Vorhin habe ich noch irgendwo etwas ganz aktuelles von Nicole89 gelesen. Sie wird schon noch entdecken, dass sie die neue Monatsleiterin ist.
Mein Buch "Die Mennulara" ist fertig gelesen. Natürlich gab es eine Auflösung, warum die Mennulara so viel Geld ihr Eigen nennt. Außerdem hat sie ihren herrschaftlichen Hinterbliebenen noch einiges zum Denken mitgegeben, woran sie noch geraume Zeit knabbern dürften. Sie hält ihnen sozusagen aus dem Jenseits einen Spiegel vor, in dem man erkennt, dass nicht alles, was nach außen vornehm und ehrbar aussieht, auch so ist, und dass im Umkehrschluss nicht jede Angestellte, die sich scheinbar nichts leisten kann, auch wirklich mittellos ist. Die Mennulara war auf einigen Gebieten hochbegabt, hatte aber durch ihre Herkunft und die Notwendigkeit, Geld verdienen zu müssen, keine Möglichkeiten, etwas aus ihren Talenten zu machen. Auch war sie nicht so gefühlskalt, wie sie sich gab. Für die Familie Alfallipe gab es einige unangenehme Tatsachen zu entdecken, die in diesem Umfang aus dem Hergang der Ereignisse nicht alle zu erahnen waren. Jedenfalls nicht für mich.
Fazit: Ein wunderschön geschriebenes Buch mit einer Geschichte, die nur langsam Fahrt aufnimmt und sehr zurückhaltend bleibt, ohne Paukenschläge, aber doch mit Aha-Effekt.