. Man hat also zu überlegen, was für einen angenehmer ist: Sich vom Angreifer ermorden zu lassen oder auf den Strick zu warten. Das finde ich ausgesprochen skurril. :rollen:

Und nein, ich lese nicht auf englisch, sondern auf deutsch. Inzwischen bin ich aber der Meinung, ich hätte auf englisch lesen sollen, die Übersetzung lässt an manchen Stellen nämlich leider zu wünschen übrig. Und dass "Butterfly Dust" und "Commander" ebenfalls nicht übersetzt wurden, kann man vielleicht damit entschuldigen, dass es sich um Eigennamen handelt - störend finde ich es im deutschen Fließtext aber trotzdem.
Gespeichert

Kati

  • TamKa Vorstandsmitglied
  • Rezensententeam
  • *
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 2928
Re: Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens
« Antwort #7 am: 14. Juli 2011, 07:27:26 »

Hallo Mädels,

ich habe bis einschl. Kap. 5 gelesen.

Jetzt erfährt man schon so einige Details. Der General hat scheinbar ein Waisenhaus und ist hoch angesehen. Wenn man Yelenas Andeutungen glauben kann, treibt der aber krumme Geschäfte. Hat sie vielleicht gedroht an die Öffentlichkeit zu gehen? Wollte sie der Sohn des Generals deshalb töten?
Könnte ich mir sehr gut vorstellen.
Eine ruhige Minute wird sie in den Gemäuern jedenfalls nicht mehr haben. Die Soldaten sind hinter ihr her und lassen sich bestimmt auch von Valek nicht lang abschrecken.
Was war denn das für eine Magie, die sich bei Yelena bemerkbar machte? Klang fast so als könne sie die Zeit anhalten  :smile:

Das Geschäft mit den Giften muss ja brummen. Was die dort alles lernt... hui  :entsetzt: Mich interessiert die Welt dort draussen vor den Mauern sehr. Darüber hat man noch nichts erfahren. Das Buch macht ziemlich neugierig!

Den Koch Rand mag ich! Wenigstens ein netter Kerl. Aber ok, es war trotzdem makaber, wie sie alle bei ihrer "stirbt sie oder stirbt sie nicht"-Wetter mitgemacht haben *schluck*
Margg ist ja wohl...  :grmpf: Ich nehme meinen Wunsch nach etwas mehr Sympathie zurück. Die Frau ist echt eiskalt.

Zitat von: Kath
Man hat also zu überlegen, was für einen angenehmer ist: Sich vom Angreifer ermorden zu lassen oder auf den Strick zu warten. Das finde ich ausgesprochen skurril. :rollen:

Das ist voll krank! Besonders sagen sie in diesem Abschnitt, dass ein diskreter und sofortiger Tod von Yelena durchaus mit dem Gestz kompatibel gewesen wäre. Nur weil der General eine öffentliche Hinrichtung bevorzugt, ist sie jetzt ein Vorkoster - durch das Gesetz.  :breitgrins:

Zitat von: Myriel
und wie Llyren es prophezeit hat, hatte ich schon einige Schwierigkeiten mich vom Buch zu lösen.

Geht mir ähnlich. Ich habe in letzter Zeit sehr viel Fantasy gelesen, aber dieser Roman hier ist etwas wirklich neues (jedenfalls bisher). Richtig schöne skurile Popcorn-Spannung  :popcorn:

Zitat von: Myriel
Anscheinend ist die edelmütige Aufnahme von Waisenkindern nur eine Fassade, hinter der Vater und Sohn abartigen ... Forschungen nachgehen. Auf mich hat es den Eindruck gemacht, dass sie Yelena zum Einsatz von Magie zwingen wollten, um sich vor den Flammen zu schützen.

Eine sehr konkrete Idee, aber das könnte natürlich sein, ja! Und vielleicht war die Magie dann ein wenig zu viel für den armen Generalssohn...  :err:
Yelena macht aber auf mich den Eindruck, als wisse sie selbst nichts von ihrer Magie. Gedächtnisverlust? Oder nicht das richtige Gift um die Magie herauszulocken?  :entsetzt:

Zitat von: roulade
Ich lese auf englisch. Noch jemand?

Leider nicht. Seit der Schulzeit bin ich aus der Übung. Ich probe noch mit Kinderbüchern oder Comics  :zwinker:

LG Kati  :winken:
Gespeichert
>>>Mein SUB
Serien-Gesamtliste: 13/94
fantastische A-B-C Reise 0/26

Llyren

  • Nächtedurchleserin
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 742
Re: Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens
« Antwort #8 am: 14. Juli 2011, 21:02:04 »

ich habe mittlerweile bis einschließlich Kapitel 5 gelesen und wie Llyren es prophezeit hat, hatte ich schon einige Schwierigkeiten mich vom Buch zu lösen.

Sag ich doch! ;)

Zitat von: Myriel
Die Welt ist die einer Militärdiktatur, die erst vor relativ kurzer Zeit eine Monarchie abgelöst hat. Die vielen strengen Gesetze, die bei allem, was als Straftat gilt, keine Entschuldigung zulassen, haben etwas dystopisches an sich. Einige Prinzipien finde ich gut, z.B. dass man sich nicht freikaufen kann. Aber in Summe ist es doch etwas übertrieben, vor allem das Selbstverteidigung nicht zählt.
Hm, ich muss gestehen, dass mich das eigentlich gar nicht so sehr gestört hat. Klar ist es eigentlich überzogen. Aber andererseits ist es knallhart kompromisslos und auf die Art und Weise auch wieder gerecht.
Was noch dazu kommt, ist, dass wir damit eine de facto zum Tode verurteilte Mörderin haben, die moralisch gesehen vielleicht sogar im Recht war. Idealer Sympathieträger und spannende Ausgangssituation wie ich finde.

Zitat von: Myriel
Die Szene im Palast, als Yelena von zwei Wächtern des Generals verfolgt wird und von ihnen in einem Raum in die Enge getrieben wird - da wendet sie doch Magie an, oder? Wie sonst hätte sie die Wachen paralysieren sollen?
Das wäre das übliche Prinzip: Aktives Beherrschen der Magie ist nicht drin, aber in einer richtigen Notlage kommen die entsprechenden Instinkte durch.
Gespeichert
Even when reading is impossible, the presence of books acquired produces such an ecstasy that the buying of more books than one can read is nothing less than the soul reaching towards infinity... We cherish books even if unread, their mere presence exudes comfort, their ready access reassurance.
- A. E. Newton

Mein SUB (602) SLW 4/10 WSLW 3/5 Tamka 0/4 Ziel 43/100

roulade

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 748
  • Guten Tag, ich heiße Pozor.
    • Mein SUB
Re: Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens
« Antwort #9 am: 15. Juli 2011, 10:59:57 »

Ich bin schon bei Kapitel 21 und versuche mal zu schreiben ohne zu spoilern...

Vielleicht zum herrschenden System in Ixia: Es erinnert mich ein bisschen an den Kommunismus. Zwar scheinen sie diesen "Code of Behaviour" streng durchzusetzen, ohne Rücksicht auf Rang, also es sind nicht "manche gleicher", wie es scheint. Korruption hat sich wohl (noch?) nicht eingeschlichen in das System. Ich bin da aber nicht optimistisch. Auch die Revolution scheint nicht sonderlich blutig vonstatten gegangen zu sein. Alles in allem ist das System aber trotzdem einer Diktatur gleichzusetzen. Ich bin auch neugierig, wie das politische System in Sitia ist. Ob es dort einzelne souveräne Staaten sind? Oder ist Sitia ein zentral regiertes Gebiet?

Yelena ist eine sympathische Heldin. Sie ist in einer ziemlichen Zwickmühle und stolpert von einer Falle in die nächste.

Valek ist mir auch sympathisch. Bei den anderen bin ich mir nicht sicher. Rand ist mir irgendwie suspekt. Und die Schneiderin scheint zwar lieb zu sein, aber ich weiß nicht recht.....

Ein paar Sachen erscheinen mir unlogisch bzw. ich verstehe sie nicht. Zum Beispiel dieses Butterfly's Dust und das Gegengift. Sie hat das Gift selbst ja nur ein mal genommen. Bleibt das für immer im Körper und wird nicht abgebaut? Oder bekommt sie es immer wieder? Aber das wird ja nirgends erwähnt. Das Training scheint mir auch ein bisschen husch-husch gegangen zu sein. Sie sollte eigentlich regelmäßig an den Giften schnüfflen und sie kosten um in Übung zu bleiben. Ich hätte da gerne mehr Details über die Gifte erfahren. Immerhin ist es der Titel der Geschichte. Oder Yelenas magische Kraft. Sie ist imstande ist vom 6-ten Stock herunter zu fallen, ohne sich zu verletzen. In anderen Situationen kann sie aber diese Kraft plötzlich nicht einsetzen? Gut, das wird später klarer, ist also kein Vorwurf an die Autorin.

Insgesamt finde ich die Geschichte sehr unterhaltsam und die Charaktere sympathisch, bzw die unsympathischen Charaktere interessant. Ich habe mir schon die beiden anderen Bücher bestellt!
Gespeichert
Ich bezeige, nach Hertzens-Aufrichtigkeit, dass ich mich glücklich schätze, mich mit Verehrung nennen zu dürfen und ersterbe,
Roulade

Mein Interview mit Catalin Dorian Florescu

Kath

  • Gast
Re: Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens
« Antwort #10 am: 15. Juli 2011, 20:21:01 »

Ich habe bis einschließlich Kapitel 7 gelesen und habe ebenfalls Schwierigkeiten, mich von dem Text zu lösen, obwohl ich trotzdem eher langsam voran komme. Die Geschichte ist wirklich wahnsinnig unterhaltsam bisher.

Zitat von: Myriel
Anscheinend ist die edelmütige Aufnahme von Waisenkindern nur eine Fassade, hinter der Vater und Sohn abartigen ... Forschungen nachgehen. Auf mich hat es den Eindruck gemacht, dass sie Yelena zum Einsatz von Magie zwingen wollten, um sich vor den Flammen zu schützen.

Eine sehr konkrete Idee, aber das könnte natürlich sein, ja! Und vielleicht war die Magie dann ein wenig zu viel für den armen Generalssohn...  :err:
Yelena macht aber auf mich den Eindruck, als wisse sie selbst nichts von ihrer Magie. Gedächtnisverlust? Oder nicht das richtige Gift um die Magie herauszulocken?  :entsetzt:

Vielleicht ist sich Yelena auch einfach nicht bewusst, dass Magie überhaupt existiert oder zumindest, was das eigentlich ist. Sie ist doch ein Waisenkind und scheint auch in nichts weiter, als in die "üblichen" Schulfächer, wie Lesen, Mathematik und Geschichte ausgebildet worden zu sein. Die Magie ist ja selbst bei den mächtigen Commanders nicht der Rede wert, wieso sollte das in einem Waisenhaus dann anders sein?

Vielleicht zum herrschenden System in Ixia: Es erinnert mich ein bisschen an den Kommunismus. Zwar scheinen sie diesen "Code of Behaviour" streng durchzusetzen, ohne Rücksicht auf Rang, also es sind nicht "manche gleicher", wie es scheint. Korruption hat sich wohl (noch?) nicht eingeschlichen in das System. Ich bin da aber nicht optimistisch. Auch die Revolution scheint nicht sonderlich blutig vonstatten gegangen zu sein. Alles in allem ist das System aber trotzdem einer Diktatur gleichzusetzen.

Stimmt, wobei ich es interessant finde, dass innerhalb dieser Diktatur Gleichbereichtigung herrscht. Frauen können dieselben Berufe erlernen und ausüben, wie Männer, ebenso können sie dieselben Ränge erreichen. Die mächtigen Commander scheinen in bürgerlichen Verhältnissen zu leben und Schulbildung ist für alle Kinder, egal ob reich oder arm, gleichermaßen zugänglich.

Ein paar Sachen erscheinen mir unlogisch bzw. ich verstehe sie nicht. Zum Beispiel dieses Butterfly's Dust und das Gegengift. Sie hat das Gift selbst ja nur ein mal genommen. Bleibt das für immer im Körper und wird nicht abgebaut? Oder bekommt sie es immer wieder? Aber das wird ja nirgends erwähnt.

So wie ich Valek zu Beginn verstanden habe, bekommt sie es immer wieder eingeflößt. Ich kann mich aber auch irren, weil im weiteren Handlungsverlauf wirklich nichts genaues dazu gesagt wird, leider.

Oder Yelenas magische Kraft. Sie ist imstande ist vom 6-ten Stock herunter zu fallen, ohne sich zu verletzen. In anderen Situationen kann sie aber diese Kraft plötzlich nicht einsetzen? Gut, das wird später klarer, ist also kein Vorwurf an die Autorin.

Ich bin noch längst nicht so weit, wie du, allerdings habe ich ja weiter oben bereits näher erläutert, was ich bezüglich Yelenas Magie vermute: Sie ist sich deren Anwesenheit einfach noch nicht bewusst. Und selbst, wenn sie es in Kapitel 21 bereits sein sollte, müsste sie ja auch ersteinmal lernen, sie zu beherrschen. Falls das Beherrschen überhaupt möglich ist, Llyren hat das ja so angedeutet.
Gespeichert

Myriel

  • Stilles Wasser
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 1700
    • Bücherzeit
Re: Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens
« Antwort #11 am: 16. Juli 2011, 16:14:10 »

Hallo zusammen,

ich habe mittlerweile bis einschließlich Kapitel 9 gelesen und mir gefällt das Buch immer besser.  :klatschen:

Das Geschäft mit den Giften muss ja brummen. Was die dort alles lernt... hui  :entsetzt: Mich interessiert die Welt dort draussen vor den Mauern sehr. Darüber hat man noch nichts erfahren. Das Buch macht ziemlich neugierig!

Ich hoffe doch, dass man gemeinsam mit Yelena mehr über die Welt erfährt. Sie selbst kennt anscheinend auch nur das Waisenhaus von Brazell und sonst nicht viel. Ziemlich sicher wird sich nicht das ganze Buch nur in dem Schloss abspielen. Von daher warte ich einfach mal, was noch kommen mag.  :zwinker:

Den Koch Rand mag ich! Wenigstens ein netter Kerl. Aber ok, es war trotzdem makaber, wie sie alle bei ihrer "stirbt sie oder stirbt sie nicht"-Wetter mitgemacht haben *schluck*
Margg ist ja wohl...  :grmpf: Ich nehme meinen Wunsch nach etwas mehr Sympathie zurück. Die Frau ist echt eiskalt.

Rand ist mir auf den ersten Blick sympathisch, aber so ganz traue ich dem Eindruck nicht. So ein ... plumper Naivling, wie er tut, scheint er nicht zu sein. Ich bleibe lieber misstrauisch ihm gegenüber.
Margg hingegen ist echt eine miese Schrulle. Beim Commander und bei Valek hat sie sich eine Vertrauensposition erarbeitet, aber ihr Hass gegenüber Yelena scheint mir nicht dazu zu passen. Irgendetwas verbirgt sie doch!

Valek ist mir auch sympathisch.

Ihn mag ich auch sehr gern, ohne dass ich es genau begründen könnte. Er scheint der Typ "harte Schale, weicher Kern" zu sein.  :elch:

Oder Yelenas magische Kraft. Sie ist imstande ist vom 6-ten Stock herunter zu fallen, ohne sich zu verletzen. In anderen Situationen kann sie aber diese Kraft plötzlich nicht einsetzen? Gut, das wird später klarer, ist also kein Vorwurf an die Autorin.

Ich bin noch längst nicht so weit, wie du, allerdings habe ich ja weiter oben bereits näher erläutert, was ich bezüglich Yelenas Magie vermute: Sie ist sich deren Anwesenheit einfach noch nicht bewusst. Und selbst, wenn sie es in Kapitel 21 bereits sein sollte, müsste sie ja auch ersteinmal lernen, sie zu beherrschen. Falls das Beherrschen überhaupt möglich ist, Llyren hat das ja so angedeutet.

Ich bin mir ganz sicher, dass Yelena Magie besitzt, aber beherrschen kann sie sie auf keinen Fall. Wie Llyren geschrieben hat, kommt sie nur in Extremsituationen zum Vorschein und kann nicht bewusst gerufen werden. Vermutlich gibt es bestimmt Wege, die Magie zu beherrschen, aber dazu braucht es Wissen. In Ixia selbst ist Magie allerdings ein Todesurteil und damit gibt es keinerlei Wissen mehr darüber. Um ihre Magie zu beherrschen, müsste Yelena schon nach Sitia reisen. Wohnt dort vielleicht die (im deutschen) titelgebende Magierin des Südens?

Was mich in dem Zusammenhang sehr interessiert: Warum ist Magie in Ixia so gefürchtet, dass alle Magier getötet werden? Dieser Sinneswandel kam anscheinend mit dem Umsturz des Commanders. Hat er schlechte Erfahrungen mit Magie gemacht?

Ein paar Sachen erscheinen mir unlogisch bzw. ich verstehe sie nicht. Zum Beispiel dieses Butterfly's Dust und das Gegengift. Sie hat das Gift selbst ja nur ein mal genommen. Bleibt das für immer im Körper und wird nicht abgebaut? Oder bekommt sie es immer wieder? Aber das wird ja nirgends erwähnt.

So wie ich Valek zu Beginn verstanden habe, bekommt sie es immer wieder eingeflößt. Ich kann mich aber auch irren, weil im weiteren Handlungsverlauf wirklich nichts genaues dazu gesagt wird, leider.

Ich hatte es genau anders herum verstanden: sie hat das Gift nur einmal erhalten, aber es bleibt für immer in ihrem Körper. Yelena würde es doch merken, wenn sie Butterfly's Dust in ihrem Essen hätte, schließlich kennt sie das Gift jetzt.
Gespeichert

Kath

  • Gast
Re: Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens
« Antwort #12 am: 16. Juli 2011, 17:15:56 »

Ich hatte es genau anders herum verstanden: sie hat das Gift nur einmal erhalten, aber es bleibt für immer in ihrem Körper. Yelena würde es doch merken, wenn sie Butterfly's Dust in ihrem Essen hätte, schließlich kennt sie das Gift jetzt.

Ich habe jetzt nochmal zurückgeblättert, finde allerdings keinerlei Hinweise darauf, wie oft das Gift Yelena eingeflößt wird. Dort steht nur reichlich kryptisch, dass sie einmal täglich eine Dosis des Gegengifts benötigt, um nicht zu sterben. Aber wie das Gegengift genau funktioniert, erklärt Valek ihr leider nicht.

In der englischen Ausgabe steht dann wohl auch nichts genaueres dazu drin, oder?
Gespeichert

Myriel

  • Stilles Wasser
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 1700
    • Bücherzeit
Re: Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens
« Antwort #13 am: 16. Juli 2011, 17:33:06 »

Nein, in der englischen Ausgabe stehen auch keine Details dazu. Wir werden uns wohl mit unseren Vermutungen begnügen müssen.  :zwinker:
Gespeichert

roulade

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 748
  • Guten Tag, ich heiße Pozor.
    • Mein SUB
Re: Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens
« Antwort #14 am: 16. Juli 2011, 17:53:57 »


Ein paar Sachen erscheinen mir unlogisch bzw. ich verstehe sie nicht. Zum Beispiel dieses Butterfly's Dust und das Gegengift. Sie hat das Gift selbst ja nur ein mal genommen. Bleibt das für immer im Körper und wird nicht abgebaut? Oder bekommt sie es immer wieder? Aber das wird ja nirgends erwähnt.

So wie ich Valek zu Beginn verstanden habe, bekommt sie es immer wieder eingeflößt. Ich kann mich aber auch irren, weil im weiteren Handlungsverlauf wirklich nichts genaues dazu gesagt wird, leider.

Ich hatte es genau anders herum verstanden: sie hat das Gift nur einmal erhalten, aber es bleibt für immer in ihrem Körper. Yelena würde es doch merken, wenn sie Butterfly's Dust in ihrem Essen hätte, schließlich kennt sie das Gift jetzt.

Das glaube ich auch. Aber es wird nirgendwo erklärt.
Gespeichert
Ich bezeige, nach Hertzens-Aufrichtigkeit, dass ich mich glücklich schätze, mich mit Verehrung nennen zu dürfen und ersterbe,
Roulade

Mein Interview mit Catalin Dorian Florescu