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Autor Thema: Jonathan Safran Foer – Extrem laut und unglaublich nah  (Gelesen 3794 mal)

Valentine

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Re: Jonathan Safran Foer – Extrem laut und unglaublich nah
« Antwort #45 am: 25. Februar 2011, 11:50:35 »

"Furchtbar, dass wir leben müssen, aber tragisch, dass wir nur ein Leben haben, denn wenn ich zwei Leben gehabt hätte, hätte ich eines davon mit ihr verbracht."

Dieses Bedauern über nicht getane Dinge, vertane Chancen usw. zieht sich bei den Großeltern wie ein roter Faden durch. Traurig, wenn man so auf sein Leben zurückblickt.
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Ninette

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Re: Jonathan Safran Foer – Extrem laut und unglaublich nah
« Antwort #46 am: 25. Februar 2011, 12:09:50 »

Ja irgendwie ist es sehr bedrückend. Das ganze Buch ist schon ziemlich hart zu schlucken, aber auch unglaublich schön.

Superschwere Bleifüße
Ich schließe mich Tina an. Ich finde den Begriff superschwere Bleifüße extrem toll und sehr passend. Er beschreibt gut, wie sich Oskar fühlt, man kann es selbst in diesem Moment fühlen.
Am Anfang des Kapitel erzählt Oskar von der Hamlet Aufführung. Ich finde es super schön, wie viele Blacks gekommen sind. Es scheint so, als ob Oskar das Leben der Menschen, die er trifft, wirklich berührt. Ein fremder Junge, den sie einmal im Leben nur kurz getroffen haben.
Abe Black gefällt mir richtig gut. Irgendwie habe ich im Laufe der Zeit völlig vergessen, wie alt er ist. Durch seine Art dachte ich eher, er wäre höchstens halb so alt, bis ich auf einmal dachte "Moment,...wie kann er dann aber 2 Weltkriege überlebt haben und seine Frau ist auch schon 24 Jahre tot...". :breitgrins:
Ich finde er hat eine tolle Art über das Leben zu reden. Das die Welt nicht schlecht ist, aber dass viele Menschen es sind. Ich fand es auch sehr bewegend, dass Oskar so traurig war, als er feststellte, dass sein Dad nicht in der Kartei ist, weil er dachte es wäre wichtig drin zu sein, damit man bedeutend ist.
Die Vorwürfe, die Oskar seiner Mum am Ende macht, finde ich richtig heftig. Aber ich kann ihn verstehen. Wäre sie da gewesen, würde er jetzt nicht das Telefon verstecken und seine Mum beschützen. Sie tut mir leid, weil sie kann ja nicht wissen, warum er sich so sehnlich wünscht, sie wäre dagewesen.

Ich stelle immer wieder fest, dass ich aufatme, wenn Oskar erzählt. Auch wenn er eine genauso schwere Last auf seinen Schulter trägt, wie damals die Großeltern, so ist er doch lebendiger.

So geht es mir auch. Oskar ist trotz seiner Trauer und seiner Bleifüße irgendwie der lebendige Mittelpunkt des Buches. Wissenshungrig, neugierig und altklug. Er hat echt im Sturm mein Herz erobert.



Achja, mir ist noch was zu der Sache eingefallen mit den Farben.
Erstaunlich fand ich auch die Namen und Farben-Sache

... und über diesen Test, dass man sich schwertut, wenn z.B. das Wort "blau" in roter Farbe gedruckt wird und man die Schriftfarbe benennen soll, hab ich kürzlich erst in einem Psychologiemagazin gelesen.

Das ist das gleiche wie dieser Test, bei dem man 10 mal weiß sagen soll und dann direkt ohne zu überlegen folgende Frage beantworten muss: Was trinkt die Kuh?

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tina

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Re: Jonathan Safran Foer – Extrem laut und unglaublich nah
« Antwort #47 am: 25. Februar 2011, 12:17:59 »


Das ist das gleiche wie dieser Test, bei dem man 10 mal weiß sagen soll und dann direkt ohne zu überlegen folgende Frage beantworten muss: Was trinkt die Kuh?

Na Milch, was denn sonnst?  :zwinker:

Ich denke aber, wenn die Mutter in den Twin Towers gewesen wäre, dann hätte Oskar auf die gleiche Weise versucht den Vater zu schützen. Man denkt zwar immer,dass man den einen Elternteil lieber hat, aber letztendlich sind beide gleich wichtig und erst Recht die Mutter. ICh finde sie hat unheimlich viel Einfühlungsvermögen und geht gut damit um, auch wenn einem das erst am Ende des Buches klar wird. Sie läßt Oskar seinen Weg, seine Suche bestreiten, weil sie weiß, dass er das braucht. Sie macht ihre Vorkehrungen, um ihn zu schützen, aber sie läßt es ihn durchziehen und das fand ich klasse. Was die Mutter tut, ist um Welten besser, als dieser bescheuerte Kinderpsychologe, dessen einzige Idee es ist, Oskar in eine Klinik zu stecken.
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Re: Jonathan Safran Foer – Extrem laut und unglaublich nah
« Antwort #48 am: 25. Februar 2011, 12:41:36 »

Bei mir dauert es noch bis zum Ende. Bisher hat die Mutter ja wenig Raum gehabt. Aber ich denke auch, dass sie alles richtig mache. Allerdings ist das etwas, was man erst hinterher verstehen kann. Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, denke ich auch heute ganz anders als damals. Ich fand häufig Dinge unfair, die im nachhinein richtig so waren, wie sie waren. Ich bin froh, dass ich nicht immer alles bekommen habe, was ich wollte und meine Kindheit war trotzdem ganz toll und sehr glücklich. Mir hat es nie an was gefehlt.
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Re: Jonathan Safran Foer – Extrem laut und unglaublich nah
« Antwort #49 am: 25. Februar 2011, 13:50:18 »

ICh finde sie hat unheimlich viel Einfühlungsvermögen und geht gut damit um, auch wenn einem das erst am Ende des Buches klar wird. Sie läßt Oskar seinen Weg, seine Suche bestreiten, weil sie weiß, dass er das braucht. Sie macht ihre Vorkehrungen, um ihn zu schützen, aber sie läßt es ihn durchziehen und das fand ich klasse. Was die Mutter tut, ist um Welten besser, als dieser bescheuerte Kinderpsychologe, dessen einzige Idee es ist, Oskar in eine Klinik zu stecken.

Das stimmt. Auch wenn es einem erst am Ende klar wird - aber das war gerade ein Teil des Reizes, dass in diesem Buch nicht alles gleich auf den ersten Blick erkennbar war.
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Avila

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Re: Jonathan Safran Foer – Extrem laut und unglaublich nah
« Antwort #50 am: 25. Februar 2011, 15:38:30 »

Ich denke aber, wenn die Mutter in den Twin Towers gewesen wäre, dann hätte Oskar auf die gleiche Weise versucht den Vater zu schützen. Man denkt zwar immer,dass man den einen Elternteil lieber hat, aber letztendlich sind beide gleich wichtig und erst Recht die Mutter.

Ich denke schon, dass man ein Elternteil lieber haben kann als das andere. Und wenn der Vater sich einfach viel mehr um Oskar gekümmert hat und eventuell mehr mit ihm gemein hatte, kann ich mir auch wirklich vorstellen, dass es bei ihm so gewesen ist.
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Re: Jonathan Safran Foer – Extrem laut und unglaublich nah
« Antwort #51 am: 25. Februar 2011, 15:56:59 »

Da bin ich auch eher bei Avila. Ich glaube, dass die meisten Menschen, oft auch unbewusst, zu einem Elternteil eine stärkere Bindung als zum anderen haben. Ich war immer ein Papakind (sowohl in der Beziehung zu meinem leiblichen Vater als auch zu meinem Stiefvater).
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Re: Jonathan Safran Foer – Extrem laut und unglaublich nah
« Antwort #52 am: 26. Februar 2011, 11:51:10 »

Sind eigentlich alle anderen schon fertig? Ich bin aber auch ne lahme Socke

Meine Gefühle 2
Der Brief der Großmutter geht weiter. Als sie sagte es falle ihr schwer von einem Ort Abschied zu nehmen, an dem sie gelebt hat, konnte ich das gut nachvollziehen. Ich bin ein paar Jahre ziemlich oft umgezogen und Abschied fällt mir immer noch schwer. Man gewöhnt sich einfach so sehr an eine Umgebung. Der Opa fotografiert Türknaufe? Darüber musste ich ja schon schmunzeln. Irgendwie hat jeder Charakter des Buches so ganz besondere Marotten. Die Großmutter erzählt den Verlauf der Geschichte, den der Großvater uns schon erzählt hat, aus ihrer Sicht. Als ich zu der Stelle kam, an der deutlich wird, dass sie absichtlich nur weiße Blätter "geschrieben" hat, weil sie ihr Leben als Leere empfand, hätte ich am liebsten geheult. Die Geschichte der Großeltern ist so unendlich traurig und man kann ihre Einsamkeit im Zusammensein förmlich spüren.
Ansatzweise wird deutlich, dass die Familie der Großmutter bei einem Bombenangriff ums Leben kam und sie nur überlebte, weil sie Fotos machen lassen wollte. Der Satz "Ich hätte den Brief mit einem hässlichen Foto abschicken sollen." hat mir dann den Rest gegeben.

Glück, Glück
Man ich glaube Oskar hätte mich fertig gemacht, wenn er in meiner Klasse gewesen wäre. Sein Vortrag ist schon sehr,...äh gewöhnungbedürftig. Die anderen Kinder in seiner Klasse sind auch nicht ohne. Ich kann mir vorstellen, dass es Oskar echt nicht leicht in der Schule hat, weil er eben sehr anders ist.
Ich bin froh, dass Oskar mit Mr. Black reist und nicht mehr alleine ist. Und er ist sogar Zug gefahren, obwohl er so Angst davor hat.
Die Briefe, die Oskar bekommen hat, haben mich dann doch wieder zum Lachen gebracht. Besonders als sein Zeugnis und seine Dissertation angefordert werden.  :breitgrins:
Und die Erfindung von Briefmarken, die nach Crème brulée schmecken? Fantastisch...
Die Sitzung beim Therapeuten war auch irgendwie sehr oskarhaft. Das Dr. Fein ihn ins Krankenhaus stecken will,....naja was soll ich dazu sagen?

Warum ich nicht bei dir bin - 12.4.78
Die Rechtschreibfehler sind hier rot eingekreist, machten das nicht Oskar und sein Dad immer zusammen mit der New York Times? Ich frage mich wer diesen Brief eingekreist hat...
Die Geschichte von Großvater und Anna, die schwanger war und bei der Bombadierung Dresdens ums Leben kam. Und bei der auch die Familie des Großvaters ums Leben kam.
An einer Stelle sagt er Du zu seinem ungeborenen Sohn und mir ist nicht klar, ob er Thomas meint, oder das Kind, dass er mit Anna gehabt hätte. Insgesamt finde ich die Geschichte der Großeltern unendlich traurig. Irgendwie lasten die Schatten der Vergangenheit auf der Beziehung der beiden.

Der sechse Bezirk
Endlich bekommen wir die Gutenacht-Geschichte des Vaters zuende erzählt. Ich hab mich schon die ganze Zeit gefragt, was es damit auf sich hat. Ob das was mit dem zutun hat, was Oskar suchen sollte? Auf jeden Fall war der Vater ein toller Geschichtenerzähler. Ich hatte gleich Bilder vor mir, wie die Kinder im Central Park auf dem Boden liegen und schlafen.

Meine Gefühle 3
Wieder die Großmutter. Diesmal in der Gegenwart. Der Tag der Katastrophe und sie strickt einen Schal und denkt an nichts böses.
Ich finde es irgendwie rührend, dass sich diese ältere Frau zu ihrem Enkel unters Bett legt.
Das Ende hat mich überrascht, nun ist der Großvater wohl auch wieder ein Teil der aktuellen Geschichte, ich bin gespannt...


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Re: Jonathan Safran Foer – Extrem laut und unglaublich nah
« Antwort #53 am: 26. Februar 2011, 14:50:25 »

So und hier kommt der Rest

Am Leben und allein
Mr. Black verlässt Oskar und dieser trifft bei seiner Oma den Mieter. Und siehe da, der Mieter ist der Großvater. Nur weiß das Oskar ja noch nicht. Oskar erzählt dem Mieter seine Geschichte, von dem Schlüssel, von allen Blacks die er getroffen hat und deren Geschichten. Es ist unglaublich wieviele Menschen Oskar in so kurzer Zeit kennen gelernt hat und durch seine Fragerei hat er von ihnen Dinge erfahren, die sie vielleicht nicht jedem anvertrauen würden, als wären sie Dankbar, dass jemand diese Dinge fragt. Er spielt "dem Mieter" sogar den Anrufbeantworter vor.

Warum ich nicht bei dir bin - 11.9.03
Hier erzählt der Großvater, wie er wieder zurück gekehrt ist, wie er versucht hat mit der Großmutter Kontakt aufzunehmen. Schön fand ich die Stelle, an der er seine alten Tagebücher gefunden hat und sich an sein Leben erinnert. Das hat mir zu denken gegeben, ich sollte auch öfter mal aufschreiben, was ich so gemacht habe,....
Und endlich wird mir auch klar, dass Oskar nicht den Namen seines Vaters überall im Künstlerbedarf gefunden hat, sondern den seines Großvaters. Die Sehnsucht des Großvaters mit dem Enkel zu sprechen, kann ich gut verstehen. Erstaunlich fand ich, dass der Vater seinen Vater gesucht und gefunden hatte.
Er fängt an Oskar zu folgen und auf seine Art auf ihn aufzupassen, er versucht herauszufinden was Oskar tut, was von Mr. Black nicht unbemerkt bleibt. Ich finde es schön, dass sich Mr. Black zurückzieht, damit der Großvater an seine Stelle treten kann (so interpretiere ich das zumindest).

Die einfache Lösung eines unlösbaren Problems
Die Aufösung, endlich. In dem Kapitel ist mir erst aufgefallen, wie viele seiner Ängste Oskar nach und nach überwunden hat. Es wird auch klar, dass seine Mum die ganze Zeit von allem wusste und auf ihre Art auf ihren Sohn aufgepasst hat. Die Unterhaltung zwischen Oskar und William Black hat mich dann nochmal zu Tränen gerührt. Wie William Black über Oskars Dad spricht, der gelacht hat, um ihn zum lachen zu bringen, so wie es Oskar auch immer tut und wie Oskar ihm erzählt, dass er nicht abheben konnte als sein Dad angerufen hat.
Am Ende des Kapitels dann der lange und sehr liebevolle Brief von Stephen Hawking...

Meine Gefühle 4
Der letzte Teil des Briefes der Großmutter. Sie erzählt nochmal vom Bombenangriff und dass sie ihrem Vater nicht helfen konnte.
Den Kompromiss auf dem Flughafen zu leben, finde ich irgendwie witzig, obwohl er auch traurig ist, aber zumindest gibt es einen Kompromiss.
Ja wie sagt man einem Menschen, den man liebt, dass man ihn liebt. Ich sage meiner Schwester sowas auch nie, aber ich bin mir Sicher, dass sie es weiß. Ich finde man muss Dinge nicht immer benennen, es gibt welche, die weiß man oder man merkt es an den Taten der Menschen.

Schön und wahr
Oskar erkundigt sich nach Rons Familie, da wird auch deutlich, warum Ron so viel bei ihnen ist und woher sich Ron und Oskars Mum kennen. Natürlich ist er bei seinen Fragen typisch Oskar, aber Ron weicht ihm auch nicht aus. Vielleicht hofft man manchmal auch, dass jemand solche Fragen mal stellt, damit man darüber reden kann. Viel zu oft redet man um den heißen Brei herum oder versucht jemanden aufzumuntern, anstatt einfach nur zuzuhören.
Tja und dann buddeln Oskar und sein Opa den Sarg aus. Schon ne ziemlich verrückte Idee. Aber ich verstehe, warum Oskar das tun will und warum der Großvater die Briefe hinein tun will. Ich glaube schon, dass Oskar heimlich geahnt hat, dass es sein Großvater ist.
Das Ende ist versönlich,...obwohl ich doch gerne noch gewusst hätte wie die Opa-Enkel Beziehung weiter gegangen ist.

So nun bin ich durch und muss es erst mal verdauen. Es war wirklich,...extrem laut und umglaublich nah!!!

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Re: Jonathan Safran Foer – Extrem laut und unglaublich nah
« Antwort #54 am: 26. Februar 2011, 23:32:41 »

Es war wirklich,...extrem laut und umglaublich nah!!!

Das habe ich auch gedacht. Der Titel hätte nicht besser gewählt sein können.
Ich frage mich, ob Stephen Hawking seinen Brief an Oskar selbst schreiben durfte. Ich könnte mir zumindest vorstellen, dass er so was tun würde.  :smile:
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Re: Jonathan Safran Foer – Extrem laut und unglaublich nah
« Antwort #55 am: 26. Februar 2011, 23:44:38 »

Hihi, vielleicht sollten wir ihm mal einen Brief gemeinsam schreiben und fragen, ob er den Brief selbst geschrieben hat.  :breitgrins:
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Re: Jonathan Safran Foer – Extrem laut und unglaublich nah
« Antwort #56 am: 28. Februar 2011, 17:24:58 »

An einer Stelle sagt er Du zu seinem ungeborenen Sohn und mir ist nicht klar, ob er Thomas meint, oder das Kind, dass er mit Anna gehabt hätte.

Ich glaube, er hat beide gemeint, auch wenn ich es so verstanden habe, dass er eigentlich an Thomas geschrieben hat.

Den langen Hawking-Brief fand ich auch so toll.

Das Ende ist ja eher offen - schade, dass man nicht noch mehr erfährt, aber andererseits passt es auch, dass nicht alles ausgesprochen und zu Ende erzählt wird. Da kann sich jeder ausmalen, was er möchte.
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