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Autor Thema: Welche Bücher liegen auf Eurem SaB (und warum) ?  (Gelesen 17224 mal)

K.May

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #15 am: 06. Juli 2005, 18:40:30 »

Zitat von: Ingroscha
Erst vor Kurzem habe ich das Weiterlesen in

Umberto Eco - Das Foucaultsche Pendel



Herr Eco will uns eben die gesamte Geheimbünde/-lehren der Menschheit aufzählen. Habs aber geschafft, obwohl er sein Ziel nicht erreicht hat.

Wobei ich allerdings den "Im Namen der Rose" äußerst spannend fand, ebenso "Susannah" vom Herrn King.

Zur Frage:

-Der schwarze Kelche -> Story ist mir zu suspekt
- Circus Maximus        -> Diese Art von Humor ist leider auch nicht mein Ding

Und noch einiges anderes... :sauer:  :zwinker:
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"Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen."
Konfuzius
 

Manjula

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #16 am: 06. Juli 2005, 18:45:15 »

Hallo zusammen,

bei den meisten Bücher, die ich nicht beendet habe, beruht dies auf extremer Langeweile - deshalb kann ich mich auch nicht an die Titel erinnern.   :breitgrins:

Ausnahme: "Der Mann ohne Eigenschaften" von Robert Musil - war mir zu der Zeit einfach zu viel. Er steht aber noch auf meiner Leseliste.

@Whiskers, Alfa_Romea und Valentine: durch den englischen Patient musste ich mich auch kämpfen. Ich fand ihn dann aber gar nicht schlecht.

Liebe Grüße
Manjula
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Thanquola

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #17 am: 06. Juli 2005, 18:57:03 »

In diesem Jahr hab ich auch schon mehrere Bücher abgebrochen. Mir fallen grad diese zwei ein:

Susan Elizabeth Phillips - "Dinner für drei" (fand ich naiv und extrem an den Haaren herbeigezogen, habe es nach 40 Seiten weggelegt)

Jeffrey Eugenides - "Middlesex" (hat mich eigentlich nicht wirklich interessiert, zu langweilig)

Katherine Neville - "Das Montglane-Spiel" (das hab ich mir von anderen Rezensenten verderben lassen, die meinten der Schluß wäre so schlecht, da hatte ich dann auch keine Lust mehr)

Bücher die mir nicht gefallen, werden ziemlich schnell wieder weggelegt. (Vor allem Bibo-Bücher) Da ist mir meine Zeit einfach zu schade. Die eigenen Exemplare wandern einfach wieder in den Schrank zurück und warten auf den nächsten Versuch. Wenn es dann immer noch nicht "funkt" - weg damit!
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Tirah

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #18 am: 06. Juli 2005, 19:27:04 »

Zitat von: Thanquola
Katherine Neville - "Das Montglane-Spiel" (das hab ich mir von anderen Rezensenten verderben lassen, die meinten der Schluß wäre so schlecht, da hatte ich dann auch keine Lust mehr)


So schlecht fand ich das Montglane-Spiel gar nicht.  :smile:

Mir ist die Zeit zu schade, wenn mir ein Buch nicht gefällt, wird es zugeklappt. Es gibt so viele schöne Bücher, warum sollte ich mich dann mit einem quälen, was mir nicht gefällt (außer, ich leide an akuten Einschlafstörungen?  :zwinker: )

Sofies Welt von Jostein Gaarder habe ich zweimal angefangen, aber auch nach dem Kartengeheimnis (das gar nicht so schlecht war) habe ich den Dreh nicht gekriegt.
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viele Grüße
Tirah

morgenfee

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nicht gelesene Bücher
« Antwort #19 am: 06. Juli 2005, 19:45:28 »

Da gibt es bei mir auch einige Bücher mit denen ich nicht klargekommen
bin
1.Der Fall des Baumeisters/Peter Ackroyd
Aufgegeben nach 20 Seiten weil ich mit dem Schreibstil überhaupt nicht
klargekommen bin
2.Die Nebel von Avalon/Marion Zimmer Bradley
Irgendwo in der Mitte steckt das Lesezeichen.Das Buch war mir zu langweilig.Der Darkover Zyklus gefällt mir besser

Mehr fällt mir jetzt nicht ein aber einiges ist rigoros bei Buchticket gelandet
oder angefangen in der Bib.
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Lyros

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #20 am: 06. Juli 2005, 20:50:48 »

Tach,

warum sollte ich mich dazu zwingen ein Buch weiterzulesen, wenn ich keinen Spaß mehr daran habe ?

Wenn ich lese (in meiner Freizeit!),  möchte ich mich gut unterhalten. Wenn der Autor meint, er müsse mich langweilen, dann lese ich ihm einfach nicht mehr zu.

CU Lyros
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P.S.:Das Posting spiegelt meine Gedanken wieder, Rechtschreibung und Grammatik hingegen sind frei erfunden.

Gott denkt in den Genies, träumt in den Dichtern und schläft in den übrigen Menschen.

Thanquola

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #21 am: 06. Juli 2005, 21:06:48 »

Zitat von: Tirah
Zitat von: Thanquola
Katherine Neville - "Das Montglane-Spiel" (das hab ich mir von anderen Rezensenten verderben lassen, die meinten der Schluß wäre so schlecht, da hatte ich dann auch keine Lust mehr)

So schlecht fand ich das Montglane-Spiel gar nicht.  :smile:

Ich weiss, und das Blöde ist, dass es mir vorher sogar gefallen hatte.  Aber irgendwie hatte ich dann die Freude daran verloren.  :entsetzt:

"Die Nebel von Avalon" habe ich auch nicht zuende gelesen - zu langweilig.
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Convallaria

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #22 am: 06. Juli 2005, 21:37:35 »

Mal überlegen, da fallen mir bestimmt auch welche ein...

Eigentlich hasse ich den Gedanken, vor einem Buch zu kapitulieren, aus welchen Gründen auch immer, aber manchmal ist mir die Lebenszeit einfach zu schade, um mich über einen schlechten, nichtssagenden Schreibstil zu ärgern.

Manchmal ist mir etwas auch schlicht zu anstrengend, z.B. wenn ich sehr viel Arbeit habe und mir abends das Hirn flimmert.
Dann lege ich Bücher weg wie: Peter Handke - Der Chinese des Schmerzes. Aus meiner Phase "Ich lese mal alle bedeutenden deutschsprachigen Gegenwartsautoren" - fand ich sehr verquast und bemüht, hat mir Handke ein für alle mal verleidet...

Neulich noch bin ich gescheitert an: Umberto Eco - Das Foucaultsche Pendel, und das in einer Leserunde  :redface:. Kann mich nur damit rausreden, dass ich es bereits einmal gelesen habe und damals schon Schwierigkeiten damit hatte...

Bedauernd weggelegt habe ich: William Faulkner - Schall und Wahn (The Sound and the Fury). Ich fand es zwar großartig, bin aber mit der Erzählweise (innere Monologe aus zahlreichen Perspektiven) auf die Dauer nicht klargekommen.

Angefangen und weggelegt, aber noch nicht aufgegeben habe ich: Sven Regener - Herr Lehmann (hat mich zwischendurch etwas gelangweilt und auch genervt, weil ich so viele Leute kenne, die genauso sind wie Herr L. und mich auch nerven...  :zwinker:) und Jonathan Franzen - Die Korrekturen (da kam plötzlich ein längerer Erzählstrang auf, der mich so gar nicht interessierte, aber an sich mag ich solche Abgesänge auf den klassischen Familienfrieden...).
Denen gebe ich noch eine reelle Chance...

Ach ja, und Fjodor Dostojewskij - Schuld und Sühne - das wollte ich immer sooo gerne lesen. Zwei Versuche gescheitert!
Ich habe hier eine ältere Ausgabe mit einer Namensliste, die über zwei eng bedruckte Buchseiten geht!!! Da war ich ständig am blättern, wer denn das nun wieder ist, und diese Russen haben dazu auch noch alle mehrere Spitz- und Kosenamen (Radion heißt mal Rodjenka, mal Rodja etc.) ... Höchst verwirrend. Die Witwe Marmeladow setzte dann dem ganzen noch die Krone auf und ich las das Buch nie mehr weiter...


Liebe Grüße
Convallaria
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Alfa_Romea

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #23 am: 06. Juli 2005, 21:51:05 »

Zitat von: Tirah
Sofies Welt von Jostein Gaarder habe ich zweimal angefangen...


Oh, das habe ich ja ganz vergessen... Das war glaube ich das allererste Buch in meinem Leben, das ich nicht zu Ende gelesen habe. Und so wie es aussieht, wird es keine zweite Chance bekommen. Es war soooo langweilig  :rollen:

Gruss

Alfa Romea
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Wendy

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #24 am: 06. Juli 2005, 21:58:49 »

Oje, oje. Ich mag es normalerweise gar nicht, wenn ich Bücher nicht fertig lese. Aber hin und wieder geht es halt nicht anders. zB bei:

Umberto Eco - Baudolino
Ich konnte einfach nicht mehr. Für mich war das alles nur Kauderwelsch ohne Handlung  :sauer:

Jean M. Auel - Ayla und der Clan des Bären
So ein Schwachsinn. Wäre ja an sich leicht zu lesen gewesen, aber erstens grauenvoll übersetzt und zweitens sowas von dumm (die Geschichte meine ich jetzt), dass ich mir das sicher nicht mehr antue.

Diana Gabaldon - Dragonfly in Amber (Highlandsaga 2)
Hier bin ich noch am Überlegen, aber irgendwie stecke ich in der Mitte fest und es reizt mich GAR NICHT weiterzulesen. Mich interessiert nicht mal wie's ausgeht. Für mich war das erste Buch genial und damit hat sich's. Die Frau hat wohl auf einmal das Schreiben verlernt :confused:

Stephen King - Schlaflos
kriegt definitiv noch eine Chance. War halt damals nicht in Stimmung  :breitgrins:
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Ulla

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #25 am: 06. Juli 2005, 22:50:28 »

Obwohl ich Bücher ungern abbreche - ich empfinde das als eine Kapitulation - aber wenn's zu schlimm wird, dann lege ich sie auch weg.

Zuletzt Martin Walsers "Der Lebenslauf der Liebe". Die Protagonistin war für mich einfach nicht zum Aushalten.  :rollen:
Außerdem war mir der Stil des ganzen Buches zu schwatzhaft.

Grundsätzlich kriegt ein Buch bei mir eine Chance von 60, 70 Seiten. Wenn's dann nicht besser wird, kommt es in ein spezielles Fach: UNLESBAR! Da stehen auch eine Reihe Phantasiebücher, die ich einmal aus Versehen bei Ebay ersteigert habe. Irgendwie hab ich mich da vertan. :breitgrins:
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Marypipe

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #26 am: 06. Juli 2005, 23:10:58 »

Huhu,

das ist genau mein Thread...*gg*
Ich habe immer ein Megaschlechtes Gewissen, wenn ich Bücher zurücklege, deshalb lege ich sie meistens nur "auf Zeit" beiseite.
Ich schnapp mir die dann schon nochmal, wenn ich die Muse dazu habe. Alles andere würde mich deprimieren.

Das einzige Buch, dass ich bisher abgebrochen habe (auf Dauer) war Matthew Delaneys Dämon. Und wie hier alle wissen, nicht deshalb, weil er so schlecht war, nein, das Buch ist megageil, sondern wegen meiner Ängstlichkeit. Meine Nerven haben das Buch nicht verkraftet. Ich wäre vermutlich nie mehr nicht vollbewaffnet anzutreffen gewesen... :redface:
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Bartlebooth

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Warum Buecher zu Ende lesen?
« Antwort #27 am: 06. Juli 2005, 23:48:54 »

Hallo zusammen, hallo nimue

Ich lese Buecher im Grunde immer zu Ende, genauso wie ich aus einem Film oder einem Theaterstueck nicht rausgehe, schon allein, um mir im Nachhinein nicht sagen lassen zu muessen: Du, das Ende war aber ganz toll... Ich will ueber die Dinge auch informiert herziehen koennen.

Ausserdem gibt es, gerade bei Buechern, natuerlich noch einen weiteren guten Grund sich auch mal zur Lektuere zu zwingen, ich habe das andernorts schon ein paar Mal erwaehnt: Es gibt einfach sperrigere Buecher, die aber gerade in ihrer Sperrigkeit zum Denken anregen und die Qual lohnend machen. Bestes Beispiel ist fuer mich Thomas Bernhards Prosa.

Allerdings gewinne ich langsam den Eindruck, man muss, um das nachvollziehen zu koennen, ein Verhaeltnis zu Literatur haben, das Lesen nicht als reine Unterhaltung begreift. Literatur ist fuer mich geistige Arbeit: Meistens macht sie Freude, manchmal ist sie aber auch muehsam, bringt aber oft einen Ertrag, manchmal misslingt sie aber auch - wie es eben mit jeder Arbeit gehen kann.

Wie so oft gibt es aber auch hier Ausnahmen. Ich habe mal einen Roman von Hans Dominik angefangen, "Das staehlerne Geheimnis". Den habe ich nach etwa 50 Seiten abgebrochen, weil er mir ganz einfach zu rassistisch war; das haette ich aber ahnen koennen (ich weiss nicht, ob irgendjemand diesen Herrn noch kennt; das ist ein - damals sehr erfolgreicher - SF-Autor von Anfang des Jahrhunderts).

Ansonsten habe ich sogar Buecher, die ich fuer trivial oder fuer wirklich aergerlich halte, zu Ende gelesen, zB einen John Knittel-Roman ("Amadeus"), ein sehr bekannter Unterhaltungsschriftsteller aus der Mitte des 20. Jhdts., oder auch das "Parfum", den "Vorleser" und tatsaechlich beide Erzaehlungsbaende von Judith Herrmann. Manchmal uebertreibe ich es vielleicht ein bisschen.

Herzlich, B.
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Saltanah

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Angefangen und nicht zu Ende gelesen?
« Antwort #28 am: 07. Juli 2005, 00:06:05 »

Was sperrige Bücher angeht, gebe ich dir recht, Bartlebooth. Sie sind zwar mühsam zu lesen, lohnen die Mühe aber doch. Allerdings kann ich mir auch gut vorstellen, dass es zu sperrige Bücher gibt, die einfach die Kapazität der LeserIn übersteigen. Welche Bücher das sind, hängt natürlich völlig von der Person und ihrer Lebenssituation ab.

Dann gibt es aber auch, wie du richtig erwähnst, die trivialen. Bei denen ist ein Abbruch, aus welchem Grund auch immer, wirklich kein Ding.
Und schließlich gibt es auch noch den absoluten Schrott, bei dem ein Abbruch das Klügste ist, was man machen kann. (Außer natürlich gar nicht erst mit dem Lesen anzufangen.)

Aber es gibt auch noch einen weiteren Grund, ein Buch beiseite zu legen, der auch schon erwähnt wurde: In gewissen Situationen können gute Bücher einem einfach zu nahe gehen, man kann dann die Lektüre psychisch nicht verkraften. Das ist mir als Jugendliche einige Male so ergangen, leider weiß ich jetzt nicht mehr, welche Bücher das waren.
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Dostoevskij

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Re: Warum Buecher zu Ende lesen?
« Antwort #29 am: 07. Juli 2005, 00:11:49 »

Moin, Moin!

Zitat von: Bartlebooth
Ausserdem gibt es, gerade bei Buechern, natuerlich noch einen weiteren guten Grund sich auch mal zur Lektuere zu zwingen, ich habe das andernorts schon ein paar Mal erwaehnt: Es gibt einfach sperrigere Buecher, die aber gerade in ihrer Sperrigkeit zum Denken anregen und die Qual lohnend machen. Bestes Beispiel ist fuer mich Thomas Bernhards Prosa.


Nur lesen, um unterhalten zu werden, ist auch mir zu wenig. Widerständige Lektüre hinterläßt tiefere Spuren; die Narben des Kampfes trägt man mit Stolz.

Viele Bücher, deren Lektüre ich demonstrativ abgebrochen habe, gibt es nicht. http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499151162/">Tagebuch eines Diebes von Jean Genet gehört zu den wenigen.
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