Nach wie vor komme ich nur langsam voran, keine Ahnung wieso. Auf jeden Fall lese ich das Buch fast nur noch im Hellen, auch wenn die Nacht besser passen würde, aber seit ich es als unterwegs-Buch auf dem ebook-reader habe, geht das Lesen besser voran.
Im Moment bin ich im 18. oder 19. Kapitel und es ist ziemlich viel passiert, ich glaube ich schreibe hier ziemlich viel durcheinander, aber so fällt es mir gerade ein.
Die Zeit vor dem Tod Lucys empfand ich als sehr gruselig, ich war immer noch voller Hoffnung für sie und hatte mir so gewünscht, dass sie es doch noch schaffen sie zu retten. Sie hatten ihr möglichstes getan und es war doch nicht genug. Ich hätte "schreien" können, als die Mutter alles an Knoblauch entfernt hatte und es Lucy wieder schlechter ging.
Der endgültige Tod von Lucy empfand ich nach der aufgestauten Spannung erlösend. Schön, wie die so unterschiedlichen Männer einander beigestanden haben, in dieser schweren Stunde, fand ich sehr gut beschrieben, auch die Atmsphäre dort war sehr bildlich und man konnte sich alles gut vorstellen und in die einzelnen Personen hineinversetzen. Gut fand ich, dass Arthur den Mut fand sich dem Monster zu stellen und nicht in irrigen Vorstellungen über Lucy wahnsinnig zu werden. So hatte auch er danach einen bewegenden Moment zum Abschied nehmen.
Die Tagebucheinträge von Dr. Seward um Renfiel empfand ich ebenfalls als sehr gruselig, dessen eigenartiges Verhalten war mri von Anfang an suspekt und ich hatte mir fast gedacht, dass es mit dem Grafen zusammen hängt, aber dann so die Bestätigung zu bekommen. Auf jeden Fall hoffe ich für ihn das beste und, dass sie ihm helfen oder ihn fernhalten können vom Grafen. Mal sehen was da noch alles kommt.
Mina ist eine sehr mutige Frau, sie steht unerschrocken hinter Jonathan Harker und ich denke sie ist auch die richtige Frau für ihn, die ihn nach all dem Schrecken zur Seite steht und bei ihm ist. Mich stört es nicht so, dass sie nicht in den Vordergrund gedrängt wird, ich denke es ist einfach das damalige Frauenbild und ihr Stand in der Gesellschaft.