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Autor Thema: Richard Bachman – Regulator  (Gelesen 403 mal)

Arjuna

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Richard Bachman – Regulator
« am: 31. Dezember 2010, 19:22:11 »



Richard Bachman – Regulator


Amazon-Kurzbeschreibung
Es ist ein ruhiger Sommernachmittag in der verschlafenen Kleinstadt Wentworth, Ohio, als über die scheinbare Idylle schlagartig das Grauen hereinbricht. Futuristisch anmutende Lieferwagen durchkreuzen die Stadt und richten ein schreckliches Blutbad an. Panik macht sich unter den Bewohnern breit, denn niemand kann sich die mysteriösen Vorgänge erklären. Nur Audrey Wyler ahnt die Ursache des grauenerregenden Spektakels: Ihr autistischer Neffe Seth hatte mit seinen Eltern ein Bergwerk in dem Minenstädtchen Desperation besucht und war dort in Kontakt mit einem Monster namens TAK gekommen ...


Regulator wurde unter Stephen Kings Pseudonym Richard Bachman veröffentlicht. Dem Buch geht eigentlich der Roman „Desperation“ von Stephen King voraus. Denn in Desperation nehmen die Dinge ihren Lauf und TAK wird quasi freigelassen. Desperation ist sicher einer der gruseligsten Kings und ich war mir nicht sicher, ob ich überhaupt eine „Fortsetzung“ zu dem Buch lesen wollte.

Regulator steht dem Buch in Brutalität und Horror um nichts nach, ich finde es sogar einen Tick schlimmer, weil in diesem Buch die Geschichte nicht langsam aufgebaut wird, sondern es von Beginn an zur Sache geht. Im Prinzip handelt es sich bei Regulator auch um eine Art „Inselsituation“, denn die Geschichte spielt in einer ganz normalen Straße auf der links und rechts Wohnhäuser stehen, in denen die unterschiedlichsten Charaktere wohnen. Einzelgänger, Familien, ein ehemaliger Cop, … und alle die, gerade als das Grauen losging, zufällig in der Straße waren, sind in dem Szenario „gefangen“. Trotzdem ist Regulator um einiges schwächer als sein Vorgänger, oder liegt es daran, dass ich gut 10 Jahre jünger war bei Desperation? Ich weiß es nicht, mir viel auch der Bezug zu den einzelnen Charakteren schwerer, die großen Sympathieträger fehlten, denn gerade Audrey Wyler hat sehr viel Anteil an der ganzen Geschichte und die war so gar nicht mein Fall. Durch den großen Personenkreis wird auch nicht recht zimperlich umgegangen mit den einzelnen Charakteren und nur wenige kommen halbwegs heil aus der Misere.

Ingesamt war mir Regulator einen großen Tick zu abgefahren und unrealistisch, vor allem durch diese futuristischen Figuren und Lieferwägen. Sicher kein Meisterwerk und eigentlich ein typisch schwacher 2. Teil, nur ohne eine weitere Fortsetzung.


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Re: Richard Bachman – Regulator
« Antwort #1 am: 31. Dezember 2010, 19:29:51 »

Ich habe Desperation und Regulator vor zig Jahren direkt nacheinander gelesen (die erschienen damals in einem Doppelband), und mir war so, als ob es sich um die gleiche Geschichte handelt, einmal im King-Stil, einmal im Bachman-Stil. Ist wirklich Regulator der Nachfolger? :gruebel:

Aber es ist schon so lange her, ich weiß es nicht mehr genau :breitgrins:
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"Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben?" Gandalf in "Die Gefährten", J.R.R. Tolkien

Arjuna

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Re: Richard Bachman – Regulator
« Antwort #2 am: 31. Dezember 2010, 19:59:47 »

Ist wirklich Regulator der Nachfolger? :gruebel:

Ja, schon irgendwie. Kein 2. Band, aber das Monster ist dasselbe.
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Re: Richard Bachman – Regulator
« Antwort #3 am: 31. Dezember 2010, 20:14:36 »

Jetzt hat es mir keine Ruhe gelassen, ich habe Tante Wiki bemüht:

Zitat
Regulator (orig. The Regulators) ist ein im Jahre 1996 erschienener Roman von Stephen King. Er veröffentlichte den Roman unter seinem Pseudonym Richard Bachman. Zeitgleich veröffentlichte er den Roman Desperation, in dem er die gleiche Geschichte aus einer anderen Sichtweise schrieb. Die beiden Romane ergänzen sich gegenseitig, dennoch weichen auch die Handlungen voneinander ab.
Quelle: Wikipedia Artikel Regulator (Stepehen King)

Irgendwo stand, dass das Vorgehen einzigartig in der Verlagsgeschichte war :breitgrins:
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Re: Richard Bachman – Regulator
« Antwort #4 am: 01. Januar 2011, 02:15:46 »

Ah okay, das war mir neu. Aber rein von der Geschichte her, muss trotzdem Regulator nach Desperation kommen.
Spoiler (Klick zum Anzeigen/Verbergen)
oder erinnere ich mich da jetzt falsch.
Wie gesagt ist gut 10 Jahre her. Trotzdem sind mir von Desperation erstaunlich viele Details in Erinnerung geblieben.  :entsetzt:
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Re: Richard Bachman – Regulator
« Antwort #5 am: 01. Januar 2011, 13:45:16 »

Ah okay, das war mir neu. Aber rein von der Geschichte her, muss trotzdem Regulator nach Desperation kommen.
Spoiler (Klick zum Anzeigen/Verbergen)
oder erinnere ich mich da jetzt falsch.
Wie gesagt ist gut 10 Jahre her. Trotzdem sind mir von Desperation erstaunlich viele Details in Erinnerung geblieben.  :entsetzt:

Bei mir ist es auch schon so lange her, ich las das Lese-Exemplar. Ich glaube auch, dass du mit deinem Spoiler recht hast  :winken: ich hab aber beide Geschichten nicht mehr wirklich im Kopf :redface: Es sind ja auf jeden Fall unterschiedliche Geschichten, denn in dem Wiki-Artikel steht, dass Leute trotz des selben Namens in beiden Geschichten ganz unterschiedliche Personen waren.
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Re: Richard Bachman – Regulator
« Antwort #6 am: 01. Januar 2011, 13:55:24 »

Es sind ja auf jeden Fall unterschiedliche Geschichten, denn in dem Wiki-Artikel steht, dass Leute trotz des selben Namens in beiden Geschichten ganz unterschiedliche Personen waren.

Jetzt wollte ich gerade protestieren, habe mir aber das Gegenstück zu deinem Link durchgelesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Desperation_%28Roman%29 Das sind ja wirklich die selben Namen, ich werd verrückt, ich kann mich aus so vieles aus Desperation erinnern, die Szenen im Kino, der Puma, den kleinen Jungen im Gefängnis, ect. Aber dass die dieselben Namen hatten wie in Regulator  :redface: Okay, jetzt verstehe ich auch, was so einmalig ist, an diesen beiden Büchern.


Es gibt auch eine eigene Seite mit den Unterschieden zwischen den beiden Romanen, die muss ich jetzt gleich mal durchstöbern: klick!
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