Hallo

ich muss mich bei euch entschuldigen, denn ich habe gestern dann doch lieber spontan das schöne Frühlingswetter und die Sonne genossen und war draußen unterwegs. Aber ich hatte wenigstens mein Meeresschildkrötenbuch dabei und habe natürlich auch ein wenig weitergelesen:
Sanfte Riesen von Davidson:
Im Prolog wurde noch ein Meeresschildkrötenkrankenhaus auf den Florida Keys vorgestellt. Genau wie schon in der ersten Erzählung wurden zunächst positive Sachen erzählt. Außerdem wurden ganz konkret zwei Meeresschildkröten vorgestellt, Buddy und Jonathan. Beide sollen an diesem Tag operiert werden und von den vielen Tumoren befreit werden. Jedoch erlebt Jonathan diese Operation schon gar nicht mehr, da er schon vorher stirbt.

Der Autor baut das Buch wirklich sehr geschickt auf. Zuerst beschreibt er die Meeresschildkröten sehr liebenswert und dann beschreibt er eiskalt die Realität!
Das erste Kapitel wendet sich dann dem ersten Auftauchen oder besser gesagt der ersten belegbaren Beschreibung dieser seltsamen Krankheit zu. Schon 1938 wurden die Tumore an Meeresschildkröten gefunden. Jedoch gab es dazu keine weiterführenden Untersuchungen.
Das zweite Kapitel widmet sich der Frage, wie viele Meeresschildkröten es überhaupt noch gibt. Diese Frage konnte nicht konkret beantwortet werden, weil es bis dahin noch gar keinen Experten auf diesen Gebiet gab. Wir befinden uns jetzt übrigens Anfang der 70er Jahre... In diesem Zusammenhang wird das Leben von George Balazs beschrieben, der hauptverantwortlich dafür ist, dass die Grüne Meeresschildkröte seit 1978 auf der Liste für gefährdetet Tiere steht und damit größeren Schutz genießt. Der größte Feind der Meeresschildkröten ist wie schon zu erwarten war der Mensch. Zum einen landen Meereschildkröten als Beifang in Fischnetzen, zum anderen werden sie aber auch gejagt um als teure Delikatesse für Touristen gegessen zu werden.
Nun befinde ich mich im dritten Kapitel, in dem der Lebensraum der Meeresschildkröten beschrieben wird, also das Meer

Das Buch ist sehr gut geschrieben und liest sich sehr interessant!
Obwohl ich leider an diesem Non-Fiction-Lesesonntag doch nicht teilgenommen habe, gefällt mir die Idee unglaublich gut und ich hoffe eine Wiederholung!
@stefanie_j_h:Über Helen Keller musste ich mich für ein Kurzrefererat auch schon mal informieren und war sehr fasziniert von ihrer Geschichte. Dein Buch habe ich mir mal notiert. Ich muss erstmal nachschauen, was ich damals dafür gelesen habe. Aber ich glaube, es war ein anderes Buch...