

494 Seiten
OT: Sacred Ground
Inhalt:Die Archäologin Erica Tyler ist Feuer und Flamme: Ein Erdrutsch in den Bergen Südkaliforniens hat die Öffnung zu einer bis dahin unbekannten Höhle freigelegt – eine zweitausend Jahre alte indianische Kultstätte, wie erste Untersuchungen ergeben.
Jared Black, gefürchteter und unbeugsamer Vertreter der indianischen Schutzbehörde, versucht Erica mit allen Mitteln an den geplanten Ausgrabungen zu hindern.
Als ein nahezu unversehrtes weibliches Skelett gefunden wird, ist Erica nicht mehr zu stoppen. Sie muss die Identität dieser Frau, der „Ersten Mutter“, klären, bevor Jared ihre Nachfahren und somit rechtmäßigen Eigentümer findet.
Meine Eindrücke:Die Handlung spielt in zwei Zeitebenen. Die Geschichte in der Gegenwart handelt von Erica und Jared und es ist schon nach wenigen Seiten klar, wie diese vorhersehbare und seichte Story ablaufen wird. Das hat dazu geführt, dass ich zuerst das Buch nach wenigen Seiten genervt zur Seite gelegt habe.
Nach und nach entdeckt Erica in der Höhle archäologische Funde und jedesmal wenn das der Fall ist, erfolgt ein Zeitsprung in die Vergangenheit und die Geschichte des Fundstückes und seines Besitzers wird erzählt. Diese Episoden sind wesentlich interessanter und erzählen die Geschichte eines indianischen Volkes, von der „Ersten Mutter“, bis hin zur heutigen Zeit. Eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit der Geschichte der Indianer darf man hier allerdings nicht erwarten. Es werden immer wieder Einzelschicksale von Frauen herausgegriffen, die oft Dramatisches erleben.
In meinen Augen ist das Buch ein reiner Unterhaltungsroman, gewürzt mit ein paar Episoden aus dem Leben von indianischen Medizinfrauen und ein paar wenigen interessanten Informationen über die Indianer und ihr Leiden in der Vergangenheit und ihren Status in der Gegenwart.
Fazit: Locker leichte Lektüre für zwischendurch.

(Für die Episoden in der Vergangenheit)
LG, Aurian