Willkommen an die neuen Mitleser, und Bettina wünsch ich nachträglich ne gute Nacht

@fairy: wo auf Mallorca warst Du?
Nach Lauchkuchenvöllerei und Spülaktion (bäh) warte ich jetzt auf einen Anruf von Schatz.
Die detailgenaue Schilderung im "Verborgenen Wort" lässt so vieles lebendig werden, was man so oder so ähnlich aus Erzählungen der Eltern kennt - unter anderem, dass alle, die in irgendeiner Weise "anders" waren, in einer erzkonservativen Dorfgemeinde auf Unverständnis stießen, man glaubte, sie bestrafen zu müssen, weil sie nicht "normal" waren. Der kleinen Hildegard im Buch wird eingeredet, sie sei ein Teufelskind, ignoriert ihre sämtlichen Herzenswünsche, straft sie, als sie versucht, sich bessere Manieren anzueignen und macht sich öffentlich lustig, als sie klassische Musik spielt.
Ich bin sehr gespannt, wohin ihr Lebensweg sie führen wird, und hoffe, dass die Erzählweise so intensiv, farbig und ungeheuer lebensecht bleibt.
Schon interessant, wie sich die Strukturen innerhalb von Dörfern, wo jeder jeden kennt, ähneln. Vieles kommt mir in abgeschwächter Form heute noch aus meiner Heimatgemeinde bekannt vor (die ist zwar lang kein Dorf mehr, aber unter den "Ureinwohnern" ist vieles Dorftypische zu beobachten

)