Elizabeth Hoyt, Wicked Intentions
Mit Amazon muss ich mal ein ernstes Wörtchen reden, die haben mir dieses Buch empfohlen, weil ich gern englischsprachige historische Krimis lese (okay, ich will nicht kleinlich sein, auf englisch isses...). Ich hatte vorher echte Bedenken, das Buch könne nicht zum Thema der Lesenacht passen *g*
Lord Caire und Waisenkinder-Retterin Temperance hatten sich ja ursprünglich mal zum Mörderjagen verabredet, das scheinen sie aber ein bisschen vergessen zu haben. (Also er sucht eigentlich den Mörder, kennt sich in der Gegend aber nicht aus und hat keine Kontakte, die ihm weiterhelfen würden, dafür braucht er sie. Sie soll dafür in der High Society vorgestellt werden, in der Hoffnung, dass sich jemand findet, der das Waisenhaus finanziell unterstützt.)
Gelernt habe ich:
Einen Mörder kann man nur nachts suchen. (Zumindest ist es dann für den Ortsunkundigen einfacher, die Ortskundige in jeden w. dunklen Hauseingang zu ziehen und sich "beschützend" an sie zu pressen)
Man kann pro Nacht höchstens einen Zeugen befragen (klar: mehr Nächte = mehr dunkle Hauseingänge)
Ganz doof ist, wenn man sich dabei dann noch ein Messer zwischen die Rippen jagen lässt, da nützt es dann nämlich überhaupt nix, wenn die Angebetete die ganze Nacht mit gut riechenden Haaren am Bett sitzt.
Über zu wenig Sex in diesem Buch kann ich mich beim besten Willen nicht beklagen, u.a. anderem wurde bereits in einem Bordell durch Gucklöcher gespannt, viel und deutlich über mögliche Freuden gesprochen, und einiges in die Tat umgesetzt (und das erfreulicherweise so beschrieben, dass man nicht befürchten musste, dass sich gleich einer von beiden was bricht.)
So, nun lese ich weiter, sehr gespannt, ob sie sich noch mal an ihre Mördersuche erinnern oder sich die letzten 100 Seiten einfach weiter ihren "dunklen Begierden" hingeben.
Insgesamt übrigens durchaus auch eine wortschatzerweiternde Lektüre
