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Autor Thema: Frank Herbert - Der Wüstenplanet  (Gelesen 3764 mal)

Aeria

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Frank Herbert - Der Wüstenplanet
« am: 25. Juni 2005, 14:45:07 »



"Der Wüstenplanet" von Frank Herbert

Handlung:

Elftes Jahrtausend.
Herzog Leto Atreides erhält den Planeten Arrakis als Lehen. Auf dem Planeten wird das kostbarste Gewürz des Universums geerntet - das Spice/die Melange (je nach Übersetzung). Das Gewürz erlaubt den Navigatoren der Raumgilde die Durchquerung des Alls, was bedeutet, daß ohne Gewürz sämtliche Planeten voneinander abgeschnitten wären.
Auf Arrakis lebt das zähe Volk der Fremen. Diese Menschen haben sich den Umweltbedingungen angepaßt, doch sie träumen davon, genug Wasser und Grün zu haben. Ein prophezeiter Messias soll ihnen dieses Paradies bringen.
Bei einem Überfall der Erzfeinde der Atreides stirbt Herzog Leto. Seine Geliebte Jessica und ihr gemeinsamer Sohn Paul entkommen. Sie fliehen in die Wüste, wo sie bei den Fremen Unterschlupf finden. In Paul glauben die Fremen ihren Messias gefunden zu haben. Unter seiner Führung beginnen sie einen gnadenlosen Krieg gegen die Harkonnens, die Erzfeinde der Atreides, welche nun Arrakis besetzt haben.

Meine Meinung:

Der Autor schuf mit diesem Buch einen Roman der Superklasse, und es gibt keine oder nur ganz wenige Bücher, die an dieses heranreichen.
Die Zukunftsvision Frank Herberts ist voller Machtspiele, Intrigen, Geheimnisse, Rebellionen, technischer Wunderdinge und unvorstellbarer Wesen. Riesige Sandwürmer, welche das Gewürz produzieren, spielen die Hauptrolle auf Arrakis, denn ohne die Droge würde das gesamte Imperium der Menschen zusammenbrechen. Faszinierende Geschöpfe wie die Gilde-Navigatoren, der sagenumwobene Orden der Bene Gesserit und das Wüstenvolk der Fremen verleihen der Handlung etwas vorher nie Dagewesenes.
Die Charaktere philosophieren viel, doch kein einziges mal hat man das Gefühl, die Handlung ziehe sich in die Länge. Ebenfalls fehlt das Gefühl des Unrealistischen, denn jedes Detail des Buches ist sehr gut ausgearbeitet und durchaus glaubwürdig dargestellt worden.
Der Roman wurde bereits zweimal verfilmt, einmal als Kinofilm und ein weiteres mal als Mini-TV-Serie. Meine Meinung: Vergesst die Filme, lest das Buch!

Von irgendjemandem wurde "Der Wüstenplanet" einmal als "Der Herr der Ringe in Sci-Fi" bezeichnet. Sehr treffend. Sehr gut. SUPER!

Fünf Leseratten sind eigentlich zu wenig, aber mehr gibt's hier ja nicht  :zwinker: .

 5ratten

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Aeria
« Letzte Änderung: 15. August 2006, 09:39:39 von nimue »
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Ingroscha

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Frank Herbert - Der Wüstenplanet
« Antwort #1 am: 25. Juni 2005, 14:51:29 »

Sehr schöne Rezension! :klatschen:  Ich liebe dieses Buch ebenfalls. Leider habe ich nur die ersten drei Bände gelesen. Den vierten Band "Der Gottkaiser des Wüstenplaneten" halte ich für nahezu unlesbar. Alle die ich kenne und die ihn gelesen haben, fanden diesen Band auch furchtbar, man kann ihn aber wohl auch einfach weglassen  :zwinker:
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Und Zitat Annabas: "Dieses Jahr wird alles besser."  :smile:

Alfa_Romea

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Frank Herbert - Der Wüstenplanet
« Antwort #2 am: 25. Juni 2005, 14:56:40 »

Hi Aeria!

Ich habe das Buch auch schon gelesen und kann meinen Senf auch noch gleich dazugeben:

Der Inhalt:
Herzog Leto Atreides erhält den Wüstenplaneten Arrakis als Lehen. Arrakis ist eigentlich ein recht armseliger Planet, der vor allem aus Sand und Steinen besteht, es gibt dort jedoch auch noch das «Gewürz», das nur auf Arrakis wächst. Das «Gewürz» verleiht hellseherische Kräfte und ist darum einer der wertvollsten Rohstoffe im ganzen Universum.
Insgesamt scheint es also Herzog Atreides nicht so schlecht getroffen zu haben, wären da nicht seine Todfeinde, die Harkonnens, die ihm durch einen Verrat nach dem Leben trachten. Atreides, seine Frau Jessica und der gemeinsame Sohn Paul schweben also ständig in Lebensgefahr. Als der Herzog stirbt, müssen Paul und Jessica in die Wüste fliehen, wo sie auf die Ureinwohner des Planeten, die Fremen, treffen. Dieses Volk weiss so einiges über das Gewürz und auch über die riesigen Sandwürmer, die einem das sowieso schon harte Leben in der Wüste definitiv zur Hölle machen.

Meine Meinung:
«Der Wüstenplanet» ist ein schwer zu beschreibendes Buch, da es sehr vielschichtig ist und man nicht allzu viel darüber schreiben kann, ohne zu viel zu verraten oder den Leser dieser Kritik vollends zu verwirren. Meine Inhaltsangabe enthält nämlich nur einen Teil der Geschichte. Ein anderer Teil ist beispielsweise der von Paul Atreides, der von den Fremen als eine Art Messias gesehen wird.
Das Buch enthält wirklich von allem etwas: Fremde Welten, Technologie, Bösewichte, die «Guten», Religion, Action, Wirtschaft, Intrigen und Mystik. Das ist einerseits eine Stärke, andrerseits aber auch ein Nachteil: Beim Lesen schwirrt einem öfter mal der Kopf, denn man muss wirklich ständig an alles mögliche denken, da Frank Herbert kein Buch für Deppen geschrieben hat und manchmal nur Andeutungen macht, die man dann bitteschön selber zu Ende denken soll. «Der Wüstenplanet» ist wohl eines jener Bücher, die man ein zweites und ein drittes Mal lesen muss, um es in seiner ganzen Schönheit zu erfassen. Das macht man allerdings nur, wenn man nicht (wie ich) schon auf Seite 400 langsam über das übersinnliche Getue genervt ist.
Es ist ja schön, dass es auch im Jahr 10900 noch Hexen gibt und immer noch mit Messern und Schwertern gekämpft wird. Aber irgendwie passt der Mix aus interstellarer Raumfahrt und mittelalterlichem Rittertum doch nicht ganz, auch wenn er zunächst seinen Reiz hat.

4ratten gibt es von mir.

Gruss

Alfa Romea
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Aeria

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Frank Herbert - Der Wüstenplanet
« Antwort #3 am: 25. Juni 2005, 15:35:51 »

"Der Wüstenplanet" ist mit Sicherheit kein "leichtes" Buch, vielleicht liebe ich es deshalb so  :smile: .
Diese Gegensätze - Raumfahrt und Schwertkämpfe - sind für mich persönlich eher das, was dem Roman das gewisse Etwas verleiht.
Einige Ideen Frank Herberts fand ich sehr ungewöhnlich, man denke nur an die vollkommene Abwesenheit von irgendwelchen Computern - dafür gibt es menschliche Rechner.

Was die anderen Bände des Zyklus angeht -  :wegrenn: .
Habe sie tapfer alle gelesen (es sind insgesamt 6 Romane), aber nur "Die Kinder des Wüstenplaneten" hat mir noch einigermaßen gefallen.
Der Rest ist einfach nur furchtbar. Manchmal hatte ich das Gefühl, ich bräuchte erst einmal ein Philosophie-Studium, um die Bücher zu kapieren...

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Aeria
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Kringel

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Frank Herbert - Der Wüstenplanet
« Antwort #4 am: 25. Juni 2005, 16:30:57 »

Immerhin gibt es für die Schwert- bzw. Messerkämpfe und die Abwesenheit der Computer einen schlüssigen Grund: Die Körperschilde machen Schußwaffen obsolet, nur "langsame" Waffen sind wirksam. Deshalb die Messer. Die Mentaten gibt es deshalb, weil in ferner Vergangenheit alle "Denkmaschinen" vernichtet wurden, seitdem sind sie verboten. Solange derartige Sachen der Logik des fiktiven Universums folgen, sind sie IMO völlig in Ordnung. Und das ist ja eine Stärke von Frank Herberts Romanen: Mit ihnen wird eine genau durchdachte, überzeugend "echt" wirkende Welt erschaffen.
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fairy

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Frank Herbert - Der Wüstenplanet
« Antwort #5 am: 25. Juni 2005, 18:05:11 »

Ist das Buch das gleiche wie die Film-Trilogie "Dune"?
Und wie viele Bände gibt es insgesamt?
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Aeria

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Frank Herbert - Der Wüstenplanet
« Antwort #6 am: 25. Juni 2005, 18:35:10 »

Der erste Teil des Zyklus' wurde als TV-Mehrteiler verfilmt.
Der zweite und dritte Teil ebenso, unter dem Titel "Children Of Dune".
Letzteren habe ich leider noch nicht komplett gesehen, doch was ich sah, enttäuschte mich.

Die Lynch-Kinoversion finde ich persönlich total daneben. *duck*

Die "Wüstenplanet"-Reihe:

1. Der Wüstenplanet
2. Der Herr des Wüstenplaneten
3. Die Kinder des Wüstenplaneten
4. Der Gottkaiser des Wüstenplaneten
5. Die Ketzer des Wüstenplaneten
6. Die Ordensburg des Wüstenplaneten

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Kringel

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Frank Herbert - Der Wüstenplanet
« Antwort #7 am: 25. Juni 2005, 21:52:50 »

Es gibt auch zwei Prequel-Trilogien von Brian Herbert (Sohn von Frank Herbert) und Kevin J. Anderson. Die erste Trilogie behandelt die Geschehnisse wenige Jahre vor dem Umzug der Atreides nach Arrakis:

"Das Haus Atreides"
"Das Haus Harkonnen"
"Das Haus Corrino"

Die zweite Trilogie spielt noch viel früher, zur Zeit des Kriegs zwischen Menschen und "Denkmaschinen", der dazu geführt hat, daß es in der Zeit von "Der Wüstenplanet" keine Computer mehr gibt. Bisher sind nur zwei Bücher erschienen:

"Butlers Djihad"
"Der Kreuzzug"

Aus Aufzeichnungen von Frank Herbert, in denen die weitere Entwicklung nach "Die Ordensburg des Wüstenplaneten" skizziert wird, wollen Brian Herbert und Kevin J. Anderson auch einen 7. Dune - Roman schreiben.
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Aeria

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Frank Herbert - Der Wüstenplanet
« Antwort #8 am: 26. Juni 2005, 18:20:27 »

Beim Stöbern bei Amazon.de entdeckt - "Die Schlacht um Corrin", ein weiteres Buch aus dem "Wüstenplanet"-Universum. Der Roman erscheint im November.

Übrigens, wer den TV-Dreiteiler noch nicht gesehen hat, hat jetzt die Gelegenheit dazu - Morgen, 27.06. läuft auf Kabel1 die erste Folge.
Ich persönlich mag diese TV-Produktion sehr, sie hat mich dazu gebracht, den Roman zu lesen. Die Filme sind sehr buchnah gedreht worden, genau wie ich es gern habe  :smile: .

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Aeria
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Rainer

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Frank Herbert - Der Wüstenplanet
« Antwort #9 am: 28. Juni 2005, 22:41:52 »

Also, den TV-Dreiteiler kann ich auch nur empfehlen :klatschen: , während mir die Kinoverfilmung überhaupt nicht gefallen hat  :entsetzt: .

Zum Buch: Ich finde, es einerseits einer der besten SF-Romane, gerade, weil er ganz anders ist als die Standard-Science-Fiction. Es gibt eben keine Computer, Raumfahrt existiert zwar, ist aber nicht so selbstverständlich wie in anderen SF-Romanen, etc.
Andererseits ist es aber teilweise auch etwas zu langwierig geschrieben.

Sehr gut gefällt mir die Beschreibung der Denkweise der Bene Gesserit (z.B. "Furcht tötet das Bewusstsein").

Alles in allem würde ich sagen: Der Herr der Ringe der Science Fiction ist eine sehr treffende Bezeichnung. Meine Bewertung:  4ratten   und :marypipeshalbeprivatmaus:
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BigBen

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Frank Herbert - Der Wüstenplanet
« Antwort #10 am: 29. Juni 2005, 08:31:05 »

Zitat von: Rainer
Also, den TV-Dreiteiler kann ich auch nur empfehlen :klatschen: , während mir die Kinoverfilmung überhaupt nicht gefallen hat  :entsetzt: .


Tja, fuer mich ist es genau umgekehrt. Ich finde den Kinofilm um Laengen besser. Besonders Sting als Harkonnen Neffe ist Klasse!
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Ingroscha

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Frank Herbert - Der Wüstenplanet
« Antwort #11 am: 29. Juni 2005, 09:03:37 »

Zitat von: BigBen
Tja, fuer mich ist es genau umgekehrt. Ich finde den Kinofilm um Laengen besser. Besonders Sting als Harkonnen Neffe ist Klasse!

Geht mir genau so. Der Film von David Lynch ist wirklich klasse! Die TV-Verfilmung von "Herr" und "Kinder" (Children of Dune) hat mir allerdings auch ausgesprochen gut gefallen. Man sieht deutlich, dass die Macher aus den Fehlern, die sie in der ersten TV-Verfilmung gemacht haben, gelernt haben.
War es nicht eigentlich Kringel, der Sting in seinem Windelchen so "interessant" fand?  :smile:
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Rainer

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« Antwort #12 am: 29. Juni 2005, 20:50:47 »

Zitat
Zitat

Also, den TV-Dreiteiler kann ich auch nur empfehlen Klatschen , während mir die Kinoverfilmung überhaupt nicht gefallen hat Entsetzt .



Tja, fuer mich ist es genau umgekehrt. Ich finde den Kinofilm um Laengen besser. Besonders Sting als Harkonnen Neffe ist Klasse!


Tja, über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten... :grmpf:  :smile:

Zitat
Die TV-Verfilmung von "Herr" und "Kinder" (Children of Dune) hat mir allerdings auch ausgesprochen gut gefallen.


OK, die Verfilmung von "Die Kinder des Wüstenplaneten" hab ich ja teilsweise gesehen, aber der Herr wurde auch verfilmt?

Um was gehts eigentlich in diesen Nachfolgebänden (Herr des Wüstenplaneten, Kinder des Wüstenplaneten etc.). Sind diese auch so gut wie das "Original"???

LG
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Ingroscha

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Frank Herbert - Der Wüstenplanet
« Antwort #13 am: 30. Juni 2005, 09:23:06 »

Zitat von: Rainer
Die TV-Verfilmung von "Herr" und "Kinder" (Children of Dune) hat mir allerdings auch ausgesprochen gut gefallen.

OK, die Verfilmung von "Die Kinder des Wüstenplaneten" hab ich ja teilsweise gesehen, aber der Herr wurde auch verfilmt?[/quote]
"Children of Dune" ist die Verfilmung der Bände "Herr des Wüstenplaneten" und "Kinder des Wüstenplaneten".

Zitat von: Rainer

Um was gehts eigentlich in diesen Nachfolgebänden (Herr des Wüstenplaneten, Kinder des Wüstenplaneten etc.). Sind diese auch so gut wie das "Original"???

"Originale" sind es alle  :breitgrins:  viele lesen aber nur den ersten Band. Ich habe wie schon gesagt, bis Band 3 gelesen und bin am vierten gescheitert. Es lohnt sich IMHO auf jeden Fall auch die Folgebände zu lesen. Ich habe eigentlich auch immer noch vor, den Zyklus weiter zu lesen. Der ganze Zyklus zieht sich ja über einen seeehr langen Zeitraum (10000e Jahre?).
Zu Band 2 und 3 kann ich inhaltlich gerade nicht sehr viel sagen, da es sehr lange her ist, dass ich sie gelesen habe (ca. 15 Jahre) aber grob gesagt, wird im Band "Herr des Wüstenplaneten" hauptsächlich Pauls Geschichte weiter erzählt, es geht viel um seine Visionen. In "Kinder des Wüstenplaneten" spielen Pauls Kinder, die bei den Fremen aufwachsen, die "Hauptrolle" wie der Titel schon sagt. Zeitlich gesehen, liegen die ersten drei Bücher nicht sehr weit auseinander, der vierte Band macht dann aber einen enormen Zeitsprung.
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Rainer

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Frank Herbert - Der Wüstenplanet
« Antwort #14 am: 04. Juli 2005, 23:38:16 »

OK, muss ich wirklich mal lesen. Danke für die Infos.

Jetzt brauch ich nur noch Zeit dafür; ich bin immer noch mit dem Rad der Zeit beschäftigt, bei Band 5 bin ich schon......  :klatschen: Außerdem hab ich auch sonst noch so viele Bücher, die ich lesen will..... :rollen:

LG
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