Hallo zusammen,
ich habe mittlerweile
bis einschließlich Kapitel 5 gelesen und wie Llyren es prophezeit hat, hatte ich schon einige Schwierigkeiten mich vom Buch zu lösen.
Die Welt ist die einer Militärdiktatur, die erst vor relativ kurzer Zeit eine Monarchie abgelöst hat. Die vielen strengen Gesetze, die bei allem, was als Straftat gilt, keine Entschuldigung zulassen, haben etwas dystopisches an sich. Einige Prinzipien finde ich gut, z.B. dass man sich nicht freikaufen kann. Aber in Summe ist es doch etwas übertrieben, vor allem das Selbstverteidigung nicht zählt.
Yelena jedenfalls sitzt wegen Mordes im Gefängnis und wartet auf ihre Hinrichtung. In einer kurzen Rückblende gleich zu Beginn lernt man meiner Meinung nach auch schon ihr Opfer kennen. Ich vermute, dass die junge Stimme ihres Peinigers zum Sohn des Generals gehört. Anscheinend ist die edelmütige Aufnahme von Waisenkindern nur eine Fassade, hinter der Vater und Sohn abartigen ... Forschungen nachgehen. Auf mich hat es den Eindruck gemacht, dass sie Yelena zum Einsatz von Magie zwingen wollten, um sich vor den Flammen zu schützen.
Die Szene im Palast, als Yelena von zwei Wächtern des Generals verfolgt wird und von ihnen in einem Raum in die Enge getrieben wird - da wendet sie doch Magie an, oder? Wie sonst hätte sie die Wachen paralysieren sollen?
Wobei, du hast recht, Kath, der Kerker und Yelenas körperlicher Zustand sind ziemlich bildlich beschrieben. Das habe ich fast riechen und fühlen können.
Stimmt, die Beschreibungen haben mich gleich in die Welt hineingezogen und Yelenas Gedankengänge und Einstellungen haben sie mir sympathisch gemacht. Dass sie von ihrem neuen "Job" überrumpelt wurde und sich erst eingewöhnen muss, macht es mir leichter, die ganzen neuen Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten.
Die Art und Weise, wie Yelena beigebracht wird die Gifte zu erkennen, ist zwar einerseits ziemlich brutal, aber andererseits - wie soll sie den Geschmack von Gift erkennen können ohne Vergleichsmöglichkeit? Da Yelena (und alle ihre Vorgänger) sowieso Todeskandidaten sind, ist es aus der Sicht des Commanders durchaus zweckmäßig, sie nicht mit Samthandschuhen anzufassen. Gut heißen kann ich es zwar nicht, aber es macht einen gewissen Reiz in der ganzen Situation aus.
Ich würde mich freuen, wenn die Haushälterin Margg etwas sympathischer werden würde. Vielleicht kommt das noch.
Als Bezugsperson für Yelena könnte ich sie mir jedenfalls gut vorstellen.
Also daran habe ich so meine Zweifel. Margg finde ich nicht sonderlich sympathisch und vermutlich empfindet sie selbst auch keine Sympathie für Yelena. Es macht eher den Eindruck, als wäre sie von ihr angeekelt und will möglichst wenig mit ihr zu tun haben.
Gespannt bin ich, was Valek wohl mit den beiden Wachen anstellen lässt und mit ihrem Auftraggeber, General Brazell. Es ist doch bestimmt eine Straftat, die Vorkosterin des Commanders anzugreifen? Immerhin ist sie ein Teil des Schutzes des Commanders.
Ich lese auf englisch. Noch jemand?
Hier, ich auch! Und bisher hatte ich überhaupt keine Probleme mit der Sprache. Es liest sich echt gut und ich bin gespannt, wie es weiter geht.
