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Autor Thema: Kai Meyer - Die Wellenläufer  (Gelesen 4448 mal)

yanni

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Re: Kai Meyer - Die Wellenläufer
« Antwort #30 am: 18. Januar 2011, 16:47:35 »

Die Tiefen Stämme
Am Ende des vorherigen Kapitels fing es plötzlich an Fische zu regnen. Was sagt uns das? Genau!  :Kreuz:
Ich hätte nun 100%ig mit dem Acherus gerechnet. Aber Jolly liegt mit ihrer Annahme richtig. Der Acherus, selbst wenn er sich wieder zusammengesetzt hat, hätte nie so lange mit seinem Angriff gewartet. Was also dann?
Schritte? Schritte auf dem Schiffsrumpf - könnte man die denn hören? Gruselig ist es, egal ob hörbar oder nicht.

Jolly und Munk weihen die anderen in die Geschichte, soweit sie sie kennen ein. Das ist sicher eine richtige Entscheidung. Denn man kann sich nur verteidigen, wenn man den Gegner kennt. Aber es kommt keiner.
Hatte Walker echt geglaubt, er könnte DAS den anderen verheimlichen? Das ganze Meer muss nur so von Klabautern wimmeln. Das kann man doch gar nicht übersehen!  :entsetzt:  Jetzt wäre der ideale Zeitpunkt für eine Dame in Ohnmacht zu fallen. Schade, dass wir keine an Bord haben.  :breitgrins:

Ich musste natürliche erst mal genau nachdenken, warum sie glaubten, dass da auch ein Wesen aus dem Mare Tenebrosum dabei war. Woher sollte ich denn wissen, dass die Klabauter nicht auch mit Fischen um sich werfen, wenn sie in Exstase sind.  :zwinker:

Soledad und ihr Gespräch mit Jolly. Seht ihr, wir sind nicht die einzigen, denen diese Hormonaufwallung ins Auge fielen. Bloss die es betriff wissen (angeblich) mal wieder nichts. Im Moment würde ich auf Griffin setzen, aber wenn der Händler sie erst mal "ausgebildet" hat, werden seine Chancen schwinden. Zu groß wird dann der Unterschied zwischen ihnen sein und Munk könnte das Rennen machen. Es gäbe aber auch noch die Möglichkeit, dass Griffin entwicklungsmäßig einen Sprung nach vorne macht. Ende mit den ungelegten Eiern, erst müssen wir überleben und das wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.
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Arjuna

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Re: Kai Meyer - Die Wellenläufer
« Antwort #31 am: 18. Januar 2011, 19:26:08 »

Die Tiefen Stämme
Hatte Walker echt geglaubt, er könnte DAS den anderen verheimlichen? Das ganze Meer muss nur so von Klabautern wimmeln.

Hat ihn aber wieder ein bißchen sympathischer gemacht, es wenigstens zu versuchen.  :smile: Wobei das Schiff ja nur zufällig in einen Klabauterschwarm geraten sein dürfte, wohin der wohl unterwegs war? Glaubt ihr, das sind zusätzliche durch den Mahlstrom gekommen, oder haben die sich nur zusammengerottet.



Die Tiefen Stämme
Soledad und ihr Gespräch mit Jolly. Seht ihr, wir sind nicht die einzigen, denen diese Hormonaufwallung ins Auge fielen. Bloss die es betriff wissen (angeblich) mal wieder nichts. Im Moment würde ich auf Griffin setzen, aber wenn der Händler sie erst mal "ausgebildet" hat, werden seine Chancen schwinden. Zu groß wird dann der Unterschied zwischen ihnen sein und Munk könnte das Rennen machen. Es gäbe aber auch noch die Möglichkeit, dass Griffin entwicklungsmäßig einen Sprung nach vorne macht. Ende mit den ungelegten Eiern, erst müssen wir überleben und das wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Gegensätze ziehen sich an, aber auf lange Sicht zählen die Gemeinsamkeiten. Ob man das auf unser Trio ummünzen kann, mal sehen, was Kai Meyer hier noch für uns in petto hat. Außerdem bei 3 Bänden kann da auch beides passieren.  :breitgrins:
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Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen.
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Miramis

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Re: Kai Meyer - Die Wellenläufer
« Antwort #32 am: 18. Januar 2011, 22:14:24 »

Huhu,

na, ich bin auch am Ende der Tiefen Stämme. Das passt ja großartig!

Die Piratenstadt - das Kapitel hat mir wieder sehr gut gefallen; Kai Meyers bildhafte Beschreibung lässt New Providence lebendig werden und ich habe den Ort direkt vor Augen. Könnte aber auch daran liegen, dass ich die ganzen Fluch-der-Karibik-Filme gesehen habe und ganz viele Parallelen finde. Sogar einen Jack Sparrow gibts bei Kai Meyer  :breitgrins: aber dazu später.

Jolly läuft hier zu Höchstform auf, schliesslich ist sie in den Gassen und Spelunken zuhause, wenn sie mal gerade nicht auf einem Schiff ist. Für Munk dagegen ist es schon ein kleiner Kulturschock :zwinker: und dann hebelt sie ihn auch noch mittels Alkohol aus, wie fies! Mir ist übrigens auch aufgefallen, dass sie Griffin nicht allzu abgeneigt erscheint; man muss da nur ein wenig zwischen den Zeilen lesen...

Die Szene in Kendricks Schlafzimmer fand ich einfach köstlich; zwei Frauen, die eine will ihn vor ihren Karren spannen, die andere gar umbringen. Den Auftritt von Prinzessin Soledad fand ich sehr gelungen; ich stelle sie mir als schillernde Figur vor, eine echte Piratenbraut und dazu noch die Tochter von Scarab, eine interessante Konstellation. Mir war an dieser Stelle schon klar, dass wir später wieder auf sie treffen, aber zunächst muss sie sich ein wenig zieren. Lustig, wie Jolly Kendrick in eine ganz schön peinliche Lage bringt, obwohl sie sich selbst ja auch nicht mit Ruhm bekleckert hat mit ihrer planlosen Aktion.

Sieht so aus, als ob der Geisterhändler zu den "Guten" gehört  :zwinker: In Gideons Grab treffen wir wieder auf ihn, aber viel Zeit verbringen unsere Protagonisten nicht in der Spelunke, geht sie doch schon gleich in die Luft! Und die Spanier machen in einem Feuersturm New Providence platt, das ist ja wieder mal ein tolles Piraten-Szenario. Ich hörte die Kanonenkugeln neben mir einschlagen... :breitgrins:

Ach so, jetzt muss ich mal auf Jack Sparrow zu sprechen kommen, oder soll ich besser Walker sagen?  :elch: Was für ein ausgemachter Halunke, aber genau so einen Halsabschneider brauchen unsere beiden Quappen an ihrer Seite, um aus dem brennenden Kaff herauszukommen. Macht er ja auch vorbildlich, so an den schießwütigen Spaniern vorbei... und sein Steuermann erst, der ist ja auch eine Nummer. Ich stelle ihn mir mit einem echten Pitbull-Hundekopf vor, wobei er mir in einem karibischen Piratensetting schon etwas fehl am Platz vorkommt.

Jetzt sind wir also auf See und langsam aber sicher wird unsere Truppe komplett: Jolly, Munk, Griffin, Walker, Buonaventure und natürlich Soledad - das klingt nach einer tollen Mischung und wir werden sicher noch viele Abenteuer mit diesen sechs Seefahrern erleben. Auch für den Spaß ist gesorgt - Walkers Gefeilsche um die Bezahlung der Überfahrt und Munks Trick mit den Golddublonen haben mich ganz schön zum Schmunzeln gebracht. Hm, welche Rolle wohl die Schweine noch spielen werden? Die sind doch sicher nicht einfach so im Schiffsrumpf...

Sehr gruselig fand ich die Klabauter-Armeen - wobei ich mit noch viel Schlimmerem gerechnet hatte, Kai Meyer hat da die Spannung recht geschickt aufgebaut, so dass ich am Ende ganz froh war, dass es "nur" Klabauter waren, die das Schiff zum Vibrieren gebracht haben. Wo kommen sie her und wo wollen sie hin? Wer hat sie gerufen? 

Vielleicht kann ja der Geisterhändler auf Tortuga Licht ins Dunkel bringen, ich lasse mich mal überraschen.
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:lesen: Kai Meyer - Die Gebannte

Miramis

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Re: Kai Meyer - Die Wellenläufer
« Antwort #33 am: 18. Januar 2011, 22:26:25 »

Da überschätzt er seinen Einfluß ganz gewaltig!
Soledad weiß mehr über seine Leute, als er. Ob sie Chancen hätte über die Piraten zu regieren?
Nein, ich glaube nicht. Da müsste sie schon die halbe Karibik im Rücken haben und selbst dann als Frau, nein.

Oh, ich kann mir das schon vorstellen. Wenn der Mahlstrom besiegt und versiegelt ist und sie als Heldin dasteht, wird sie bestimmt die Chance bekommen, das Erbe ihres Vaters anzutreten. Ich denke, dass ist im Wesentlichen ihre Rolle in der Geschichte... und natürlich, sich in Walker zu verlieben.  :breitgrins:

Walker ist klasse!  totlach  Er versucht mit allen Mitteln mehr aus der Fahrt herauszuholen. Wie er sofort einen Rückzug  machte, als er erfuhr, dass die Geister ehemalige Mannschaftsmitglieder sind.
Jolly versucht ihn ja mit der Karte hereinzulegen. Dass er darauf reinfällt, lässt ihn in meiner Achtung sinken.
Ja, das mit den Geistern war super.  :breitgrins: Das mit der Karte fand ich ehrlich gesagt sehr unglaubwürdig, ich hätte mir zumindest mal die Tätowierung zeigen lassen.

Da ist mir Walker echt ein bisschen zu blauäugig. Das kann man eigentlich nur noch mit extremer Geld/Goldgier begründen.

Die Tiefen Stämme
Hatte Walker echt geglaubt, er könnte DAS den anderen verheimlichen? Das ganze Meer muss nur so von Klabautern wimmeln.

Hat ihn aber wieder ein bißchen sympathischer gemacht, es wenigstens zu versuchen.  :smile: Wobei das Schiff ja nur zufällig in einen Klabauterschwarm geraten sein dürfte, wohin der wohl unterwegs war? Glaubt ihr, das sind zusätzliche durch den Mahlstrom gekommen, oder haben die sich nur zusammengerottet.
Es steht irgendwo im Text, dass die Klabauter nicht aus dem Mahlstrom kommen - wohl aber der, der sie befehligt. Naja, Walker ist halt manchmal ein bisschen....naiv.  :breitgrins: Ich sag doch, Sparrow.  :breitgrins:

Übrigens hab ich auch schon den Soundtrack von Fluch der Karibik beim Lesen gehört. Passt natürlich großartig!  :daumen:


Die Tiefen Stämme
Soledad und ihr Gespräch mit Jolly. Seht ihr, wir sind nicht die einzigen, denen diese Hormonaufwallung ins Auge fielen. Bloss die es betriff wissen (angeblich) mal wieder nichts. Im Moment würde ich auf Griffin setzen, aber wenn der Händler sie erst mal "ausgebildet" hat, werden seine Chancen schwinden. Zu groß wird dann der Unterschied zwischen ihnen sein und Munk könnte das Rennen machen. Es gäbe aber auch noch die Möglichkeit, dass Griffin entwicklungsmäßig einen Sprung nach vorne macht. Ende mit den ungelegten Eiern, erst müssen wir überleben und das wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Gegensätze ziehen sich an, aber auf lange Sicht zählen die Gemeinsamkeiten. Ob man das auf unser Trio ummünzen kann, mal sehen, was Kai Meyer hier noch für uns in petto hat. Außerdem bei 3 Bänden kann da auch beides passieren.  :breitgrins:
Jedenfalls genial angelegt, so haben wir neben den ganzen Abenteuern auch noch ein bisschen Knistern zwischen den Protagonisten (ich denke da auch an Walker und Soledad), und bestimmt wird noch irgendwas passieren, was seinen Ursprung in der Eifersucht zwischen den beiden Jungs hat. So in der Art, einer wird zum Verräter...  so oder so ähnlich. Hach, ich liebe es, zu spekuliern.  :breitgrins: Ok, überleben wäre fürs erste auch nicht schlecht.... :breitgrins:
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yanni

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Re: Kai Meyer - Die Wellenläufer
« Antwort #34 am: 19. Januar 2011, 23:44:24 »

Da überschätzt er seinen Einfluß ganz gewaltig!
Soledad weiß mehr über seine Leute, als er. Ob sie Chancen hätte über die Piraten zu regieren?
Nein, ich glaube nicht. Da müsste sie schon die halbe Karibik im Rücken haben und selbst dann als Frau, nein.

Oh, ich kann mir das schon vorstellen. Wenn der Mahlstrom besiegt und versiegelt ist und sie als Heldin dasteht, wird sie bestimmt die Chance bekommen, das Erbe ihres Vaters anzutreten. Ich denke, dass ist im Wesentlichen ihre Rolle in der Geschichte... und natürlich, sich in Walker zu verlieben.  :breitgrins:

Hm, Soledad als Heldin.  :confused:  Dafür sollten doch unsere Quappen zuständig sein. Aber wer weiß, was noch alles kommt.  :zwinker:


Tortuga
Tja, die Schweine haben nun doch keine tragende Rolle gespielt. Die Armen landen nur wie sowieso vorgesehen in menschlichen Mägen. Außer einen Tag Verspätung haben sie weiter keine Auswirkung.
Jolly und Munk suchen gemeinsam mit Walker Silverhand auf. Er ist gar nicht so, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Nun bin ich mir völlig sicher, dass der Händler doch zu den Guten gehört. Dieser Silverhand sollte sicher nicht über die beiden wachen. Er ist nur ein ganz normaler Segelmacher, der weit rum gekommen ist. Warum der Händler nun glaubte, dass gerade er diese Spinne identifizieren könne, ist mir nicht klar. Aber vielleicht hat er ihn einfach überschätzt. Oder verfolgte er damit noch ein anderes Ziel, denn der Mann sieht Jolly länger an als nötig.
Er schickt die drei zu einem Orakel. Einem ORAKEL?!

Die Stimme im Holz
Na, jedenfalls ist das Orakel die Sensation auf Tortuga. Und auch nicht zu verfehlen bei dem Menschenauflauf.
Ah, ein Orakel, das mal nicht in zweideutigen Sätzen spricht.  :lachen:  Ein Wunder, das bisher noch keiner zur Tat geschritten ist und das Orakel mundtot gemacht hat. Allein schon wegen dieser grausigen Gedichte.
Schade, dass Jolly nicht mehr dazu kam ihr Frage zu stellen. Die Sprechzeit ist um und Kenndricks Mannen sind ebenfalls eingetroffen. Walker bringt das Grüppchen in Sicherheit.
Der Händler findet sie dennoch. Die schlechten Neuigkeiten reißen nicht ab. Die Quappen werden also bereits erwartet. Aber die Fragen von wem und wo beantwortet er sehr ausweichend. Freie Menschen - wer genau soll das sein.
Jolly bekommt einfach keine Chance nach Bannon und dem Rest der Mannschaft zu suchen. Sie hat laut dem Händler eine Aufgabe zu erfüllenj. 
Walker schießt mal wieder den Vogel ab.  :breitgrins:  Ich sah regelrecht die Dublonen in seinen Augen glitzern. Noch eine Goldmacherin und die Hoffnung, wenn auch für kurze Zeit, selbst Gold erstellen zu können. Aber diese eine Satz des Händlers hat alle Hoffnung zerstört.
Zitat
"Laufen Sie übers Wasser?"
"Nein."
"Dann vergessen Sie's."

Die Weisheit der Würmer
Nun hat's das Orakel erwischt. Ja, man muss schon vorsichtig sein mit seinen Äußerungen. Die in Delphi hatten das besser drauf.  :zunge:
Ich hatte zwar angenommen, dass da irgendjemand in der Galionsfigur sitzt und weissagt, aber auf einen Holzwurm diesen Ausmaßes wäre ich nicht gekommen.
Frech ist der Kerl und mächtig eingebildet. An Jollys Stelle hätte ich ihn wieder ins Wasser geworfen um ihn eine Lektion zu erteilen. Dass der Rest der Gruppe ihn mit schiefen Blick anschaut ist doch klar. Ein Schiff und ein Holzwurm - das kann doch nicht gutgehen!
Munk und Griffin sind nicht so empfindlich wie Jolly und rücken ihm ganz kräftig auf den Leib. Schadet ihm gar nicht.

Seeschlacht
Mal wieder ein Kapitel für Miramis.  :breitgrins:
Zwei Schiffe ballern auf ein drittes, das wehrt sich, versenkt eins der beiden, da waren's nur noch zwei. Zwei Schiffe, eins hinter dem anderen her. Punkt.
Hab ich schon mal erwähnt, dass Schlachtgetümmel ätzend finde.  :zwinker:
Zurück zum Wurm. Wie unzuverlässig er ist, sieht man ja nachdem er sich an den Planken vergriffen hat. Sie hätten ihn schon viel früher in den Käfig stecken sollen.
Interessant ist, dass Jolly und Buenaventure sich annähern. Das könnte sich zu einer ganz intensiven Freundschaft ausweiten. Vielleicht ein kleiner Ersatz für Bannon.

Feuer und Rauch
Der lästige Verfolger ist einfach nicht abzuschütteln. Aber Walker hat einen Plan. Na, hoffentlich kennt sich der andere nicht genau so gut aus wie er. Der Händler ist gar nicht so erpicht darauf noch mehr Zeit zu verlieren. Würde sich das Problem in Aelenium von allein erledigen?
Aber es kommt doch dazu Walkers Plan in die Tat umzusetzen. Leider nicht so erfolgreich wie es sollte.
Erst muss Griffin Munk mit Wasser übergießen, weil der in Flammen steht und dann wird er dafür auch noch ausgeschimpft. Dabei hatte es gerade angefangen interessant zu werden zwischen Jolly und Griffin.
Walkers Mutter muss für Jolly ein Traum sein. Eine echte Piratin mit einem selbstentworfenen Schiff. Ein Lichtblick für ihr zukünftiges Leben.
Und dann geschieht das Unglück. Griffin kippt von der Rahe. Wir haben doch nicht wirklich geglaubt, dass Jolly da tatenlos zusieht. Also, schwupps über die Reling. Einen kurzen Moment habe ich echt geglaubt, dass der Hai wenigstens einmal kurz knabbert. Das Schicksal, besser gesagt Kai Meyer, meinte es gut mit ihm und Jolly zerrt ihn rechtzeitig hoch. Die rettenden Felsen sind nicht fern. Doch das Schiff hat sie im Nebel verloren.

Die Entscheidung
Was für eine vertrackte Situation. Aber was blieb dem Händler anderes übrig? Auch wenn es grausam klingt, besser eine Quappe als zwei zu spät. Das andere Schiff war weiterhin da und wo sollten sie im Nebel nach den beiden suchen. Letztendlich wären sie alle miteinander versenkt worden. Aber schön zu lesen, dass es allen schwer fiel sie im Stich zu lassen.
Die haben sich auf eine Insel geretten. Griffin ganz Gentleman nutzt die Situation nicht aus.  :breitgrins: So konkurrenzlos kann er sich das leisten. Und wer weiß, welche Abenteuer auf die beiden noch warten!

Aelenium
Wie das Geisterschiff ist Aelenium durch einen Kreis aus Nebel geschützt.
Zitat
Manche kehren zurück, andere bleiben.
Freiwillig? Lebend? Was auch immer da im Nebel kreist, es ist nicht recht vertraueneinflössend.
Was ist nur mit Munk geschehen? Er wird mir unheimlich. Magie,wie er sie bisher betrieben hat,  ist ja schön und gut. Aber was er da macht ist grausam. Das wäre doch auch anderes gegangen, oder nicht? Mir geht es da wie Soledad, er macht mir Angst.
Dann gibt der Nebel die Sicht frei auf Aelenium. Wow! Sowohl die Stadt, die ich mir nur bruchstückhaft vorstellen kann, als auch die Bewohner, ob Mensch oder Tier, sind äußerst beeindruckend. 
Warum weicht Soledad vor Munk zurück, als dieser murmelt:
Zitat
Wir haben sie verraten.
Verraten.
Ist es nur ihr Gewissen gegenüber Jolly und Griffin, oder steckt da mehr dahinter. Hat sie Angst, dass Munk sich auch an ihr rächen will? Oder erscheint er ihr in jenem Moment einfach nur unberechenbar.

Wie auch immer es weitergeht erfahren wir leider erst im zweiten Band.
 
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Miramis

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Re: Kai Meyer - Die Wellenläufer
« Antwort #35 am: 20. Januar 2011, 21:59:10 »

Hallo,

ich bin auch durch! Das hat sich ja weggelesen wie nix - bis ich recht schaute, war das Buch zuende. Bei mir sind ja alle Bände in einem einzigen Softcover vereint, da hätte ich fast über das Ende hinaus gelesen... :breitgrins:

Die Entwicklungen waren ja teilweise ganz schön überraschend! Mit einem hexhermetischen Holzwurm hätte ich nicht gerechnet, das ist mal eine ganz einzigartige Figur. So eine richtige Nervensäge!  :breitgrins: Aber ich schätze mal, Jolly hat den Wurm nicht umsonst gerettet - er weiß sicher mehr als wir alle ahnen... Und falls nicht, ist er immer noch für ein paar nette Episoden an Bord gut. Kein Wunder, dass er bei seiner Gefräßigkeit in einen Käfig gesteckt wird.  :zwinker:

Die Dreiecksgeschichte zwischen Jolly, Munk und Griffin fand ich auch sehr spannend; also unterhalten sich die Jungs darüber, wie es wohl ist, Jolly zu küssen.  :breitgrins: Ich denke, mit diesen pubertären Anwandlungen werden vor allem die jugendlichen Leser angesprochen, aber auch ich hatte meinen Spaß beim lesen und kam mir irgendwie so vor:  :belehrerin:  :breitgrins:

Munk macht eine seltsame Entwicklung durch, er ist ja ganz fanatisch mit seinen Muscheln. Ist das noch eine Nachwirkung, was den Tod seiner Eltern betrifft? Den unbedarften, naiven Jungen vom Anfang des Buches erkenne ich jedenfalls kaum noch wieder, wobei mir da schon ein wenig an Erklärung fehlt, was ihn bewegt und so weiter. Plötzlich kapselt er sich ab und zaubert nur noch, gepusht vom Geisterhändler. Und was dabei herauskommt, ist schon ein wenig bizarr - eine Feuerkugel, die ins Leere geht, und ein gestrandetes Schiff samt zahlreicher Opfer. Irgendwie macht ihn diese Aktion ziemlich unsympathisch. Dagegen rechne ich ihm hoch an, dass er sich so für Jolly einsetzt, obwohl der Geisterhändler mit seinen Geistern das letzte Wort behält.

Seegefecht, Seegefecht.... so ein richtiges Seegefecht ist das doch nicht, yanni.  :breitgrins: Ein bisschen Kanonendonner, ein paar abgebrochene Masten, eine langwierige Verfolgungsjagd - da fehlt mir immer noch ein bisschen Action, zum Beispiel eine Enteraktion und der Kampf Mann gegen Mann. Da war das Seegefecht vom Beginn des Buches sehr viel ergiebiger.  :zwinker: Aber mir hat natürlich auch das Katz-und-Maus-Spiel mit der Palomino gefallen.

Jolly und Griffin über Bord, das war ja ein dramatischer Augenblick! Und dann noch so eine nette Gesellschaft in Form von hungrigen Haien - das ist ja gerade nochmal gut gegangen. Jetzt hocken die beiden auf den Felsen und Griffin denkt nur ans Küssen  :breitgrins: irgendwie süß, der Kleine. Ich bin ja gespannt, auf welchen Wegen die beiden sich jetzt weiter durch die Geschichte bewegen werden und wann sie wieder auf die übrigen Gefährten stoßen. Und ob Jolly und Griffin dann ein Paar sind.

Wer mir übrigens besonders gut in diesen letzten Kapiteln gefallen hat, war Buenaventure - der nimmt ja trotz seines Pitbull-Kopfes direkt menschliche Züge an. Zu Jolly scheint er einen Draht zu haben; wunderschön fand ich den Satz:

Zitat
Buenaventure, der Pitbullmann, der Veteran der Scherbengruben von Antigua, erwiderte ihr Lächeln, und fortan waren sie Freunde.
Ja, so einfach kann es sein...

Dazu passt auch, dass er sich neben Munk für einen Verbleib der Carfax einsetzt, um Jolly und Griffin vielleicht doch noch aus dem Wasser retten zu können. Die anderen machen sich die Entscheidung zwar auch nicht einfach, trotzdem hat es mich geärgert, wie schnell sie zwei Mannschaftsmitglieder aufgeben. Ob Jolly eine Quappe ist oder nicht, sollte bei dieser Entscheidung gleich mal überhaupt keine Rolle spielen. Und im nachhinein gesehen hat ja Munk ganz alleine die Palomino besiegt - das hätte vermutlich auch noch dann geklappt, wenn das Verfolgerschiff aufgeholt hätte. Sprich, es hat eigentlich gar nichts gebracht, dass man Jolly und Griffin zurückgelassen hat. Menno! Aber ausschlaggebend waren dafür wahrscheinlich dramaturgische Gründe des Autors.

So, und nun sind wir also in Aelenium - eine tolle Stadt! Ich finde die Beschreibung sehr bildhaft und eindringlich, ich konnte mir die Stadt gut vorstellen. Allerdings sehe ich in letzter Zeit auch viele Naturfilme, unter anderem mit Korallenriffen; und die habe ich dann auch vor Augen. Ein Seestern als Grundriss, sehr nett ausgedacht. Genau wie die Rochenreiter und die Seepferdchen... das wird bestimmt noch sehr spannend, die Stadt zu erkunden und unsere Protagonisten durch die bizarre Architektur zu begleiten.

Ich hätte gut Lust, gleich direkt weiter zu lesen - ihr auch?
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Miramis

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Re: Kai Meyer - Die Wellenläufer
« Antwort #36 am: 20. Januar 2011, 22:12:46 »

Tja, die Schweine haben nun doch keine tragende Rolle gespielt. Die Armen landen nur wie sowieso vorgesehen in menschlichen Mägen. Außer einen Tag Verspätung haben sie weiter keine Auswirkung.
Ja, die Schweine waren schnell Geschichte. Schade eigentlich, aber so richtig in die Karibik schienen sie mir eh nicht zu passen.

Dieser Silverhand sollte sicher nicht über die beiden wachen. Er ist nur ein ganz normaler Segelmacher, der weit rum gekommen ist. Warum der Händler nun glaubte, dass gerade er diese Spinne identifizieren könne, ist mir nicht klar. Aber vielleicht hat er ihn einfach überschätzt. Oder verfolgte er damit noch ein anderes Ziel, denn der Mann sieht Jolly länger an als nötig.
Irgendwie war die Episode bei Silverhand recht nichtssagend; auf der anderen Seite hatte ich das Gefühl, er sagt nicht alles was er weiß. Vielleicht kennt er die Verräter, die die Spinnen an Bord ausgesetzt hatten und will sie decken?

Ein Wunder, das bisher noch keiner zur Tat geschritten ist und das Orakel mundtot gemacht hat. Allein schon wegen dieser grausigen Gedichte.
Das muss Kai Meyer ja ganz schön Mühe gemacht haben, dem "Orakel" so schlechte Reime anzudichten. :breitgrins:

Mal wieder ein Kapitel für Miramis.  :breitgrins:
Zwei Schiffe ballern auf ein drittes, das wehrt sich, versenkt eins der beiden, da waren's nur noch zwei. Zwei Schiffe, eins hinter dem anderen her. Punkt.
Hab ich schon mal erwähnt, dass Schlachtgetümmel ätzend finde.  :zwinker:
Ich glaube, ich habe schon erwähnt, dass es ruhig noch ein bisschen mehr Schlachtengetümmel hätte geben dürfen?  :zwinker:

Interessant ist, dass Jolly und Buenaventure sich annähern. Das könnte sich zu einer ganz intensiven Freundschaft ausweiten. Vielleicht ein kleiner Ersatz für Bannon.
In dem Fall dann ein Vaterersatz... denn das war ja Bannon wohl für Jolly.

Erst muss Griffin Munk mit Wasser übergießen, weil der in Flammen steht und dann wird er dafür auch noch ausgeschimpft..
Aber wirklich! Der einzig Vernünftige an Bord, der bei Feuer gleich ans Löschen denkt. Nur wars in diesem Fall ein wenig unangebracht

Walkers Mutter muss für Jolly ein Traum sein. Eine echte Piratin mit einem selbstentworfenen Schiff. Ein Lichtblick für ihr zukünftiges Leben.
Da hab ich auch kurz gestutzt, eine Piratin mit eigenem Schiff. Was wiederum dafür spricht, dass es auch Soledad noch weit bringen kann. :breitgrins:

Was für eine vertrackte Situation. Aber was blieb dem Händler anderes übrig? Auch wenn es grausam klingt, besser eine Quappe als zwei zu spät. Das andere Schiff war weiterhin da und wo sollten sie im Nebel nach den beiden suchen. Letztendlich wären sie alle miteinander versenkt worden.
Wie gesagt, da war für mich das letzte Wort noch nicht gesprochen, vielleicht hätte Munk das alles noch rechtzeitig verhindern können, trotz Zeitverzögerung durch die Suche nach den beiden über Bord gegangenen. Andererseits, es ist so wie es ist - wieso sich darüber den Kopf zerbrechen. Kai Meyer hat sich sicher was gedacht dabei.

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yanni

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Re: Kai Meyer - Die Wellenläufer
« Antwort #37 am: 20. Januar 2011, 22:28:16 »

Munk macht eine seltsame Entwicklung durch, er ist ja ganz fanatisch mit seinen Muscheln. Ist das noch eine Nachwirkung, was den Tod seiner Eltern betrifft? Den unbedarften, naiven Jungen vom Anfang des Buches erkenne ich jedenfalls kaum noch wieder, wobei mir da schon ein wenig an Erklärung fehlt, was ihn bewegt und so weiter.

Diese Wandlung war schon sehr plötzlich und so ohne sichtbaren Anlass. Als wenn er sich über seine Muscheln gebeugt hätte und von ihnen verhext worden wäre.

Ich bin ja gespannt, auf welchen Wegen die beiden sich jetzt weiter durch die Geschichte bewegen werden und wann sie wieder auf die übrigen Gefährten stoßen. Und ob Jolly und Griffin dann ein Paar sind.

Dass sie wiederkommen ist keine Frage.  :zwinker:  Aber wie es zustande kommt, kann ich kaum erwarten zu erfahren.

Mal wieder ein Kapitel für Miramis.  :breitgrins:
Zwei Schiffe ballern auf ein drittes, das wehrt sich, versenkt eins der beiden, da waren's nur noch zwei. Zwei Schiffe, eins hinter dem anderen her. Punkt.
Hab ich schon mal erwähnt, dass Schlachtgetümmel ätzend finde.  :zwinker:
Ich glaube, ich habe schon erwähnt, dass es ruhig noch ein bisschen mehr Schlachtengetümmel hätte geben dürfen?  :zwinker:

Ja, ja, ich hab's verstanden. DAS war noch kein richtiges Seegefecht. Das war nur ein kleines Geplänkel.  :breitgrins:

Interessant ist, dass Jolly und Buenaventure sich annähern. Das könnte sich zu einer ganz intensiven Freundschaft ausweiten. Vielleicht ein kleiner Ersatz für Bannon.
In dem Fall dann ein Vaterersatz... denn das war ja Bannon wohl für Jolly.

Er hat sie so angenommen wie sie ist. Sie sind beide etwas anders, das verbindet.

Was für eine vertrackte Situation. Aber was blieb dem Händler anderes übrig? Auch wenn es grausam klingt, besser eine Quappe als zwei zu spät. Das andere Schiff war weiterhin da und wo sollten sie im Nebel nach den beiden suchen. Letztendlich wären sie alle miteinander versenkt worden.
Wie gesagt, da war für mich das letzte Wort noch nicht gesprochen, vielleicht hätte Munk das alles noch rechtzeitig verhindern können, trotz Zeitverzögerung durch die Suche nach den beiden über Bord gegangenen. Andererseits, es ist so wie es ist - wieso sich darüber den Kopf zerbrechen. Kai Meyer hat sich sicher was gedacht dabei.

Hm, ich weiß nicht, es ist noch nicht so lange her, dass Munk seine Magie gewirkt hatte und es erweckt den Anschein, dass er sich dabei ziemlich verausgabt. Womöglich hätte er nicht genug Energie gehabt um sie rauszureißen aus dieser Situation. Aber ich kann mich auch täuschen. Wie kam es nur, dass er sich in der Magie so schnell weiterentwickelt hat. Man hat gar nichts davon mitbekommen, dass der Händler ihn geschult oder beeinflusst hätte. Irgendwie leuchtet das nicht recht ein!

Walkers Mutter muss für Jolly ein Traum sein. Eine echte Piratin mit einem selbstentworfenen Schiff. Ein Lichtblick für ihr zukünftiges Leben.
Da hab ich auch kurz gestutzt, eine Piratin mit eigenem Schiff. Was wiederum dafür spricht, dass es auch Soledad noch weit bringen kann. :breitgrins:

Sicher, Soledad habe ich in diesem Moment gar nicht bedacht. Das wäre was. Soledad und Jolly als Piratinen mit eigenem Schiff!  :breitgrins:

Ich hätte gut Lust, gleich direkt weiter zu lesen - ihr auch?

Ich wäre dabei! Das Buch liegt in Griffweite.  :elch:
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Arjuna

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Re: Kai Meyer - Die Wellenläufer
« Antwort #38 am: 20. Januar 2011, 22:33:33 »

Oh, ihr seid schon fertig. Ich werde es heute noch fertig lesen und dann erst zu Euren Posts was schreiben, sonst lese ich noch was, was ich noch nicht wissen will.

Also da der 1. Band bisher alles andere als eine Enttäuschung ist, würde ich gerne weiterlesen. Allerdings bin ich da etwas gebunden an die Bibliothek und da sind sowohl Band 2 als auch 3 entliehen. Wenn ihr gleich weiterlesen wollt, bin ich euch nicht böse, weil ich nicht sagen kann, wann zumindest der 2. Band wieder verfügbar ist. Rückgabedatum wäre schon der 12. Jänner gewesen, aber das weiß man halt nie so genau.  :winken:
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Re: Kai Meyer - Die Wellenläufer
« Antwort #39 am: 21. Januar 2011, 08:59:00 »

@Arjuna: kein Problem, was mich betrifft - ich werde gerne warten, bis du Band 2 in Händen hast. Gemeinsam macht es doch viel mehr Spaß!  :smile:

Und in der Zwischenzeit wird sich auch noch ein feines Lesefresschen finden lassen.  :breitgrins:
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Re: Kai Meyer - Die Wellenläufer
« Antwort #40 am: 21. Januar 2011, 09:05:36 »

Interessant ist, dass Jolly und Buenaventure sich annähern. Das könnte sich zu einer ganz intensiven Freundschaft ausweiten. Vielleicht ein kleiner Ersatz für Bannon.
In dem Fall dann ein Vaterersatz... denn das war ja Bannon wohl für Jolly.
Er hat sie so angenommen wie sie ist. Sie sind beide etwas anders, das verbindet.
Stimmt, ein weiterer Aspekt. Außenseiter unter sich, wobei sich die Gruppe ja aus lauter skurrilen Gestalten zusammensetzt und dadurch schon wieder homogen wirkt.  :zwinker:
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yanni

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Re: Kai Meyer - Die Wellenläufer
« Antwort #41 am: 21. Januar 2011, 12:21:37 »

@Arjuna: Kein Problem! Wir warten bis du deinen 2. Teil aus der Bib bekommst und legen dann los.

Ich scheine im Moment leserundensüchtig zu sein.  :breitgrins: 
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Arjuna

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Re: Kai Meyer - Die Wellenläufer
« Antwort #42 am: 21. Januar 2011, 14:48:07 »

Munk macht eine seltsame Entwicklung durch, er ist ja ganz fanatisch mit seinen Muscheln. Ist das noch eine Nachwirkung, was den Tod seiner Eltern betrifft? Den unbedarften, naiven Jungen vom Anfang des Buches erkenne ich jedenfalls kaum noch wieder, wobei mir da schon ein wenig an Erklärung fehlt, was ihn bewegt und so weiter.

Diese Wandlung war schon sehr plötzlich und so ohne sichtbaren Anlass. Als wenn er sich über seine Muscheln gebeugt hätte und von ihnen verhext worden wäre.

Naja, vielleicht ist auch eher der erste ganz große Schock überwunden, dass seine Eltern beide tot sind. Und wenn Griffin sich Jolly schnappt, wer weiß, was Griffin ihm da bei dem Gespräch über Jolly erzählt hat und Munk ist ja doch komplett unerfahren, dann ist er komplett alleine. Da brütet er lieber über seinen Muscheln.



Mal wieder ein Kapitel für Miramis.  :breitgrins:
Zwei Schiffe ballern auf ein drittes, das wehrt sich, versenkt eins der beiden, da waren's nur noch zwei. Zwei Schiffe, eins hinter dem anderen her. Punkt.
Hab ich schon mal erwähnt, dass Schlachtgetümmel ätzend finde.  :zwinker:
Ich glaube, ich habe schon erwähnt, dass es ruhig noch ein bisschen mehr Schlachtengetümmel hätte geben dürfen?  :zwinker:

Ja, ja, ich hab's verstanden. DAS war noch kein richtiges Seegefecht. Das war nur ein kleines Geplänkel.  :breitgrins:
Ich schlag mich da mal auf yannis Seite, ich bin auch kein Schlachtenfan. Und schon gar nicht auf hoher See. :entsetzt:


Also ich finde/fand es furchtbar, dass sie Jolly und Griffin einfach zurückgelassen haben. Für Jolly wäre es ja kein so großes Problem, dem Schiff hinterher zu laufen. Aber was ist mit Griffin. Vor allem verstehe ich nicht ganz, wo sie auf dieser „Insel“ Bewohner finden wollen, ich dachte, das seien nur so kleine Felsformationen, mehr oder weniger und keine richtigen Inseln.

Ich bin auch furchtbar gespannt, wann sich unsere 2 Gruppen wieder treffen bzw. wer aller in Aelenium bleibt. Weil Walker und Buenaventure (der mir schön langsam immer sympathischer wird) werden wohl weitersegeln, oder?

Munk wird mir auch immer fremder, wobei ich Griffin ja total süß finde, der ist auch recht zugänglich. Aber Jolly ziert sich noch, das ändert sich sicher noch im Laufe der nächsten Zeit.


@Arjuna: Kein Problem! Wir warten bis du deinen 2. Teil aus der Bib bekommst und legen dann los.

Ich scheine im Moment leserundensüchtig zu sein.  :breitgrins: 
Ich bin auch im Leserundenfieber. Vor allem, wenn es so tolle Runden sind. Auf die Mitleser und das Buch gleichermaßen bezogen. :winken:
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Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen.
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yanni

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Re: Kai Meyer - Die Wellenläufer
« Antwort #43 am: 21. Januar 2011, 20:31:56 »

Weil Walker und Buenaventure (der mir schön langsam immer sympathischer wird) werden wohl weitersegeln, oder?

Wenn man sie lässt. Es ist gut vorstellbar, dass die beiden samt ihrem Schiff für die Sache von Aelenium, die, wenn man es recht bedenkt, die Sache aller Menschen sein könnte, eingespannt werden. Wenn die Bewohner von Aelenium nicht überzeugend genug argumentieren könne, Soledad kann es bestimmt.  :breitgrins:
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Miramis

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Re: Kai Meyer - Die Wellenläufer
« Antwort #44 am: 21. Januar 2011, 20:38:36 »

Munk macht eine seltsame Entwicklung durch, er ist ja ganz fanatisch mit seinen Muscheln. Ist das noch eine Nachwirkung, was den Tod seiner Eltern betrifft? Den unbedarften, naiven Jungen vom Anfang des Buches erkenne ich jedenfalls kaum noch wieder, wobei mir da schon ein wenig an Erklärung fehlt, was ihn bewegt und so weiter.

Diese Wandlung war schon sehr plötzlich und so ohne sichtbaren Anlass. Als wenn er sich über seine Muscheln gebeugt hätte und von ihnen verhext worden wäre.

Naja, vielleicht ist auch eher der erste ganz große Schock überwunden, dass seine Eltern beide tot sind. Und wenn Griffin sich Jolly schnappt, wer weiß, was Griffin ihm da bei dem Gespräch über Jolly erzählt hat und Munk ist ja doch komplett unerfahren, dann ist er komplett alleine. Da brütet er lieber über seinen Muscheln.

Ach so, du meinst, das ist seine Art und Weise, seine Unsicherheit zu überspielen, indem er sich mehr und mehr den Muscheln zuwendet? Das wäre natürlich eine Möglichkeit.

Vor allem verstehe ich nicht ganz, wo sie auf dieser „Insel“ Bewohner finden wollen, ich dachte, das seien nur so kleine Felsformationen, mehr oder weniger und keine richtigen Inseln.

Ich hatte auch zunächst das Gefühl, es handelt um sich gar nicht um richtige Inseln, sondern nur um Felsen, die aus dem Meer ragen. Aber irgendetwas muss da wohl doch sein... :zwinker:
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