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Autor Thema: LitSchock Monatsrunde April 2011: Fernweh  (Gelesen 8678 mal)

JaneEyre

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Re: LitSchock Monatsrunde April 2011: Fernweh
« Antwort #15 am: 26. März 2011, 09:46:00 »

Schönes Thema - da findet sich sicher etwas leichter lesbares als Buddenbrooks. :winken:
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Liebe Grüße
JaneEyre

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Ninette

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Re: LitSchock Monatsrunde April 2011: Fernweh
« Antwort #16 am: 26. März 2011, 09:54:44 »

@roulade
hab dich eingetragen.
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mondy

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Re: LitSchock Monatsrunde April 2011: Fernweh
« Antwort #17 am: 26. März 2011, 10:06:14 »

Mein Reiseziel ist jetzt nicht soweit weg, aber trotzdem: Seit ich in Rom war, vermisse ich es und ich will da unbedingt nochmal hin. Deswegen würde ich gerne Stefan Ulrich: Quattro Stagioni lesen, um wenigstens das Feeling mal wieder aufleben zu lassen.
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Leen

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Re: LitSchock Monatsrunde April 2011: Fernweh
« Antwort #18 am: 26. März 2011, 12:18:04 »

Ich überlege ob ich dieses Mal wieder mitmache .. Bücher hab ich zur Genüge, Neuseeland, Wüste, Südamerika  :gruebel:
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Bluebell

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Re: LitSchock Monatsrunde April 2011: Fernweh
« Antwort #19 am: 26. März 2011, 18:22:02 »

Super, da passt ja gleich wieder ein SLW-Buch von mir!  :klatschen:

B. Traven - Das Totenschiff



Begründung: Auf das Totenschiff bin ich durch das Sachbuch Wilde Dichter aufmerksam geworden, das sechs abenteuerlustige Schriftsteller porträtiert. Einer davon ist eben jener geheimnisvolle B. Traven, dessen Identität man bis heute nicht lüften konnte. Es scheint sich jedoch um einen Europäer - entweder einen Deutschen oder einen Schweden - gehandelt zu haben, der Jahrzehnte lang in Mexiko lebte und auch von dort aus seine Werke veröffentlichte (zwölf Romane, einen Reisebericht und zahlreiche Erzählungen).

B. Travens Beschreibungen im "Totenschiff" legen nahe, dass er selbst ein weitgereister Seemann war und sich mit der Schiffahrt auskannte. Außerdem werden in den entwurzelten, heimatlosen Hauptcharakter, den es unruhig in der Weltgeschichte herumtreibt, gerne autobiographische Züge hineininterpretiert. Die starke gesellschaftskritische Aussage des Buches legt außerdem die Vermutung nahe, dass es sich bei B. Traven um einen Anarchisten handelte, der sich aus politischen Gründen in Mexiko verstecken musste.

Das ist so in aller Kürze zusammengefasst, was ich bereits über das Buch gelesen habe - wenn Ninette es für tauglich befindet, werde ich euch im April hoffentlich berichten können, was ich zu alldem sage.  :zwinker:
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Annabas

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Re: LitSchock Monatsrunde April 2011: Fernweh
« Antwort #20 am: 26. März 2011, 20:46:15 »

Ein schönes Thema, bei dem ich auch gar nicht lange suchen muss.   :klatschen:

Ich möchte von Constanze Wilken - Das Licht von Shenmòray lesen. Hach, schon den Titel finde ich toll.
Und nach Schottland möchte ich unbedingt einmal, leider war ich bislang noch nie dort.  :traurig:



Amazon-Kurzbeschreibung:
Als die junge Webdesignerin Catherine am schottischen Loch Fyne ankommt, ist sie wie verzaubert von der geheimnisvollen Landschaft und ihrer Geschichte. Sie ist auf der Suche nach ihrer spurlos verschwundenen Großmutter Morven und ahnt nicht, daß diese Reise ihr Leben für immer verändern wird. Denn Catherine ist vom Schicksal erwählt - für eine außergewöhnliche Liebe und für ein Geheimnis, das sie tief in die Vergangenheit führt, in die verborgene Welt mächtiger Priesterinnen.

Grüße von Annabas  :winken:
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claire

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Re: LitSchock Monatsrunde April 2011: Fernweh
« Antwort #21 am: 26. März 2011, 21:43:48 »


@claire
Ich trag dich gleich vorne mit dem Buch ein. Woher rührt deine Islandliebe?

Einen einzigen, speziellen Grund gibt es da eigentlich nicht. Ich habe schon imer gerne Naturdokumentationen gesehen und dabei auch Island mitbekommen. Mich fasziniert einfach diese Ursprünglichkeit und diese Urgewalt, die es dort zu geben scheint.
Irland und Schweden haben mich in diesem Bereich auch schon sehr angesprochen, und Island würde ich einfach zu gerne mal erleben, so als "Draußenmensch". Außerdem sind mir dort die Sommertemperaturen sehr sympatisch. Ich mag alles über 25° gar nicht. Mit 18° Durschnittstemperatur fühl ich mich pudelwohl  :zwinker:
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Ich lese gerade: Oliver Pötzsch - Die Ludwigverschwörung

"Komm ich trag dich durch die Leute- Hab keine Angst, ich gebe auf dich Acht"

Doris

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Re: LitSchock Monatsrunde April 2011: Fernweh
« Antwort #22 am: 26. März 2011, 22:30:03 »

Ich bin fündig geworden. Mein Buch: Maud Fontenoy - Der Atlantik und ich. 3600 Seemeilen im Ruderboot über den Atlantik.



Bei dem Gedanken an das Meer packt mich das Fernweh immer ganz besonders. Reiseberichte, in denen Menschen ihrem Fernweh nachgegeben haben, um sich mit einem Boot auf die Reise zu machen, sind für mich Highlights.

Da das Buch nicht sehr umfangreich ist, kann es durchaus sein, dass ich noch ein weiteres lese, wenn die Zeit dafür reicht.
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Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben,
sondern es ist viel, was wir nicht nützen.
Lucius Annaeus Seneca

Nicole89

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Re: LitSchock Monatsrunde April 2011: Fernweh
« Antwort #23 am: 26. März 2011, 22:31:13 »

Ich möchte von Constanze Wilken - Das Licht von Shenmòray lesen. Hach, schon den Titel finde ich toll.
Und nach Schottland möchte ich unbedingt einmal, leider war ich bislang noch nie dort.  :traurig:

Das musst du unbedingt mal ändern, Schottland ist so traumhaft!  :herz:
Das Thema finde ich klasse! Muss mal schauen, ob ich es schaffe, mitzulesen. Wenn, dann wird mein Reseziel Irland sein :D
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www.buecherlabyrinth.blogspot.com

:lesen: "Purpurmond" von Heike Eva Schmidt

Ninette

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Re: LitSchock Monatsrunde April 2011: Fernweh
« Antwort #24 am: 26. März 2011, 22:44:55 »

Uhh ist hier was los.
Also gut, einmal durchwühlen.
mondy, dein Buch geht klar. In Rom war ich leider noch nie, muss ich unbedingt nachholen
Annabas, deins geht natürlich auch in Ordnung. Noch ein Reiseziel, an dem ich noch nie war.
Doris, das gleiche. Meer ist absolut Fernweh hervorrufend.

@bluebell
Ich bin mir noch nicht sicher. In wiefern weckt es denn dein Fernweh, das ist mir noch nicht so klar.

@claire
Das mit den Temperaturen kann ich gut nachvollziehen. Bei mir darf es zwar gerne mal 28 Grad mit Wind sein, aber wärmer mag ich es auch nicht. Deshalb fand ich es in Schweden auch so schön. Dort war ich auch viel mehr draußen, sogar im Winter bei Schnee und Eis.
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Aldawen

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Re: LitSchock Monatsrunde April 2011: Fernweh
« Antwort #25 am: 26. März 2011, 23:05:41 »

Nach einigem Überlegen habe ich beschlossen, Ninettes Zustimmung vorausgesetzt, daß ich das Fern in Fernweh besonders betonen möchte:

  Tim Winton: Der singende Baum

Kurzbeschreibung: Wo die feindselige rote Wüste gegen eine überwältigend schöne, wilde Küstenlandschaft schwappt, liegt der Westen Australiens, genauer, das kleine Fischerdorf White Point. Die Menschen hier sind wie das Land, zugleich hart und poetisch, ungehobelt und verführerisch. Manche haben eine dunkle Vergangenheit. Georgie Jutland ist hier gestrandet, lebt seit ein paar Jahren mit dem einflußreichsten Fischer des Ortes zusammen, den sie nicht liebt, kümmert sich um seine beiden Kinder, denen sie die tote Mutter nie wird ersetzen können. Sie ist vierzig Jahre alt, aus allen Bindungen herausgefallen. Ihre Nächte gehören dem Wodka und sinnlosem Surfen im Cyberspace. Luther Fox ist in White Point geboren. Aber auch er ist ein Außenseiter, war es schon mit seiner Familie, die bei Hochzeiten und Geburtstagen Musik für die anderen machte, und ist es jetzt, ohne sie, erst recht. Die Musik hat er aus seinem Leben verbannt. Heimlich leert er nachts die Langustenkörbe der Fischer. Er ist ein Wilderer, ein Gesetzloser. Als er und Georgie sich verlieben, fliegt seine Deckung auf, und er muß fliehen. Nach Norden zieht es ihn, in die unwirtliche Sumpf- und Tropenlandschaft der Küste vor Kimberley, wo er die Härte des Lebens im Outback am eigenen Leib erfährt. Eine Geschichte über die Liebe zwischen zwei verletzten Seelen, über Menschen, die mit der Vergangenheit gebrochen haben und ihr dennoch nicht entkommen können.

Australien, Outback ... wenn das nicht fernwehfördernd ist  :zwinker:
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Kinywa ni jumba la maneno.
Der Mund ist der Palast der Worte. – Sprichwort aus Ostafrika

Ninette

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Re: LitSchock Monatsrunde April 2011: Fernweh
« Antwort #26 am: 26. März 2011, 23:40:52 »

Also mit Australien kann man mich immer ködern.
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tina

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Re: LitSchock Monatsrunde April 2011: Fernweh
« Antwort #27 am: 26. März 2011, 23:45:58 »

Hallo,

ich möchte noch ein zweites Buch anmelden, welches ich unbedingt noch vor dem Sommer lesen wollte und somit passt es auch sehr gut hier her, wenn auch nicht allzufern:

Heinrich Böll - Irisches Tagebuch


Zählt eigentlich der Weltraum auch zu Fernweh, denn ferne ginge es ja dann wirklich nicht?  :breitgrins:

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Re: LitSchock Monatsrunde April 2011: Fernweh
« Antwort #28 am: 26. März 2011, 23:56:55 »

Kommt drauf an.
Fernweh ist für mich eher eine melancholische "ich will meine koffer packen" Stimmung. Wenn dein sehnlichster Wunsch ist, das Weltall zu bereisen und dich das in eine Reisestimmung versetzt, kannst du es versuchen mir das so gut zu begründen, dass ich es nicht ablehnen kann. Ich verteile auch kreativ Punkte. :zwinker:
Den Böll trage ich dir schon mal ein
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Bluebell

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Re: LitSchock Monatsrunde April 2011: Fernweh
« Antwort #29 am: 27. März 2011, 00:40:24 »

@bluebell
Ich bin mir noch nicht sicher. In wiefern weckt es denn dein Fernweh, das ist mir noch nicht so klar.

Haha, du hättest mich damals erleben sollen, als ich "Wilde Dichter" gelesen habe!  :breitgrins:
Damals bin ich vor Fernweh fast umgekommen und habe die Schriftsteller, um die es in dem Buch ging (also auch Traven) unsäglich beneidet, dass sie die Möglichkeit hatten, zu einer Zeit durch die Welt zu reisen, als solche Unternehmungen noch zu einer ganz anderen Liga gehörten als heute.

Also nicht falsch verstehen: mir ist schon klar, dass ich ohne unsere moderne Infrastruktur erst einen Bruchteil von dem gesehen hätte, was ich tatsächlich schon bereist habe. Umso stärker faszinieren mich aber Geschichten von Menschen, die sich zu einer Zeit in die Welt hinausgewagt haben, als einem das Flugzeug noch nicht jegliches Gefühl für bzw. jeglichen Respekt vor Distanzen genommen hat, und als man auch noch nicht zig Möglichkeiten hatte, sich im Voraus zu informieren und zu organisieren.

Da kommt bei mir eine ganz eigene Art von Fernweh auf - nicht dieses "Ich-will-Sommer-Sonne-Strand"-Feeling, sondern eher eine Art Pioniergeist und die Sehnsucht nach dem Abenteuer, sich in die Fremde zu wagen.

Außerdem ist das "Totenschiff" eine Seemannsgeschichte, und wenn ich dich zitieren darf:

Meer ist absolut Fernweh hervorrufend.

So! Also? :engel: :breitgrins:
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