Kapitel 17Mathilde erzählt François, als sie mit Sylvain an der Mühle ankommt, dass Pascal sich mit seinem Bruder am vergangenen Samstag treffen wollte. Das muss dann ja schon ein paar Tage zurückliegen. Hatte Sylvain sich denn gar nicht an das Treffen gehalten? Denn es war nie die Rede davon, dass er bereits einmal da war und vergeblich auf seinen Bruder gewartet hätte.
Sylvain nimmt im Zimmer von Pascal Abschied von diesem. Sein letzter Verwandter, der ihm nun auch genommen wurde, selbst wenn sie sich kaum sahen.
Aber er hat mit Sébastien ein neues Familienmitglied gewonnen. Nett fand ich auch die Geste François', der Sylvain den Schlüssel für die Mühle überließ. Dass dieser die Nacht lieber wo anders, da hätte ich allerdings eher mit Sébastien gerechnet, verbringen wollte, konnte ich gut verstehen.
Kapitel 18Sylvain öffnet sich und spricht über seinen Bruder.
Kapitel 19Eine schöne Geste der Bekannten von Mathilde, sich alle bei der Beerdigung einzufinden und auch anschließend Sylvain beizustehen. Das hat ihm sicher gut getan. Vielleicht ist dies der Auftakt für den Beginn einer kleinen "Ersatzfamilie".
Kapitel 20Sylvain und Mathilde machen sich auf die Suche nach dem Fanum. Der Großvater war also der Zeichner der Bilder. Da ist es natürlich naheliegend, dass er das Original irgendwo in den Wäldern gefunden und während seiner "Wartezeiten" gemalt hat.
Ich könnte nun gar nicht genau sagen, warum oder woran es lag, aber etwa ab diesem Kapitel war ich nicht mehr so sehr gefesselt von dem Buch. Es erschien mir auch etwas unlogisch vom Flugzeug aus dieses sicher völlig überwucherte Bauwerk finden zu wollen. Da müsste sich doch vorher jemand die Mühe gemacht haben und es großzügig freigelegt haben. Mit einem Rechen und einer Gartenschere war das bestimmt nicht zu bewerkstelligen.
Dass sie dann all diese Kunstwerke in einer Höhle fanden, war auch eigentümlich. Wollte Sylvains Großvater sein Privatmuseum errichten? Nur für sich. Ich hatte nämlich nicht den Eindruck, dass es sich um ein Bauwerk in einer Höhle handelte, als Mathilde die Bilder in dem Buch beschrieb. Aber so sieht es ja wohl aus, oder?
Ich muss schon sagen, Mathildes Rücken hatte so gar keine Probleme mit dem Höhlenboden.

Fällt das nun unter Naturheilkunde?
Kapitel 21Sylvain entschwindet Richtung Ägypten und Mathilde schließt sich mit Sébastien den Mühlenbewohner an. Na, letzteres ist doch eine schöne Entwicklung. Die Auftragslage ist gesichert und Mathilde war auch so vernünftig sich nicht in finanzielle Engpässe wegen einer Fernreise zu bringen.
Statt dessen verbringt sie wie versprochen die Weihnachtszeit bei ihren Eltern im ehemaligen Haus ihres Großvaters. Der, wie wir erfuhren das Buch damals gebunden hatte. Solche irrwitzigen Zufälle gibt es wirklich. Im nachhinein war dies für Mathilde sicher ein eigentümliches Gefühl. Sicher hätte sie ihre Arbeit noch intensiver empfunden, wenn sie es damals schon gewußt hätte.
EpilogDas Fanum wurde also von unserer Clique "adoptiert".

Es geht doch nicht über Bürgerinitiativen!
Und dann schließt sich endgültig der Kreis, als es wieder einmal auf diese Art an der Tür unserer Buchbinderin klopft.
Kapitel 10
[...] Den Sebastian habe ich zwar noch nicht kennengernt, aber schon alleine seine Zettel im Schaufenster, machen ihn mir sympathisch. Er scheint ein Mensch zu sein, der geradeaus ist und sagt was er denkt.
Ich finde, er passt wunderbar zu den anderen. Da hat jeder so seine Eigenheit.