So nun etwas zu dem Buch und zwar genauer gesagt zu den Kapiteln
Prolog - 1-2Im
Prolog erfahren wir erst einmal was die magische Welt so erschüttert hat. Schon diese Jules-Verne-artige Beschreibung der Entdeckung des verschollenen Atlantis und die nachfolgenden Ereignisse waren sehr spannend geschrieben und ich konnte mir das Geschehen sehr gut vorstellen. Auch diese außergewöhnlichen Meeresbewohner. Ich bin mal gespannt, wie es mit diesen Bösewichten weitergeht, aber im
1. Kapitel sind wir erst einmal in London gelandet.

(habe ich schon erwähnt, dass es sich um meine Lieblingsstadt handelt?

), in dem ein echter Magier unechte Zauberkunststücke vorführt.

Was eine geniale Idee; na ja ein paar echte Zaubereien sind ja wohl doch dabei. Süß, wie sich der kleine Junge Gedanken um den Vogel macht. Der Magier Albert Dunholm ist sehr sympathisch nur habe ich ein Problem bei dem Namen. Ständig verlese ich mich und will spontan Albus Dumbledore lesen und deswegen kann ich auch nicht umhin ihn mir genauso vorzustellen.

Ach, die bösen vorgefertigten Bilder ihm Kopf zu falschen Assoziationen.

und es geht auch noch weiter. Bei seinem Kutscher und Freund Randolph habe ich immer einen Hagrid vor Augen. Ich gebe es zu, ich bin Harry Potter verseucht. Nichts desto trotz ist die Geschichte etwas völlig anderes und sie gefällt mir sehr gut. Ich hatte am Anfang nur einige Schwierigkeiten mir diese "Fäden" vorzustellen und die "Wahrsicht", aber so langsam habe ich mich in die Geschichte eingefunden und ich denke, das was ich mir dazu vorstelle kommt dem sehr nahe, was der Autor im Sinn hatte.
Im
2. Kapitel werden dann noch weitere Protagonisten vorgestellt. Ich finde auch Jonathan ausgesprochen sympathisch und er tut mir fast ein wenig leid, dass er so unverschuldet Hals über Kopf in solch einen Schlamassel geraten ist. Ich habe so das Gefühl, dass diese Begegnung mit dem sterbenden Dunholm weiter reichendere Folgen für Jonathan hat, als dieser bis jetzt selbst begreift. Ich habe da so einige Vermutungen was passierte, als der sterbende Dunholm Jonathan die Hände um den Kopf legte.
Auch Kendra und ihren etwas mürrischen Großvater finde ich als Personen sehr interessant, wobei ich denke, dass Kendra auf Grund ihrer Impulsivität vielleicht noch das ein oder andere versemmeln könnte, zumal sie, denke ich, noch nicht so richtig mit ihren magischen Kräften haushalten kann. Das sind die Momente in denen mir solche Gedanken wie: "Ach, das könnte mir auch mal passieren" durch den Kopf schwirren, aber ich glaube es ist ganz gut für mich und meine Umwelt, dass ich keinerlei magischen Fähigkeiten besitze. Dann wäre nämlich sehr wahrscheinlich schon der halbe Rheingau in die Luft geflogen.
Fazit bis jetzt: Obwohl ich eigentlich außer HP und HdR kein Fantasyleser bin, gefällt mir dieses Buch ausgesprochen gut. Es ist spannend, es ist mystisch und es hat sehr sympathische Protagonisten und so richtig miese Bösewichte. Die Location ist für mich perfekt und so denke ich auch, dass dieses Buch für perfekte Kurzweil sorgen wird. Wenn es so weitergeht, wie es begann, dann werde ich mir mit Sicherheit auch die nachfolgenden Bände zulegen.
Liebe Grüße Tina