"Der ewige Krieg" fand ich spannend und interessant. Sicher einer der besseren Science Fiction, die ich bisher in diesem Jahr gelesen habe. Trotzdem gibt es von mir nur dreieinhalb Ratten, weil ich die Handlung teilweise doch sehr vorhersehbar fand.
P.S. Das Einzige, was mich gestört hat, lag nicht am Autor, sondern an diesem ... Herausgeber
Das Buch erschien 1988 in seiner (neu bearbeiteten) Form und spielt eigentlich im Jahr 1997. Der Hintergedanke Haldemans: Einige Führungskräfte in der Armee sind Kriegsveteranen aus dem „Asienkrieg“ (sprich Vietnamkrieg), die Eltern von Mandella waren in jüngeren Jahren sogar Hippies. Und der Herausgeber schreibt am Anfang des Buches einfach: „Entgegen dem Original verlegen wir die ganze Story einfach mal 300 Jahre nach hinten, damit man sich das alles besser vorstellen kann.“
Damit hat er mir bewiesen, dass er das Buch NICHT verstanden hat....
Hoffen wir, dass diesem neunmalklugen Herausgeber nicht irgendwann Orwells "1984" in die Finger gerät!

Ich hab mich auch geärgert. Was für ein Besserwisser-Schnösel.