bis zum Ende des BuchesHallo,
Ich kann mich dem, was ihr geschrieben habt nur anschließen und kann auch nichts weiter hinzufügen.
Ich habe gestern das Buch beendet und ich muss gestehen, dass ich den Schluss etwas verwirrend fand, was die Person von Leutnant Trotta angeht, so dass ich relativ unsicher war was ich dazu schreiben sollte. Das Ende fand ich sehr heftig, die fast bewusste Opferung von Trotta für seine Kameraden. War es eine bewusste kameradschaftliche Entscheidung, war es einfach Ausdruck dass Carl Joseph lebensmüde war, sollte dieses Szenen dennoch seinen Charakter rehabilitieren?
Mir tat es in der Seele weh, wie der Bezirkshauptmann um seinen Sohn trauert und vor allem wenn man bedenkt, wieviel wertvolle Lebenszeit er vergeudetet, als er sich so distanziert zu seinem Sohn verhielt, als dieser ein Kind/Jugendlicher war.
Der Tod von Bezirkshauptmann und Kaiser zur fast gleichen Zeit, war sehr eindrucksvoll geschildert und ich denke es war ein perfekter Abschuss des Buches. Ich bin auf alle Fälle froh, dass der Bezirkshauptmann, wenn auch zu Ende seiner Lebenszeit noch einen so wertvollen und treuen Freund gefunden hat.
Alles in allem fand ich das Buch sehr gut und es hat mit wieder einmal ein Bild von einer Zeit vor Augen geführt, welche mir bisher ziemlich fremd war. Auch die Beschreibung von Umbrüchen, privater wie auch politischer Art, war sehr treffend und regte mich zum nachdenken an.
Vor allem aber, fand ich es unglaublich interessant, dieses Buch mit Euch zu lesen, da ich wieder einmal gesehen habe, wie unterschiedlich Informationen aus einem Buch aufgenommen werden können und die Ansichten Anderer immer wieder einen neuen Wind und neue Gedanken in eine Lektüre bringen. Da soll mal einer sagen, lesen macht einsam.

Ich bin sehr gespannt auf die Eindrücke von Euch, bezüglich des Endes des Buches.
Liebe Grüße Tina