So,
ich habe vorhin das Buch beendet und ....
es war ein harter Brocken. Erst einmal muss man sich an Marías unglaublich lange Schachtelsätze gewöhnen. Ist man hiermit nach einer Weile einigermaßen vertraut, dann beginnt der Kampf mit dem Inhalt. Es geschieht nicht wirklich viel, es gibt nicht viel Änderung. Es gibt die oben beschriebene Ausgangssituation und darauf wird aufgebaut. Alles, aber auch wirklich alles, was mit dem plötzlichen Tod der jungen Frau zu tun hat, wird auf das genauste analysiert, ja fast schon seziert. Alles gesagte, jeder Gedanke, jede Gedankenrichtung, jegliche Eventualität und Möglichkeit wird in Erwägung gezogen, geprüft und bewertet. Dies ist in manchen Kapiteln äußerst anstrengend und erfordert beim Lesen äußerste Konzentration, will man das, was man liest auch verstehen und nachvollziehen. Nicht nachvollziehen kann man zuweilen, was gewisse Kapitel mit dem eigentlichen Thema, nämlich dem Tod Martas, zu tun haben und man fragt sich ab und an „Was will der Autor jetzt eigentlich mitteilen, Worum geht es ihm?“ Das Buch endet mit einem Kapitel, welches zum Schluss noch einmal ziemlich überraschende Neuigkeiten bereithält. Bewerten kann ich dieses Buch nicht, denn ich habe keine Ahnung, ob es mir nun gefallen hat oder nicht. Das passiert mir wirklich selten.
Zumindest bin ich jetzt wirklich froh, dass ich mich etwas entspannender Lektüre widmen kann.
Ich denke ich werde erst morgen noch etwas zu den letzten Kapiteln schreiben, denn ich muss das gelesene erst einmal ruhen lassen.
@Doris: Halte durch, die letzten Kapitel werden etwas informativer und auch ein wenig "aktiver".
Liebe Grüße Tina