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Autor Thema: Welche Bücher liegen auf Eurem SaB (und warum) ?  (Gelesen 17224 mal)

Ganymed

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #30 am: 07. Juli 2005, 00:18:09 »

Ich verfolge auch das zweifelhafte Ziel alle angefangenen Bücher zu Ende zu lesen. Manchmal - wie zum Beispiel bei Luther Blissets "Q" (Alfa_Romea hat Recht :zwinker:) - bereue ich es nicht, machmal aber schon (z.B. beim neuen Tom Robbins).

Das letzte Buch, das ich nicht zu Ende gelesen habe war "Segen der Erde" von Knut Hamsun. Es liegt seit knapp zwei Jahren wieder auf meinem SUB :breitgrins:

Viele Grüße,
~ Florian
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Dostoevskij

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #31 am: 07. Juli 2005, 00:21:42 »

Moin, Moin!

Zitat von: Ganymed
Das letzte Buch, das ich nicht zu Ende gelesen habe war "Segen der Erde" von Knut Hamsun. Es liegt seit knapp zwei Jahren wieder auf meinem SUB


Ups, Hamsun gehört zu meinen absoluten Favoriten. Ich verstehe aber, daß er einem vielleicht spröde vorkommen kann.
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Ganymed

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #32 am: 07. Juli 2005, 00:24:11 »

Hallo Markus,
Zitat von: Dostoevskij
Zitat von: Ganymed
Das letzte Buch, das ich nicht zu Ende gelesen habe war "Segen der Erde" von Knut Hamsun. Es liegt seit knapp zwei Jahren wieder auf meinem SUB


Ups, Hamsun gehört zu meinen absoluten Favoriten. Ich verstehe aber, daß er einem vielleicht spröde vorkommen kann.


Ich hab's keineswegs aufgegeben - ich warte nur auf den richtigen Zeitpunkt :)

Viele Grüße,
~ Florian
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Pensiero

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #33 am: 07. Juli 2005, 00:31:30 »

Normalerweise lese/mache ich alles, was ich einmal angefangen habe, auch zu Ende.

Die schreckliche Ausnahme: Meistererzählungen - William Faulkner
 :fluch: ist das langweilig...


Viele Grüße, Konstantin
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Saltanah

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #34 am: 07. Juli 2005, 00:31:39 »

Als "spröde" würde ich Segen der Erde nun nicht gerade bezeichnen. Das Buch war für mich ein einziges großes Ärgernis, dass ich nach 3/4 in die Ecke gefeuert habe, obwohl es Seminarlektüre war. Es war zum :kotz:
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Dostoevskij

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #35 am: 07. Juli 2005, 00:39:36 »

Moin, Moin!

Zitat von: Pensiero
Normalerweise lese/mache ich alles, was ich einmal angefangen habe, auch zu Ende. Die schreckliche Ausnahme: Meistererzählungen - William Faulkner


Faulkner, tja. Ich gestehe, schon mehrmals angesetzt zu haben - mangels eigenen Buches möglicherweise nicht ernsthaft genug - und schon nach wenigen Seiten die Lust verloren zu haben. Diese Versuche werte ich als nicht passiert.  :zwinker:
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Bartlebooth

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Der richtige Augenblick
« Antwort #36 am: 07. Juli 2005, 01:03:01 »

Hallo Saltanah,

Ganz ohne Zweifel gibt es Buecher, die einfach fuer den Augenblick "nichts sind". Das ist fuer mich aber kein richtiges Abbrechen, sondern ein Beseitelegen ;-). Das passiert mir auch ab und an (zB mit den "40 Tagen des Musa Dagh", das war mir einfach beim letzten Mal, als ich es versucht habe, zu deprimierend).

Das mit den trivialen Buechern stimmt mit Sicherheit auch, aber ich lese dann lieber eins zu Ende, weiss, da kam nun auch ganz gewiss nichts mehr, was sich zu lesen lohnte, und ruehre fuerderhin diese/n Autor/in nur noch unter ganz besonderen Umstaenden wieder an. Ich werde wahrscheinlich in meinem Leben keinen Knittel mehr lesen, aber ich kann das nun nach der Lektuere eines seiner Buecher auch wirklich begruenden. Und diese Moeglichkeit verschafft mir einfach ein gutes Gefuehl. Vielleicht werde ich mich auch aus diesem Grund eines Tages noch einmal durch einen Dominik quaelen, wobei ich meine Abneigung gegen den eigentlich auch schon nach den gelesenen 50 Seiten ausreichend begruenden kann.

Herzlich, B.
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Dostoevskij

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Re: Der richtige Augenblick
« Antwort #37 am: 07. Juli 2005, 01:05:59 »

Moin, Moin!

Ich lese zugebenermaßen und ohne mich zu schämen Trivialliteratur. Sie sollte mich auf humorvolle oder spannenden Art unterhalten. Immer wieder zwischendurch Kishon und P.G. Wodehouse und auch Georges Simenon.
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Ingroscha

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #38 am: 07. Juli 2005, 08:06:33 »

Zitat von: Ulla
Grundsätzlich kriegt ein Buch bei mir eine Chance von 60, 70 Seiten. Wenn's dann nicht besser wird, kommt es in ein spezielles Fach: UNLESBAR! Da stehen auch eine Reihe Phantasiebücher, die ich einmal aus Versehen bei Ebay ersteigert habe. Irgendwie hab ich mich da vertan. :breitgrins:

Wenn es sich um Fantasy-Romane handelt, biete sie doch hier mal auf dem Flohmarkt an, es gibt hier sehr viele Fantasy-Leser. :winken:
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LG Ingroscha 
*Mantra murmelt*: "Bücher sind zum Lesen da, nicht zum Rumstehen."
Und Zitat Annabas: "Dieses Jahr wird alles besser."  :smile:

Bettina

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Re: Der richtige Augenblick
« Antwort #39 am: 07. Juli 2005, 08:42:38 »

Zitat von: Dostoevskij
Ich lese zugebenermaßen und ohne mich zu schämen Trivialliteratur. Sie sollte mich auf humorvolle oder spannenden Art unterhalten. Immer wieder zwischendurch Kishon und P.G. Wodehouse und auch Georges Simenon.

 :confused: Wieso sollte man sich für Trivialliteratur schämen? Du liest sie doch aus genau dem Grund, für den sie da ist.
In diesem Zusammenhang: Ich habe folgendes Buch zuhause "Der unbegabte Goethe. Der Dichter in mißwollenden Zeugnissen seiner Mitlebenden". Der arme Gothe und der gute Shakespeare haben nicht nur Großes verfasst, sondern auch geschrieben, um Geld zu verdienen. Also sind beide Literaturklassen irgendwie doch wieder gleichauf, oder?
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Curly

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #40 am: 07. Juli 2005, 09:14:25 »

Im großen und ganzen lese ich alle Bücher zu Ende! Mußte aber erst kürzlich kapitulieren bei "Der Name der Rose" von Umberto Eco! Hab ungefähr die Hälfte geschafft und dazu 4 Wochen gebraucht.

Aber es bekommt vielleicht noch eine Chance ... aber nicht so bald!
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:lesen: Die Blutlinie - Cody McFadyen

Bartlebooth

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Re: Der richtige Augenblick
« Antwort #41 am: 07. Juli 2005, 09:17:30 »

Zitat von: Bettina
Der arme Gothe und der gute Shakespeare haben nicht nur Großes verfasst, sondern auch geschrieben, um Geld zu verdienen. Also sind beide Literaturklassen irgendwie doch wieder gleichauf, oder?

Nur, wenn du davon ausgehst, dass "fuer Geld schreiben" automatisch bedeutet "trivial schreiben". Das stinmmt ja aber so nicht. Man kann (zum Glueck) dann doch auch noch mit guter Literatur Geld verdienen und mit Schrott baden gehen, selbst wenn er eine Auftragsarbeit war.

Herzlich, B.
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Bettina

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Re: Der richtige Augenblick
« Antwort #42 am: 07. Juli 2005, 09:30:27 »

Zitat von: Bartlebooth
Zitat von: Bettina
Der arme Gothe und der gute Shakespeare haben nicht nur Großes verfasst, sondern auch geschrieben, um Geld zu verdienen. Also sind beide Literaturklassen irgendwie doch wieder gleichauf, oder?

Nur, wenn du davon ausgehst, dass "fuer Geld schreiben" automatisch bedeutet "trivial schreiben". Das stimmt ja aber so nicht. Man kann (zum Glueck) dann doch auch noch mit guter Literatur Geld verdienen und mit Schrott baden gehen, selbst wenn er eine Auftragsarbeit war.

Hallo Bartlebooth. Mit dem Begriff trivial wird ja meist der Inhalt eines Buchs qualifiziert, aber selten der Schreibstil, oder? Auch Trivialliteratur kann handwerklich sehr gut gemacht sein. Und Klassiker können trotz hochwertiger Geschichten sehr ermüdend verfasst sein.

Ich wollte eher darauf hinaus, dass auch "Schlechtes" produziert wurde von Leuten, die für andere Werke gefeiert werden. Auch Auftragsarbeiten können Weltklasse sein, das wollte ich gar nicht infrage stellen.

Mir kam's darauf an, das "sich schämen" aus der Welt zu schaffen. Weil eben Trivialliteratur nicht nicht verschämt in der Ecke stehen muss, vereinzelte Klassiker aber auch nicht unbedingt die Weltliteratur retten.
(Kommst Du mit der Argumentation zurecht?)
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Mandel

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #43 am: 07. Juli 2005, 10:15:11 »

Eigentlich lese ich grundsätzlich alle Bücher durch, die ich anfange. Da gibt es jedoch ein paar Ausnahmen. Da fällt mir zum Beispiel Vor der Elfendämmerung ein. Nach einer gewissen Zeit wurd es mir einfach viel zu eklig!!! Und dann gibt es noch Ilias das "Original" von Homer. Das war mir zu diesem Zeitpunkt dann doch noch zu schwer, aber ich werde es auf jeden Fall wieder versuchen!

MfG Mandel  :zwinker:
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momo

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #44 am: 07. Juli 2005, 11:45:44 »

Hallo

Also ich quäle mich immer bis zum Ende eines Buches durch, auch wenn ich mittendrin merke das es mir nicht besonders gefällt. Irgentwie habe ich nämlich immer die Hoffnung das es zum Schluss hin vielleicht noch besser werden könnte und ich dann noch etwas verpasse. Und es gibt ja auch wirklich Bücher die erst nach ungefähr 100 Seiten richtig loslegen und dann sogar richtig spannend werden. So ging es mir zum Beispiel mit Umberto Ecos "Der Name der Rose".
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