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Autor Thema: Theodor Fontane - Effi Briest  (Gelesen 919 mal)

tina

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Re: Theodor Fontane - Effi Briest
« Antwort #45 am: 12. Juli 2011, 15:48:42 »

Nochmal ich. Tut mir echt leid, wie das gelaufen ist, aber ich hätte nicht gedacht, dass mir der Umzug so auf den Magen schlägt, dass ich nicht einmal mehr Lust zum Lesen habe... :sauer:
Ich hänge immer noch ganz am Anfang und ich weiß auch nicht, ob ich überhaupt noch weiterlesen will... Das liegt nicht am Buch, sondern einfach an meiner allgemeinen Leseblockade momentan.

LG,
Sookie

Nicht schlimm Sookie. Es kommen auch wieder Zeiten, in welchen Du den Kopf frei hast um zu lesen und es gibt noch soooooo viele Bücher, die auf eine Leserunde warten  :zwinker: und wie Doris schon sagte. Wenn Du in keiner guten Stimmung bist tust Du dir nicht Gutes weiterzulesen und dem guten alten Theodor auch nicht, denn der hat sich viel Mühe mit dem Buch gemacht.  :breitgrins:
Ich freue mich schon auf die nächste Leserunde mit Dir.

Liebe Grüße Tina
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Re: Theodor Fontane - Effi Briest
« Antwort #46 am: 12. Juli 2011, 20:13:50 »

Ich bin mir nicht so sicher, ob sie das wusste, bzw. ob sie die möglichen Konsequenzen in Erwägung gezogen hat. Da gewinnt das Unreife in ihr ein bisschen die Oberhand, wie es bei Kindern eben ist, die Kopf und Kragen riskieren und es nicht einmal merken. Sicher wird sie schon früher von Ehebruchgeschichten gehört haben, aber ich glaube nicht, dass sie realisiert hat, was sie aufs Spiel setzt. Sie kam mir auch nicht so abgebrüht vor, dass sie es einfach darauf ankommen lassen wollte, ob sie erwischt wird. In Hinsicht auf das Risiko war es einfach Gedankenlosigkeit. Immer vorausgesetzt allerdings, dass sie wirklich nichts für Crampas empfand.


Mm, ja vielleicht. Ich kann mir einfach schlecht vorstellen, dass man, wenn man verheiratet oder in einer Beziehung ist, einfach eine Affäre eingeht ohne die möglichen Konsequenzen abzuwägen. Aber ich habe mir auch schon gedacht, dass sie vielleicht gar nicht richtig realisiert hat, dass sie jetzt verheiratet und eine Ehefrau ist. Sie hat sich wohl selbst noch als Kind wahrgenommen und nicht als Ehefrau.
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tina

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Re: Theodor Fontane - Effi Briest
« Antwort #47 am: 13. Juli 2011, 17:51:58 »

Ich hatte eher den Eindruck, dass Effi schon wußte was sie tat und auch Schuldgefühle empfand, aber ich denke ihre Einsamkeit war viel größer und schmerzhafter, als jegliche Konsequenzen. Zumindest war das mein Eindruck. Genau aus diesem Grund mag ich Leserunden. Ich finde es immer wieder interessant, wie Menschen ein und das selbe Buch so unterschiedlich sehen und interpretieren.

Viele GRüße Tina
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